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Federleicht

Wenn Nichts glücklich macht

(3)
Leonie weiß bis heute nicht, was der Auslöser ihrer Krankheit Magersucht war, die vor Jahren schleichend begann. Was sie weiß, ist: Sie wollte leicht wie Luft werden, abheben können. Fliegen. Leonie weiß auch: Sie machte in den letzten Jahren eine Gratwanderung durch, auf der sie mehr als einmal in die tödliche Tiefe hätte stürzen können. Und Leonie weiß: Sie hatte sehr viel Glück, einen engagierten Schutzengel und mit ihrer Familie ein Umfeld, das ihretwegen viel gelitten, sie aber trotzdem nie zu lieben aufgehört hat. Dass Leonie wieder auf die Beine kam, ist einerseits der Tatsache zu verdanken, dass sie wirklich abzuheben begann. Als Flight-Attendant. Ein Beruf, der ihrem Fliegengewicht alles abfordert. Andererseits aber vor allem der Tatsache, dass Leonie immer ahnte, dass das Leben lebenswert ist und es sich lohnen könnte, dafür zu kämpfen. "Leonies Buch ist ein sehr ehrliches Buch. Es verspricht dem Leser und der Leserin keine rationale Erklärung für die Magersucht. Aber Leonie lässt uns nachempfinden, was junge magersüchtige Menschen und ihre Familien durchmachen müssen, und das ist nicht nur hilfreich, sondern auch klärend. Ein aufklärendes Buch von einer mutigen jungen Frau." Remo H. Largo in seinem Vorwort
Portrait
Leonie, geb. 1992, wuchs - zusammen mit ihrer Zwillingsschwester - am Stadtrand von Zürich auf. Mit vierzehn Jahren veränderte sich ihr Essverhalten. Sie, 157 Zentimeter groß, magerte auf unter dreißig Kilo ab und musste zweimal zwangsernährt werden. Aber mit dem ihr eigenen eisernen Willen, mit dem sie jahrelang von Luft gelebt hatte, kämpfte sie sich ins Leben zurück, bewarb sich bei einer Airline erfolgreich als Flight-Attendant und fand dort, keine vierzig Kilo schwer, ihren Traumberuf. Und doch: "Geheilt", sagt Leonie, "bin ich noch nicht."
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 184 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.09.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783037635599
Verlag Wörterseh Verlag
Dateigröße 1548 KB
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Es hat mich gefesselt
von einer Kundin/einem Kunden am 24.02.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine sehr mutige Erzählung von Leonie. Das Buch hat mich gefesselt und ich habe es innerhalb von 3 Abenden gelesen. Dies obwohl ich sonst nicht so die Leserin bin.

Federleicht
von Kathrin Wegmüller am 14.10.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ganz ehrlich erzählt Leonie aus ihrem Leben. Von ihrer Krankheit Magersucht und dem Leben damit. Von ihrer Gleichgültigkeit und davon, dass sie nicht mehr essen und trinken wollte. Von der Ohnmacht und dem Selbstzweifel ihrer Eltern. Und von der Wut ihrer Zwillingsschwester. Ein Buch, das berührend und erschütternd zugleich ist.... Ganz ehrlich erzählt Leonie aus ihrem Leben. Von ihrer Krankheit Magersucht und dem Leben damit. Von ihrer Gleichgültigkeit und davon, dass sie nicht mehr essen und trinken wollte. Von der Ohnmacht und dem Selbstzweifel ihrer Eltern. Und von der Wut ihrer Zwillingsschwester. Ein Buch, das berührend und erschütternd zugleich ist. Oft kämpfte ich mit den Tränen. Und doch bin ich, am Ende des Buches, stolz auf Leonie. Stolz darauf, dass sie einen Weg aus diesem Horror gefunden hat und so mutig ist, darüber zu schreiben!

Keine federleichte Kost, aber...
von Kalamu aus Ibach am 08.10.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nein, gekauft hätte ich dieses Buch nicht. Ich habe es geschenkt bekommen. Magersucht ist eben ganz und gar nicht mein Thema. Wenn schon, dann das Gegeteil. Mein BMI läuft auf der anderen Seite aus dem Ruder. Trotzdem hat mich die Geschichte von Leonie gefesselt. Ich habe sogar ein paar Tränen verdrückt, so... Nein, gekauft hätte ich dieses Buch nicht. Ich habe es geschenkt bekommen. Magersucht ist eben ganz und gar nicht mein Thema. Wenn schon, dann das Gegeteil. Mein BMI läuft auf der anderen Seite aus dem Ruder. Trotzdem hat mich die Geschichte von Leonie gefesselt. Ich habe sogar ein paar Tränen verdrückt, so sehr hat mich das Buch berührt. Es war spannend, mich einzulesen in eine mir so gänzlich fremde Welt, wo jemand sich freiwillig und krankhaft die Freude am Essen, ja das Essen an sich, verweigert. Ich denke seither sehr viel an Leonie. Als ich das Buch ausgelesen hatte, wollte ich sie in die Arme nehmen und drücken. Aber ich denke auch über mein eigenes Essverhalten nach, versuche es aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Die Geschichte gibt viele Denkanstösse. Es gefällt mir sehr, dass Leonie nicht anklagt und mit Schuldzuweisungen um sich schlägt. Und dass sie nicht irgendwelche allgemeingültige Antworten, Erklärungen und Ratschläge in die Welt hinaus schickt. Sie geht vorsichtig und respektvoll mit ihrer Geschichte um. Sicher könnte manche Schule dieses Buch zur Pflichtlektüre erklären. Danke, Leonie, für den Einblick in Deine schwierige Vergangenheit. Viel Glück im neuen Leben!