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Wenn ich eine Frau wäre

Sarah Bosetti

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Beschreibung

Sarah Bosetti ist eine Frau, die ein Buch geschrieben hat, in dem es nicht um Frauen geht. Schließlich kann es nicht immer nur um Frauen gehen. Ab und zu muss es auch um schuppige Bankangestellte und Gebraucht-Toupets gehen, um Kurt Cobain und die Dorfältesten Berlins. Und um Ulf. Nein, in diesem Buch geht es nicht um jene viel besungenen kleinen Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Es geht um die monströsen Kluften zwischen Michelinweibchen, knautschigen Omas und Sparkasseninsassen. Kluften, die sich mit Pfützen aus Selbstmitleid füllen, in denen Berliner Künstler ihr täglich Bad nehmen und nach ihrem täglich Brot angeln. Sarah Bosetti erzählt, was man tun kann, um sich in einer solchen Pfütze über Wasser zu halten und den Widrigkeiten des Großstadtlebens mit elegantem Hüftschwung auszuweichen. Als Begleiter stehen der Protagonistin eine satte Portion Ironie und ein Hund zur Seite. Und natürlich Ulf, der alles hat, was ein guter Mann braucht: überbordende Kreativität, bedingungslose Hingabe und einunddreißig Brusthaare. 'Wenn ich eine Frau wäre' ist eine bissig-absurde Großstadtgeschichte, prall gefüllt mit Kloschüsselromantik und Selbstironie. Schnell, witzig und im Kern bitterböse. Also doch irgendwie ein bisschen wie eine Frau.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 25.07.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944035-42-0
Verlag Satyr Verlag
Maße (L/B/H) 19,5/12,6/1,8 cm
Gewicht 140 g
Verkaufsrang 109273

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Klug, charmant, witzig, schräg, bissig, blitzgescheit und lustig: Sarah Bosetti (bekannt aus radioeins und WDR 2) bringt Alltägliches und Menschliches auf den Punkt.

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  • Verschlafen schlurfe ich ins Wohnzimmer. Ulf sitzt mit Pinsel und Farbe auf dem Boden. Sorgfältig malt er das weiße Fell meines Hundes schwarz und die schon vorhandenen schwarzen Punkte weiß.
    »Ist das Kunst, oder darf ich damit Gassi gehen?«, frage ich und zeige auf den bedröppelt dreinschauenden invertierten Dalmatiner.
    »Weder noch«, antwortet Ulf. »Es ist eine Beschäftigungstherapie, wie alles in diesem Leben eine Beschäftigungstherapie ist.«
    »Oha«, sage ich. Wenn Ulf pseudonihilistische Weisheiten vor sich hin brabbelt, sollte man ihn für den Rest des Tages in Ruhe lassen. Ich trete also den Rückzug an. Den Hund vor seiner Nase tausche ich gegen ein großes Blatt Papier aus. Ulf scheint den Unterschied gar nicht zu bemerken.