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Deiner Seele Grab

gekürzte Lesung. München

Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 6

(26)
"Gefährlich nah - München"

Eine Frau von 88 Jahren wird in München tot aufgefunden. In ihren Händen hält sie einen Apfel und Weintrauben – klassische Symbole der Erlösung. Später meldet sich ein selbsternannter „Samariter“ bei der Presse und offenbart Täterwissen. Und dann stirbt ein zweiter Senior. Das ist aber nicht das einzige Problem von Kommissar Konstantin Dühnfort – er hat eine interne Untersuchung am Hals und eine Freundin mit unerfülltem Kinderwunsch. Arbeit an allen Fronten …

Devid Striesow stellt sich auf diesem Hörbuch mit und für uns einer der ganz großen Fragen des Lebens: Wohin mit unseren Alten, wenn sie nicht mehr allein leben können? Denn darum geht es in diesem Roman. Unter anderem. Auch ein Familiendrama schaukelt sich seinem Höhepunkt entgegen. Striesow meistert diese Hürde souverän mit seiner tollen, eindringlichen Stimme, die für alle Stimmungslagen den richtigen Ton findet.

(4 CDs, Laufzeit: 5h 18)

Portrait
Inge Löhnig wurde 1957 in München geboren. Und hat sich lange mehr mit der Verpackung eines Textes beschäftigt als mit seinem Inhalt – nach ihrer Ausbildung zur Grafikdesignerin arbeitete sie als Art-Directorin in diversen Werbeagenturen. Das Schreiben war Löhnigs Hobby. Bis 2007 ihr erster Roman „Der Sünde Sold“ erschien. Heute widmet sie ihre ganze Zeit ihren Krimis. Gut so. Ein Kommissar wie Konstantin Dühnfort braucht ihre ganze Aufmerksamkeit.

Devid Striesow wurde 1973 auf Rügen geboren. Sein Leinwanddebüt gab er 2000 in „Kalt ist der Abendhauch“, seitdem ist Striesow ein vielbeschäftigter Mann. Auch in Sachen Krimi: Seit 2013 spielt er den Saarbrücker „Tatort“-Ermittler Jens Stellbrink. Striesow lebt mit seiner Frau und vier Kindern in Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Devid Striesow
Anzahl 4
Erscheinungsdatum 17.10.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783837127287
Genre Krimi/Thriller
Verlag Random House Audio
Spieldauer 318 Minuten
Verkaufsrang 4.896
Hörbuch (CD)
9,19
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Und wieder wartet ein sehr schwieriger Fall auf den Kommissar. Alles wirkt recht verstrickt und zu viele Personen machen ihm die Ermittlungsarbeit nicht leicht. Und wieder wartet ein sehr schwieriger Fall auf den Kommissar. Alles wirkt recht verstrickt und zu viele Personen machen ihm die Ermittlungsarbeit nicht leicht.

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein brisantes Thema ist Grundlage des äußerst raffinierten Krimis. Ein verzwicktes Rätsel hält den Leser auf Trapp. Fesselnd, nachdenklich stimmendes, sozialkritisch - lesenswert! Ein brisantes Thema ist Grundlage des äußerst raffinierten Krimis. Ein verzwicktes Rätsel hält den Leser auf Trapp. Fesselnd, nachdenklich stimmendes, sozialkritisch - lesenswert!

„Wer ist der Samariter?“

Jenny Pretzsch, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein toller Krimi, der einen hochspannenden Fall feinfühlig mit einem sehr sensiblen Thema verbindet: die Pflegemißstände in Deutschland.
Doch erlöst der "Samariter" die alten Menschen wirklich von ihrem Leid, oder steckt mehr dahinter?
Kommissar Dühnfort und sein Team ermitteln fieberhaft, obwohl jeder auch im Privaten sein Päckchen zu tragen hat.

Ich warte jetzt schon auf den neuen Dühnfohrt!
Ein toller Krimi, der einen hochspannenden Fall feinfühlig mit einem sehr sensiblen Thema verbindet: die Pflegemißstände in Deutschland.
Doch erlöst der "Samariter" die alten Menschen wirklich von ihrem Leid, oder steckt mehr dahinter?
Kommissar Dühnfort und sein Team ermitteln fieberhaft, obwohl jeder auch im Privaten sein Päckchen zu tragen hat.

Ich warte jetzt schon auf den neuen Dühnfohrt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
15
8
3
0
0

von Wildner Laura aus Rastatt am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Hoch spannend und nichts für schwache Nerven. Inge Löhnig führt ihre Leser immer wieder in die Irre!

Wieder ein spannender und berührender Fall für Kommissar Dühnfort
von Aglaya aus Luzern am 24.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In München werden Senioren ermordet. Was hat es mit dem „Samariter“ auf sich, glaubt er wirklich, die alten Menschen durch die Morde zu erlösen? „Deiner Seele Grab“ ist der sechste Band der Krimireihe um den Münchner Kommissar Tino Dühnfort. Ich habe nicht alle vorhergehenden Bände gelesen (lediglich den ersten... In München werden Senioren ermordet. Was hat es mit dem „Samariter“ auf sich, glaubt er wirklich, die alten Menschen durch die Morde zu erlösen? „Deiner Seele Grab“ ist der sechste Band der Krimireihe um den Münchner Kommissar Tino Dühnfort. Ich habe nicht alle vorhergehenden Bände gelesen (lediglich den ersten und den neusten Band, der nach „Deiner Seele Grab“ spielt“) was aber für das Verständnis der Krimihandlung keine Rolle spielte. Wie für diese Buchreihe typisch, wird die Handlung aus wechselnder Perspektive erzählt. Neben dem Protagonisten Dühnfort wird auch die Sicht seiner Kollegin Kirsten und die von zwei mit der Tat zusammenhängenden Frauen, Anjela und Clara, verwendet. Ich mag diese wechselnden Perspektiven, da ich so nicht nur den polizeilichen Blick, sondern auch gewisses Insiderwissen erhalte. Neben dem Kriminalfall spielt auch das Privatleben aller Beteiligten eine grosse Rolle, und hier merkte ich, dass mir etwas Vorwissen fehlte. Dennoch konnte ich auch den Nebenhandlungen gut folgen. Der Schreibstil der Autorin Inge Löhnig liest sich flüssig, sodass ich das Buch in wenigen Stunden verschlungen hatte. Die Handlung ist in sich logisch, aber auch recht vorhersehbar, ich wusste ungefähr in der Mitte des Buches, wer der Täter und was sein Motiv war. Dies tat aber überraschenderweise der Spannung keinen grossen Abbruch, ich habe auch die zweite Buchhälfte mit viel Vergnügen gelesen, um herauszufinden, ob ich mit meiner Einschätzung richtig lag. Wer Blut und Gewalt sucht, wird mit dieser Buchreihe nicht glücklich, hier spielt die psychologische und gesellschaftskritische Seite eine viel grössere Rolle. Hierzu möchte ich anmerken, dass Inge Löhnig etwas gar viel in ihr Buch hineinzupressen versuchte. Pflegenotstand, Erbstreitigkeiten und sogar Menschenhandel sind nur einige der Themen, die die Autorin hier anspricht. Weniger wäre wohl auch hier mehr gewesen. Mein Fazit Eine klare Empfehlung für Fans von deutschen Krimis ohne viel Blut. Ich werde die weiteren Bände der Reihe mit Sicherheit auch noch lesen.

spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 20.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Konstantin Dühnfort in seinem sechsten Fall. Der Tino ist mir ja bereits ans Herz gewachsen. Umso mehr, da mir dieser Fall besonders gut gefallen hat. Das Thema ist in unserer Gesellschaft sehr wichtig und wird allzu oft verdrängt. Wohin mit den Alten und Kranken, den Verwirrten und Einsamen. Gleich... Konstantin Dühnfort in seinem sechsten Fall. Der Tino ist mir ja bereits ans Herz gewachsen. Umso mehr, da mir dieser Fall besonders gut gefallen hat. Das Thema ist in unserer Gesellschaft sehr wichtig und wird allzu oft verdrängt. Wohin mit den Alten und Kranken, den Verwirrten und Einsamen. Gleich mehrere Senioren und ihre teils tragischen Lebensumstände lernt man kennen. Die Zustände der Altenpflege werden in all ihren Facetten aufgezeigt. Aber ein Serienmörder scheint sein Unwesen zu treiben, tötet die alten Menschen und drapiert sie auf ganz eigene Art und Weise. Alles deutet auf ein ungewöhnliches Motiv hin, nur welches. Oder steckt doch schnöder Mammon hinter allem? Schließlichgibt es da von Anfang an noch eine ausländische Putzfrau, die mehr ihm Sinn hat als sauber machen und Betten beziehen. Nebenbei durchsucht sie schon mal Schubladen und Schränke nach Wertvollem oder Bargeld. Allerdings fehlen den Toten nicht sämliche Wertgegenstände sondern die Diskrepanzen sind so versteckt, dass man nicht gleich draufkommt. Gibt es einen Dieb und einen Mörder? Oder ist es ein und der selbe. Gar eine kleine Organisation? Neben der eigentlichen Krimihandlung besticht Inge Löhnigs Roman wieder durch eine große Palette interessanter Figuren. Neben den altbekannten Ermittlern - Tino und Gina allen voran - gefällt mir vor allem Clara Lenz, die sich mit Engagement und liebevoller Geduld um ihren Vater zu kümmern versucht - ein bisschen allein gelassen von ihren Geschwistern aber ich denke auch, dass das nicht ganz unrealistisch ist. Überhaupt hatte ich das Gefühl, manche Situationen aus privatem Umfeld oder aus Berichten bereits zu kennen. Die Autorin hat sich wieder viel Mühe mit der Recherche gemacht und gut ausbalanciert was Realität ist und Fiktion bleibt. Dühnfort ermittelt wie immer mit Charme und einem guten Gespür für falsche Fährten und kleine Unregelmäßigkeiten. Tatsächlich ist der Fall nicht so schwer zu lösen - für den Leser versteht sich - aber es macht dennoch Spaß dem Kommissar zu folgen. Auch das Privatleben kommt nicht zu kurz und gibt des Figuren weitere Tiefe und Ecken und Kanten. Lieb war mir natürlich auch das München-Flair. Als gebürtiger Münchner fühlte ich mich wie zuhause, erkannte Plätze und Straßen wieder, meinte auch den bayerischen Charme durchblitzen zu sehen. (Ja, so was gibt es tatsächlich. :-) Volle Punktzahl von mir für diesen Krimi.