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Das Kurtisanenhaus

Roman

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Von den luxuriösen Salons der Kurtisanen in Shanghai bis zu den nebelverhangenen Bergen eines einsamen chinesischen Dorfs.

Shanghai, 1912: Stürmische Zeiten kündigen sich an. Der Sturz des chinesischen Kaisers versetzt die Stadt in Aufruhr. Auch die Amerikanerin Lucia Minturn blickt einem ungewissen Schicksal entgegen. Sie kam einst der Liebe wegen in dieses ferne Land und blieb schließlich für ihre Tochter Violet. Schweren Herzens entschließt sie sich, China zu verlassen. In den Wirren wird sie jedoch von ihrer Tochter getrennt, und während Lucia auf dem Schiff nach San Francisco um Violet bangt, wird die Vierzehnjährige in ein Kurtisanenhaus verschleppt. Verzweifelt wendet sich Violet dort an eine der Kurtisanen, die ihr bald zur engsten Vertrauten wird. Durch sie lernt sie, ihr Los anzunehmen. Und so setzt Violet ihre ersten Schritte auf einem langen und beschwerlichen Weg, der ihr alles abverlangt – und sie nach schweren Schicksalsschlägen doch zu großer Liebe führen wird.

Rezension
"Herz und Schmerz in Hülle und Fülle - aber auch ganz viel fernöstlicher Zauber und vor allem Amy Tans unwiderstehlicher Erzählstil"
Portrait
Amy Tan wurde 1952 als Tochter chinesischer Auswanderer in Oakland, Kalifornien, geboren. Ihr Vater und ihr Bruder starben, als sie fünfzehn Jahre alt war. Ihre Mutter, Tochter einer wohlhabenden Familie in Shanghai, musste drei Töchter aus erster Ehe in China zurücklassen. Mittlerweile gehört Amy Tan zu den erfolgreichsten amerikanischen Schriftstellerinnen. Mit ihren Büchern »Töchter des Himmels« und »Die Frau des Feuergottes«, die in 35 Sprachen übersetzt wurden, erreichte sie ein Millionenpublikum. Amy Tan lebt mit ihrem Mann in San Francisco und New York.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 704 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641142742
Verlag Goldmann
Übersetzer Elke Link
Verkaufsrang 18.597
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein wunderschönes Buch, das den Leser auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle nimmt. Eine gefühlvolle und ergreifende Story mit dem japanischen Zauber. Klasse. Ein wunderschönes Buch, das den Leser auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle nimmt. Eine gefühlvolle und ergreifende Story mit dem japanischen Zauber. Klasse.

Kundenbewertungen

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von Sandra Bischoff aus Bad Oeynhausen am 09.06.2017
Bewertet: anderes Format

Eine umwerfende, emotionale Geschichte mit chinesischem Flair. Wer sich für das Land begeistern lässt und gerne Geschichten mit starken Frauen-Figuren liest, ist hier goldrichtig!

Solide Unterhaltung
von Michael Lehmann-Pape am 29.09.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„… und Zauberkürbis beklagte sich, dass ich es schon wieder nicht unter die Zehn Schönsten von Shanghai geschafft hatte“. Eine Ehre, die wichtig wäre. Nicht für Violet unbedingt, aber für „das Haus“, in dem Sie als Kurtisane arbeitet. Ein Violet übrigens sehr bekannte Umgebung, denn als Tochter einer Amerikanerin und eines... „… und Zauberkürbis beklagte sich, dass ich es schon wieder nicht unter die Zehn Schönsten von Shanghai geschafft hatte“. Eine Ehre, die wichtig wäre. Nicht für Violet unbedingt, aber für „das Haus“, in dem Sie als Kurtisane arbeitet. Ein Violet übrigens sehr bekannte Umgebung, denn als Tochter einer Amerikanerin und eines Chinesen ist sie in einem solchen Haus aufgewachsen. Ein Haus, das ihre Mutter geführt hat. Dass sie nun immer noch oder wieder und selbst als Kurtisane in Shanghai lebt, das allerdings war so nicht geplant. Ihre Mutter wollte mit ihr nach Amerika zurück, 14 Jahre alt war Violet zu jener Zeit. Und nicht freiwillig wurde sie von ihrer Mutter getrennt. Im Hintergrund finden sich Intrigen und Interessen, denen Violet zum Opfer gefallen ist. Durchaus breit (in manchen Teilen zu breit und mit zu viel „Schicksal“) schildert Tan die Atmosphäre, das Leben als Kurtisane im ersten Teil des Buches und lässt den Leser detailliert teilhaben an der Ausbildung der jungen Frau zu einer „Liebesdienerin“ der besonderen Art. Einer Ausbildung, der sich die verzweifelte Violet nach anfänglichem Widerstreben mit einer gewissen Hoffnungslosigkeit hingibt. Flucht scheint nicht möglich, ihre Mutter hält sie für tot, so ergibt sie sich ihrem Schicksal. Zunächst. Und wie wird es gut machen. Eine erfolgreiche Kurtisane werden, bis sie Edward kennenlernt, von diesem ein Kind, eine Tochter bekommt. Wiederum ein Glück, das nicht auf Dauer zu währen scheint, ein grausames Schicksal scheint es, dass Violet wiederum alles nimmt und sie sich erneut als Kurtisane verdingt, immer auf der Suche nach Geborgenheit und Liebe, auf der sie mehr Tiefen als Höhen erlebt. Aber das ist nicht der Geschichte Ende (was der Leser von Beginn an ahnt und im fast „klassischen“ Aufbau dieses Frauenromans durchaus im Lauf der Lektüre bereits vorwegnehmen kann). Die Vergangenheit wird noch einmal in den Mittelpunkt treten, überfällige Beziehungen sich klären, neue Horizonte sich eröffnen und eine gute, versöhnliche Richtung sich zeigen. Ob Violet diesmal eine echte Chance bekommt und diese auch zu nutzen versteht? Im Mittelpunkt des Romans steht, verbunden und aufgehängt am Ergehen der Hauptfigur, ein durchaus kundiger Einblick in die Welt der Kurtisanen, in die strikten und starren Regeln der chinesischen Gesellschaft. Die gehorsame Unterordnung in dieser Gesellschaft und in den Familien wird fühlbar transportiert und gibt diesem flüssig, wenn auch manches Mal zu kleinteilig zu lesenden Roman den Hauch Exotik, der den Leser durchaus mit Interesse zu Ende lesen lässt. Wenn auch mit erkennbaren Längen, indem Amy Tan gut bekannte klassische Muster benutzt (eine junge Frau, Irrungen und Wirrungen, Schicksalsschläge, verlorene Liebe und exotisches Ambiente) setzt sie mit ihrem besonderen Blick für die (dem Westen immer noch ein stückweit fremde) Welt der Kurtisanen solide Unterhaltung in den Raum und stellt eine starke Frauenfigur einer früheren Generation in den Mittelpunkt ihrer Erzählung.