Das Jahr magischen Denkens

Joan Didion

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Beschreibung

Die große amerikanische Schriftstellerin Joan Didion schreibt über die Trauer nach dem Tod ihres Ehemannes und über ihren Versuch, das Unfassbare begreiflich zu machen. Ein sehr offenes, sehr persönliches Buch, das zugleich von beeindruckender Allgemeingültigkeit ist. Joan Didion wurde dafür in den USA mit dem National Book Award ausgezeichnet. 

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.06.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783843710091
Verlag Ullstein Verlag
Originaltitel The Year of Magical Thinking
Dateigröße 2067 KB
Übersetzer Antje Ravic Strubel
Verkaufsrang 5488

Buchhändler-Empfehlungen

K. Plesovskich, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Schonungslos und authentisch schildert die amerikanische Schriftstellerin und Journalisten, den Verlust ihres Mannes und das erste Trauerjahr. Sehr eindrlinglich werden die Gedanken, die einem durch den Kopf schießen, dargestellt.

Ein weises, kluges und ehrliches Buch

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Joan Didion, eine Ikone der amerikanischen Literaturszene, beschreibt in diesem sehr persönlichen Buch das Jahr, das mit dem Tod ihres Ehemanns beginnt. Joan hat eine sehr intensive und innige Beziehung zu John Dunne, beide sind erfolgreiche Schriftsteller, nie längere Zeit voneinander getrennt, als John am 30.Dezember 2003 ganz unvermittelt am Esstisch an einem Herzstillstand stirbt, in einer absolut prekären Situation, denn gleichzeitig kämpft ihre einzige Tochter Quintana auf der Intensivstation eines New Yorker Krankenhauses um ihr Leben. In einer geradezu scharfen fast schon sezierenden Beobachtungsweise beschreibt Joan ihr Weiterleben und ihre Trauer im ersten Jahr nach Johns Tod. Dabei erinnert sie sich an ihr gemeinsames Leben, an Freunde, Reisen, ihre verschiedenen Domizile und Lebensgewohnheiten. Sie beschreibt ihr Weiterleben auf einer neuen Ebene, in der die verstorbene Person für immer einen Platz haben wird. Und deshalb ist dies nicht nur ein Buch über Trauer sondern auch ein großes Buch über die Ehe und die Liebe, über das Glück miteinander. Am Ende bleibt die Gewissheit, dass der Verlust einer so geliebten Person nie zu verwinden sein wird. Ein tief anrührendes, weises, kluges und ehrliches Buch.

Kundenbewertungen

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Eines Tages trifft es jeden von uns
von Kristall86 aus an der Nordseeküste am 10.06.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Klappentext: „Die große amerikanische Schriftstellerin Joan Didion schreibt über die Trauer nach dem Tod ihres Ehemannes und über ihren Versuch, das Unfassbare begreiflich zu machen. Ein sehr offenes, sehr persönliches Buch, das zugleich von beeindruckender Allgemeingültigkeit ist. Joan Didion wurde dafür in den USA mit dem N... Klappentext: „Die große amerikanische Schriftstellerin Joan Didion schreibt über die Trauer nach dem Tod ihres Ehemannes und über ihren Versuch, das Unfassbare begreiflich zu machen. Ein sehr offenes, sehr persönliches Buch, das zugleich von beeindruckender Allgemeingültigkeit ist. Joan Didion wurde dafür in den USA mit dem National Book Award ausgezeichnet.“ Ja, ich verehre Joan Didon und ihren legendären Schreibstil und dieses Buch hier, ist wohl das intimste, das traurigste, das bewegendste was sie wohl je geschrieben hat: der Tod ihres Mannes. Das die beiden einen bewegende und harmonische Ehe geführt haben, werden ihre treuen Leser bereits aus ihren anderen persönlichen Büchern kennen, von daher war es ein sehr tiefer und gefühlvoller Einblick hier in ihre Seele, als ihr Mann sie verlassen hat - für immer. Sie schreibt aus ihrer Sicht aber auch, typisch für Didion, aus der Sicht der Außenstehenden. Sie versucht sich selbst zu analysieren und auch die andern. Das ist nicht falsch, im Gegenteil, denn genau das wird ihr gedanklicher Anker, gibt ihr Halt. Ja, es war ein Jahr magischen Denkens…Eigene Gedanken sollten hier abgeschaltete werden. Sie beschreibt alle Details, wie es damals am Esstisch zu diesem Vorfall kam, den Gang ins Krankenhaus, den Gang allein nach Hause ohne ihn…Trauer, Anrufe, Gespräche, Pressemitteilungen….Trauerfeier…Unabhängig das es Joan Didion ist, trifft sie, jedenfalls bei mir, den Leser am empfindlichsten Punkt. Wenn jemand richtig liebt, seinem Partner vertraut und der Schwur, der ewigen Treue dann doch eines Tages gebrochen wird, bricht es auch den Menschen der noch da ist. Didon greift hier ganz tief in ihre Emotionen und offenbart uns mit unvergleichlichem Gefühl, wie es ist, allein ohne Partner, ohne Seelenverwandten zu sein. Ihre Tochter liegt dabei schwer krank im Krankenhaus - ein weiterer Punkt der tief bewegt… Dieses Buch ist keine leichte Kost, hat enorm viel Gefühl, ist ein tiefer Einblick und einfach nur zu 100% Joan Didion - meine persönliche „Grand Dame“ der Literatur. Chapeau vor so viel Offenheit! Dieses Buch musste raus! Raus aus Didion‘s Gedanken, die ihr auf der Seele lagen und raus in die Herzen der Leser. Es wird jeden von uns treffen…früher oder später…. 5 von 5 Sterne für diesen Schatz!

kaum zu glauben
von einer Kundin/einem Kunden aus niedergösgen am 20.11.2009
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

ich weiss nicht genau was ich dazu schreiben sollte. Dennoch weiss ich nicht warum spiegel welt usw das buch so gut fanden...für mich jedenfals ist es kalt geschrieben und mit durcheinander... die letzten ca 30seiten hat sie einigermasse etwas bewegendes geschrieben...entweder ist frau joan didion spez. in roman schreiben...ab... ich weiss nicht genau was ich dazu schreiben sollte. Dennoch weiss ich nicht warum spiegel welt usw das buch so gut fanden...für mich jedenfals ist es kalt geschrieben und mit durcheinander... die letzten ca 30seiten hat sie einigermasse etwas bewegendes geschrieben...entweder ist frau joan didion spez. in roman schreiben...aber sicher nicht in diesem buch des magischen denkens.

Das Leben ändert sich in einem Augenblick
von M. Diehl am 28.10.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mich hat dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite ungemein gefesselt und zutiefst berührt. Auf ehrliche, schonungslose Weise setzt sich Joan Didion mit dem Prozess des Loslassens und des Abschiednehmens eines geliebten Menschen auseinander.


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