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Sämtliche Leidenschaften

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"Ich will hier nur eines erzählen, nämlich wie ich Lili, die mich natürlich auch verlassen hat, eines Tages kennenlernte." Der Erzähler - er heißt wie der Autor Franz Schuh - ist Mitte sechzig, ein Künstler in Wien, der eher schlecht als recht von seiner Kunst leben kann. Deshalb verdingt er sich als Frühstückskoch im Café Formanek. Als er eines Morgens aus dem Haus stürzt, gerät er unversehens in eine große Menschenmenge, zwischen Polizeiautos und -sirenen - die Dreharbeiten zu einer "Tatort"-Folge. Aus dieser Situation rettet ihn die Filmstudentin Lili Fichte. Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft, bei ihm wohl mehr. Franz Schuhs Buch ist ein großartiges Porträt des Ich-Erzählers als armer Hund, wobei der arme Hund gar nicht unglücklich ist.

Portrait
Franz Schuh, geboren 1947 in Wien, studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und Kolumnist für Zeitschriften und Rundfunkstationen. Er erhielt u.a. 2006 den Preis der Leipziger Buchmesse und 2009 den Tractatus (Preis des Philosophicum Lech). Bei Zsolnay erschienen Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche (2006), Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst (2008), Der Krückenkaktus. Erinnerungen an die Liebe, die Kunst und den Tod (2011) und Sämtliche Leidenschaften (2014).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 25.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05694-7
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 20,8/13,1/2,5 cm
Gewicht 351 g
Auflage 2
Buch (gebundene Ausgabe)
19,90
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
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Kundenbewertungen

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Herrlich gescheit und witzig
von einer Kundin/einem Kunden am 04.09.2014

Wenn einer die Sprache beherrscht so wie Franz Schuh es tut, dann kann er uns erzählen was er will, es ist einfach gut. So auch die Geschichte des Erzählers, so wie der Autor auch Franz Schuh heissend, der die Geschichte wie er Lili Formanek kennen lernte unbedingt los werden... Wenn einer die Sprache beherrscht so wie Franz Schuh es tut, dann kann er uns erzählen was er will, es ist einfach gut. So auch die Geschichte des Erzählers, so wie der Autor auch Franz Schuh heissend, der die Geschichte wie er Lili Formanek kennen lernte unbedingt los werden muss. Ist ja auch nicht unbedingt aus dem Alltag gegriffen, wenn man da als Hilfskoch arbeitend unvermittelt von Polizeiautos mit heulenden Sirenen und den dazu gehörigen Sheriffs umgeben ist. Wie im Film. So ist es auch, denn Hilfskoch Schuh ist in den Drehort einer Tatortszene geplatzt, und es ist die Kunststudentin Lili, die sich seiner erbarmt, und...und es ist schön dass es Autoren wie Franz Schuh gibt.