Machandel

Roman

Regina Scheer

(17)
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Beschreibung

Regina Scheer spannt in ihrem beeindruckenden Roman den Bogen von den 30er Jahren über den Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und in die Gegenwart. Sie erzählt von den Anfängen der DDR, als die von Faschismus und Stalinismus geschwächten linken Kräfte hier das bessere Deutschland schaffen wollten, von Erstarrung und Enttäuschung, von dem hoffnungsvollen Aufbruch Ende der 80er Jahre und von zerplatzten Lebensträumen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 496 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641143152
Verlag Random House ebook
Dateigröße 3655 KB
Verkaufsrang 9066

Buchhändler-Empfehlungen

Ein faszinierendes Kaleidoskop deutscher Zeitgeschichte

Gabriele Förster, Thalia-Buchhandlung Hagen

Regina Scheer schlägt den Bogen von den 30er Jahren über den 2.Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und in die Gegenwart.Der Ort des Geschehens ist ein fiktives Dorf "Machandel" in Ostdeutschland.Faszinierend .

Karsten Rauchfuss, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Ein Stück ddeutsche Zeitgeschichte anhand von verschiedenen Personen in einem fiktiven Borf (Machandel) in Mecklenburg Vorpommern. Subjektiv, dennoch zum Nachdenken anregend!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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3
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0

Großartig
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergisch Gladbach am 23.10.2019

Manche Bücher entdeckt man einfach nur durch das Stöbern im Netz. Irgendwo sieht man ein schönes Cover, wird neugierig auf den Roman und kauft ihn spontan. Und dann weiß man nach wenigen Seiten: Das ist eine jener Bücherperlen, die man sich öfter wünscht. So erging es mir mit dem Werk von Regine Scheer. Sie erzählt uns von dem... Manche Bücher entdeckt man einfach nur durch das Stöbern im Netz. Irgendwo sieht man ein schönes Cover, wird neugierig auf den Roman und kauft ihn spontan. Und dann weiß man nach wenigen Seiten: Das ist eine jener Bücherperlen, die man sich öfter wünscht. So erging es mir mit dem Werk von Regine Scheer. Sie erzählt uns von dem Mecklenburger Dorf Machandel, das für die Protagonisten aus verschiedenen Gründen zum zentralen Bezugspunkt ihres Lebens ist. Ich muss hier nicht den Inhalt nacherzählen aber besonders gut gefällt mir, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven in der Ichform erzählt wird. Es ist ein Roman der Stimmen und aus der Gesamtheit entsteht ein Panorama der DDR von den Anfängen bis zur Wende. Der Text ist ein ruhiges, unaufgeregtes Erzählen und trotz fehlender Action sehr spannend zu lesen. Die Geschichte der DDR wird unidelogisch anhand einer Funktionärsfamilie geschildert, in der sich längst nicht alle einig sind über das System Der Roman erinnert etwas an Autoren wie Christoph Hein oder Eugen Ruge, ist aber doch ganz anders und für alle Freunde schöner Familienromane unbedingt zu empfehlen.

***
von einer Kundin/einem Kunden aus Küttigen am 13.10.2019

Der Roman ist eine Geschichtslektion über die DDR, der aber bereits im zweiten Weltkrieg einsetzt und bis fast zur Gegenwart dauert. Das Ganze spielt in einem kleinen Dorf, in welchem sich die Lebenswege der Figuren kreuzen. Nur: Zum einen braucht es als Leser recht fundierte historische Kenntnisse, auf Deutschland bezogen (!). ... Der Roman ist eine Geschichtslektion über die DDR, der aber bereits im zweiten Weltkrieg einsetzt und bis fast zur Gegenwart dauert. Das Ganze spielt in einem kleinen Dorf, in welchem sich die Lebenswege der Figuren kreuzen. Nur: Zum einen braucht es als Leser recht fundierte historische Kenntnisse, auf Deutschland bezogen (!). Zum anderen packt der Roman zuviele Themen hinein und ufert mitunter sehr aus. Die Autorin hat die Ambition ALLES hineinzupacken, bis hin zu ganz persönlichen (Ehe)-Problemen. Mein Fazit: guter Ansatz, doch weniger wäre eindeutig mehr gewesen.

Machandel - Wacholder
von einer Kundin/einem Kunden aus Potsdam am 04.10.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch hat mich sehr berührt. Deutsche Geschichte so nah, so menschlich und so nah habe ich noch nicht gelesen. Ich fand - für meinen kleinen Kopf - etwas zu viele Personen und habe das Inventar am Ende des Buches dazu erst nach Abschluss der Lektüre entdeckt. Die Sprünge durch die Zeit, die sich am Ende immer mehr zu ... Dieses Buch hat mich sehr berührt. Deutsche Geschichte so nah, so menschlich und so nah habe ich noch nicht gelesen. Ich fand - für meinen kleinen Kopf - etwas zu viele Personen und habe das Inventar am Ende des Buches dazu erst nach Abschluss der Lektüre entdeckt. Die Sprünge durch die Zeit, die sich am Ende immer mehr zu einem Film verdichten sind interessant und jede Person hat ihre liebenswerten Seiten. Niemand wird wirklich denunziert, für seine absonderliche Haltung und die Taten, die daraus folgen. Ganz manchmal dachte ich, jetzt könnte es doch wirklich schneller weiter gehen. Und das tat es dann auch. Absolut lesenswert, vielleicht sogar für viel jüngere Menschen als mich. Jedenfalls: Mein Buch 2017!

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