6 Uhr 41

Roman

Jean-Philippe Blondel

(72)
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Beschreibung

Cécile hat das Wochenende bei den Eltern verbracht. Am Montagmorgen sitzt sie erschöpft im Frühzug und ärgert sich, dass sie nicht doch schon am Vorabend zurück zu Mann und Kind gereist ist. Der Platz neben ihr ist frei, ein Mann setzt sich. Cécile erkennt ihn sofort: Philippe Leduc. Auch Philippe hat Cécile gleich erkannt. Doch sie schweigen geschockt. Beide. Jeder für sich erinnern sich Cécile und Philippe in den eineinhalb Stunden bis Paris, wie verliebt sie vor dreißig Jahren waren, als sie zusammen ein romantisches Wochenende in London verbringen wollten und dort alles aus den Fugen geriet. Je näher der Gare de l'Est kommt, desto mehr will man wissen: Endet die Reise dort, oder gibt es ein nächstes Mal?

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783552062689
Verlag Zsolnay
Dateigröße 1746 KB
Übersetzer Anne Braun
Verkaufsrang 47192

Buchhändler-Empfehlungen

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Ein ungewöhnliches, leises Buch in welchem sich die Gespräche und Überlegungen der beiden zugfahrenden Protagonisten nur in ihren Gedanken abspielen. Einfach schön.

Eine ruhige Geschichte, die dennoch fesselt

Dorothea Esser, Thalia-Buchhandlung Bergheim

Zwei Menschen, die sich seit 27 Jahren nicht mehr gesehen haben, verschlägt es in einem vollbesetzten Zug nach Paris auf benachbarte Sitzplätze. Sie ist inzwischen eine erfolgreiche Geschäftsfrau mit eigenem Unternehmen, Mann und einer Tochter. Er ist geschieden und Verkäufer. Doch keiner will den ersten Schritt machen und zeigen, dass er den anderen erkannt hat. Denn ihr letztes Aufeinandertreffen war wenig erfreulich. Ein romantischer Trip nach London ist plötzlich ins absolute Gegenteil umgeschlagen und so hängen sie ihren Gedanken nach, über ihre gemeinsame Vergangenheit, ihr aktuelles Leben, zerplatzte Träume und erfüllte Hoffnungen. Beide ahnen sie nicht, wie ihre kurze gemeinsame Zeit ihre Lebensläufe beeinflusst hat. Diese leise Geschichte hat mich mit ihrem Charme direkt in ihren Bann gezogen. Sie ist humorvoll geschrieben, doch lässt sie die Leser auch nachdenklich innehalten. Ein Buch, das mich berührt hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
72 Bewertungen
Übersicht
41
25
4
1
1

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Bei einem Gespräch fast ohne Worte, werfen Philippe und Cécile einen Blick in die Vergangenheit. Beide fahren mit dem Zug um 6 Uhr 41 nach Paris und wie es der Zufall so will, sitzen sie nebeneinander. Fatal, denn vor 27 Jahren verband sie eine viermonatige Beziehung, die in einem Eklat endete. Doch anstatt eine Unterhaltung zu ... Bei einem Gespräch fast ohne Worte, werfen Philippe und Cécile einen Blick in die Vergangenheit. Beide fahren mit dem Zug um 6 Uhr 41 nach Paris und wie es der Zufall so will, sitzen sie nebeneinander. Fatal, denn vor 27 Jahren verband sie eine viermonatige Beziehung, die in einem Eklat endete. Doch anstatt eine Unterhaltung zu beginnen, verfolgen wir als Leser zwei aufwühlende, innere Monologe der Extraklasse. Jean-Philippe Blondel ist hier eine Geschichte mit unglaublichem Sog gelungen, voll von Scharfsinn, Ehrlichkeit und wortklugem Tiefgang.

Eine ruhige Geschichte über eine alte Liebe
von dsbk aus Düsseldorf am 05.04.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"6 Uhr 41" handelt von einer Frau und einen Mann, die in einem überfüllten Zug plötzlich nebeneinander sitzen und jeder für sich bemerkt, dass sie neben ihrer alten Jugendliebe sitzen. Der Autor gewährt uns mit seinem leisen Schreibstil einen Blick ins Innenleben der Charaktere, in deren Gedanken und Erinnerungen an die gemein... "6 Uhr 41" handelt von einer Frau und einen Mann, die in einem überfüllten Zug plötzlich nebeneinander sitzen und jeder für sich bemerkt, dass sie neben ihrer alten Jugendliebe sitzen. Der Autor gewährt uns mit seinem leisen Schreibstil einen Blick ins Innenleben der Charaktere, in deren Gedanken und Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit. Tatsächlich hätte ich mir mehr Interaktion zwischen den beiden Charakteren erwünscht. Dennoch ist es ein sehr ruhiger und interessanter Roman, der sich perfekt für kurzweilige Bahnfahrten eignet.

Eine leise Geschichte über das Leben
von Circlestones Books Blog am 13.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Wenn ich die Augen schließe, sehe ich sie wieder vor mir, die nächtlichen Straßen von London, damals in jenem heißen Juli“.“ (Zitat Seite 138) Inhalt: Nach einem Wochenend-Besuch bei ihren Eltern sitzt Cécile, 47 Jahre alt und eine erfolgreiche Geschäftsfrau, um 6 Uhr 41 im Frühzug zurück nach Paris. Der Platz neben ihr is... „Wenn ich die Augen schließe, sehe ich sie wieder vor mir, die nächtlichen Straßen von London, damals in jenem heißen Juli“.“ (Zitat Seite 138) Inhalt: Nach einem Wochenend-Besuch bei ihren Eltern sitzt Cécile, 47 Jahre alt und eine erfolgreiche Geschäftsfrau, um 6 Uhr 41 im Frühzug zurück nach Paris. Der Platz neben ihr ist der letzte frei Platz im Waggon und ein Mann setzt sich neben sie. Es ist Philippe Leduc, der Mann, in den sie vor vielen Jahren verliebt war. Bis zu einer gemeinsamen Reise nach London und deren katastrophalem Ende. Siebenundzwanzig Jahre ist das nun her. Soll er sie ansprechen, hat sie ihn erkannt? Thema und Genre: In diesem Roman schauen zwei Menschen in Gedanken und unabhängig von einander zurück in ihre Jugend und eine Entscheidung, die sie damals getroffen haben. Beide erinnern sich und fragen sich auch, was wäre gewesen, wenn. Handlung und Schreibstil: Der Geschichte spielt im Zeitraum von weniger als zwei Stunden, nur die Länge einer Bahnfahrt. Durch die jeweiligen Gedanken der beiden Protagonisten ergeben sich erklärende Rückblenden in die Vergangenheit. Sie waren erst zwanzig Jahre alt, als ihre Beziehung in London abrupt zu Ende ging. Wir erfahren auch, wie es im Leben von Cécile und Philippe weiterging, wo sie heute stehen. Wobei beider Leben eine andere Entwicklung genommen hatte, als damals zu erwarten war. Die Spannung ergibt sich aus der Frage, ob die beiden doch noch miteinander reden, oder ob sie schweigend vorgeben, einander nicht erkannt zu haben. Die Sprache ist leise und poetisch, aber auch präzise beobachtend und macht aus diesem Buch eine sehr angenehme Lektüre. Fazit: Zwei Menschenleben, die sich dem Leser nur durch die Gedanken der beiden Protagonisten erschließen, denn sie sitzen schweigend im Zug nebeneinander. Eine leise Geschichte, die nachdenklich stimmt.


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