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Das Büro 06

Abgang

Das Büro Band 6

Die Jahre 1982 bis 1987 sind Jahre des Abschieds. Kaum ist der Tod von Nicoliens Mutter verwunden, stirbt Maartens Lehrmeister Beerta einsam in seinem Pflegeheim. Und schließlich müssen sich Maarten und Nicolien auch noch von ihrem alten Freund Frans Veen verabschieden, den eine Krebserkrankung das Leben kostet. Abschied nehmen heißt es auch für Direktor Balk, allerdings nicht vom Leben, sondern »nur« von der Arbeit. Nach vielen aufreibenden Jahren an der Spitze des Amsterdamer Volkskundeinstituts beschließt er, sich auf’s Altenteil zurück zuziehen, und überträgt seinem Stellvertreter Maarten Koning die kommissarische Leitung der Anstalt.

Bei Licht betrachtet wäre Maarten die ideale Besetzung für den vakanten Direktorenposten, doch das Büro wäre nicht das Büro, wenn es diesem glücklichen Wink des Schicksals widerstandslos folgen würde. Kaum ist die Nachricht vom Rückzug Balks durchgesickert, setzt ein reges Treiben unter den Abteilungsleitern ein, um den eigenen Mann – oder sich selbst – für die Nachfolge in Stellung zu bringen. Einigkeit herrscht nur in einem Punkt: Es gilt um jeden Preis zu verhindern, dass Maarten Direktor wird! Dazu bedient man sich der nur allzu bereitwilligen Mithilfe des Kollegen vom Mittelalterlichen Quellenbuch. Doch als man bemerkt, dass dieser seine ganz eigenen Pläne verfolgt, ist es bereits zu spät …

Schließlich ist es auch für Maarten an der Zeit, sich zur Ruhe zu setzen. Nach dreißig langen Jahren als wissenschaftlicher Beamter im Dienste der niederländischen Volkskultur und auf der Höhe seines Ruhms als international ausgewiesene Kapazität auf dem Gebiet der Dreschflegelforschung hält er nun die Zeit für gekommen, dem Büro Lebewohl zu sagen. Doch das Büro wäre auch hier nicht das Büro, wenn es Maarten einen ruhigen, besinnlichen Lebensabend gönnen würde und die Geschichte damit zu Ende wäre.

Der siebenbändige Romanzyklus »Das Büro« (»Het Bureau«) war in den Niederlanden mit über 400.000 verkauften Exemplaren ein Riesenerfolg. Er wurde bei einer Internetabstimmung auf Platz 7 der wichtigsten niederländischen Romane aller Zeiten gewählt! Am Erstverkaufstag der Bände standen in Amsterdam Schlangen vor den Buchläden, auch hierzulande hat sich eine stetig wachsende Fangemeinde gebildet.

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Editionsplan

Das Büro 1. Direktor Beerta – 978-3-95732-006-3 (Neuausgabe im Verbrecher Verlag: Oktober 2016)
Das Büro 2. Schmutzige Hände – 978-3-95732-007-0 (2014)
Das Büro 3. Plankton – 978-3-95732-008-7 (2015)
Das Büro 4. Das A. P. Beerta-Institut – 978-3-95732-009-4 (2015)
Das Büro 5. Und auch Wehmütigkeit – 978-3-95732-010-0 (2016)
Das Büro 6. Abgang – 978-3-95732-011-7 (Mai 2017)
Das Büro 7. Der Tod des Maarten Koning – 978-3-95732-012-4 (Herbst 2017)
Portrait
Gerd Busse, geb. 1959, ist Erziehungswissenschaftler, Politologe und Niederlandist. Heute arbeitet Busse als Projektentwickler und -berater in deutsch-niederländischen Bildungsprojekten und ist seit vielen Jahren als Publizist und Übersetzer tätig. Er lebt in Dortmund.

J. J. (Han) Voskuil, 1926 - 2008, war von 1957 bis 1987 als Beamter an einem volkskundlichen Institut in Amsterdam beschäftigt. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht. Am 1. Mai 2008, dem Tag der Arbeit, schied J. J. Voskuil nach schwerer Krankheit freiwillig aus dem Leben.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 752
Erscheinungsdatum 18.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95732-011-7
Verlag Verbrecher Verlag
Maße (L/B/H) 20/13,9/3,8 cm
Gewicht 706 g
Auflage 1
Übersetzer Gerd Busse
Buch (Kunststoff-Einband)
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Kundenbewertungen

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Das Büro - Band 6 - 1982 bis 1987
von einer Kundin/einem Kunden aus Bayreuth am 21.09.2019

Der vorletzte Band der Reihe „Das Büro“ des niederländischen Autors J. J. Voskuil behandelt – wie der Titel „Abgang“ schon vermuten lässt – die letzten Jahre im Berufsleben von Maarten Koning. Es sind intensive Jahre, geprägt vom Wandel und einer wissenschaftlichen Neuausrichtung seines Fachs. Nicht alles davon kann Maarten mit ... Der vorletzte Band der Reihe „Das Büro“ des niederländischen Autors J. J. Voskuil behandelt – wie der Titel „Abgang“ schon vermuten lässt – die letzten Jahre im Berufsleben von Maarten Koning. Es sind intensive Jahre, geprägt vom Wandel und einer wissenschaftlichen Neuausrichtung seines Fachs. Nicht alles davon kann Maarten mit seinen eigenen Vorstellungen und Überzeugungen vereinbaren und so beschließt er schließlich, vorzeitig in Rente zu gehen, ohne aber noch konkrete Pläne für die Zeit seines Ruhestandes zu haben. Darauf angesprochen, was er mit seiner freien Zeit anfangen wird, antwortet er meistens mit Fahrrad fahren und Spazieren gehen. Einige Monate vorher aber verabschiedet sich erst noch Balk, dem sich Maarten gegen Ende zuweilen verbundener fühlt als während der langen gemeinsamen Zeit vorher. Es wird etliche Monate dauern, bis das Büro einen neuen Direktor bekommen wird. Auch das eine Zeit des Übergangs, während der Maarten die kommissarische Leitung des Büros übernehmen wird. Zeitgleich bringen sich gleich mehrere frühere Weggefährten als Kandidaten für die vakante Position in Stellung. Der sechste Band endet schließlich für Maarten (vermeintlich) harmonisch und versöhnlich, als sich seine Abteilung - jeder einzelne auf eine sehr individuelle Weise - von ihm verabschiedet. Abgang und Abschied – die zentralen Themen des sechsten Bandes. Maartens berufliche und private Lebenskurve ist zudem gekennzeichnet von Krankheit, Trennungen und mehreren Abschieden für immer. Die durch die baldige Aufgabe seiner beruflichen Tätigkeit gewonnene Aussicht auf persönliche Freiheit geht bei ihm daher immer auch einher mit einer zunehmenden Verunsicherung. Was werden Nicolien und ihm die kommenden Jahre noch bringen? Was werden seine Aufgaben, wo sein künftiger Platz in der sich rapide verändernden Gesellschaft sein? Ohne hier spoilern zu wollen – es lohnt sich, nicht nur diesen sechsten, sondern auch den (vergleichsweise kurzen) 7. Band noch zu lesen. Denn rückblickend ist bzw. war nicht immer alles so, wie es Maarten erschien. Und manche Verbindungen und Beziehungen zu den früheren Kollegen erscheinen letztendlich in einem neuen Licht.

Suchtfaktor!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.08.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist wie mit einer spannenden Soap - auch wenn die absurdesten Dinge passieren will man wissen wie es weitergeht. Doch braucht Voskuil gar keine Absurditäten um den Leser bei der Stange zu halten. Es sind die Feinheiten des Alltags, der Wiedererkennungswert, der pointierte Humor und die lakonischen Dialoge die einen fesseln. ... Es ist wie mit einer spannenden Soap - auch wenn die absurdesten Dinge passieren will man wissen wie es weitergeht. Doch braucht Voskuil gar keine Absurditäten um den Leser bei der Stange zu halten. Es sind die Feinheiten des Alltags, der Wiedererkennungswert, der pointierte Humor und die lakonischen Dialoge die einen fesseln. Ein jeder und eine jede wird in diesem Buch Situationen aus seinem Alltag wiederfinden. Denn die Leute sind überall die selben! Frei nach dem Motto "Hier ist es wie anderswo nur anders!" (Treibhaus Innsbruck) erkennt man Kollegen und Situationen wieder, erkennt sich vielleicht selbst in einem der Charaktere. Ein sehr fein gezeichneter Roman und der Auftakt zu einer siebenteiligen "Soap" (wenn ich das Wort meines Vorrezensenten entlehnen darf) die den Leser fasziniert! Fortsetzung folgt (hoffentlich bald)!