Schüssel mit Sprung

Angelika Lauriel

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Beschreibung

Welch eine Hiobsbotschaft: Sanne, glücklich verheiratete Mutter zweier Kinder, muss für drei Wochen die Schwiegereltern aufnehmen, weil deren Haus renoviert wird. Ex-Schuldirektor Matthias plant alles generalstabsmäßig durch und reagiert auf Unvorhergesehenes nervös, während Rosemi ihren Putzfimmel in vollen Zügen auslebt. Beide Eigenschaften liegen der künstlerisch arbeitenden Sanne nicht sehr. Wirklich kritisch wird es, als ihr Mann Axel plötzlich auf Geschäftsreise muss. Wie soll sie bloß zwischen den Hardcore-Alpinisten, ihrer eifersüchtigen Mutter und den meuternden Kindern heil hindurchnavigieren?
Das Chaos wächst, weil ihr ein arbeitsreicher Illustrationsauftrag erteilt wird. Unter solchen Umständen kann sie unmöglich auch noch Hausputz machen.
Als ein Unfall Sanne zu ein paar Tagen Ruhe im Alpiklinikum zwingt, denkt sie zuerst an einen Segen, wäre da nicht ihre Jugendliebe, die nun auch noch ihre Gefühlswelt auf den Kopf stellt. Ist Kai der edle Ritter, der zu ihrer Rettung aus dem Durcheinander eilt?

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 276 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.06.2014
Sprache Deutsch
EAN 9789963523757
Verlag Bookshouse
Dateigröße 1266 KB

Kundenbewertungen

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Witziger & sympathischer Frauenroman
von Insi aus Saarbrücken am 03.03.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Stil: Angelika Lauriel schreibt locker-leicht, kurzweilig und unterhaltsam. Trotzdem habe ich habe ein paar wenige Seiten gebraucht, um mich mit dem Stil anzufreunden, dafür ließ es sich danach umso flüssiger lesen. Geschrieben ist "Schüssel mit Sprung" aus Sannes Sicht. Sie hat einen sympathischen Humor, mit dem nicht... Der Stil: Angelika Lauriel schreibt locker-leicht, kurzweilig und unterhaltsam. Trotzdem habe ich habe ein paar wenige Seiten gebraucht, um mich mit dem Stil anzufreunden, dafür ließ es sich danach umso flüssiger lesen. Geschrieben ist "Schüssel mit Sprung" aus Sannes Sicht. Sie hat einen sympathischen Humor, mit dem nicht nur die Situation geschildert, sondern vor allem auch ihre inneren Monologe gespickt sind. Die haben mir immer wieder ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert. Ein kleiner, netter Auszug dazu: "Ich träume von einem grün gestreiften Schweinchen und einem Löwen, die in High-Tech-Wanderschuhen Walzer tanzen und dabei allerlei Zeug aus dem Weg kicken." Die Charaktere: Die Figuren von Angelika Lauriel sind - wenn auch ein wenig überspitzt typisiert dargestellt - absolut authentisch. Genau wie ich es von einem solchen Roman erwarte. In Sanne kann ich mich einfach gut hineinversetzten und in einigen Situationen auch wiederfinden. Ich bin ähnlich chaotisch, im privaten manchmal unorganisiert und kann mich beim Lesen so total in einer anderen Welt verlieren, wie Sanne es beim Malen tut. Sie ist einfach liebevolles Chaos. Mit Axel konnte ich mich nicht so ganz anfreunden, Ich finde er könnte Sanne ruhig ein bisschen mehr unterstützen... Frauensolidarität! ;D Im Verlauf der Geschichte zeigt sich, dass jede der handelnden Personen so ihre eigene Leiche im Keller hat. Das macht sie irgendwie alle ein bisschen menschlicher und normaler, sorgt für zusätzliche Erheiterung Die Story: Als Ihre Schwiegereltern sich ankündigen tut Sanne mit wirklich ein bisschen leid. Die Schwiegermutter hat einen Ordnungsfimmel und der Schwiegervater hat ebenfalls seine ganz eigen, sehr spezielle Art: ein "Ober"lehrer außer Dienst, der es gewohnt ist, dass alles nach seiner Nase tanzt. Trotz allem sind sie auf ihre Art Liebenswert. Die 3 Wochen mit den beiden werden nicht nur durch die Anwesenheit der beiden für Sanne. Dazu kommt noch der ganz normale Wahnsinn des Alltags mit Kindern, die ebene ab und an Probleme machen. Ein paar verschwundene Illustrationen, ein kaputter Fuß. Probleme mit dem eigenen Mann und dem Verdacht, dass dieser untreu sein könnte. Und dann taucht plötzlich noch ein alter und sehr attraktiver Freund auf. Auch wenn das alles ein bisschen viel auf einmal zu sein scheint haben die einzelnen Ereignisse ihren Platz in der Geschichte, greifen logisch und sinnvoll ineinander. Ein Ereignis jagt das nächste und macht das Buch zusätzlich kurzweilig. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Mein Fazit: Eine liebenswerte Protagonistin, deren Leben sie manchmal an den Rand der Verzweiflung zu bringen scheint, die aber alle Probleme irgendwie meistert. Ein Buch das mich wunderbar unterhalten hat. Vermutlich finde ich es noch besser, wenn ich es irgendwann nochmal lese, wenn ich selbst ein paar Jahre älter bin und selbst Familie habe. Zielgruppe also eher Moms 30+ :)

Eine ganz normale Familie
von Monika Schulte aus Hagen am 03.10.2014

Eine ganz normale Familie Sanne und Axel sind ein ganz normales Ehepaar mit zwei wohl geratenen Kindern. Eine ganz normale Familie mit einem ganz normalen Familienleben, wenn sich da nicht plötzlich Axels Eltern für mindestens 3 Wochen zur Einquartierung angekündigt hätten! Sie müssen dringend ihr Haus renovieren. Was liegt d... Eine ganz normale Familie Sanne und Axel sind ein ganz normales Ehepaar mit zwei wohl geratenen Kindern. Eine ganz normale Familie mit einem ganz normalen Familienleben, wenn sich da nicht plötzlich Axels Eltern für mindestens 3 Wochen zur Einquartierung angekündigt hätten! Sie müssen dringend ihr Haus renovieren. Was liegt da näher, als vorübergehend bei Sanne und Axel einzuziehen? Als Sanne dieser Aktion zugestimmt hat, war sie wohl mal wieder nicht von dieser Welt. Sie ist Illustratorin für Kinderbücher und als sie beim Malen ganz in Gedanken war, hat sie wohl nichts ahnend zugesagt, nur, um ihre Ruhe zu haben. Axel muss kurzfristig auf Geschäftsreise nach Indien. Und Sanne? Eigentlich muss sie sich um die Erledigung eines Auftrages kümmern, doch ihre Schwiegereltern stehen bereits vor der Tür, mit Sack und Pack und mit unzähligen Umzugskartons. In Windeseile wird Sannes Haushalt auf den Kopf gestellt. Nichts bleibt mehr an seinen angestammten Platz. Sannes Schwiegermutter schafft es, in wenigen Tagen komplett alles zu verändern. Sie stellt alles um, sie entrümpelt. Sie dekoriert das Haus nach ihrem Geschmack. Nur eines darf sie nicht: Sannes Lieblingsschüssel ist das absolute Tabu, doch wird ihre Schwiegermutter sich daran halten? Ins sogenannte Ehezimmer hätte sie eigentlich auch nicht gedurft. Das Chaos ist perfekt, als Sanne sich bei einer gemeinsamen Wanderung den Fuß dehnt, ins Krankenhaus muss und dort auf ihre frühere Liebe Kai trifft. "Schüssel mit Sprung" - eine Geschichte aus dem Leben einer ganz normalen Familie. Originell und temporeich. Was ging mir durch den Sinn, als ich dieses Buch gelesen habe? Ich habe überlegt, wann die Autorin bei mir Zuhause war und uns beobachtet hat! So treffend beschrieben der pubertierende Sohn, so wortkarg, oft genervt und doch eins mit seiner Mutter. Eltern und Schwiegereltern, denen man nie etwas so richtig recht machen kann, in deren Augen man irgendwie immer unordentlich erscheint. Angelika Lauriel achtet liebevoll auf Details, auf Details, die so oder ähnlich in bestimmt jeder Familie vorkommen. "Schüssel mit Sprung" - ich hatte unheimlich viel Spaß beim Lesen! Ich war gespannt, ich habe gelacht. Einmal mit dem Lesen begonnen, kann man so schnell nicht wieder aufhören. Und was hat es nun mit der Schüssel auf sich? Nun, das lesen Sie doch am besten selbst!

Chaotisches Familienleben :-)
von janaka aus Büdelsdorf am 01.09.2014

Mit "Schüssel mit Sprung" hat Angelika Lauriel einen herrlich witzigen Roman geschrieben, der von dem Familienleben der Familie Weiler, bestehend aus der chaotischen Sanne, ihren meist abwesenden Mann Axel und ihren beiden Kindern Keanu und Lina, erzählt. Wenn Sanne malt, vergisst sie Raum und Zeit. Sie illustriert Kinderbücher... Mit "Schüssel mit Sprung" hat Angelika Lauriel einen herrlich witzigen Roman geschrieben, der von dem Familienleben der Familie Weiler, bestehend aus der chaotischen Sanne, ihren meist abwesenden Mann Axel und ihren beiden Kindern Keanu und Lina, erzählt. Wenn Sanne malt, vergisst sie Raum und Zeit. Sie illustriert Kinderbücher und taucht bei jedem Auftrag in die Welt des Buches ein. Das nutzt ihr Mann Axel aus, um seine Eltern für drei Wochen bei ihnen einzuquartieren. Das wäre ja nicht so schlimm, wenn nicht Opa Matthias immer das Kommando übernehmen will und Oma Rosemi einen Putzfimmel hat. Die beiden sind das genaue Gegenteil von Sanne. So haben die beiden in kürzester Zeit Sannes Haus komplett auf dem Kopf gestellt. Dann muss Sannes Mann Axel auf Geschäftsreise und überlässt Sanne und den Kindern sich um seine Eltern zu kümmern. Bei einer Wanderung knickt Sanne so unglücklich um, dass sie ins Krankenhaus muss. Dort trifft sie ihre Jugendliebe Kai wieder und dieser bringt ihr Gefühlsleben durcheinander. Auch zu Hause häufen sich die Probleme, Keanu, ihr ältester hat Probleme in der Schule und Oma Hilde, Sannes Mum hat Geheimnisse. Da ist weiterer Chaos vorprogrammiert... Der Schreibstil ist leicht und locker, er lässt mich nur so durch die Seiten fliegen. Es wird aus der Sicht von Sanne erzählt, so bekommt der Leser ihre inneren Zwiegespräche mit, was manchmal sehr lustig ist. Das Zusammenleben mit den Schwiegereltern ist nicht immer einfach und es kommt zu herrlich komischen aber auch wütend-mach-Szenen. Die Protagonisten hat die Autorin so authentisch beschrieben, dass ich das Gefühl habe, ich bin ein Teil von ihnen. Sie sind sympathisch, witzig, aber auch manchmal echt anstrengend. Durch die unterschiedlichen Charaktere sind tägliche Katastrophen vorprogrammiert, die die Autorin gut in die Geschichte integriert. Schön finde ich auch die Geschichte zum Sprung in der Schüssel. Jeder, der witzige Frauenromane mag, kann ich diesem Buch empfehlen.


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