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Das Haus am Himmelsrand

Roman

(20)
Eigentlich ist Elisabeth „Lizzy“ Tanner eine glückliche Frau: Ihre reizende Tochter Thea macht ihr viel Freude, ihr Partner Tom ist zuverlässig und liebevoll, Geldsorgen kennt sie nicht – und wenn es mal knapp wird, springt Lizzys Großvater ein, der Patriarch einer Freiburger Uhrendynastie. Doch die Sorglosigkeit zerbröckelt, als der Großvater stirbt. Nicht nur, dass er den »Rosshimmel«, das Anwesen der Familie in den Vogesen, zwei gänzlich Fremden vermacht, zudem hat er noch einen schwerwiegenden letzten Wunsch an Lizzy: Finde die Wahrheit heraus. »Sorge für Gerechtigkeit.«
Bei ihren Recherchen, die sie in der Familiengeschichte zurück bis in den 1930er Jahre führt, erlebt Lizzy Rückschläge und Enttäuschungen und muss sich entscheiden zwischen Vertrauen und Verleumdung, der Wahrheit und Rücksichtnahme, ihrer Familie und ihrer Vorstellung von Moral.
Rezension
»Fans von Familiengeschichten sollten dieses Buch unbedingt lesen. Man vergisst alles um sich herum und blendet die Umwelt komplett aus. Ein sicheres Zeichen für ein gutes Buch und eine echte Empfehlung meinerseits. Große Erzählkunst.«, dieliebezudenbuechern.de, Petra Lux, 23.01.2016
Portrait
Bettina Storks, geboren 1960 in Waiblingen, lebt in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee. Sie studierte Germanistik, Deutsche Philologie und Kulturwissenschaften und promovierte sich 1994 an der Universität Freiburg über die Prosa Ingeborg Bachmanns. Danach war sie mehrere Jahre als Redakteurin beschäftigt. 2007 begann sie mit dem Schreiben belletristischer Texte und erhielt im Jahre 2008 ein Stipendium vom Förderkreis Deutscher Schriftsteller Baden-Württemberg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783827077608
Verlag EBook Berlin Verlag
Dateigröße 1051 KB
Verkaufsrang 28.103
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Entspanntes Lesevergnügen“

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Als der Großvater von Lizzy Tanner stirbt und sein Gut Rosshimmel ohne Erklärung an „Fremde“ vererbt, versucht Lizzy alles, um heraus zu finden warum ihr Großvater das getan hat.
Die verwöhnte und chaotische Lizzy lernt dabei viele neue Seiten an sich und andere kennen, erlebt Rückschläge und Enttäuschungen, sie kämpft um Liebe und die Wahrheit. Ein schönes Buch für einen entspanntes Lesevergnügen.
Als der Großvater von Lizzy Tanner stirbt und sein Gut Rosshimmel ohne Erklärung an „Fremde“ vererbt, versucht Lizzy alles, um heraus zu finden warum ihr Großvater das getan hat.
Die verwöhnte und chaotische Lizzy lernt dabei viele neue Seiten an sich und andere kennen, erlebt Rückschläge und Enttäuschungen, sie kämpft um Liebe und die Wahrheit. Ein schönes Buch für einen entspanntes Lesevergnügen.

„die Schuld der Generationen....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Nach dem sich der erste Schock bei der Testamentseröffnung gelegt hat, geht Lizzie den letzten Worten ihres Großvaters , nämlich nach der Wahrheit zu suchen, nach. Diese Suche ist auch eng mit deutscher Geschichte und mit Schuld und Sühne verbunden. Lizzie hat daher mit Widerständen in der Familie und in der eigenen Generation zu kämpfen , denn ihr Bruder möchte das Familienunternehmen in jedem Fall retten und bewahren. Eine spannende Geschichte um die moralischen weitreichenden Folgen von Krieg und Vernichtung, deren Hintergrund auf wahren Begebenheiten beruht. Nach dem sich der erste Schock bei der Testamentseröffnung gelegt hat, geht Lizzie den letzten Worten ihres Großvaters , nämlich nach der Wahrheit zu suchen, nach. Diese Suche ist auch eng mit deutscher Geschichte und mit Schuld und Sühne verbunden. Lizzie hat daher mit Widerständen in der Familie und in der eigenen Generation zu kämpfen , denn ihr Bruder möchte das Familienunternehmen in jedem Fall retten und bewahren. Eine spannende Geschichte um die moralischen weitreichenden Folgen von Krieg und Vernichtung, deren Hintergrund auf wahren Begebenheiten beruht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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Schade
von Tausendbücher aus Baden-Württemberg am 26.06.2016
Bewertet: Taschenbuch

Dieses Buch habe ich dieser Tage geschenkt bekommen und gleich gelesen. Es spielt in Freiburg, einer schönen Stadt, mit der ich viele Erlebnisse verbinde. Aber die Geschichte hat mich nicht packen können. Zu viel Vorhersehbares, zu viel "mal wieder finsterstes Kapitel der Geschichte", zu flach (zu bemüht) kamen für... Dieses Buch habe ich dieser Tage geschenkt bekommen und gleich gelesen. Es spielt in Freiburg, einer schönen Stadt, mit der ich viele Erlebnisse verbinde. Aber die Geschichte hat mich nicht packen können. Zu viel Vorhersehbares, zu viel "mal wieder finsterstes Kapitel der Geschichte", zu flach (zu bemüht) kamen für mich manche Charaktere daher. Manches liest sich fließend, manche Elemente sind dramaturgisch gut gemacht, aber mir fehlte es einfach an Originalität in diesem Buch.

Großvaters Vermächtnis
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2016
Bewertet: Taschenbuch

An seinem Sterbebett bittet Bodo Kirchmann seine Enkelin Lizzy darum , für Gerechtigkeit zu sorgen. Was es damit auf sich hat,erfährt sie ansatzweise bei der Testamentseröffnung. Ihr Großvater hat den seit Jahren im Familienbesitz befindlichen " Rosshimmel " , zwei ihr völlig unbekannten Personen vermacht. Bodo Kirchmann war der Besitzer... An seinem Sterbebett bittet Bodo Kirchmann seine Enkelin Lizzy darum , für Gerechtigkeit zu sorgen. Was es damit auf sich hat,erfährt sie ansatzweise bei der Testamentseröffnung. Ihr Großvater hat den seit Jahren im Familienbesitz befindlichen " Rosshimmel " , zwei ihr völlig unbekannten Personen vermacht. Bodo Kirchmann war der Besitzer einer Uhrenmanufaktur, die Erben sind die Nachkommen seines früheren jüdischen Teilhabers Samuel Bloch. In einem Versteck im Rosshimmel haben seine Kinder den Holocaust überlebt,während Samuel Bloch und seine Frau deportiert und später ermordet wurden. Gegen den Willen ihrer Mutter und ihres Bruders versucht Lizzy Licht in die Familiengeschichte zu bringen. Das Ausmaß der Verwicklungen wird irrst viel später klar. Da ihre Mutter zu den Geschehnissen schweigt und ihre Großmutter an fortgeschrittener Demenz leidet, versucht sie mit der Hilfe von anderen Zeitzeugen die Familiengeschichte zu erforschen. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen . Während der größte Teil in der Gegenwart angesiedelt ist,gibt es immer wieder Rückblenden in die Nazizeit. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen .Ich lese gerne Romane , die sich mit der deutschen Vergangenheit beschäftigen. Ich gebe für dieses Buch eine Leseempfehlung ab. Buchtitel: Das Haus am Himmelsrand

Bettina Storks - Das Haus am Himmelsrand
von Hotel aus Ostfriesland am 13.10.2015
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Eine sehr berührende Geschichte, die einen nicht so schnell loslässt und die zeigt, wie schnell ein einziger Augenblick im Leben eines Menschen, sein weiteres Leben und die Leben vieler anderer Menschen prägen und bestimmen kann. Der Leser erfährt an Hand der Romangestalten, was es mit dem Erbe in jeder... Eine sehr berührende Geschichte, die einen nicht so schnell loslässt und die zeigt, wie schnell ein einziger Augenblick im Leben eines Menschen, sein weiteres Leben und die Leben vieler anderer Menschen prägen und bestimmen kann. Der Leser erfährt an Hand der Romangestalten, was es mit dem Erbe in jeder Generation zu befürchten sei. Immer zeigt der Verlauf der Ereignisse, dass doch auch eine gewisse Wahrheit dahinter sich verbirgt. Ein Buch mit weit reichenden Folgen und vielen Fragen. Die Autorin beschreibt eine geheimnisvolle und tragische Geschichte in ihrem Roman, hinter der sich ein Familiengeheimnis verbirgt. Bettina Storks baut dieses Geheimnis gut mit in die Handlung hinein und wer genau liest und zwischen den Zeilen die Hinweise erkennt weiss schon ziemlich zu Anfang was dahinter steckt. Sie beschreibt das Ganze sehr einfühlsam, und gleichzeitig erfährt der Leser die Geschichte der Vergangenheit und erhält damit nach und nach Einblick in eine Tragödie die sich damals abspielte. Dem Leser wird von der Autorin eine eigene, faszinierende Welt gezeigt. Man taucht in die Geschichte ein und will nicht wieder aufhören zu lesen. Bettina Storks hat einen wundervollen Erzählstil. Dieses Buch wird jedem gefallen, der gerne spannende Bücher mit Hintergrund liest. Der Stil von Bettina Storks liest sich angenehm leicht und flüssig, ist aber dabei auf allerhöchstem Niveau. Es finden sich sehr poetische Bilder im "Haus am Himmelstrand", sowie präzise Beschreibungen, kein einziger Satz ist einfach nur hingeschrieben, sondern jeder Satz atmet für sich selbst. Gerade die zweite Hälfte ist richtig spannend, den Spannungsbogen kann die Autorin dann auch bis zum Ende halten – ich war gut unterhalten und fand das letzte Drittel wirklich spannend und fesselnd. Aus dem Zusammenspiel von Geheimnissen und Liebe, Gegenwart und Vergangenheit hat Storks eine spannend und mitreißend erzählte Komposition geschaffen, die einen hohen Unterhaltungswert besitzt. Der prächtige Schmöker über Freundschaft,Familie, Liebe und Begehren, Verletzungen, Fehler und Schuld, sowie damit einhergehende Tragödien und einem Erbe begeistert von Anfang an. Das Buch fesselt durch schicksalhafte Wendungen und bietet durchgängigen Lesegenuss. Wie in einem Film starrt man gebannt auf die Leinwand vor dem inneren Auge und es gelingt kaum, sich von dem Buch loszureißen. Man wünscht, die Geschichte möge nie zu Ende gehen. Und obwohl es sich um "triviale Unterhaltungsliteratur" handelt, ist der Roman zu keinem Zeitpunkt seicht.