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6 Uhr 41

Roman

Jean-Philippe Blondel

(41)
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Beschreibung

Cécile hat das Wochenende bei den Eltern verbracht. Am Montagmorgen sitzt sie erschöpft im Frühzug und ärgert sich, dass sie nicht doch schon am Vorabend zurück zu Mann und Kind gereist ist. Der Platz neben ihr ist frei, ein Mann setzt sich. Cécile erkennt ihn sofort: Philippe Leduc. Auch Philippe hat Cécile gleich erkannt. Doch sie schweigen geschockt. Beide. Jeder für sich erinnern sich Cécile und Philippe in den eineinhalb Stunden bis Paris, wie verliebt sie vor dreißig Jahren waren, als sie zusammen ein romantisches Wochenende in London verbringen wollten und dort alles aus den Fugen geriet. Je näher der Gare de l’Est kommt, desto mehr will man wissen: Endet die Reise dort, oder gibt es ein nächstes Mal?

"Besonders beeindruckt die Leichtigkeit, mit der er tiefe Einsichten in das Leben an sich und in seine handelnden Personen liefert, die einem ab Seite zehn schon so vertraut sind, als wäre man seit Jahren mit ihnen befreundet." Doris Kraus, Die Presse, 05.02.17

"Der Autor setzt nicht auf ein spektakuläres Sujet, er ist vielmehr an Alltagsszenarien interessiert. Wer damit Langeweile assoziiert, liegt falsch. Blondel weiß durchaus zu fesseln." Gabi Rüth, WDR 5, 09.08.14

"Eine sehr intensive Spannung hängt über der ganzen Geschichte. Sie trägt einen locker bis zur letzten Seite.“ Christine Westermann, WDR 2, 10.08.14

„Ein feines Buch, in wunderbar präziser und einfühlsamer Sprache, unprätentiös und voller kleiner Wahrheiten.“ Doris Kraus, Die Presse, 17.08.14

"Blondel hat über das peinliche Treffen eine Komödie geschrieben, die man unbedingt lesen sollte. Lustig, weise und versöhnlich." Kerstin Herrnkind, stern, 21.08.14

"Ein Buch fürs Herz, das man vom ersten bis zum letzten Satz nicht mehr aus der Hand legen mag." Thomas Biniossek, Westfälische Nachrichten, 02.09.14

"Charmant, intelligent und unterhaltsam. Ein fesselndes Kammerspiel." Elke Schröder, Neue Osnabrücker Zeitung, 06.09.14

„'6 Uhr 41' ist eine wunderbar zwischen Einst und Jetzt mäandernde doppelbödige Lebensgeschichte. Blondels einfühlsames Erzählen kommt mit minimalen Dialogen aus und beschert uns trotzdem eine der kurzweiligsten Zugfahrten der letzten Jahre.“ Heinz Gorr, BR2-Favoriten, 21.10.14

Jean-Philippe Blondel wurde 1964 im französischen Troyes geboren, wo er auch heute als Autor und Englischlehrer mit seiner Familie lebt. Sein Roman 6 Uhr 41 (Deuticke 2014) wurde ein Bestseller. Auf Deutsch erschienen außerdem die Romane "Zweiundzwanzig", "Direkter Zugang zum Strand", bei Deuticke This is not a love song (2016), Die Liebeserklärung (2017) und Ein Winter in Paris (2018).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 28.07.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-06255-9
Verlag Zsolnay, Paul
Maße (L/B/H) 19,4/12,1/2,4 cm
Gewicht 244 g
Originaltitel 06 H 41
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Anne Braun

Buchhändler-Empfehlungen

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Ein ungewöhnliches, leises Buch in welchem sich die Gespräche und Überlegungen der beiden zugfahrenden Protagonisten nur in ihren Gedanken abspielen. Einfach schön.

Eine ruhige Geschichte, die dennoch fesselt

Dorothea Esser, Thalia-Buchhandlung Bergheim

Zwei Menschen, die sich seit 27 Jahren nicht mehr gesehen haben, verschlägt es in einem vollbesetzten Zug nach Paris auf benachbarte Sitzplätze. Sie ist inzwischen eine erfolgreiche Geschäftsfrau mit eigenem Unternehmen, Mann und einer Tochter. Er ist geschieden und Verkäufer. Doch keiner will den ersten Schritt machen und zeigen, dass er den anderen erkannt hat. Denn ihr letztes Aufeinandertreffen war wenig erfreulich. Ein romantischer Trip nach London ist plötzlich ins absolute Gegenteil umgeschlagen und so hängen sie ihren Gedanken nach, über ihre gemeinsame Vergangenheit, ihr aktuelles Leben, zerplatzte Träume und erfüllte Hoffnungen. Beide ahnen sie nicht, wie ihre kurze gemeinsame Zeit ihre Lebensläufe beeinflusst hat. Diese leise Geschichte hat mich mit ihrem Charme direkt in ihren Bann gezogen. Sie ist humorvoll geschrieben, doch lässt sie die Leser auch nachdenklich innehalten. Ein Buch, das mich berührt hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
41 Bewertungen
Übersicht
25
13
1
1
1

Eine leise Geschichte über das Leben
von Circlestones Books Blog am 13.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Wenn ich die Augen schließe, sehe ich sie wieder vor mir, die nächtlichen Straßen von London, damals in jenem heißen Juli“.“ (Zitat Seite 138) Inhalt: Nach einem Wochenend-Besuch bei ihren Eltern sitzt Cécile, 47 Jahre alt und eine erfolgreiche Geschäftsfrau, um 6 Uhr 41 im Frühzug zurück nach Paris. Der Platz neben ihr is... „Wenn ich die Augen schließe, sehe ich sie wieder vor mir, die nächtlichen Straßen von London, damals in jenem heißen Juli“.“ (Zitat Seite 138) Inhalt: Nach einem Wochenend-Besuch bei ihren Eltern sitzt Cécile, 47 Jahre alt und eine erfolgreiche Geschäftsfrau, um 6 Uhr 41 im Frühzug zurück nach Paris. Der Platz neben ihr ist der letzte frei Platz im Waggon und ein Mann setzt sich neben sie. Es ist Philippe Leduc, der Mann, in den sie vor vielen Jahren verliebt war. Bis zu einer gemeinsamen Reise nach London und deren katastrophalem Ende. Siebenundzwanzig Jahre ist das nun her. Soll er sie ansprechen, hat sie ihn erkannt? Thema und Genre: In diesem Roman schauen zwei Menschen in Gedanken und unabhängig von einander zurück in ihre Jugend und eine Entscheidung, die sie damals getroffen haben. Beide erinnern sich und fragen sich auch, was wäre gewesen, wenn. Handlung und Schreibstil: Der Geschichte spielt im Zeitraum von weniger als zwei Stunden, nur die Länge einer Bahnfahrt. Durch die jeweiligen Gedanken der beiden Protagonisten ergeben sich erklärende Rückblenden in die Vergangenheit. Sie waren erst zwanzig Jahre alt, als ihre Beziehung in London abrupt zu Ende ging. Wir erfahren auch, wie es im Leben von Cécile und Philippe weiterging, wo sie heute stehen. Wobei beider Leben eine andere Entwicklung genommen hatte, als damals zu erwarten war. Die Spannung ergibt sich aus der Frage, ob die beiden doch noch miteinander reden, oder ob sie schweigend vorgeben, einander nicht erkannt zu haben. Die Sprache ist leise und poetisch, aber auch präzise beobachtend und macht aus diesem Buch eine sehr angenehme Lektüre. Fazit: Zwei Menschenleben, die sich dem Leser nur durch die Gedanken der beiden Protagonisten erschließen, denn sie sitzen schweigend im Zug nebeneinander. Eine leise Geschichte, die nachdenklich stimmt.

So klein und doch so gewaltig!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.11.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

So ein kleines Buch und doch so gewaltig! Wer macht den ersten Schritt und "begrüßt" den anderen Sitznachbar im Zug? Beide kennen sich von früher,........ einfach tolle Umsetzung der Geschichte

Das Schicksal im Zug
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Am Montagmorgen, um 6 Uhr 41 nimmt Cécile, die das Wochenende bei den Eltern verbracht hat, den Frühzug nach Paris. Sie ist verärgert darüber, dass sie nicht schon am Vorabend nach Hause gereist ist. Der Zug füllt sich mit Pendlern und Reisenden und ein Mann setzt sich zu ihr. Cécile ist schockiert: Sie erkennt Philippe sofort, ... Am Montagmorgen, um 6 Uhr 41 nimmt Cécile, die das Wochenende bei den Eltern verbracht hat, den Frühzug nach Paris. Sie ist verärgert darüber, dass sie nicht schon am Vorabend nach Hause gereist ist. Der Zug füllt sich mit Pendlern und Reisenden und ein Mann setzt sich zu ihr. Cécile ist schockiert: Sie erkennt Philippe sofort, allerdings scheint er sie nicht zu erkennen. Beide schweigen und beide lassen sich nichts anmerken, den anderen erkannt zu haben. Eine durchaus verständliche Reaktion und jeder für sich erinnert sich in der eineinhalbstündigen Fahrt nach Paris, wie verliebt sie doch nicht waren und wie durch ein geplantes romantisches Wochenende in London alles durcheinander geriet. Irgendwo in den Untiefen meiner eBook-Sammlung hat sich Jean-Philippe Blondel Roman - 6 Uhr 41 - versteckt und hat darauf gewartet, von mir gelesen zu werden. Zufälligerweise, nachdem ich versucht habe ein wenig Ordnung in mein elektronischem Bücherregal zu bekommen, bin ich darauf gestoßen und hab ein wenig darin geblättert. Schnell hab ich jedwede Ordnungsversuche gelassen und hab mich über diesen wunderbar feinsinnigen Roman gestürzt. Auf eine gewisse Weise hat er mich ein wenig an Glattauers Buch - Alle Sieben Wellen - erinnert. Das Buch ist ein eMail-Roman und beinhaltet eben nur jene Unterhaltung zwischen zwei Charakteren. Im Gegensatz zu Blondels Roman, der ja zwar auch zwei Hauptcharaktere hat, allerdings sprechen Cécile und Philippe nicht miteinander, sondern hängen getrennt voneinander, Erinnerungen an der Jugend nach und wie ihr Leben ein wenig aus den Fugen geriet. Diese parallel erzählten inneren Monologe zeichnen wunderbare Bilder, die amüsieren und berühren. Völlig unprätentiös aber detailverliebt wird diese Geschichte erzählt. Kurzum: "Ich war entzückt." Der geneigte und frankophile Leser meiner Rezensionen wird seine Freude an dieser leicht dahinplätschernden Erzählung haben und schlussendlich will man ja als Leser wissen: Werden sich die beiden zu erkennen geben und vor allem, werden sie sich miteinander unterhalten?


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