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Tote Zonen

Roman

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Jonathan Littell trifft Quentin Tarantino – literarisch, spannend, provozierend.

Wie lange kann der Mensch in einer vom Krieg verwüsteten Welt das Menschliche bewahren? Im August 1943 erklärte die SS weite Teile Weißrusslands zu sogenannten „toten Zonen“ – Landstriche, die von Partisanen und Juden „gereinigt“ werden sollten. Eine unvorstellbar grausame Hetzjagd begann. Auf der Grundlage dieser und anderer realer Kriegsereignisse hat der Däne Simon Pasternak einen verstörenden und provozierenden Roman geschrieben, der diese Zeit konsequent aus der Sicht der Täter beschreibt.

Portrait
Simon Pasternak, geboren 1971, ist Verlagslektor in Kopenhagen. „Tote Zonen“ ist sein erster Roman und wurde von der dänischen Presse als mutiges literarisches Werk gefeiert. Als Teil eines Autorenduos veröffentlichte Pasternak davor historische Kriminalromane (dt. bei Suhrkamp) und verfasste Filmskripte.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 06.10.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641143145
Verlag Albrecht Knaus Verlag
Dateigröße 721 KB
Übersetzer Ulrich Sonnenberg
eBook
15,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Hart, brutal, beängstigend!
von einer Kundin/einem Kunden am 09.04.2018

Ein knallharter Krimi/Spannungsroman vor dem schrecklichen geschichtlichen Hintergrund des Partisanenkrieges im Weißrussland des Jahres 1943, geschildert aus der für uns recht gewöhnungsbedürftigen und nicht leicht zugänglichen Sicht der Täter. Die Geschichte dreht sich um die beiden Schulfreunde Heinrich und Manfred, beide mittlerweile SS-Männer, deren Beziehung zueinander auf eine harte... Ein knallharter Krimi/Spannungsroman vor dem schrecklichen geschichtlichen Hintergrund des Partisanenkrieges im Weißrussland des Jahres 1943, geschildert aus der für uns recht gewöhnungsbedürftigen und nicht leicht zugänglichen Sicht der Täter. Die Geschichte dreht sich um die beiden Schulfreunde Heinrich und Manfred, beide mittlerweile SS-Männer, deren Beziehung zueinander auf eine harte Probe gestellt wird, je tiefer sie in diesen Sumpf aus Verbrechen, menschenverachtendem Verhalten, Folter, Mord und Totschlag gezogen werden. Während man mit dem Erzähler Heinrich im Laufe der Geschichte teilweise auf eine zurückhaltende Art und Weise sogar sympathisiert (zeigt er doch in all dem Schrecken zumindest ansatzweise Züge von Menschlichkeit, obwohl auch er mit Sicherheit kein Unschuldslamm ist), verabscheut man das Verhalten seines Freundes Manfred von Seite zu Seite mehr. Aber nicht nur uns Leser geht es so, selbst Heinrich steckt schon bald in einem Dilemma. Gefangen zwischen Pflichtbewusstsein, Zwang und Gewissen schockieren ihn Manfreds Taten zusehends, und als er den Mordfall an einem SS-General mit Hilfe seines Freundes aufklären soll, wird schnell klar, dass Manfred mehr mit dem Fall zu tun haben könnte, als er zugeben mag. Immer tiefer wird man in die erschütternden Ereignisse dieser furchtbaren Zeit hineingerissen, und so schwer es einem oftmals fällt, all dieses realistisch geschilderte Grauen zu ertragen, so gefangen ist man auch in dem Roman, und es wird einem zunehmend schwerer fallen, das Buch beiseite zu legen. Während es einem kalt den Rücken hinunterläuft, fiebert man voller Spannung der Auflösung des Falles entgegen. Für alle geschichtlich interessierten Krimileser/innen mit sehr starken Nerven liefert Simon Pasternak ein Meisterwerk ab, welches nicht umsonst 2013 als "Das spannendste Buch Dänemarks" ausgezeichnet wurde. Top!