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Was am Ende wichtig ist

Geschichten vom Sterben

Die Patienten, die Petra Anwar besucht, haben keine Aussicht auf Heilung. Und doch ist diese letzte gemeinsame Zeit für Sterbende und ihre Angehörigen eine besonders kostbare: Für Maike, die trotz des riesigen Tumors in ihrem Bauch noch ein ganzes Jahr mit ihren heranwachsenden Töchtern gewinnt. Für Herrn Helling, der im Rollstuhl ans Meer reist, um ein letztes Mal die Leuchttürme zu sehen. Für Herrn Bozkurt, der in seine kleine Stadt in der Türkei zurückkehrt, weil eine Wohnung in der Fremde kein guter Ort zum Sterben ist … Zusammen mit dem Schriftsteller John von Düffel erzählt Petra Anwar zwölf wahre Geschichten vom Sterben.
Rezension
"Interessant zu lesen sind die einfühlsamen 'Geschichten vom Sterben'. (...) Es eignet sich für Angehörige und professionell Pflegende.", NovaCura, 05.12.2013
Portrait
Anwar, Petra
Petra Anwar, geboren 1965 in Borken/Westfalen, arbeitet als Palliativmedizinerin für die Organisation »Home Care« in Berlin. In dem Film »Halt auf freier Strecke« (ausgezeichnet in Cannes, Deutscher Filmpreis, Bayerischer Filmpreis) spielt sie sich selbst: eine Ärztin, die Schwerstkranke und ihre Angehörigen zu Hause betreut.

Düffel, John von
John von Düffel, geboren 1966 in Göttingen, Autor und Übersetzer, arbeitet als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Er ist passionierter Schwimmer und hat dem fließenden Element mit mehreren Büchern, u. a. mit seinem preisgekrönten Roman »Vom Wasser« (Mara Cassens-Preis des Literaturhauses Hamburg; Aspekte-Literaturpreis des ZDF etc.), ein literarisches Denkmal gesetzt - zuletzt in dem Band »Wassererzählungen«. John von Düffel ist Koautor des bei Piper erschienenen Buchs von Petra Anwar »Was am Ende wichtig ist« (als TB unter dem Titel »Geschichten vom Sterben«.).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 15.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30635-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19/11,8/2,2 cm
Gewicht 227 g
Verkaufsrang 93.047
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Wichtiges Thema
von einer Kundin/einem Kunden aus Barsinghausen am 27.11.2018

Die Palliativärztin Petra Anwar behandelt und begleitet sterbenskranke Menschen auf ihrem letzten Weg. Nicht nur die Patienten, auch die Angehörigen, brauchen Hilfe, Unter-stützung dabei, dass der unheilbar Kranke zu Hause sterben kann. Petra Anwar gibt anhand von zwölf Geschichten einen Einblick in ihre Arbeit, in die unter-schiedlichen Wege zum Sterben... Die Palliativärztin Petra Anwar behandelt und begleitet sterbenskranke Menschen auf ihrem letzten Weg. Nicht nur die Patienten, auch die Angehörigen, brauchen Hilfe, Unter-stützung dabei, dass der unheilbar Kranke zu Hause sterben kann. Petra Anwar gibt anhand von zwölf Geschichten einen Einblick in ihre Arbeit, in die unter-schiedlichen Wege zum Sterben und den Problemen dabei. Eine Geschichte ist dabei sehr persönlich und zeigt auf, wie viel möglich ist und was man aus der Sterbebegleitung mit-nehmen kann. Dabei sind nicht nur die körperlichen Schwierigkeiten ein Thema. Die einzelnen Geschichten haben mich tief berührt zurück gelassen. Wobei bei mir dann auch persönliche Erlebnisse wieder in Erinnerung gerufen wurden. Gerade die Krebser-krankung meiner Mutter wurde wieder sehr real. Ich habe mir damals nicht zugetraut meine Mutter alleine zu Hause bis zum Ende zu betreuen, doch es kam anders, von der Palliativstation kam sie nicht mehr wieder. So haben mich die Geschichten wieder sehr an die eigene Endlichkeit erinnert und wieder bewusst gemacht, dass man sich diesem The-ma nicht verschließen darf. Die Autorin schildert die einzelnen Fälle mit viel Empathie, erklärt die verschiedenen Ver-haltensweisen der Betroffenen. Zudem ist alles in einem wirklich guten Schreibstil ver-fasst. Ein meiner Meinung nach wichtiges Buch zum Thema Sterben, welches betroffen macht und zugleich richtig gut ist.

gut beschrieben
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 29.12.2013
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

das Buch liest sich schnell und man ist sehr beeindruckt von den einzelnen Geschehen.Man erfährt viel über die Palliativmedizin und den Sterben.Mich hat es sehr beeindruckt und auch beruhigt das es die Möglichkeit gibt in Ruhe zu Hause zu sterben mit guter Medizinischen Versorgung.

ob dieses Buch diejenigen finden, denen es nutzen kann?
von Dorothea Rose aus Frankfurt am 27.06.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Unzweifelhaft dreht es sich bei diesem Sachbuch um ein sehr gut lesbares mit großer Empathie geschriebenem Bericht über häusliche Sterbesituationen ausschließlich im palliativ betreuten ambulanten Bereich. Diese Ärztin betreut Patienten und ihre Angehörigen wie es herausklingt in gewisser Weise persönlich und alleine über eine lange Strecke (teilweise 1 Jahr)... Unzweifelhaft dreht es sich bei diesem Sachbuch um ein sehr gut lesbares mit großer Empathie geschriebenem Bericht über häusliche Sterbesituationen ausschließlich im palliativ betreuten ambulanten Bereich. Diese Ärztin betreut Patienten und ihre Angehörigen wie es herausklingt in gewisser Weise persönlich und alleine über eine lange Strecke (teilweise 1 Jahr) . Diese Berichte taugen meiner Ansicht nicht, das ganze sehr anstrengende palliative "Team"-Wirken abzubilden (denken sie an beteiligte Hausärzte,Krankenkasse,Klinikärzte,Pflegedienste,Ernährungsberater,Krankenpfleger,Nachtwachen). Was dieses Buch kann in seiner Wahrhaftigkeit: Es kann dem, der es zur gegebenen Zeit findet Mut machen seinen eigenen Weg zu finden, denn es gibt keinen RICHTIGEN Weg. Wenn es zum Sterben kommt braucht es genauso Mut, wie zum Leben, und auch das -nicht mehr Leben können, aber noch nicht sterben können- muß als Gegenwart gelebt werden. Wichtiger als dieses Buch zu lesen ist es Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht wirklich mal zu kaufen, anzugucken und das Gespräch mit seinen nächsten Liebsten zu suchen! Das Leben ist