Blind Date nach Grönland

Ein Segelabenteuer

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5.000 Meilen über den Nordatlantik

Fernweh ist wie Heimweh – nur umgekehrt. Sechs Jahre nach einer Weltumsegelung zieht es Bernd Mansholt wieder in die Ferne. Allerdings, so die Bedingung seiner zu Hause bleibenden Frau: keine Einhandreise! Und maximal drei Monate Dauer. Das Schiff ist ein 11-Meter-Kunststoffboot aus Serienproduktion, die Segler zwei Männer, die Vater und Sohn sein könnten, sich über das Internet kennengelernt haben und letztendlich noch nie miteinander gesegelt sin. Das Ziel: von Deutschland nach Grönland und zurück, 5.000 Meilen über den Nordatlantik ins Eismeer zur größten Insel der Welt.

Am Ende ist es weit mehr als die Geschichte einer Segelexpedition, geht es nicht nur um Naivität in der Planung, Irrfahrten auf dem Atlantik, Ideen, Fehler, Taktiken. Am Ende wird nicht nur von Stürmen auf dem Nordatlantik, Menschen, die auf Grönland leben und von denen einige zu echten Freunden wurden, Schönheit der arktischen Natur und Faszination der Abgeschiedenheit berichtet. Nein, am Ende ist es auch die Darstellung eines sozialen Experiments: Zwei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, segeln und leben wochenlang unter teilweise extremen Bedingungen. Anfang Juni starten sie als gefeiertes Team auf der „Nis Randers“ – und nur wenige Tage später glaubt Bernd Mansholt an einen richtig guten Scherz, als sein Mitsegler von Aufgeben und Aussteigen spricht.

Doch es war kein Witz. Drei Monate später kehrt Mansholt als Einhandsegler nach Deutschland zurück. Bereichert durch die unglaubliche vielfältige Welt des Eises, gereift an seinem Erfolg als Alleinsegler und um weit mehr als eine Erfahrung reicher, beschenkt er den Leser nicht nur mit seiner Geschichte und seinem Humor, sondern vor allem auch mit beeindruckenden Fotos einer grandiosen Reise.

Die Reiseroute:

• Start in Oldenburg
• Peterhard in Schottland
• der Pentland Firth
• Südgrönländische Packeisgrenze
• Sturm im Nuuk
• Gletscher und Hunde in Ilulissat
• Hundeschlittenfahrt auf der Disko-Insel
• Sisimiut
• Ravn Storo
• Nordatlantik Einhand
• Bohrinseln und Gasfelder in der Nordsee
• Ostgrönländischer Strom
• Westgrönländischer Strom
• Ankunft in Oldenburg

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 06.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7688-3912-9
Verlag Delius Klasing
Maße (L/B/H) 23,1/16,2/2 cm
Gewicht 562 g
Abbildungen farbige Fotos, Tabellen
Auflage 1. Auflage 2014
Buch (Taschenbuch)
22,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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"So schön kann die Karibik gar nicht sein."
von Dr. M. am 14.08.2018

Manch einer wird darüber anders denken. Das wird Bernd Mansholt aber völlig egal sein. Er hatte die Welt bereits einmal umsegelt, und es kribbelte wieder. Aber erneut eine lange Weltreise zu machen und danach beruflich wieder von vorne anzufangen ? dazu hatte er keine Lust. Was also konnte er... Manch einer wird darüber anders denken. Das wird Bernd Mansholt aber völlig egal sein. Er hatte die Welt bereits einmal umsegelt, und es kribbelte wieder. Aber erneut eine lange Weltreise zu machen und danach beruflich wieder von vorne anzufangen ? dazu hatte er keine Lust. Was also konnte er in drei Monaten mit einem hochseetauglichen Segler erreichen? Er entschied sich für Grönland, was nicht unbedingt ein ideales Ziel für ein Boot mit einem Plastikrumpf ist. Auch der Nordatlantik ist nicht gerade ein Segelgebiet, von dem jeder träumt. Aber egal, Mansholt hatte diesen Traum. Und er gehört zu den Menschen, die nicht warten, bis irgendwann alles ideal ist. Er setzt Träume in Handlungen um. Dass dabei nicht immer alles glatt laufen muss, nimmt er in Kauf. Er braucht in diesem Fall einen Mitsegler, den er über eine Zeitungsanzeige sucht. Nach Grönland zu segeln ist sicher schon nicht unbedingt eine Idee, auf die jeder gleich kommen würde. Es aber mit einem Fremden zu wagen, mit dem man vorher noch nie gesegelt war, überforderte wohl die Göttin des Glücks. Dementsprechend erweist sich der Gewinner seines Castings als völlig falsche Wahl. Bereits vor Schottland hat er keine Lust mehr. Der Leser erfährt die wahren Gründe nicht. Auch nicht, warum dieser Mensch dann doch bis Grönland mitfuhr. Mansholt weiß es entweder selbst auch nicht, oder er hüllt sich aus Höflichkeit in Schweigen. Kurz vor der Rückfahrt riss ihm allerdings auf Grönland der Geduldsfaden. Verstehen kann man das nach den eher zurückhaltenden Beschreibungen des angespannten Verhältnisses an Bord sehr gut. Aus der Not wurde er zum Einhandsegler. Genau davor aber hatte er sich stets gefürchtet. Mansholts spannende Reisebeschreibung ist weniger ein Buch über ein Segelabenteuer als vielmehr eine Hommage an die Schönheit des Eismeeres. Seine beeindruckenden Fotografien und Schilderungen lassen erahnen, wie er sich gefühlt haben muss. Aber es gehört wohl schon eine ziemliche Härte dazu, sich diese Schönheit in einem ungeheizten Segler zu erschließen. Meine Bewunderung hat er jedenfalls.