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Banklady

Heinz Hoenig, Nadeshda Brennicke, Charly Hübner, Ken Duken, Andreas Schmidt

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Beschreibung

Hamburg in den frühen sechziger Jahren: Gisela Werler ist ein Mauerblümchen, Arbeiterin in einer Tapetenfabrik und mit Dreißig noch unverheiratet. Als sie den Charmeur und Bankräuber Hermann Wittorff kennenlernt, verändert sich ihr Leben auf einen Schlag. Schnell findet sie heraus, dass Hermann und sein Kumpel Uwe Bankräuber sind. Zunächst hilft sie ihnen nur bei ihren Raubzügen, doch bald schon ist sie die treibende Kraft. Gisela lässt ihr altes Leben hinter sich und wird zur „Banklady“: In teuren Mänteln und Schuhen, mit Perücke und Sonnenbrille steht sie wieder und wieder an den Bankschaltern und erbeutet - höflich aber bewaffnet - immer mehr Geld. Längst stilisieren sie die Zeitungen zum Sexsymbol und die ganze Nation rätselt: Wer ist diese Frau? Aber auch die Ermittler Fischer und Kaminski sind ihr auf den Fersen. Doch Gisela riskiert immer mehr für ihr wildes Leben, für die Freiheit und ihre Liebe zu Hermann.

Videostream:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 27726 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

BANKLADY liegt auf dieser Scheibe von Studio Canal im Bildformat 2,35:1 vor. Der Film wurde rein digital mit der Arri Alexa-Kamera gedreht. In einigen Szenen kam auch die Red One-Kamera zum Einsatz. Die Bildqualität erweist sich als praktisch makellos mit toller Schärfe und Feinzeichnung. Dazu zeigt es klare Konturen sowie keinerlei Rauschen. Nachgeschärft wurde weiterhin nicht und die Kompression zeigt keine auffälligen Artefakte. Die Farben sind etwas auf alt getrimmt, um den Look der 1960er Jahre wiederzuspiegeln. Das ergibt sich durch einen leichten Orange-Stich, wobei aber alle Töne bestens gesättigt sind. Die Kontrastbalance macht einen ausgewogenen Eindruck. Weiß überstrahlt nicht und Schwarz wirkt meistens sehr tief, in einigen Sequenzen allerdings leicht grau. Dann ist das Bild auch etwas weniger plastisch als im überwiegend großartig ausfallenden Rest des Films. Schmutz sowie analoge Defekte sind durch die digitale Produktion nirgends zu erkennen.

Deutsche Untertitel sind für BANKLADY vorhanden. Das Bonusmaterial beginnt mit fünf Interviews (HD) mit den Darstellern sowie dem Regisseur Christian Alvart, die über den Film sowie dessen Entstehung resümieren. Die einzelnen Clips sind dabei angenehm lang und detailliert. Es handelt sich nicht um reine Promo-Statements. Der Behind the Scenes-Clip (HD) hat eine Länge von sieben Minuten und zeigt unkommentierte Aufnahmen von den Dreharbeiten. Zum Abschluss gibt es noch den Kinotrailer (HD) zu BANKLADY.

Tonspuren:

Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 4688 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Deutsch: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 1739 kbps / 24-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 768 kbps / 24-bit)

Der Sound von BANKLADY liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 vor. Eine Hörfilmfassung ist in Stereo ebenfalls enthalten. Direktionale Effekte sind durchaus vorhanden, allerdings relativ sparsam, aber an den richtigen Stellen eingesetzt. Hinzu kommen Umgebungsklänge sowie Musik, welche den Hörraum ausfüllen, aber kaum eine komplett den Zuschauer einhüllende Surround-Atmosphäre erzeugen. Es dominiert die Front mit klaren Rechts-Links-Aktvitäten. Der Suwboofer spielt nicht auffällig, sondern eher dezent im Hintergrund mit. Die Dialoge schallen klar und warm aus dem Center und sind nicht nur bestens zu verstehen, sondern wirken klanglich sehr homogen. Die allgemeine Klangqualität setzt nicht auf brachiale Dynamik, sondern Realismus mit warmen, breiten Mitten samt runden Höhen sowie wohligem Bassfundament.

BANKLADY ist ein deutsches Krimi-Drama aus dem Jahr 2014 von Regisseur Christian Alvart (ANTIKÖRPER). Die Geschichte basiert auf den wahren Begenheiten um die erste deutsche Bankräuberin Gisela Werler (Nadeshda Brennicke, TATTOO), die in ärmlichen Verhältnissen in Hamburg aufwächst und in einer Tapetenfabrik arbeitet. Über Umwege lernt sie den Bankräuber Hermann Wittorff (Charly Hübner; DAS LEBEN DER ANDEREN) kennen. Die einfache Methode, an Geld zu kommen, fasziniert sie und so begeht sie im Jahr 1965 ihren ersten Banküberfall, bei welchem Wittorff als Komplize und Mentor agiert. Da ein weiblicher Bankräuber damals ein Novum darstellte, machen ihre Raubzüge in der Presse als Banklady Schlagzeilen. Auch die nächsten Überfälle verlaufen erfolgreich, doch dann heftet sich der junge, ehrgeizige Kommissar Fischer (Ken Duken; MAX MANUS) an ihre Fersen...

Der Film entpuppt sich als ambitionierte Low-Budget-Independent-Produktion, die durch Studio Canal höchstselbst zum großen Teil in Kooperation mit dem NDR finanziert wurde. Christian Alvart gelingt es in beeindruckender Manier, die 1960er Jahre wieder auferstehen zu lassen. Die Handlung vereint Witz, Dramatik und Action gekonnt zu einer homogenen Mischung. Das Katz- und Maus-Spiel zwischen den Bankräubern und der Polizei ist so amüsant wie spannend und klasse inszeniert. Dabei bleibt die Gesellschaftskritik eher im Hintergrund. Die Thematik der deutschen Unterschicht, die das Wirtschaftswunder scheinbar vergessen hat und nun frustriert ihr Leben in relativer Armut fristet, wird nur zu Beginn kurz angerissen, als man die 30-jährige Gisela in der kleinen Wohnung ihrer Eltern in einem kleinen Zimmer wohnen sieht. Mehr kann sie sich aufgrund ihrer eintönigen Beschäftigung in einer Tapetenfabrik nicht leisten. Die Darsteller verkörpern ihre Figuren glaubhaft wie überzeugend, wenngleich sie ihren realen Vorbildern oftmals nicht sonderlich ähnlich sehen. BANKLADY gehört sicherlich zu den besten deutschen Filmen der jüngeren Vergangenheit - erfrischend peppig und spritzig wirkt der Film im Vergleich zu den ansonsten stets aus deutschen Landen kommenden Komödien und Vergangenheitsbewältigungsfilmen.

Die Blu-ray Disc von Studio Canal zeigt das Werk in sehr guter Bild- und Tonqualität. Das Bonusmaterial könnte dagegen umfangreicher sein.

Produktdetails

Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 11.09.2014
Regisseur Christian Alvart
Sprache Deutsch
EAN 4006680065892
Genre Thriller
Studio StudioCanal
Spieldauer 118 Minuten
Bildformat HD (1080p), Widescreen (2,40:1)
Tonformat Deutsch: DTS HD 5.1, Deutsch: DTS HD 2.0 Stereo
Produktionsjahr 2013

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