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Aller Liebe Anfang

Roman

(21)

Judith Hermann hat einen Roman geschrieben über die Zumutungen der Liebe und die Schutzlosigkeit im Leben.
Stella und Jason sind verheiratet, sie haben eine Tochter, Ava, sie leben in einem Haus am Rand der Stadt. Ein schönes, einfaches Haus, ein kleiner Garten, ein alltägliches ruhiges Leben, meist ohne Jason, der viel arbeitet.
Aber eines Tages steht ein Mann vor der Tür dieses Hauses, ein Fremder, jemand, den Stella nie zuvor gesehen hat. Er sagt, er wolle sich einfach einmal mit ihr unterhalten, mehr sagt er nicht. Stella lehnt das ab. Der Fremde geht und kommt am nächsten Tag wieder, er kommt auch am Tag darauf wieder, er wird sie nicht mehr in Ruhe lassen. Was hier beginnt, ist ein Albtraum, der langsam, aber unbeirrbar eskaliert.
In einer klaren, schonungslosen Sprache und irritierend schönen Bildern erzählt Judith Hermann vom Rätsel des Anfangs und Fortgangs der Liebe, vom Einsturz eines sicher geglaubten Lebens.

Rezension
Dieses bildkräftige Buch weiss in jeder seiner Erscheinungsformen so herzensklug wie wortstark die Vieldeutigkeiten und Gefährdungen aller Liebe Anfänge auszuleuchten.
Portrait

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt »Sommerhaus, später« (1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband »Nichts als Gespenster«. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. 2009 erschien »Alice«, fünf Erzählungen, die international gefeiert wurden. 2014 veröffentlichte Judith Hermann ihren ersten Roman, »Aller Liebe Anfang«. Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. 2016 erschienen die Erzählungen »Lettipark«. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin.

Literaturpreise:

Erich-Fried-Preis 2014
Friedrich-Hölderlin-Preis 2009
Kleist-Preis 2001
Hugo-Ball-Förderpreis 1999
Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 1999

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783104024929
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 797 KB
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Das einstige deutsche Fräuleinwunder ist erwachsen geworden “

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Das einstige deutsche Fräuleinwunder ist erwachsen geworden – und mit ihr der erste Roman, mit dem sie sich Zeit gelassen hat, was dem Schreiben von Büchern in den meisten Fällen einfach gut bekommt. Wo Judith Hermann in den 90er-Jahren den Sound einer ganzen, insbesondere jungen Generation mit ihren Erzählungen „Sommerhaus, später“ eingefangen und auch geprägt hat, erzählt sie nun die Geschichte von Stella und Jason, die in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind und sich dort eingerichtet haben. Beide sind miteinander verheiratet, haben eine kleine Tochter namens Ava, um die Stella, als Teilzeitkraft arbeitend, sich fast ausschließlich kümmert, während Jason beruflich ständig unterwegs ist. Die Kleinfamilie wohnt am Rande einer Stadt in einer Reihenhaussiedlung in stiller Zufriedenheit, die eines Tages gestört wird, als ein Fremder an der Tür klingelt und sich mit Stella unterhalten möchte. Ihr ist dies nicht wirklich geheuer, sie blockt ab und der Fremde geht wieder. Am nächsten Tag steht er mit dem gleichen Ansinnen erneut vor der Tür und bittet wieder um ein Gespräch, was Stella auch diesmal ablehnt. Jeden Tag kommt Mister Pfister, wie er sich nennt, vorbei, klingelt oder wirft etwas in den Briefkasten, ein Gedicht, zusammenhanglose Sätze, ein Bild. Er wohnt direkt in der Nachbarschaft, nur ein paar Häuser weiter, wirkt aber seltsam verloren, fast vernachlässigt, und ein bisschen verstört. Stella möchte nichts mit ihm zu tun haben, fühlt sich von ihm bedrängt, geradezu verfolgt. Sie erzählt Jason davon, der nichts ahnte, weil er immer abwesend ist, wenn Mister Pfister sich um Stella bemüht. Jason tritt daraufhin in Aktion, aber all seine Bestrebungen, dem unliebsamen Eindringling Einhalt zu gebieten, scheitern. Schon bald entwickelt sich aus einem scheinbar harmlosen Ansinnen ein Albtraum, der nicht aufzuhören scheint.
Judith Hermann erzählt auf eindrucksvolle Art von den Tücken des Alltags, vom Wandel der Liebe und von trügerischen Sicherheiten. Das beschreibt sie in ihrer unnachahmlichen klaren Sprache, schlicht und zugleich so auf den Punkt gebracht, dass ihre Sätze eine ganze Welt mit all ihren Rissen und Brüchen erschaffen.
Das einstige deutsche Fräuleinwunder ist erwachsen geworden – und mit ihr der erste Roman, mit dem sie sich Zeit gelassen hat, was dem Schreiben von Büchern in den meisten Fällen einfach gut bekommt. Wo Judith Hermann in den 90er-Jahren den Sound einer ganzen, insbesondere jungen Generation mit ihren Erzählungen „Sommerhaus, später“ eingefangen und auch geprägt hat, erzählt sie nun die Geschichte von Stella und Jason, die in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind und sich dort eingerichtet haben. Beide sind miteinander verheiratet, haben eine kleine Tochter namens Ava, um die Stella, als Teilzeitkraft arbeitend, sich fast ausschließlich kümmert, während Jason beruflich ständig unterwegs ist. Die Kleinfamilie wohnt am Rande einer Stadt in einer Reihenhaussiedlung in stiller Zufriedenheit, die eines Tages gestört wird, als ein Fremder an der Tür klingelt und sich mit Stella unterhalten möchte. Ihr ist dies nicht wirklich geheuer, sie blockt ab und der Fremde geht wieder. Am nächsten Tag steht er mit dem gleichen Ansinnen erneut vor der Tür und bittet wieder um ein Gespräch, was Stella auch diesmal ablehnt. Jeden Tag kommt Mister Pfister, wie er sich nennt, vorbei, klingelt oder wirft etwas in den Briefkasten, ein Gedicht, zusammenhanglose Sätze, ein Bild. Er wohnt direkt in der Nachbarschaft, nur ein paar Häuser weiter, wirkt aber seltsam verloren, fast vernachlässigt, und ein bisschen verstört. Stella möchte nichts mit ihm zu tun haben, fühlt sich von ihm bedrängt, geradezu verfolgt. Sie erzählt Jason davon, der nichts ahnte, weil er immer abwesend ist, wenn Mister Pfister sich um Stella bemüht. Jason tritt daraufhin in Aktion, aber all seine Bestrebungen, dem unliebsamen Eindringling Einhalt zu gebieten, scheitern. Schon bald entwickelt sich aus einem scheinbar harmlosen Ansinnen ein Albtraum, der nicht aufzuhören scheint.
Judith Hermann erzählt auf eindrucksvolle Art von den Tücken des Alltags, vom Wandel der Liebe und von trügerischen Sicherheiten. Das beschreibt sie in ihrer unnachahmlichen klaren Sprache, schlicht und zugleich so auf den Punkt gebracht, dass ihre Sätze eine ganze Welt mit all ihren Rissen und Brüchen erschaffen.

Valesca Wolfgramm, Thalia-Buchhandlung Köln

Verstörend, das ist das Wort welches für mich dieses Buch am besten beschreibt. Die Atmosphäre die Hermann generiert ist wahnsinnig angespannt, ein faszinierendes Buch. Verstörend, das ist das Wort welches für mich dieses Buch am besten beschreibt. Die Atmosphäre die Hermann generiert ist wahnsinnig angespannt, ein faszinierendes Buch.

Marta Magdalena Urban, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Erschütternd ehrlich. Verleitet zum Nachdenken. Dazu fantastisch geschrieben! Erschütternd ehrlich. Verleitet zum Nachdenken. Dazu fantastisch geschrieben!

Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die Inhaltsangabe und Idee klang sehr aufregend un interessant. Das war es dann am Ende leider nicht. Alles war sehr langatmig und es hat sich nicht wirklich Spannung aufgebaut. Die Inhaltsangabe und Idee klang sehr aufregend un interessant. Das war es dann am Ende leider nicht. Alles war sehr langatmig und es hat sich nicht wirklich Spannung aufgebaut.

Ich kenne keine andere Autorin, die es schafft mit einer vergleichbar nüchterner Sprache so konkrete und detaillierte Bilder beim Leser hervorzurufen. Grandios! Ich kenne keine andere Autorin, die es schafft mit einer vergleichbar nüchterner Sprache so konkrete und detaillierte Bilder beim Leser hervorzurufen. Grandios!

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Der Roman ist eine aufgeblähte Kurzgeschichte. Auf 20 Seiten komprimiert wäre es vielleicht akzeptabel gewesen. Der Roman ist eine aufgeblähte Kurzgeschichte. Auf 20 Seiten komprimiert wäre es vielleicht akzeptabel gewesen.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Judith Hermann ist eine ganz große
Erzählerin alltäglicher Dinge. Toll.
Judith Hermann ist eine ganz große
Erzählerin alltäglicher Dinge. Toll.

„Der kleine Schritt vom täglichen Allerlei in den Albtraum“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Stella und Jason leben mit ihrer kleinen Tochter in einer kleinen Siedlung am Stadtrand. Jason ist als Architekt sehr viel unterwegs - und Stella, die als Altenpflegerin arbeitet, kümmert sich um die gemeinsame Tochter Ava. Ein unspektakuläres, zufriedenes Leben - bis zu dem Tag im Frühjahr, als es mittags an der Tür läutet. Stella schaut zum Fensterchen neben der Tür hinaus auf das Gartentor. Dort steht ein junger Mann, Anfang 30 und sagt in die Sprechanlage, das er sich gerne mal mit ihr unterhalten würde. Stella wimmelt ihn ab - und ab da läutet er jeden Tag an der Tür, wirft kleine Zettel mit Botschaften in den Briefkasten und versucht immer verzweifelter Kontakt zu ihr aufzunehmen. Aus dem anfänglichen Ärgernis wächst ein Gefühl der Bedrohung - bis sie zu Polizei geht ......
Ein Roman, dessen harmloser Anfang dahinplätschert um dann in der weiteren Handlung ein immer bedrohlicheres Szenario zu entwickelt. Mit ihrer einfachen, klaren Sprache schafft es Judith Herman ein Gefühl für die wachsende Bedrohung zu schaffen, ohne auf reißerische Formulierungen und Handlungen zurück greifen zu müssen. Hier stimmt einfach alles : Sprache, Handlung und ein interessantes Ende. Beeindruckend !!
Stella und Jason leben mit ihrer kleinen Tochter in einer kleinen Siedlung am Stadtrand. Jason ist als Architekt sehr viel unterwegs - und Stella, die als Altenpflegerin arbeitet, kümmert sich um die gemeinsame Tochter Ava. Ein unspektakuläres, zufriedenes Leben - bis zu dem Tag im Frühjahr, als es mittags an der Tür läutet. Stella schaut zum Fensterchen neben der Tür hinaus auf das Gartentor. Dort steht ein junger Mann, Anfang 30 und sagt in die Sprechanlage, das er sich gerne mal mit ihr unterhalten würde. Stella wimmelt ihn ab - und ab da läutet er jeden Tag an der Tür, wirft kleine Zettel mit Botschaften in den Briefkasten und versucht immer verzweifelter Kontakt zu ihr aufzunehmen. Aus dem anfänglichen Ärgernis wächst ein Gefühl der Bedrohung - bis sie zu Polizei geht ......
Ein Roman, dessen harmloser Anfang dahinplätschert um dann in der weiteren Handlung ein immer bedrohlicheres Szenario zu entwickelt. Mit ihrer einfachen, klaren Sprache schafft es Judith Herman ein Gefühl für die wachsende Bedrohung zu schaffen, ohne auf reißerische Formulierungen und Handlungen zurück greifen zu müssen. Hier stimmt einfach alles : Sprache, Handlung und ein interessantes Ende. Beeindruckend !!

„Wenn ein Klingeln die Stille durchbricht“

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Stella ist mit Jason verheiratet, den sie jedoch kaum sieht, da er als Handwerker oft wochenlang unterwegs ist. Zusammen mit ihrer kleinen Tochter lebt sie ein beschauliches Leben in einem idyllischen Häuschen am Stadtrand. Ihr Alltag besteht aus Stille, dem Ordnen und Sortieren der Dinge im Haushalt, dessen Routine ihr Wohlbefinden durch Beständigkeit beschert. Doch eben diese wird durchbrochen als eines Tages ein Fremder an der Tür klingelt, der mit Stella sprechen möchte. Diese fühlt sich sofort bedroht und wehrt den Unbekannten ab, der von nun an jeden Tag klingeln und damit das Leben der jungen Familie zerstören wird.

In minimalistischer, emotionsloser Sprache beschreibt die Autorin wie das Erscheinen eines Fremden zur Tortur für eine junge Familie wird. Schonungslos sachlich zeigt sie auf, wie zerbrechlich die heile Welt der Protagonistin ist, sodass es für den Stalker ein Leichtes ist, sie zu zerstören. Eben dieser kühle Stil, der zunächst befremdlich wirkt, lässt den Leser erschaudern und macht eine zunächst kleine Katastrophe zur nervlichen Zerreißprobe. Nach anfänglicher Skepsis war ich begeistert von der Schlagkraft dieses Romans.
Stella ist mit Jason verheiratet, den sie jedoch kaum sieht, da er als Handwerker oft wochenlang unterwegs ist. Zusammen mit ihrer kleinen Tochter lebt sie ein beschauliches Leben in einem idyllischen Häuschen am Stadtrand. Ihr Alltag besteht aus Stille, dem Ordnen und Sortieren der Dinge im Haushalt, dessen Routine ihr Wohlbefinden durch Beständigkeit beschert. Doch eben diese wird durchbrochen als eines Tages ein Fremder an der Tür klingelt, der mit Stella sprechen möchte. Diese fühlt sich sofort bedroht und wehrt den Unbekannten ab, der von nun an jeden Tag klingeln und damit das Leben der jungen Familie zerstören wird.

In minimalistischer, emotionsloser Sprache beschreibt die Autorin wie das Erscheinen eines Fremden zur Tortur für eine junge Familie wird. Schonungslos sachlich zeigt sie auf, wie zerbrechlich die heile Welt der Protagonistin ist, sodass es für den Stalker ein Leichtes ist, sie zu zerstören. Eben dieser kühle Stil, der zunächst befremdlich wirkt, lässt den Leser erschaudern und macht eine zunächst kleine Katastrophe zur nervlichen Zerreißprobe. Nach anfänglicher Skepsis war ich begeistert von der Schlagkraft dieses Romans.

„Über die Flüchtigkeit des Glücks“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Ein Mann und eine Frau, ein Kind, ein Haus am Rande der Stadt. Das Leben von Stella scheint perfekt. Judith Hermann beschreibt in lakonisch, rhythmischen Sätzen das Leben der jungen Frau, das Frühstück mit der Tochter, die Arbeit als Altenpflegerin, den Garten, die Einkäufe… Über die Gefühlswelt der jungen Frau verraten die Alltäglichkeiten wenig. Das Eindringen des Stalkers in dieses wohl geordnete Leben erscheint zunächst harmlos. Die Gegebenheiten werden aber zunehmend unheimlich und bedrohlich…
Judith Hermann erzählt eine spannende und glaubwürdige Geschichte über Stalking. Sprachlich eindrucksvoll wird fühlbar, wie schnell ein ruhiges und zufriedenes Leben „aus den Fugen“ geraten kann.
Ein Mann und eine Frau, ein Kind, ein Haus am Rande der Stadt. Das Leben von Stella scheint perfekt. Judith Hermann beschreibt in lakonisch, rhythmischen Sätzen das Leben der jungen Frau, das Frühstück mit der Tochter, die Arbeit als Altenpflegerin, den Garten, die Einkäufe… Über die Gefühlswelt der jungen Frau verraten die Alltäglichkeiten wenig. Das Eindringen des Stalkers in dieses wohl geordnete Leben erscheint zunächst harmlos. Die Gegebenheiten werden aber zunehmend unheimlich und bedrohlich…
Judith Hermann erzählt eine spannende und glaubwürdige Geschichte über Stalking. Sprachlich eindrucksvoll wird fühlbar, wie schnell ein ruhiges und zufriedenes Leben „aus den Fugen“ geraten kann.

„Konstruktionen und andere Zerbrechlichkeiten...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Wenn Stella nicht Claras Brautstrauß gefangen hätte, wäre dann alles ganz anders gekommen ? Oder anders gefragt , ist es das Schicksal, was in Stellas schlichtes, schon fast langweiliges und von Melancholie geprägtes Leben einbricht ? Oder ist die Konstruktion von Stellas und Jasons Vorstadtleben so zerbrechlich, dass ein Stalker leichtes Spiel hat, in das Leben und in die Persönlichkeit von Stella einzudringen ...kühl und distanziert ist die Atmosphäre und die Schreibweise , leise und unspektakulär die Katastrophe - die Wirkung ist in Stellas Leben und beim Leser umso stärker spürbar ! Wenn Stella nicht Claras Brautstrauß gefangen hätte, wäre dann alles ganz anders gekommen ? Oder anders gefragt , ist es das Schicksal, was in Stellas schlichtes, schon fast langweiliges und von Melancholie geprägtes Leben einbricht ? Oder ist die Konstruktion von Stellas und Jasons Vorstadtleben so zerbrechlich, dass ein Stalker leichtes Spiel hat, in das Leben und in die Persönlichkeit von Stella einzudringen ...kühl und distanziert ist die Atmosphäre und die Schreibweise , leise und unspektakulär die Katastrophe - die Wirkung ist in Stellas Leben und beim Leser umso stärker spürbar !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
6
10
2
1
2

von Wildner Laura aus Rastatt am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Sie haben sich ein schönes Leben aufgebaut, doch plötzlich steht ein Fremder vor der Tür und alles ändert sich. Schonungslos und doch voller Romantik!

Aller Liebe Anfang
von I. Schneider aus Mannheim am 14.01.2015

Stella und Jason haben sich durch Zufall in einem Flugzeug kennengelernt, Jason hielt Stellas Hand, da sie an Flugangst litt und drei Wochen später waren sie ein Paar. Sie heirateten schnell, bekamen Tochter Ava und zogen zusammen in die Vorstadtsiedlung in ein Haus mit Garten. Jason ist als Handwerker... Stella und Jason haben sich durch Zufall in einem Flugzeug kennengelernt, Jason hielt Stellas Hand, da sie an Flugangst litt und drei Wochen später waren sie ein Paar. Sie heirateten schnell, bekamen Tochter Ava und zogen zusammen in die Vorstadtsiedlung in ein Haus mit Garten. Jason ist als Handwerker oft beruflich unterwegs, Stella hat einen Job als Altenpflegerin und Ava geht in den Kindergarten - ein friedliches und beschauliches Leben, das die drei führen. Bis eines Tages um die Mittagszeit, als Stella gerade zu Hause ist, ein fremder, junger und etwas ungepflegter Mann bei ihnen klingelt und sich mit ihr unterhalten will. Stella wiegelt ihn ab, aber ab diesem Zeitpunkt erscheint der Fremde Tag für Tag, klingelt oder wirft etwas in den Briefkasten. Er heißt Mister Pfister und wohnt in derselben Straße wie Stella und ihre Familie, nur ca. fünf Häuser entfernt, schafft es aber, dass Stella Angst bekommt, sich im eigenen Haus nicht mehr wohlfühlt und nicht weiß, wie sie mit diesem Stalker umgehen soll. Judith Hermann beschreibt mit ihrer einfachen Sprache und mit wenigen Worten die unangenehme Situation und schafft es, dass man selbst dieses ungute Gefühl, das Stella ständig hat, nachvollziehen kann.

Das sichere Glück?
von Ira Rübenkönig aus Baden-Baden am 17.03.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Autorin Judith Hermann hat bisher erfolgreiche Kurzgeschichten geschrieben, jetzt hat sie ihren ersten Roman herausgebracht. Es handelt von einem spannungsarmen Kleinfamilienleben, in einer sterilen Vorortsiedlung. Stella, die Ehefrau von Jason, ist 37 Jahre, Mutter von Einzelkind Ava, 5 Jahre , pflegt alte Menschen in ihrem häuslichem Umfeld. Nun klingelt... Die Autorin Judith Hermann hat bisher erfolgreiche Kurzgeschichten geschrieben, jetzt hat sie ihren ersten Roman herausgebracht. Es handelt von einem spannungsarmen Kleinfamilienleben, in einer sterilen Vorortsiedlung. Stella, die Ehefrau von Jason, ist 37 Jahre, Mutter von Einzelkind Ava, 5 Jahre , pflegt alte Menschen in ihrem häuslichem Umfeld. Nun klingelt eines Tages Mister Pfister an der Haustür. Er versucht Kontakt mit Stella aufzunehmen, doch sie blockt ab, sie will nicht reagieren. Mister Pfister probiert es am nächsten Tag noch einmal, am übernächsten Tag wieder.....er wirft ihr merkwürdige Dinge, wie z.B. Feuerzeuge, CDs, Streichhölzer, Papiere in ihren Briefkasten. Doch auch dabei bleibt es nicht, er wird zu einem Stalker. Das ganze entwickelt eine Dynamik, so dass Stella ihrem Ehemann Jason doch von diesem verstörten, vielleicht sogar psyschich kranken Mann erzählt. Die Angst, Machtlosigkeit, Verunsicherung und stille Verzweifelung baut sich immer mehr auf. Stellas Glück scheint zu zerrinnen, eine Eskalation droht. Ein Roman, der von der leisen Vergänglichkeit des Lebens spielt.