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Ein Toter, der nicht sterben darf

Ein neuer Fall für Kea Laverde

Kea Laverdes

(3)
Alexa bekommt ein Herz transplantiert. Nun geschehen seltsame Dinge - lebt der Mann, der sterben musste, um sie leben zu lassen, in ihr weiter? Alexa forscht mit Ghostwriterin Kea Laverde nach und findet heraus, wer der Spender ist. Doch der ist an einem zweifelhaften Unfall gestorben ... Ein nachdenklicher, psychologisch ausgeklügelter Krimi über die Suche nach dem Ich und die Frage, ob man ein anderer werden kann.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 02.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783839245101
Verlag Gmeiner Verlag
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Lesen Sie selbst...
von Doris Lesebegeistert am 02.09.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Alexa ist Herzkrank. Sie bekommt ein Spenderherz transplantiert von einem Mann, der bei einem Unfall gestorben ist. Von nun an geht es Alexa blendend. Sie will unbedingt wissen, wer ihr Spender ist und fängt an Nachzuforschen. Helfen soll ihr dabei die Ghostwriterin Kea. So ein Buch über das Thema... Alexa ist Herzkrank. Sie bekommt ein Spenderherz transplantiert von einem Mann, der bei einem Unfall gestorben ist. Von nun an geht es Alexa blendend. Sie will unbedingt wissen, wer ihr Spender ist und fängt an Nachzuforschen. Helfen soll ihr dabei die Ghostwriterin Kea. So ein Buch über das Thema Transplantation habe ich noch nie gelesen. Fand das Buch sehr spannend, jedoch lässt es den Leser nachdenklich zurück.

Ein Krimi, der nachdenklich macht
von Zabou1964 aus Krefeld am 13.12.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Friederike Schmöe gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Mit „Ein Toter, der nicht sterben darf“ setzt sie die Reihe um die Ghostwriterin Kea Laverde fort, deren letzter Teil im Jahr 2011 erschienen war. Ich mag diese Protagonistin besonders und war deshalb sehr auf diesen Roman gespannt. Frau Schmöe hat mich mit... Friederike Schmöe gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Mit „Ein Toter, der nicht sterben darf“ setzt sie die Reihe um die Ghostwriterin Kea Laverde fort, deren letzter Teil im Jahr 2011 erschienen war. Ich mag diese Protagonistin besonders und war deshalb sehr auf diesen Roman gespannt. Frau Schmöe hat mich mit ihrem neuesten Werk sehr nachdenklich gemacht. Die junge Alexa bekommt ein Spenderherz. Durch einen Zufall findet sie heraus, wer der Spender gewesen sein könnte. Sie fühlt sich vollkommen verändert, seit sie das neue Organ hat. Es geht ihr nicht nur gesundheitlich wieder sehr gut, sie verspürt auch außergewöhnliche Gelüste, z. B. nach Oliven, und eine Sehnsucht zu reisen. Um diesen Dingen auf den Grund zu gehen, bittet sie die Ghostwriterin Kea Laverde, ihre und die Geschichte des Spenders aufzuschreiben. Kea nimmt den Auftrag an und beginnt zunächst mit Nachforschungen zum Thema Organspende. Schließlich reisen die beiden Frauen nach Lissabon, woher der Spender stammte. Dort und in München stoßen sie auf einige Ungereimtheiten seinen Tod betreffend. Ist er tatsächlich bei einem Autounfall ums Leben gekommen? Der Kriminalfall rückt in diesem Roman ziemlich in den Hintergrund. Mir war die Lösung relativ schnell klar. Umso interessanter fand ich die Ausführungen zum Thema Organspende. Mit Dr. Schmidt hat Friederike Schmöe eine Figur erschaffen, die einen Einblick in das Prozedere rund um Transplantationen gewährt. Die Schilderungen sind zum Teil sehr direkt und unappetitlich, geben aber wohl die Realität wieder. Im Anhang gibt es eine Liste mit Quellenangaben, die dies untermauert. Die Autorin schildert aber auch die positiven Seiten der Transplantationen anhand ihrer Hauptfigur Alexa, die durch das Spenderherz weiterleben darf. Sehr interessant ist auch die Frage, inwieweit die Zellen eines Spenderorgans Erinnerungen speichern können. Rein medizinisch ist dies wohl nicht möglich. Patienten, denen ein Organ transplantiert wurde, berichten aber häufig, dass sie nach der Operation Eigenschaften und Erinnerungen haben, die sie vorher nicht hatten. Bei Kea Laverde kommen im Zuge der Recherchen Erinnerungen an ein Attentat hoch, dem sie vor einigen Jahren zum Opfer fiel. Auch ihr Leben hing damals an einem seidenen Faden. Ein Spenderorgan hat sie aber nicht benötigt. Trotzdem beginnt sie, ihr Leben und ihre Partnerschaft zum Polizisten Nero zu überdenken. Fazit: „Ein Toter, der nicht sterben darf“ ist ein außergewöhnlicher Kriminalroman, der mich sehr nachdenklich gemacht hat. Obwohl die übliche Jagd nach dem Mörder eher im Hintergrund bleibt, ist die Geschichte spannend erzählt.

Das große Ganze
von Susanne am 22.07.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Um es gleich vorwegzunehmen, mit diesem siebten Band aus der Kea Laverde-Reihe ist Friederike Schmöe ein großer Wurf gelungen. In ihrem neuen Kriminalroman mit der Münchner Ghostwriterin geht es nicht nur um das brisante Thema Organtransplantation an sich, sondern auch um die Frage, ob es so etwas wie ein... Um es gleich vorwegzunehmen, mit diesem siebten Band aus der Kea Laverde-Reihe ist Friederike Schmöe ein großer Wurf gelungen. In ihrem neuen Kriminalroman mit der Münchner Ghostwriterin geht es nicht nur um das brisante Thema Organtransplantation an sich, sondern auch um die Frage, ob es so etwas wie ein „Zellgedächtnis“ gibt. Die junge Alexa hat ein neues Herz bekommen. Durch Zufall erfährt sie, dass ihr Spender bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Kea Laverde soll nun ihre Lebensgeschichte - und die des Spenders erzählen. Dank ihrer Kontakte zur Polizei findet Kea heraus, dass es sich um den Portugiesen Rui handelt. Beide Frauen reisen nach Lissabon, um Ruis Familie und Verlobte kennenzulernen. Denn Alexa meint, sich verändert zu haben. So verspürt sie seit der Operation plötzlich Heißhunger auf Oliven. Als sich herausstellt, dass Ruis Unfall gar kein Unfall war, überschlagen sich die Ereignisse… Friederike Schmöe ist eine großartige Erzählerin. Mit „Ein Toter, der nicht sterben darf“, hat die Autorin zudem ein heißes Eisen angefasst. Verpackt in eine Krimihandlung hat sie nicht nur Pros und Contras zum Thema Organspende zusammengetragen, sondern widmet sich auch ausführlich den Menschen, die für einen Angehörigen unter Druck eine Entscheidung treffen müssen, wenn eben kein Organspenderausweis vorliegt. Es geht um Fragen aus Medizin und Psychologie, aber auch um Ethik und Moral. Lediglich das fiktive Interview mit einem Arzt zum Thema Hirntod war mir etwas „too much“. Fazit: „Ein Toter, der nicht sterben darf“ ist eine hochkomplexe, dennoch gut lesbare Geschichte in perfektem Tempo und mit stetig steigender Spannung. Ein Buch, das den Geist und die Seele berührt. Ein Buch mit Herzblut, das einen nachdenklich zurücklässt. Ein Highlight!