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Die Sonne war der ganze Himmel

Roman

Kevin Powers

(16)
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Beschreibung

Danke. Bitte. Bombe. Das sind die Wörter, die John Bartle, 21, während seines Einsatzes im Irak auf Arabisch lernt. Als amerikanischer Soldat wird er zusammen mit Daniel Murphy, 18, in einen Krieg geschickt, auf den sie niemand vorbereitet hat. Was die beiden in der glühenden Hitze der Wüste am Leben hält, ist ihre Angst und ein Versprechen, das John Daniels Mutter gegeben hat: Er wird auf Daniel aufpassen, was immer kommen mag…
Ein großer Roman über Freundschaft und Verlust – mit emotionaler Wucht erzählt.

Kevin Powers war von 2004 bis 2005 als US-Soldat im Irak stationiert, wo er als Maschinengewehrschütze in Mosul und Tal Afar kämpfte. Aufgewachsen in Richmond, Virginia, studierte er an der Virginia Commonwealth University und der University of Texas, Austin, wo er Poetry Fellow am Michener Center war. ›Die Sonne war der ganze Himmel‹ ist sein Romandebüt. Es wurde zum New York Times-Bestseller und mit dem Guardian First Book Award, dem Hemingway Foundation/PEN Award, dem Flaherty-Dunnan First Novel Prize und dem Sue Kaufman Prize for First Fiction ausgezeichnet. Kevin Powers lebt heute in New York.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 27.11.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19553-4
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,3/1,7 cm
Gewicht 184 g
Originaltitel The Yellow Birds
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Henning Ahrens

Buchhändler-Empfehlungen

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

Dieser Roman geht wirklich unter die Haut und gibt einen guten Eindruck davon, was Soldaten - egal welcher Nation - in einem Krieg durchmachen (müssen). Bewegend.

Sonja Hertkens, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Eine unfassbare Freundschaft und ihre Folgen...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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von Julian Graubner aus Zwickau am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein erschütternder autobiographischer Roman der zeigt was der Krieg aus einem Menschen macht und wie er ihn psychologisch deformiert. Realitätsnah und bestürzend geschrieben.

geht unter die Haut
von einer Kundin/einem Kunden am 26.11.2014

John, 21 und Daniel, 18 Jahre alt, lernen sich im militärischen Trainingscamp in New Jersey kennen. Der Aufbruch in den Irak rückt näher. Davor gibt es noch ein Treffen mit ihren Familienangehörigen. Ohne besonders viel darüber nachzudenken, verspricht John Daniels Mutter - auf Daniel aufzupassen. Einige Flugstunden später befin... John, 21 und Daniel, 18 Jahre alt, lernen sich im militärischen Trainingscamp in New Jersey kennen. Der Aufbruch in den Irak rückt näher. Davor gibt es noch ein Treffen mit ihren Familienangehörigen. Ohne besonders viel darüber nachzudenken, verspricht John Daniels Mutter - auf Daniel aufzupassen. Einige Flugstunden später befinden sie sich im Krieg. Ab sofort ist das pure Grauen Alltag. Ihr Leben wird anders sein - danach. Kevin Powers war von 2004 bis 2005 im Irak stationiert. Dieses Buch geht unter die Haut. Unbedingt lesen.

ein Leseschatz
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 04.07.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

"Die Sonne war der ganze Himmel" ein literarisches Debüt, was Seinesgleichen sucht. Ein Buch, dass die "Fratze" des Krieges in allen Einzelheiten zeigt und durch die treffende Sprache des Autor noch mehr an Intensität gewinnt und den Leser berührt und voller Schrecken angesichts des Schicksals seines Protagonisten Private John B... "Die Sonne war der ganze Himmel" ein literarisches Debüt, was Seinesgleichen sucht. Ein Buch, dass die "Fratze" des Krieges in allen Einzelheiten zeigt und durch die treffende Sprache des Autor noch mehr an Intensität gewinnt und den Leser berührt und voller Schrecken angesichts des Schicksals seines Protagonisten Private John Bartle zurücklässt. Kevin Power findet für diese Schrecken des Krieges Worte und Sätze, die das Geschehene noch intensiver spürbar machen.Private John Bartle zieht mit 21 in den Irakkrieg, sicherlich nicht wissend, was ihn dort erwartet.Doch die Realität übertrifft alles. Die Toten, die auf der Straße oder auf den Feldern liegen, werden nicht weggeräumt , sondern verwesen an Ort und Stelle. Menschlichkeit ist hier nicht gefragt, sondern einzig und allein das Überleben.Jeden Tag kämpft man darum, nicht getroffen zu werden und überlässt nichts dem Zufall. Da durchlöchert man die Leichen , um sicher zu gehen, dass dieser Mensch wirklich tot ist, oder nicht eine Bombe bei sich hat..Da werden Zivilisten getroffen, Greise, Frauen und Kinder, weil sie zufällig im Weg stehen.Doch nicht alle kommen mit diesem Leben klar, werden sensibler und somit unvorsichtiger und zahlen mit dem Tod.So wie Johns 18 jährigen Freund, der den Tod findet, der ihm wie eine Erlösung erscheint. Doch John stürzt er in eine tiefe emotionale Krise. Hat er Murphs Mutter doch das Versprechen gegeben, ihn lebend und gesund wieder nach Hause zu bringen. Dieses Debüt des Autors Kevin Powers, das autobiographische Züge trägt, zeigt deutlich die Wunden , die der Krieg den Soldaten schlägt, die zu Hause angekommen, nicht mehr fähig sind ein normales Leben zu führen, sich vielleicht sogar das Leben nehmen. Die wunderbare Sprache des Autors macht das Buch zu einem wunderbaren Leseerlebnis, trotz all der Grausamkeiten, die diese Geschichte offenbart." Die Sonne war der ganze Himmel" ist ein Leseschatz, den man sich nicht entgehen lassen sollte


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