Warenkorb
 

Das Büro 07

Der Tod des Maarten Koning

Das Büro Band 7

Die Jahre 1987 bis 1989. Maarten Koning ist in Frührente und versucht, seine Tage mit kleinen Arbeiten im Haus, ausgedehnten Spaziergängen mit seiner Frau Nicolien und Fahrradtouren durch die Weiten der niederländischen Landschaft zu füllen. Das Büro lässt ihn trotzdem nicht los: Vor seiner Pensionierung hatte er darum gebeten, noch eine Weile den Schreibtisch im Dachkämmerchen benutzen zu dürfen – um Projekte abzuschließen, wie er den Kollegen erzählt, in Wahrheit jedoch eher, um den Entzug von Wichtelmännchen und Mittwinterhörnern etwas weniger kalt zu halten. Doch die Atmosphäre im Büro hat sich nach dem Weggang Maartens geändert. Unbehagen beschleicht ihn, als er mit ansehen muss, wie ein neuer Abteilungsleiter das zerstört, was er aufgebaut hat. Die meisten seiner ehemaligen Mitarbeiter folgen klaglos, wenn nicht gar begeistert, dem neuen Kurs. Maarten spürt eine zunehmende Feindseligkeit seiner ehemaligen Abteilung ihm gegenüber. Als er eines Morgens erscheint, um sich an seinen Schreibtisch zu setzen, muss er eine erschütternde Entdeckung machen.
Portrait
Gerd Busse, geb. 1959, ist Erziehungswissenschaftler, Politologe und Niederlandist. Heute arbeitet Busse als Projektentwickler und -berater in deutsch-niederländischen Bildungsprojekten und ist seit vielen Jahren als Publizist und Übersetzer tätig. Er lebt in Dortmund.

J. J. (Han) Voskuil, 1926 - 2008, war von 1957 bis 1987 als Beamter an einem volkskundlichen Institut in Amsterdam beschäftigt. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht. Am 1. Mai 2008, dem Tag der Arbeit, schied J. J. Voskuil nach schwerer Krankheit freiwillig aus dem Leben.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 260
Erscheinungsdatum 06.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95732-012-4
Verlag Verbrecher Verlag
Maße (L/B/H) 20,3/14,1/2,4 cm
Gewicht 366 g
Originaltitel Het Bureau 7
Auflage 1
Übersetzer Gerd Busse
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
24,00
24,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Weitere Bände von Das Büro

  • Band 1

    39327107
    Das Büro 01
    von J. J. Voskuil
    (1)
    Buch
    29,00
  • Band 2

    39327099
    Das Büro 02
    von J. J. Voskuil
    Buch
    29,00
  • Band 3

    39327110
    Das Büro 03
    von J. J. Voskuil
    Buch
    29,00
  • Band 4

    39327111
    Das Büro 04
    von J. J. Voskuil
    Buch
    32,00
  • Band 5

    39327115
    Das Büro 05
    von J. J. Voskuil
    Buch
    32,00
  • Band 6

    39327117
    Das Büro 06
    von J. J. Voskuil
    (2)
    Buch
    34,00
  • Band 7

    39327122
    Das Büro 07
    von J. J. Voskuil
    Buch
    24,00
    Sie befinden sich hier

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
2
0
0
0
0

Das Büro - Band 6 - 1982 bis 1987
von einer Kundin/einem Kunden aus Bayreuth am 21.09.2019
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Der vorletzte Band der Reihe „Das Büro“ des niederländischen Autors J. J. Voskuil behandelt – wie der Titel „Abgang“ schon vermuten lässt – die letzten Jahre im Berufsleben von Maarten Koning. Es sind intensive Jahre, geprägt vom Wandel und einer wissenschaftlichen Neuausrichtung seines Fachs. Nicht alles davon kann Maarten mit ... Der vorletzte Band der Reihe „Das Büro“ des niederländischen Autors J. J. Voskuil behandelt – wie der Titel „Abgang“ schon vermuten lässt – die letzten Jahre im Berufsleben von Maarten Koning. Es sind intensive Jahre, geprägt vom Wandel und einer wissenschaftlichen Neuausrichtung seines Fachs. Nicht alles davon kann Maarten mit seinen eigenen Vorstellungen und Überzeugungen vereinbaren und so beschließt er schließlich, vorzeitig in Rente zu gehen, ohne aber noch konkrete Pläne für die Zeit seines Ruhestandes zu haben. Darauf angesprochen, was er mit seiner freien Zeit anfangen wird, antwortet er meistens mit Fahrrad fahren und Spazieren gehen. Einige Monate vorher aber verabschiedet sich erst noch Balk, dem sich Maarten gegen Ende zuweilen verbundener fühlt als während der langen gemeinsamen Zeit vorher. Es wird etliche Monate dauern, bis das Büro einen neuen Direktor bekommen wird. Auch das eine Zeit des Übergangs, während der Maarten die kommissarische Leitung des Büros übernehmen wird. Zeitgleich bringen sich gleich mehrere frühere Weggefährten als Kandidaten für die vakante Position in Stellung. Der sechste Band endet schließlich für Maarten (vermeintlich) harmonisch und versöhnlich, als sich seine Abteilung - jeder einzelne auf eine sehr individuelle Weise - von ihm verabschiedet. Abgang und Abschied – die zentralen Themen des sechsten Bandes. Maartens berufliche und private Lebenskurve ist zudem gekennzeichnet von Krankheit, Trennungen und mehreren Abschieden für immer. Die durch die baldige Aufgabe seiner beruflichen Tätigkeit gewonnene Aussicht auf persönliche Freiheit geht bei ihm daher immer auch einher mit einer zunehmenden Verunsicherung. Was werden Nicolien und ihm die kommenden Jahre noch bringen? Was werden seine Aufgaben, wo sein künftiger Platz in der sich rapide verändernden Gesellschaft sein? Ohne hier spoilern zu wollen – es lohnt sich, nicht nur diesen sechsten, sondern auch den (vergleichsweise kurzen) 7. Band noch zu lesen. Denn rückblickend ist bzw. war nicht immer alles so, wie es Maarten erschien. Und manche Verbindungen und Beziehungen zu den früheren Kollegen erscheinen letztendlich in einem neuen Licht.

Suchtfaktor!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.08.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist wie mit einer spannenden Soap - auch wenn die absurdesten Dinge passieren will man wissen wie es weitergeht. Doch braucht Voskuil gar keine Absurditäten um den Leser bei der Stange zu halten. Es sind die Feinheiten des Alltags, der Wiedererkennungswert, der pointierte Humor und die lakonischen Dialoge die einen fesseln. ... Es ist wie mit einer spannenden Soap - auch wenn die absurdesten Dinge passieren will man wissen wie es weitergeht. Doch braucht Voskuil gar keine Absurditäten um den Leser bei der Stange zu halten. Es sind die Feinheiten des Alltags, der Wiedererkennungswert, der pointierte Humor und die lakonischen Dialoge die einen fesseln. Ein jeder und eine jede wird in diesem Buch Situationen aus seinem Alltag wiederfinden. Denn die Leute sind überall die selben! Frei nach dem Motto "Hier ist es wie anderswo nur anders!" (Treibhaus Innsbruck) erkennt man Kollegen und Situationen wieder, erkennt sich vielleicht selbst in einem der Charaktere. Ein sehr fein gezeichneter Roman und der Auftakt zu einer siebenteiligen "Soap" (wenn ich das Wort meines Vorrezensenten entlehnen darf) die den Leser fasziniert! Fortsetzung folgt (hoffentlich bald)!