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Schattenkind / Yngvar Stubø Bd. 5

Kriminalroman

Yngvar Stubø 5

(9)
Portrait
Anne Holt, 1958 geboren, wuchs in Norwegen und in den USA auf. Als freie Autorin lebt sie heute mit ihrer Familie in Oslo. Ihre vielfach preisgekrönten Kriminalromane werden in alle großen Sprachen übersetzt und machen sie mit über 7 Millionen verkauften Exemplare ihrer Romane zu einer der erfolgreichsten skandinavischen Autorinnen weltweit. Ihre beiden Serien um Inger Vik und Hanne Wilhelmsen genießen Kultstatus und werden zur Zeit für das Fernsehen verfilmt.

Gabriele Haefs, geboren 1953 in Wachtendonk, schloß ihr Studium in Volkskunde, Sprachwissenschaft, Keltischen Sprachen und Skandinavistik 1982 mit einer Arbeit über »Das Irenbild der Deutschen« ab. Seit 1987 ist sie als Übersetzerin von unter anderem Jostein Gaarder, Anne Holt und Ingvar Ambjörnsen tätig. Neben den mit Dagmar Mißfeldt und Christel Hildebrandt herausgegebenen skandinavischen Anthologien hat sie Sammlungen neuer keltischer Autorinnen und walisischer Gegenwartsliteratur herausgegeben. Für ihre Arbeit wurde sie unter anderem mit dem Deutschen und dem Österreichischen Jugendbuchpreis, dem Akademika-Preis der Universität Oslo und dem Willy Brandt-Preis ausgezeichnet.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 19.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30638-6
Reihe Yngvar-Stubø-Reihe 5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/2,5 cm
Gewicht 239 g
Originaltitel Skyggedod
Übersetzer Gabriele Haefs
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein spannender und zugleich betroffen machender Krimi. Die Autorin widmet sich feinfühlig dem Thema "Kindesmissbrauch". Das überraschend traurige Ende stimmt nachdenklich. Ein spannender und zugleich betroffen machender Krimi. Die Autorin widmet sich feinfühlig dem Thema "Kindesmissbrauch". Das überraschend traurige Ende stimmt nachdenklich.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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interessant und spannend
von Vivian Neumann am 22.08.2018

Inhalt: ?Du hast nicht aufgepasst? ? ?Ich habe nicht aufgepasst? Ellen und Jon Mohr sitzen am 21. Juli 2011 in ihrem Wohnzimmer und sind fassungslos. Ellen hält ihren acht jährigen Sohn in den Armen. Er ist tot. Inger Johanne Vik ist Kriminalpsychologin und eine alte Bekannte von Ellen. Sie wollte Ellen bei... Inhalt: ?Du hast nicht aufgepasst? ? ?Ich habe nicht aufgepasst? Ellen und Jon Mohr sitzen am 21. Juli 2011 in ihrem Wohnzimmer und sind fassungslos. Ellen hält ihren acht jährigen Sohn in den Armen. Er ist tot. Inger Johanne Vik ist Kriminalpsychologin und eine alte Bekannte von Ellen. Sie wollte Ellen bei den Vorbereitungen der Feier, welche an dem Tag stattfinden sollte, behilflich sein und platzte in diese Situation hinein. An diesem Tag gab es auch zwei Terroranschläge in Oslo, sodass die Polizei hoffnungslos überfordert war. Ein Neuling wurde für die Bearbeitung des Kindstodes abgestellt. Henrik Holme und Inger Johanne Vik sind beide skeptisch. Ist der kleine Sander wirklich von der Leiter gestürzt? Und so machen sie sich beide unabhängig voneinander auf, um Erklärungen zu finden. Aber ihre Wege führen schließlich zusammen. Und was sie herausgefunden haben lässt beide glauben, dass es kein Unfall war. Wertung: Anne Holt ist einer der erfolgreichsten skandinavischen Autorinnen. Ihre Bücher werden in alle großen Sprachen übersetzt. Auch mit diesem Buch hat sie wieder einen weltweiten Erfolg erlangt. Anne Holt schreibt spannend, sodass die Luft knistert. Der Spannungsbogen ist perfekt ausbalanciert und verspricht dem Leser unterhaltsame Lesestunden. Ihr Schreibstil ist einfach und verständlich. Sie verblümt nichts und benutzt keine schwierigen Wörter. Der Leser fliegt regelrecht durch die Seiten. Allerdings ist ab und an ihre sprachliche Veranschaulichung ein wenig verwirrend. ?...glühen heißer Kaffee...? - brühendheiß? ?...kreideweiße Wände (bzw. Hemden)? - blendendweiß, schneeweiß? In ?Schattenkind? nimmt sie sich dem schwierigen Thema der Kindesmisshandlung an und verdeutlicht sehr gut die Blindheit der Familien und Umstehenden. Auch Ärzte und Lehrer verschließen oft die Augen. Aufmerksame Menschen werden meist als ein wenig überdreht und unruhestiftend dargestellt. So kommt es, dass die Dunkelziffer für häusliche Gewalt und Kindesmisshandlung sehr weit höher liegt als die veröffentlichten Zahlen. Der Name der Protagonistin, Inger Johanne Vik, hat meinen Lesefluss etwas gehemmt. Ich hätte mir einen kürzeren Namen oder einen Spitznamen (oder ähnliches) gewünscht. Auch finde ich das Ende doch ein wenig zu überdreht. Dramatik ist gut, aber nicht in Überhauf. Fazit: Das war mein erstes Buch von Anne Holt und ich freue mich darauf, weitere Werke dieser Autorin zu lesen. Dieses Buch ist mit Sicherheit etwas für jeden, der Skandinavien und Krimis liebt. Obwohl die Landschaft selbst nur wenig aufgezeigt wird. Es geht ja auch hauptsächlich um das dramatische Schicksal des kleinen Jungen.

Gute Story mit bitterem Beigeschmack
von einer Kundin/einem Kunden aus Overath am 03.04.2015

Zum Inhalt des Falls möchte ich gar nicht näher eingehen, da dies bereits durch andere Rezensionen sowie den Einband geschehen ist. Das Thema gibt reichlich her und das Buch ist auch spannend geschrieben. Was mich aber vor allem gegen Ende des Buches gestört hat, ist das, was die Autorin... Zum Inhalt des Falls möchte ich gar nicht näher eingehen, da dies bereits durch andere Rezensionen sowie den Einband geschehen ist. Das Thema gibt reichlich her und das Buch ist auch spannend geschrieben. Was mich aber vor allem gegen Ende des Buches gestört hat, ist das, was die Autorin zwischen den Zeilen zum "Störungsbild" des Jungen, um den es geht, schreibt. Ich bin selbst betroffene Mutter eines verhaltensauffälligen Jungen im gleichen Alter und fand, daß die Autorin die gesamte Problematik doch sehr schematisch und einseitig schildert. Sie vermittelt den Eindruck, daß diese besonderen Kinder doch eigentlich gar nicht so auffällig sind, werden sie nur von kompetenten Eltern "richtig erzogen und behandelt". Sprich: geht man liebevoll auf das Kind ein, ist es plötzlich gar nicht mehr auffällig. Lediglich überreizte Mütter sind nicht in der Lage, sich um die Kinder zu kümmern, und schaffen so Probleme, die es eigentlich gar nicht gibt. ADHS, Autismus etc. wären also "halb so wild" oder gar nicht existent, würde die Familie das Kind nur genug lieben und auf seine Bedürfnisse eingehen. Eigentlich geht es in dem Buch um einen ungeklärten Todesfall, aber ich finde, daß die Autorin sich ein wenig zu weit aus dem Fenster lehnt und Thesen aufstellt, die ich verurteile. Dafür, daß sie angeblich "vom Fach" ist, schreibt sie in Bezug auf die Problematik verhaltensauffälliger Kinder (und diese Problematik ist nun mal zentraler Bestandteil des Buches) sehr einseitig und wenig differenziert. Ich habe mich verurteilt gefühlt. Und da sie diese provokanten Thesen zu einem Thema aufstellt, das z.Zt. sehr aktuell ist, kann das Buch sehr persönlich werden, mir zumindest war es nicht möglich, nur den Todesfall als "Fall" zu lesen

Brillianter Krimi aus Norwegen!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.02.2015

Es herrscht Ausnahmezustand in Oslo. Gleichzeitig mit dem Anschlag auf ein Regierungsgebäude und dem Massaker von Utøya erleidet ein Junge vom Sturz von einer Leiter tödliche Verletzungen. Die gerade anwesende Polizeipsychologin und Bekannte der Familie untersucht den Vorfall auf ihre Art. Auch der junge unerfahrene Polizeibeamte wittert seine eigene... Es herrscht Ausnahmezustand in Oslo. Gleichzeitig mit dem Anschlag auf ein Regierungsgebäude und dem Massaker von Utøya erleidet ein Junge vom Sturz von einer Leiter tödliche Verletzungen. Die gerade anwesende Polizeipsychologin und Bekannte der Familie untersucht den Vorfall auf ihre Art. Auch der junge unerfahrene Polizeibeamte wittert seine eigene Theorie. Gibt es einen Zusammenhang mit den Anschlägen? Die Autorin ist ehemalige Rechtsanwältin und war auch kurzzeitig Justizministerin von Norwegen. Sie weiß wovon sie schreibt! Sehr vorsichtig wird in diesem Krimi ein sensibles Thema angegriffen!