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Heldenfabrik

Thriller

Kommissar de Bodt ermittelt 1

(11)
Start der neuen Thriller-Serie mit Hauptkommissar
Eugen de Bodt

Die Täter hinterlassen nichts außer den Kugeln ihrer Maschinenpistolen in den Leichen ihrer Opfer. Und einem Gedicht über den Tod. Nach dem Mordanschlag auf den Vorstand eines Berliner Chemiekonzerns zieht ein vegetarischer Killer eine Blutspur durch das Land. Hauptkommissar Eugen de Bodt steht vor einem unlösbaren Fall. So scheint es jedenfalls, zumal ihm seine Vorgesetzten und geheimnisvolle Feinde von Anfang an Knüppel zwischen die Beine werfen. Verlassen kann er sich nur auf seine Mitarbeiter: Silvia Salinger, die ihn stärker anzieht, als es seiner Ehe gut tut, und Ali Yussuf, den blonden Türken, der unter der Zappelphilippkrankheit ADHS leidet.

Mit einer coolen Mischung aus amerikanischer Härte und französischem Esprit schuf Bestsellerautor Christian v. Ditfurth einen atemlosen Thriller. Heldenfabrik ist der erste Band einer Reihe um die Fälle des Berliner Hauptkommissars Eugen de Bodt, der jeden Morgen den Tag verflucht, an dem er beschloss, Polizist zu werden.

Rezension
Achim Hoffmann, Thalia-Buchhändler und Krimi-Experte:
"Ich verfluche den Tag, an dem ich beschloss, Polizist zu werden". Während einer nächtlichen Vorstandssitzung der Berlin-Brandenburgischen Chemie AG wird ein Anschlag verübt, dem alle Anwesenden zum Opfer fallen. Aber warum werden die Opfer auf bizarre Art und Weise der Öffentlichkeit präsentiert? Und was hat es mit dem Rilke Gedicht auf sich, welches bei den Leichen gefunden wird? Und warum schaltet sich, auf Veranlassung des Bundeskanzleramtes, der Verfassungsschutz in die Ermittlungen ein? Geht es wirklich um die Aufklärung eines Kapitalverbrechens oder sind etwa staatspolitische Interessen der Bundesrepublik berührt? Keine leichte Aufgabe für Hauptkommissar de Bodt und sein Team, in diesem Wirrwarr den Überblick zu behalten. Heldenfabrik ist eine sehr gelungene Mischung aus Polit- und Actionthriller, die sich zu einem spannenden Wettlauf zwischen LKA Berlin, Verfassungsschutz und einer dritten Partei (ich will an dieser Stelle nichts über Andre verraten!) verdichtet. Und mit Eugen de Bodt hat von Ditfurth eine wirklich vielschichtige Hauptperson geschaffen, brillant als Ermittler, aber auch aufsässig, mit enormen Problemen sich unterzuordnen und nicht immer beliebt bei Kollegen. Ein toller Beginn einer Reihe mit Hauptkommissar de Bodt und ein Beweis dafür, dass auch deutsche Autoren in diesem Genre ihr Handwerk verstehen. Und eindeutig ein Fall für große Vorfreude auf weitere Bücher mit dem außergewöhnlichen Hauptkommissar Eugen de Bodt!
Portrait
Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin. Zuletzt hat er neben Sachbüchern und Thrillern (Das Moskau-Spiel, 2010) Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht, die auch in den USA, in Frankreich, Spanien und Israel veröffentlicht wurden. Zuletzt erschienen Das Dornröschen-Projekt und Tod in Kreuzberg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641123628
Verlag Carl's books
Dateigröße 820 KB
Verkaufsrang 7.703
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Sehr interessanter Einstieg in eine neue Krimireihe. Ein wirklich spannender Politthriller aus deutschen Landen. Bin schon auf die weiteren gespannt. Sehr interessanter Einstieg in eine neue Krimireihe. Ein wirklich spannender Politthriller aus deutschen Landen. Bin schon auf die weiteren gespannt.

„"Ich verfluche den Tag, an dem ich beschloss, Polizist zu werden"“

Joachim Hoffmann, Thalia-Buchhandlung Berlin

Während einer nächtlichen Vorstandssitzung der Berlin-Brandenburgischen Chemie AG wird ein Anschlag verübt, dem alle Anwesenden zum Opfer fallen. Aber warum werden die Opfer auf bizarre Art und Weise der Öffentlichkeit präsentiert? Und was hat es mit dem Rilke Gedicht auf sich, welches bei den Leichen gefunden wird? Und warum schaltet sich, auf Veranlassung des Bundeskanzleramtes, der Verfassungsschutz in die Ermittlungen ein? Geht es wirklich um die Aufklärung eines Kapitalverbrechens oder sind etwa staatspolitische Interessen der Bundesrepublik berührt? Keine leichte Aufgabe für Hauptkommissar de Bodt und sein Team, in diesem Wirrwarr den Überblick zu behalten. Heldenfabrik ist eine sehr gelungene Mischung aus Polit- und Actionthriller, die sich zu einem spannenden Wettlauf zwischen LKA Berlin, Verfassungsschutz und einer dritten Partei (ich will an dieser Stelle nichts über Andre verraten!) verdichtet. Und mit Eugen de Bodt hat von Ditfurth eine wirklich vielschichtige Hauptperson geschaffen, brillant als Ermittler, aber auch aufsässig, mit enormen Problemen sich unterzuordnen und nicht immer beliebt bei Kollegen. Ein toller Beginn einer Reihe mit Hauptkommissar de Bodt und ein Beweis dafür, dass auch deutsche Autoren in diesem Genre ihr Handwerk verstehen. Und eindeutig ein Fall für große Vorfreude auf weitere Bücher mit dem außergewöhnlichen Hauptkommissar Eugen de Bodt! Während einer nächtlichen Vorstandssitzung der Berlin-Brandenburgischen Chemie AG wird ein Anschlag verübt, dem alle Anwesenden zum Opfer fallen. Aber warum werden die Opfer auf bizarre Art und Weise der Öffentlichkeit präsentiert? Und was hat es mit dem Rilke Gedicht auf sich, welches bei den Leichen gefunden wird? Und warum schaltet sich, auf Veranlassung des Bundeskanzleramtes, der Verfassungsschutz in die Ermittlungen ein? Geht es wirklich um die Aufklärung eines Kapitalverbrechens oder sind etwa staatspolitische Interessen der Bundesrepublik berührt? Keine leichte Aufgabe für Hauptkommissar de Bodt und sein Team, in diesem Wirrwarr den Überblick zu behalten. Heldenfabrik ist eine sehr gelungene Mischung aus Polit- und Actionthriller, die sich zu einem spannenden Wettlauf zwischen LKA Berlin, Verfassungsschutz und einer dritten Partei (ich will an dieser Stelle nichts über Andre verraten!) verdichtet. Und mit Eugen de Bodt hat von Ditfurth eine wirklich vielschichtige Hauptperson geschaffen, brillant als Ermittler, aber auch aufsässig, mit enormen Problemen sich unterzuordnen und nicht immer beliebt bei Kollegen. Ein toller Beginn einer Reihe mit Hauptkommissar de Bodt und ein Beweis dafür, dass auch deutsche Autoren in diesem Genre ihr Handwerk verstehen. Und eindeutig ein Fall für große Vorfreude auf weitere Bücher mit dem außergewöhnlichen Hauptkommissar Eugen de Bodt!

Eva-Maria Brinks, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Wer meint, deutsche Autoren könnten keine (Polit)Thriller schreiben, wird hier eines Besseren belehrt: actionreich, rasant, mit tollen Charakteren, spannend bis zur letzten Seite! Wer meint, deutsche Autoren könnten keine (Polit)Thriller schreiben, wird hier eines Besseren belehrt: actionreich, rasant, mit tollen Charakteren, spannend bis zur letzten Seite!

„Von Säufern, Korrupten und finsteren Betrügern“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Unter Führung des Ferkels namens Bob werden die Vorständler eines Chemieriesen dahingemetzelt und mit Rilke in der Spree drapiert. Der schlaksige Hauptkommissar de Bodt, die gnadenlose Salinger und der blonde Yussuf versuchen zu ermitteln. Enorme Verwirrung stiften dabei der VS, das Bundeskanzleramt und die CIA. Zum Showdown mit großem Sterben kommt es am Wannsee. Weisheit: Die Wahrheit ist nur ein Anschein. Unter Führung des Ferkels namens Bob werden die Vorständler eines Chemieriesen dahingemetzelt und mit Rilke in der Spree drapiert. Der schlaksige Hauptkommissar de Bodt, die gnadenlose Salinger und der blonde Yussuf versuchen zu ermitteln. Enorme Verwirrung stiften dabei der VS, das Bundeskanzleramt und die CIA. Zum Showdown mit großem Sterben kommt es am Wannsee. Weisheit: Die Wahrheit ist nur ein Anschein.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Das Rezept um ein Held zu werden
von Anneja aus Halle am 23.04.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Sagen wir es so wie es ist, ich hatte Lust auf eine neue Thriller-Reihe und stieß dabei auf jene. Durch die Kurzbeschreibung gelockt, wollte ich nun endlich mit der Reihe beginnen und freute mich auf ein paar spannende Lesestunden. Was am Ende dabei herauskam, erfahrt ihr jetzt. Dieses ist eines... Sagen wir es so wie es ist, ich hatte Lust auf eine neue Thriller-Reihe und stieß dabei auf jene. Durch die Kurzbeschreibung gelockt, wollte ich nun endlich mit der Reihe beginnen und freute mich auf ein paar spannende Lesestunden. Was am Ende dabei herauskam, erfahrt ihr jetzt. Dieses ist eines der Bücher, welches sich trotz ruckeligen Anfangs zu einer lesenswerten Lektüre entwickelte. Grund für den schlechten Einstieg ist die Schreibweise des Autors, welcher sehr kurze Sätze verwendete, die einfach kein leichtes Lesen ermöglichten. Man stolpert von Satz zu Satz, was gerade bei der Beschreibung der Figuren große Probleme machte. Tatsächlich habe ich nur verschwommene Bilder von den Charakteren, muss aber dazu sagen, das nur das Äußere fehlt, denn die Persönlichkeiten wurden hervorragend dargestellt. Dies sorgte später auch für ordentlich Spannung, da man glaubte die Akteure zu kennen, dann aber doch wieder überrascht wurde. Die Geschichte im Buch findet tatsächlich erst am Ende eine Auflösung, mit der man dann auch nicht wirklich gerechnet hätte. Bis man allerdings da ankommt, erlebt man die Ermittlungsarbeit von Eugen de Bodt und seinem Team. Da dies alleine ein Krimi wäre, erleben wir aus der Sicht von Andre´was es heißt ein Killer zu sein der auf der Flucht ist und gleichzeitig zum Jäger wird. Ein echt spannender Mix. Wenn die Geschichte eines war, dann schlüssig. Beschreibungen waren gut verarbeitet und lieferten hilfreiche Informationen. Ich würde fast soweit gehen und sagen, das ein Hauch Wirtschaftsthriller mit im Buch steckt, da man nicht nur Einsichten in die höheren Ebenen eines Konzerns werfen kann, sondern auch Einblicke in die Ränge des deutschen Staates bekommt. Wie schon ein paar Mal erwähnt, hat man nach den ersten Holpersteinen einen sehr spannenden Fall, welcher dazu auch noch sehr emotional ist und sogar ein paar sehr unterhaltsame Szenen bereithält. Die Titelfigur der Reihe ist Eugen de Bodt, welcher schon einen sehr schweren Charakter hat, der nicht leicht zu durchblicken ist. Ich selbst hoffe in den Nachfolgern etwas besser verstehen zu können, weshalb er Polizist geworden ist obwohl er diesen Beruf gerade zu verabscheut. Auch seine familiären Verhältnisse sind nicht gerade leicht, da sowohl der Umgang mit seiner Frau als auch zu seinen Eltern sehr kalt ist. Kontakt zu seinen Kindern hat er kaum, was er aber auch fast nicht vermissen zu scheint. Trotz des konfusen Charakters, hatte ich meinen Gefallen an ihm, da er einfach mal anders war und sich nix sagen ließ. Selbst Rang-höhere Personen konnte er auch schon einmal verachten und bloss stellen, wenn er merkt, das ihm jemand seinen Fall verbauen möchte. Seine beide Kollegen sind da schon etwas einfacher eingestrickt, aber eben so verbissen, wenn es um einen Fall geht. Sie vertrauen de Bodt vollständig und lassen nix auf ihren Chef kommen. Andre´der Killer, wäre wohl der beste Name für ihn, da er im Buch wirklich eine gewaltige Blutspur hinter sich lässt. Sein Wissen und Können ist immer wieder für Überraschungen gut, wobei man nur wenig über seine Vergangenheit erfährt. Die interessiert allerdings auch kaum, da der Charakter selbst schon so faszinierend ist. Er wirkt stellenweise sehr freundlich und fast schon mitfühlend, aber hat dann doch wieder den Schalk im Nacken. Etwas verwirrender war es da schon aus der Sicht des Staates, da hier so viele Titel und Ränge aufgelistet werden, das man kaum mehr weiß wer der Chef vom wem ist und wer über wem steht. Da auch aus dieser Riege ermittelt wird, erfährt man zunehmend wie die Geheimdienste in Deutschland funktionieren. Das Spiel der Charaktere und deren stetige Wechsel im Buch, machen wirklich sehr viel Spaß und sorgen sowohl für Unterhaltung als auch für eine ganze Menge Action, denn es wird scharf geschossen und das in mehrerer Hinsicht. Das Cover hätte ich mir doch etwas auffälliger gewünscht, da es in keinster Weise mit der Story zusammenhängt. Wir haben einen Mann der durch Nebel oder etwas ähnliches fast komplett verdeckt wird. Da wir es im Buch mit Spionen und Agenten zutun haben, die ihre Identität nicht preis geben dürfen, kann man diese Verschleierung schon verstehen, aber die Hauptfigur ist de Bodt, welcher schon ein klares Profil erhalten sollte. Die gelbe Farbe des Autorennamens ist zwar sehr präsent, aber eben nicht außergewöhnlich genug. Das selbe trifft auf den Buchtitel zu. Hier hätte die Covergestaltung wenigstens einen Punkt klar hervorheben müssen. Wer die extrem kurzen Sätze am Anfang überwunden hat, kann sich auf einen spannende Geschichte freuen, die verschiedene Typen von Lesern ansprechen dürfte.

Rezension zu "Heldenfabrik"
von Zsadista am 11.02.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hauptkommissar de Bodt, gerade von Hamburg nach Berlin versetzt bekommt direkt einen neuen Fall übergeben. Noch nicht richtig eingelebt, die Kollegen noch unbekannt bekommt er diesen großen Fall anvertraut. Fast der komplette Vorstand des Berliner Chemiekonzerns BBC wurde ermordet. Keine Zeugen, keine Spuren, das können nur Profis gewesen sein.... Hauptkommissar de Bodt, gerade von Hamburg nach Berlin versetzt bekommt direkt einen neuen Fall übergeben. Noch nicht richtig eingelebt, die Kollegen noch unbekannt bekommt er diesen großen Fall anvertraut. Fast der komplette Vorstand des Berliner Chemiekonzerns BBC wurde ermordet. Keine Zeugen, keine Spuren, das können nur Profis gewesen sein. Und dann taucht auch immer wieder dieses seltsame Gedicht von Rilke auf. Mit seiner Kollegin Kriminaloberkommissarin Silvia Salinger und dem Anwärter Yussuf nimmt de Bodt die Ermittlungen auf. Noch ahnen die drei nicht, in welches Wespennest sie gestochen haben. „Heldenfabrik“ ist der erste Band der neuen Thriller Reihe aus der Feder des Autors Christian V. Ditfurth. Der Schreibstil ist flott und lässt sich gut lesen. Trotzdem bin ich recht unentschlossen bei diesem Werk. Das Buch ist mir an sich zu überladen mit Aktion. Wollte hier an die typischen übertriebenen amerikanischen Thriller angeschlossen werden? Mir hat es nicht so sehr gefallen. Eugen de Bodt ist mir durchweg unsympathisch. Ich kann zwar das Grundprinzip der Figur nachvollziehen, doch das Endprodukt hat mir gar nicht gefallen. Ich habe nichts gegen Personen mit eigenem Kopf, de Bodt hat mich in seiner Art allerdings fast schon genervt. Der gesamte Inhalt der Story ist auch etwas löcherig. Bei manchen Begebenheiten hatte ich einfach ein Fragezeichen über dem Kopf und überlegte, was mir das jetzt sagen sollte. Manche Ereignisse passten einfach nicht zusammen. Ich möchte jetzt nicht näher darauf eingehen, sonst müsste ich spoilern und würde so etwas von der Spannung nehmen. Auch die Auflösung des Falles ließ für mich einiges offen und zu wünschen übrig. Ich hätte mir zumindest am Ende etwas Runderes gewünscht. Es wird auch nichts groß hinterfragt, es ist einfach alles wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Der Story hätte auf jeden Fall etwas weniger übertriebene Aktion und etwas mehr Inhalt gut getan. Für Leser rasanter amerikanischer Thriller ist „Heldenfabrik“ mit Sicherheit eine Perle. Für mich war es am Ende nur ein kleines Perlchen. Nicht so schlecht, aber auch nicht übermäßig gelungen.

Krimi in einer hohen Geschwindigkeit
von Literaturlounge eu aus Gießen am 22.09.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Christian von Ditfurth hat einen neuen Kommissar erschaffen, der für mich im ersten Moment ein wenig schwierig ist. Er hält sich wenig an die Regeln und man hat einfach das Gefühl, er hält sich für etwas Besseres. Aber gerade dies macht ihn auch irgendwie liebenswert. Er ist nicht so schrullig,... Christian von Ditfurth hat einen neuen Kommissar erschaffen, der für mich im ersten Moment ein wenig schwierig ist. Er hält sich wenig an die Regeln und man hat einfach das Gefühl, er hält sich für etwas Besseres. Aber gerade dies macht ihn auch irgendwie liebenswert. Er ist nicht so schrullig, wie Herr Stachelmann es teilweise gewesen ist. Was einem immer wieder auffällt ist, dass er immer wieder auch zu seinem Wort gegenüber Verbrechern steht. Die Geschichte, hat teilweise ein sehr hohes Tempo, teilweise auch zu schnell. Dies liegt daran, dass die verschiedenen Institutionen immer wieder versuchen die Aufklärung des Falles heimlich still und leise in ihr Ressort zu bringen, und die Polizei dumm dastehen zu lassen. Teilweise bekam ich das Gefühl, dass Herr Ditfurth, um sich in die Söldner hineinzudenken, recht tief recherchiert hat. Es wird wirklich eine Blutspur mit fast kriegsähnlichen Zügen durch unser Land gezogen. Auf der einen Seite geht es dabei immer wieder ums Überleben, aber auch um viel Geld. Alles in allem ist es ein Krimi, der teilweise ein wenig abgedreht ist, aber wesentlich mehr Tempo hat wie die letzten Romane von Christian von Ditfurth. Ich hoffe, dass der neue Kommissar vielleicht in den nächsten Büchern ein wenig mehr schärfe und Tiefe bekommt; und nicht nur kleine Andeutungen. Für mich birgt die Familie von De Bodt noch einiges an Potenzial und ich hoffe, dass dies noch ein wenig mehr herausgestellt wird. Gelungen finde ich die beiden Kollegen, mit denen de Bodt zusammenarbeitet und ich freue mich auch, diese beiden etwas besser kennenzulernen. Etwas weniger Tempo, dafür etwas mehr Tiefe, dann denke ich, wird aus dem neuen Helden, wirklich ein richtiges Meisterwerk. Der Anfang ist gemacht. Ich werde das Team auf alle Fälle weiter begleiten; und ich denke, dass auch andere Krimifans meine Meinung teilen.