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Decolonize the City!

Zur Kolonialität der Stadt - Gespräche Aushandlungen Perspektiven

Bisherige Perspektiven auf die Stadt haben bislang allenfalls öberflächlich addressiert, wer verdrängt, kontrolliert, ausgegrenzt wird.
Die Beiträge zu ›Decolonize the City!‹ fragen deshalb aus einer rassismuskritischen Position nach dem Alltag von postkolonialen Migrant_innen und People of Color und ihren Kämpfen in der Stadt, benennen
politische Praktiken der Verortung und der Selbstbezeichnung im deutschen/transnationalen Kontext und gehen aus einer selbstbestimmten, solidarischen und verantwortungsvollen Position auf das Verhältnis zwischen Stadt und der Verortung rassifizierter Menschen und Communitys ein. Dabei werden die Besonderheiten der „Europäischen Stadt“ und ihrer Herstellung herausgearbeitet, weil sich die Autor_innen in einem europäischen und städtischen Kontext verorten bzw. verortet werden.
Es werden dabei die Perspektiven derjenigen in den Mittelpunkt gestellt, die als zugleich rassifizierte, vergeschlechtlichte und sexualisierte „Andere“ hervorgebracht und gelesen werden – und sich selbst so verstehen oder auch nicht.
Schließlich wird eine Urbane Dekolonisierung als notwendige Intervention in der deutschsprachigen Debatte zu Stadt und Gesellschaft eingefordert.
Portrait
Sónia Vaz Broges ist Historikerin, militante sozialpolitische Aktivistin und Organisatiorin mit interdisziplinärer Erfahrung mit jugendlichen und älteren Personen in verschiedenen europäischen Ländern. Zurzeit ist sie Postdoc Fellow am CPCP – Center for Place Culture and Politics der CUNY – New York (Stand 2017). Sie hat einen Bachelorabschluss in Modern and Contemporary History – Politics and International Affairs der ISCTE-IUL Lisboa, und einen Masterabschluss in African History der Universidade de Letras de Lisboa. Sie promivierte an der Humbold Universität zu Berlin. Der Titel ihrer Dissertation lautet Militant Education. Liberation struggle. Conscientization, and underground educational structures in Guinea Bissau 1963-1978. Die Arbeit beschäftigt sich mit den Befreiungsschulen und dem internationalen Schulnetzwerk während des Guerrilla Krieges für Unabhängikeit in Guinea Bissau. Zurzeit arbeitet sie an einem Buch mit demselben Titel. Zudem arbeitet sie an einem neuen Projekt zu mündlich überlieferter Geschichte unter dem provisorischen Titel Remembering the struggle(s). Life and (hi)stories of PAIGC militants. Sie ist darüber hinaus Herausgeberin der Booklets Cadernos Consciência e Resistência Negra und Autorin des Buches Na Pó di Spéra. Percursos nos Bairros da Estrada Militar, Santa Filomena e Encosta Nascente. Sónia ist zudem Co-Autorin des ersten Kurzfilms der Filmemacherin Filipa César mit dem Titel Navigating the Pilot School.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Zwischenraum Kollektiv, Mahdis Azarmandi, Veronika Zablotsky, Noa K. Ha
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 25.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89771-546-2
Verlag Unrast Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/13,9/2,2 cm
Gewicht 227 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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