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Ultraviolence

You got the music in you, don't you ?"

Lana Del Rey hat immer noch diese gewisse Traurigkeit, aber ihre neue Single "West Coast" aus dem demnächst erscheinenden Album ULTRAVIOLENCE ist keine weitere düstere Operetta, eher eine schlichte und hypnotische Beschwörung des Lifestyles an der amerikanischen Westküste. Rick Nowels - u.a. verantwortlich für Summertime Sadness - bleibt bei seiner Produktion Lana Del Reys Noir-Pop Stil treu, anmutig und graziös. Dan Auerbach wiederum, Produzent von den Black Keys, macht aus dieser Vorlage eine herzklopfartige Psych-Rock Produktion, die sich durch überraschende Tempowechsel auszeichnet. Die Magie allerdings kommt von woanders her, dafür ist alleine Lana mit ihrer einzigartigen Vocalperformance und Textzeilen wie "He's crazy and Cubano como yo my love" verantwortlich.

Rezension
"Born To Die" war ihr zweites Album. Es brachte der Sängerin aus New York vor zwei Jahren weltweit den Durchbruch und verkaufte mehr als sechs Millionen Exemplare, davon allein in Deutschland mehr als 650.000 Einheiten. Ob Lana Del Rey mit den elf zerbrechlichen Songs auf "Ultraviolence" an diesen Erfolg anknüpfen kann? Eine Zeitlang mochte sich Lana Del Rey gar nicht mit dem Gedanken anfreunden, nach "Born To Die" noch ein weiteres Album zu veröffentlichen. Denn sie fand, sie habe schon alles gesagt, was es zu sagen gab. Zwar weiß man nicht, welcher Umstand letztlich dazu führte, dass sie ihre Meinung wieder änderte, aber so kommt die Welt wenigstens in den Genuss von elf neuen Songs, die allerdings so gar nicht zu den sommerlichen Temperaturen der Saison passen wollen. Denn Lana Del Rey ist mit sich und der Welt da draußen erkennbar noch immer nicht im Reinen, und das lässt sie ihre Hörer von Anfang an spüren. Unterstützt vom Produzenten Dan Auerbach (The Black Keys) und von Songwritern wie Blake Stranathan, Daniel Heath, Rick Nowels und Barrie O'Neill gewährt sie auf "Ultraviolence" erneut mit düster und introvertiert klingenden Nummern wie "Shades Of Cool", "Sad Girl" oder "Cruel World" tiefe Einblicke in die Abgründe ihrer Seele. Nur selten verirren sich ein paar zarte Sonnenstrahlen in ihren mit Grautönen unterschiedlichster Schattierungen angereicherten Klangkosmos. "Meine Songs sind wie Super-8-Filme", sagt die Sängerin. Und manchmal klingen sie auch so - als wären sie aus der Zeit gefallen. Und das kann man durchaus positiv sehen: Sie bilden willkommene Ruhezonen in einer von Hektik geprägten Gegenwart. Norbert Schiegl (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 13.06.2014
Sprache Deutsch
Musik (CD)
9,99
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