Revolverherz

BRIGITTE Hörbuch-Edition - Starke Stimmen "Die Krimis - Gefährlich nah"

Chas Riley Band 1

Simone Buchholz

(16)
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Beschreibung


"Gefährlich nah - Hamburg"

Kein guter Morgen für die Staatsanwältin Chastity Riley – mit zu viel Restalkohol im Blut wird sie zu einer nackten und skalpierten Frauenleiche im Hamburger Hafen gerufen. Die Todesumstände gehen der Deutsch-Amerikanerin nah, und ihre Gemütslage wird nicht besser, als wenig später ein zweites Opfer gefunden wird. Eine erste Spur führt in das Rotlichtviertel von St. Pauli. Und plötzlich scheint sogar das unsortierte Privatleben von Chas in dem Fall eine Nebenrolle zu übernehmen.

(4 CDs, Laufzeit: 4h 43)



Simone Buchholz wurde zwar 1972 im hessischen Hanau geboren – aber Wurzeln hat die Journalistin unzweifelhaft auf St. Pauli geschlagen, jenem liebenswert heruntergerockten Hamburger Stadtteil, in dem auch ihre Heldin Chas Riley lebt und ermittelt. Die Reihe um die Staatsanwältin ist eine einzige Liebeserklärung an den Kiez, den nachts leuchtenden Hafen und die Jungs des FC, die nebenan Fußball spielen – fast alle Polizisten in ihren Büchern hat Buchholz nach St. Pauli-Spielern der Saison 2006/2007 benannt …

Heike Makatsch, geboren 1971 in Düsseldorf, wurde in den frühen 1990ern als Moderatorin für VIVA entdeckt. Für ihre erste Filmrolle in „Männerpension“ bekam sie 1996 gleich den Bayerischen Filmpreis. Und galt fortan als eines der Aushängeschilder des deutschen Kinos, was auch im Ausland bemerkt wurde – 2003 verdrehte sie im britischen Blockbuster “Tatsächlich Liebe“ Alan Rickman den Kopf. Inzwischen ist Makatsch Spezialistin für anspruchsvolle Frauenrollen wie Hildegard Knef oder Margarete Steiff. Und als solche unverzichtbar.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Heike Makatsch
Spieldauer 283 Minuten
Erscheinungsdatum 20.10.2014
Verlag Random House Audio Editionen
Anzahl 4
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783837127409

Weitere Bände von Chas Riley

Buchhändler-Empfehlungen

Jennifer Reich, Thalia-Buchhandlung

Der Auftakt der Chastity Riley Reihe. Mitten in St.Pauli spielt diese Krimireihe mit tollen aus dem Leben gegriffenen Charakteren und einem Lokalkolorit, der einem immer vergegenwärtigt, dass man in St. Pauli ist ohne übertrieben zu wirken. Spannende Fälle inklusive.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein wirklich sehr einfacher geschriebener Krimi auf den Straßen von St.Pauli. Trotzdem spannend und mit einer interessanten Geschichte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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CD Revolverherz
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 04.02.2021

Sehr gut verständlich gesprochen! Hörenswert. Thema zeitlos und gut vermittelt! Empfehlenswert für langweilige Augenblicke. Macht Neugierde auf weitere Hörmomente zu diesem Thema!

Ein Serienmörder auf'm Kiez
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 05.06.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Revolverherz" bietet Lokalkolorit fernab jeder Postkartenromantik – das Buch spielt in Hamburg, St. Pauli, und das Kiez ist nun mal nicht Rosenheim. Die Autorin porträtiert beinahe liebevoll eine Szene, die irgendwo zwischen Tourismus und Verbrechen, Party und Prostitution angesiedelt ist, eine moralische Grauzone, in der die E... "Revolverherz" bietet Lokalkolorit fernab jeder Postkartenromantik – das Buch spielt in Hamburg, St. Pauli, und das Kiez ist nun mal nicht Rosenheim. Die Autorin porträtiert beinahe liebevoll eine Szene, die irgendwo zwischen Tourismus und Verbrechen, Party und Prostitution angesiedelt ist, eine moralische Grauzone, in der die Ermittler mit den zwielichtigeren Bewohnern per Du sind. So auch Staatsanwältin Chastity Riley (kurz "Chas"), die in meinen Augen eine der ungewöhnlichsten deutschen Krimi-Heldinnen abgibt: eine interessante Mischung aus abgebrüht und verletzlich, distanziert und mitfühlend. Sie verspürt eine innige Liebe zum Kiez und seiner Parallelwelt, ihr Herz schlägt für die Außenseiter. Sie teilt sich Kippen mit Prostituierten und das Bett mit "Klatsche", einem 15 Jahre jüngeren Ex-Einbrecher, der umgesattelt hat auf Schlüsseldienst. Sie trinkt zu viel und hält sich nicht immer an die Regeln, hat aber das "Profiler-Gen": sie kann sich einfühlen in die Psyche eines Täters, bis sie ihn versteht, vielleicht sogar Verständnis und Zuneigung für ihn empfindet. Psychisch hat sie mehr als einen Knacks weg, aber sie ist einfach menschlich und glaubhaft und war mir von Anfang an sehr sympathisch. Die anderen Charaktere sind ebenfalls so interessant wie zwiespältig, denn die meisten bewegen sich irgendwo in den Schatten zwischen Gut und Böse. Auch Gauner zeigen manchmal Herz und eine überraschende Menschlichkeit – was sie aber nicht davon abhält, nebenher ihren Gegnern ein paar Schläger auf den Hals zu hetzen. Leider muss ich sagen, dass die eigentliche Krimihandlung sehr zu wünschen übrig lässt, was in späteren Bänden der Reihe deutlich besser konstruiert wird. Der Fall ist nicht sehr komplex, der Täter ist schnell zu erraten... Auch die falsche Fährte kann daran nicht viel ändern. Ich fand das Buch dennoch unterhaltsam und auf seine Art auch spannend. Es lebt vor allem von den Charakteren, ihren Schrullen und ihren dubiosen Beziehungen, und vom Ambiente – gnadenlos echt, dreckig und widersprüchlich wie das Leben in St. Pauli an sich. Zitat: "Da liegt was im Sand. Ungefähr dreißig Meter von mir entfernt liegt was im Sand. Mir wird auf der Stelle so schwindelig, dass ich mich kaum auf den Beinen halten kann, ich torkele mehr vor mich hin, als dass ich laufe, mein Herz kracht gegen meine Brust, ich will rennen, aber der feuchte Sand hält mich fest, ich reiße an meinen Füßen, renne, reiße, renne, reiße, bis ich da bin, wo die Frauenleiche liegt, bis ich vor ihr knie." Der Schreibstil ist so eigenwillig wie Chas selber: manchmal knapp und nüchtern, oft melancholisch, gelegentlich fast poetisch, mit interessanten Metaphern und Formulierungen. Sprachlich fand ich das Buch immer sehr interessant und ungewöhnlich! Zitat: "Irgendwo hinter den Wolken ziehen die Sterne ihr Ding durch, und ich weiß: Das hier ist mein Ort in der Welt. Dieses schmutzige kleine Stadtviertel mit seinem kaputten Kopfsteinpflaster, seinen dunklen Häusern, seinen funzelnden Lichterketten, seinem Charme, seinem Kummer, seinen nicht wichtigen, aber liebenswerten Geschichten, seinem ewigen Nieselregen, und direkt neben mir ist einer von den Menschen, die ich immer bei mir haben will." Ohne Romantik kommt das Buch auch nicht aus, diese passt aber genauso wenig in ein Klischee wie der ganze Rest. Chas ist vielleicht nicht fähig zu einer 'normalen' Beziehung, aber ihre vorsichtige Nicht-Beziehung zum Herumtreiber Klatsche ist auf ihre ganz eigene Art berührend. Der trockene, oft böse Humor sprach mich sehr an, gerade weil Humor und Leid hier oft ganz nahe beieinander liegen... Wie das ganze Buch ohnehin immer wieder Gegensätzliches vereint. Fazit: Ein Serienmörder auf'm Kiez – Auftakt für eine Krimi-Reihe mit einer ungewöhnlichen Heldin und einer Vielzahl an bunten Nebencharakteren. Leider fand ich den Mörder recht offensichtlich und die Krimihandlung eher einfach gestrickt, das Buch aber dennoch unterhaltsam und erfrischend anders. Ich habe schon den fünften Band der Reihe gelesen ("Bullenpeitsche") und bei diesem fand ich den Kriminalfall schon deutlich besser konstruiert, obwohl auch da die Darstellung der Charaktere das große Highlight war.

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 27.01.2017
Bewertet: anderes Format

Der Anfang der Chas Riley-Reihe weiss noch nicht ganz so zu überzeugen wie die späteren Teile, legt aber schon eine gute Grundlage was Atmosphäre und Charaktere angeht.


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