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Food Crash

Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr

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„Bio? Als Luxus für Reiche ist das ja ganz nett. Aber jetzt wird’s ernst. Fast sieben Milliarden Menschen müssen ernährt werden, und es werden ständig mehr. Jetzt muss industriell produziert werden: mit Pestiziden, Kunstdünger, Gentechnik!“ Diese These klingt doch nach gesundem Menschenverstand! Aber ist sie wirklich zutreffend? Oder gehen wir damit der Agrarindustrie auf den Leim, für die der Hunger in der Welt die Grundlage für ein florierendes Geschäft mit Pestiziden, Düngemitteln und Gentechnik-Saatgut ist? In seinem Buch FOOD Crash macht der international angesehene Fachmann für Ökolandbau Felix zu Löwenstein verständlich, dass eine industrielle Landwirtschaft, die auf der Übernutzung von Ressourcen aufbaut, kein Weg zur Lösung, sondern eine Sackgasse ist. Und dass nicht die mangelnde Produktionssteigerung, sondern der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln, die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen sowie mangelnde Gerechtigkeit zum Zusammenbruch des globalen Ernährungssystems führen. Mit seiner zugespitzten These »Wir werden uns entweder ökologisch ernähren oder gar nicht mehr« betreibt Löwenstein keine apokalyptische Schwarzmalerei. Vielmehr zeigt er an spannend und lebendig erzählten Beispielen, wie es im Einklang mit der Natur – und damit nachhaltig – gelingen kann, die Ernährungsgrundlage der Menschheit zu sichern. Und er beschreibt, welche Hebel politischen und privaten Handelns dafür in Bewegung gesetzt werden müssen.
Rezension
"Das Buch ist spannend und veranschaulicht wesentliche Zusammenhänge in intelligenter und unterhaltsamer Weise. [...]"
Spektrum der Wissenschaft , 21.09.2012
Portrait

Felix Prinz zu Löwenstein, promovierter Agrarwissenschaftler, arbeitete zunächst als Entwicklungshelfer in Haiti, bevor er das elterliche Hofgut übernahm und auf ökologischen Landbau umstellte. Er widmet sich seit vielen Jahren den Fragen der Welternährung und ist als Vorstandsmitglied des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft und gefragter Redner ein scharfer Kritiker der konventionellen Landwirtschaft.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.09.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783629320421
Verlag Pattloch eBook
Dateigröße 2423 KB
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Pflichtlektüre der Gegenwart“

Maja Mischke, Thalia-Buchhandlung Coburg

Löwenstein informiert sehr sachlich darüber, in welcher Absurdität wir Agrarindustrie und Tiermast betreiben. Einerseits Welthunger und Kleinbauern, die es nicht schaffen, Fuß zu fassen, andererseits Monsanto, Roundup, Monokultur und ein Futterverbrauch von 5,8kg, um 1kg Schlachtgewicht Rind zu erhalten...Wir müssen jetzt umdenken, jetzt bewusst konsumieren und jetzt auf mehr Fleisch verzichten.
Löwenstein informiert sehr sachlich darüber, in welcher Absurdität wir Agrarindustrie und Tiermast betreiben. Einerseits Welthunger und Kleinbauern, die es nicht schaffen, Fuß zu fassen, andererseits Monsanto, Roundup, Monokultur und ein Futterverbrauch von 5,8kg, um 1kg Schlachtgewicht Rind zu erhalten...Wir müssen jetzt umdenken, jetzt bewusst konsumieren und jetzt auf mehr Fleisch verzichten.

Kundenbewertungen

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Sehr lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Pratteln am 25.01.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein super Buch welches ich jedem/ jeder empfehlen möchte. Danach fühlt mann sich um einiges gescheiter :)

Wider die Industrie des Verhungerns
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 16.09.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Löwenstein kritisiert in Food Crash den politisch gedeckten und industriell organisierten Ausverkauf der globalen Ernährungsgrundlagen. Er zeigt auf, welche Transformationsprozesse einzuleiten sind, damit mit den Ressourcen dieser Erde nachhaltig umgegangen wird. Seine Kern-These lautet: „Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr.“ Denn seit Jahren proklamiere eine machtvolle... Löwenstein kritisiert in Food Crash den politisch gedeckten und industriell organisierten Ausverkauf der globalen Ernährungsgrundlagen. Er zeigt auf, welche Transformationsprozesse einzuleiten sind, damit mit den Ressourcen dieser Erde nachhaltig umgegangen wird. Seine Kern-These lautet: „Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr.“ Denn seit Jahren proklamiere eine machtvolle Lobby von Lebensmittelproduzenten, Agrar- und Chemiekonzernen, dass wir massive Produktionssteigerungen bräuchten, um neun Milliarden Menschen auf der Welt zu ernähren. Dies sei nur mit Hilfe von Pestiziden, Düngemitteln und Gentechnik möglich, argumentieren diese. Löwenstein erklärt in seinem Buch, dass genau das Gegenteil der Fall sei. Denn industrielle Landwirtschaft verhindere nicht den Hunger, sondern produziere ihn. Sie sei mitverantwortlich für die Zerstörung von Natur und den Lebensgrundlagen von Millionen von Bauern weltweit.