Russlands Weg in den Krieg

Der Erste Weltkrieg - Ursprung der Jahrhundertkatastrophe

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VOM OSMANISCHEN REICH ZUR UKRAINE
Auch 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs sorgt die Frage nach den Schuldigen weiterhin für Diskussionen. Waren Deutschland und die Mittelmächte wirklich hauptverantwortlich für die Jahrhundertkatastrophe? Für seine Analyse über Russlands Weg in den Ersten Weltkrieg durchkämmte Sean McMeekin jahrelang Archive, studierte Schlachtpläne und beleuchtete diplomatische Intrigen. Und kommt zu einem brisanten Ergebnis: Die wahren Drahtzieher fand McMeekin in St. Petersburg. Um sich strategisch wichtige Landengen am Schwarzen Meer zu sichern, nahm Russland bewusst das Risiko eines Kriegs in Kauf.
Die aktuelle Krim-Krise beweist: Bei der Durchsetzung seiner Territorialansprüche lässt sich Russland von Konflikten mit der Weltgemeinschaft nicht beirren. Im Vorfeld des Ersten Weltkriegs verfolgte das zaristische Russland ähnliche Ambitionen, wie der amerikanische Historiker Sean McMeekin belegt: Es waren russische Staatsmänner, die den Krieg im Nahen Osten durch bewusste politische Entscheidungen mit auslösten. Auf Kosten des Osmanischen Reichs sollte das Territorium ausgeweitet werden, um ungehinderten Zugang zu den Schwarzmeerengen als wetterunabhängige Transportadern zu erhalten. Frankreich und England in einen Krieg gegen Deutschland zu manövrieren schien die beste Möglichkeit zur Umsetzung dieses lang ersehnten Ziels. Kein Land konnte mehr in diesem Konflikt gewinnen als Russland. Und keines machte mehr Druck, um die Eskalation zu erzwingen. Einmal entfesselt, verschlang der Weltenbrand jedoch auch Millionen russischer Opfer.
Sean McMeekins brillante Studie zeigt, dass die Schuldfrage neu gestellt werden muss.

»Sean McMeekin argumentiert in dieser mutigen und brillanten Studie, dass Russland ebenso verantwortlich für den Ausbruch war wie Deutschland. Mit einer Vielzahl von Quellen (…) belegt er, dass die Russen ihre eigenen Ziele hatten – die Zerschlagung des österreichisch-ungarischen und des Osmanischen Reichs.«
Orlando Figes, Historiker, in der Sunday Times
Portrait
Sean McMeekin studierte in Stanford und Berkeley Geschichte und unterrichtet heute an der Koç-Universität in Istanbul. Er ist Autor mehrerer hochgelobter und ausgezeichneter Bücher, darunter Juli 1914 und The Berlin-Baghdad Express. Für seine Bücher über den Ersten Weltkrieg recherchierte er jahrelang in Berlin und Moskau. Mit seiner Familie lebt Sean McMeekin in Istanbul.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum Juli 2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944305-63-9
Verlag Europa Verlag
Maße (L/B/H) 22,2/14,9/4,5 cm
Gewicht 758 g
Auflage 1. Auflage
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Historisch
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2014

Ja, es ist historisch zu benennen, das hier vorliegende Werk des US-Historikers Sean McMeekin. Denn er weist ziemlich schlüssig, anhand jahrelanger Forschungen und Sichtungen von Material nach, dass die Drahtzieher des Ersten Weltkrieges weder in Berlin, noch in Wien saßen, sondern einzig und allein in St. Petersburg. Denn dort... Ja, es ist historisch zu benennen, das hier vorliegende Werk des US-Historikers Sean McMeekin. Denn er weist ziemlich schlüssig, anhand jahrelanger Forschungen und Sichtungen von Material nach, dass die Drahtzieher des Ersten Weltkrieges weder in Berlin, noch in Wien saßen, sondern einzig und allein in St. Petersburg. Denn dort wurde an einem russischen Weltreich gearbeitet, dass sowohl das Osmanische Reich, als auch Österreich-Ungarn unterwerfen wollte. Es war nicht Serbien, das war der Vorwand, es waren die türkischen Meerengen, das war das Ziel, die das Zarenreich 1914 veranlassten, den großen Krieg in Kauf zu nehmen. In seiner Brillanz vergleichbar mit den "Schlafwandlern" von C.Clarke.