Ein Blatt Liebe

Die Rougon-Macquart - Band 8

Emile Zola

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Beschreibung

Zolas Zeit ist in der ökonomischen Sphäre durch den Beginn dieser zum heutigen Stand führenden Entwicklung des Kapitalismus gekennzeichnet. Sein Verhältnis zur Dingwelt und ihrer literarischen Behandlung war deshalb nicht zufällig ambivalent ebenso wie sein Verhältnis zur Tradition der Beschreibungskunst. Deshalb verurteilte er mit scharfen Worten sein »Romantisieren«, dieses Ausbrechen in dem Sujet der einzelnen Romane oft so wenig angemessene Beschreibungsorgien, bezichtigte sich seines Verfallenseins an die Tradition Hugos, wo er doch so gern die Tradition Balzacs in der maßvollen Bändigung Flauberts fortsetzen wollte. »Ein Blatt Liebe« hängt mit der Familiengeschichte der »Rougon-Macquart« nur sehr lose zusammen. Zwar war Hélène eine Rougon, stellte Jeannes krankhaftes Verhalten einen Sonderfall von Entwicklungsstörungen dar, der sich in die physiologische Aufgabenstellung des Romanzyklus einfügte, wurde der Reihenzusammenhang rein äußerlich durch den gleichzeitig mit diesem Roman veröffentlichten Stammbaum unterstrichen, aber in den Planentwürfen war der Roman nicht vorgesehen gewesen. Sein reales Interesse liegt auch weniger im äußeren Handlungsablauf - in dieser etwas banalen Liebesgeschichte zwischen Hélène und Doktor Deberle mit dem eifersüchtigen Dazwischentreten der Tochter, den Gewissensbissen der Mutter und ihrem schließlichen Verzichten - als vielmehr in der Art der psychologischen Darstellung. Zu Beginn des Romans ist Hélène bereits 18 Monate Witwe. Ihr Mann ist unmittelbar nach ihrer gemeinsamen Ankunft in Paris erkrankt und acht Tage darauf gestorben. Gemeinsam mit ihrer elfjährigen Tochter Jeanne lebt Hélène im Pariser Stadtteil Passy.

Produktdetails

Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 22.06.2014
Verlag Andersseitig.de
Seitenzahl 344 (Printausgabe)
Dateigröße 1333 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783955013684

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Seitensprung ohne bleibende Wirkung!
von Eva Lemberger aus Linz am 04.08.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Welch gutes Gefühl sich wieder in einen französischen Klassiker zu verlieren. Ein ideales Buch für Kunsthistoriker, die Paris in den 1840 Jahren kennenlernen möchten. Die Handlung ist leicht erzählt. Die verwitwete Helene hat höchste Mühe mit ihrer kranken, schwindsüchtigen Tochter. In ihrer Not bittet sie den Arzt Henri Deberle... Welch gutes Gefühl sich wieder in einen französischen Klassiker zu verlieren. Ein ideales Buch für Kunsthistoriker, die Paris in den 1840 Jahren kennenlernen möchten. Die Handlung ist leicht erzählt. Die verwitwete Helene hat höchste Mühe mit ihrer kranken, schwindsüchtigen Tochter. In ihrer Not bittet sie den Arzt Henri Deberle um Hilfe für ihre Tochter Jeanette, dabei entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebe von beiden Seiten. Nur: Henri Deberle ist natürlich verheiratet. Was tun? Man wagt den fürchterlichen Schritt des Ehebruchs. Als Leser ersehnt man eine Fortsetzung. Doch weit gefehlt. Die Tochter erliegt schließlich ihrer Schwindsucht und der genüßliche Ehebruch wird sich nicht mehr wiederholen. Helene ergibt sich in ein mittelmäßiges Eheglück mit einem Mann für den sie keine Leidenschaft empfindet. Soviel zur Handlung. Doch dieser Roman weist noch viele andere Stärken auf. Da Zola mit den Malern seiner Zeit verkehrte. ( Paul Cezanne etc.) beschreibt er Paris in allen vier Jahreszeiten sehr malerisch.


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