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Alles Licht, das wir nicht sehen

Roman

(45)
Saint-Malo 1944: Marie-Laure, ein junges, blindes Mädchen, ist mit ihrem Vater, der am "Muséum National d'Histoire Naturelle" arbeitet, aus dem besetzten Paris zu ihrem kauzigen Onkel in die Stadt am Meer geflohen. Einst hatte er ihr ein Modell der Pariser Nachbarschaft gebastelt, damit sie sich besser zurechtfinden kann. Nun ist in einem Modell Saint-Malos, der vielleicht kostbarste Schatz aus dem Museum versteckt, den auch die Nazis jagen.
Werner Hausner, ein schmächtiger Waisenjunge aus dem Ruhrgebiet, wird wegen seiner technischen Begabung gefördert, auf eine Napola geschickt und dann in eine Wehrmachtseinheit gesteckt, die mit Peilgeräten Feindsender aufspürt, über die sich der Widerstand organisiert. Während Marie-Laures Vater von den Deutschen verschleppt und verhört wird, dringt Werners Einheit nach Saint-Malo vor, auf der Suche nach dem Sender, über den Etienne, Marie-Laures Onkel, die Résistance mit Daten versorgt.
Kunstvoll und spannend, mit einer wunderschönen Sprache und einem detaillierten Wissen um die Kriegsereignisse, den Einsatz des Radios, Widerstandscodes, Jules Verne und vieles andere erzählt Anthony Doerr mit einer Reihe unvergesslicher Figuren eine Geschichte aus dem zweiten Weltkrieg, und vor allem die Geschichte von Marie-Laure und Werner, zwei Jugendlichen, deren Lebenswege sich für einen folgenreichen Augenblick kreuzen.
Portrait
Anthony Doerr, 1973 in Cleveland geboren, hat die Erzählungsbände „The Shell Collector“ („Der Muschelsammler“, C.H.Beck 2007) und „Memory Wall“ sowie den Bericht „Four Seasons in Rome“ und die Romane „About Grace“ („Winklers Traum vom Wasser“, C.H.Beck 2005) und „All the Light We Cannot See“ veröffentlicht. Er wurde u.a. mit dem Barnes & Noble Discover Prize, dem Rome Prize, dem New York Public Library’s Young Lions Fiction Award und zwei Mal mit dem Pushcart Prize ausgezeichnet. Für seine Erzählungen hat er bislang vier Mal den renommierten O. Henry Prize erhalten. Im Jahr 2007 wurde Anthony Doerr von der britischen Literaturzeitschrift „Granta“ auf die Liste der 21 Best Young American Novelists gesetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 519 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783406667527
Verlag C.H.Beck
Dateigröße 3129 KB
Übersetzer Werner Löcher-Lawrence
Verkaufsrang 12.567
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Meisterwerk“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Marie-Laure ist blind. Und doch sieht sie mehr, als die meisten Menschen.
Werner ist Waise. Und auf eine Weise intelligent, die ihn in Schwierigkeiten bringen könnte.
Beide landen in Saint-Malo, einer französischen Küstenstadt, und müssen nicht nur zu sich selbst finden, sondern auch Entscheidungen treffen, von denen ihr beider Leben abhängen könnte..

Doerr erzählt die Geschichte zweier junger Menschen in der Zeit des zweiten Weltkriegs auf eine Weise, die sich stark von anderen Kriegserzählungen unterscheidet. Es ist die hohe poetische Dichte, die bildhafte, detailreiche Sprache und die große Emotionaliät, die das Besondere an diesem Roman ausmacht.
Dabei springt der Autor zwischen unterschiedlichen zeitlichen Ebenen, was aber der Verständlichkeit der Geschichte keinerlei Abbruch tut.
Ein Roman, der von Seite eins mitreißt und bis zu der letzten Seite nicht mehr loslässt.
Marie-Laure ist blind. Und doch sieht sie mehr, als die meisten Menschen.
Werner ist Waise. Und auf eine Weise intelligent, die ihn in Schwierigkeiten bringen könnte.
Beide landen in Saint-Malo, einer französischen Küstenstadt, und müssen nicht nur zu sich selbst finden, sondern auch Entscheidungen treffen, von denen ihr beider Leben abhängen könnte..

Doerr erzählt die Geschichte zweier junger Menschen in der Zeit des zweiten Weltkriegs auf eine Weise, die sich stark von anderen Kriegserzählungen unterscheidet. Es ist die hohe poetische Dichte, die bildhafte, detailreiche Sprache und die große Emotionaliät, die das Besondere an diesem Roman ausmacht.
Dabei springt der Autor zwischen unterschiedlichen zeitlichen Ebenen, was aber der Verständlichkeit der Geschichte keinerlei Abbruch tut.
Ein Roman, der von Seite eins mitreißt und bis zu der letzten Seite nicht mehr loslässt.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Intelligente Unterhaltung, spannend und eindringlich. Man mag es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Intelligente Unterhaltung, spannend und eindringlich. Man mag es einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Sascha Hornberger, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Ein wundervolles Buch über zwei Schicksale im zweiten Weltkrieg. Sprachlich eindrucksvoll und zutiefst berührend. Für mich eines der Besten Bücher der letzten Jahre. Lesen! Ein wundervolles Buch über zwei Schicksale im zweiten Weltkrieg. Sprachlich eindrucksvoll und zutiefst berührend. Für mich eines der Besten Bücher der letzten Jahre. Lesen!

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Die blinde Marie aus Paris und der deutsche Waisenjunge Werner kämpfen sich vor dem Hintergrund des 2. Weltkrieges in ihr Leben.
Sprachlich herausragend und berührend schön.
Die blinde Marie aus Paris und der deutsche Waisenjunge Werner kämpfen sich vor dem Hintergrund des 2. Weltkrieges in ihr Leben.
Sprachlich herausragend und berührend schön.

„Ein Buch mit feiner Form und ergreifender Sprache, läßt einen lange nicht los!“

Katrin Höffler, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Ich habe dieses Buch erst jetzt für mich entdeckt, obwohl es bei Erscheinen ja schon einige Wochen auf der Bestsellerliste verbracht hat und den Pulitzer Preis verliehen bekam.
Wie der Autor es mit seiner wunderschön literarischen und doch knappen Sprache schafft, eine so große Geschichte zwischen zwei Buchdeckel zu packen, hat mich umgehauen.

In einer ganz besonderen Form verknüpft er Schicksale von Menschen und Orten von 1934 über 1944 bis 1974.
Einfach gesagt, eine Liebe und die Rettung eines Kunstschatzes, die Welt durch die Augen eines blinden Mädchens, aber das trifft es nicht. Was diese Geschichte mit Jules Verne, dem Meer und der Technik des Radios zu tun hat und immer wieder den Mühlen des Zweiten Weltkrieges...unbedingt selber lesen!
Ich habe dieses Buch erst jetzt für mich entdeckt, obwohl es bei Erscheinen ja schon einige Wochen auf der Bestsellerliste verbracht hat und den Pulitzer Preis verliehen bekam.
Wie der Autor es mit seiner wunderschön literarischen und doch knappen Sprache schafft, eine so große Geschichte zwischen zwei Buchdeckel zu packen, hat mich umgehauen.

In einer ganz besonderen Form verknüpft er Schicksale von Menschen und Orten von 1934 über 1944 bis 1974.
Einfach gesagt, eine Liebe und die Rettung eines Kunstschatzes, die Welt durch die Augen eines blinden Mädchens, aber das trifft es nicht. Was diese Geschichte mit Jules Verne, dem Meer und der Technik des Radios zu tun hat und immer wieder den Mühlen des Zweiten Weltkrieges...unbedingt selber lesen!

Ein Roman, der unter die Haut geht über die Geschichte zweier außergewöhnlicher junger Menschen, deren Wege sich im Zweiten Weltkrieg kreuzen. Ausgez. mit dem Pulitzer Prize 2015 Ein Roman, der unter die Haut geht über die Geschichte zweier außergewöhnlicher junger Menschen, deren Wege sich im Zweiten Weltkrieg kreuzen. Ausgez. mit dem Pulitzer Prize 2015

„Eine Geschichte, die nachklingt...“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Für Marie-Laure, ein blindes Mädchen aus Paris, und Werner, einen deutschen Waisenjungen in Essen, ändert sich durch den Krieg alles. Die Wege der beiden jungen Leute sind auf eine ganz besondere, berührende Weise miteinander verknüpft. In dieser schweren Zeit des Krieges schafft eine Geschichte von Jules Verne eine ganz unerwartete Atmosphäre, und ein geheimnisvoller Stein spielt eine besondere Rolle.
Die kraftvolle, bildhafte Sprache geht sehr zu Herzen. Traurig, aber gleichzeitig auch verzaubernd und einfach nur sehr bewegend.
Für Marie-Laure, ein blindes Mädchen aus Paris, und Werner, einen deutschen Waisenjungen in Essen, ändert sich durch den Krieg alles. Die Wege der beiden jungen Leute sind auf eine ganz besondere, berührende Weise miteinander verknüpft. In dieser schweren Zeit des Krieges schafft eine Geschichte von Jules Verne eine ganz unerwartete Atmosphäre, und ein geheimnisvoller Stein spielt eine besondere Rolle.
Die kraftvolle, bildhafte Sprache geht sehr zu Herzen. Traurig, aber gleichzeitig auch verzaubernd und einfach nur sehr bewegend.

Sarah Scheulen, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Dieser Roman geht unter die Haut. Doerr erzählt in einer wunderschönen Sprache aus zwei verschiedenen Perspektiven vom Krieg. Nicht umsonst erhielt er dafür den Pulitzer-Preis. Dieser Roman geht unter die Haut. Doerr erzählt in einer wunderschönen Sprache aus zwei verschiedenen Perspektiven vom Krieg. Nicht umsonst erhielt er dafür den Pulitzer-Preis.

Kerstin Ehlert, Thalia-Buchhandlung Neuss

Bewegend, beeindruckend, berührend. Drei Worte, die diesen nicht nur sprachlich gewaltigen Roman über zwei junge Schicksale annähernd beschreiben. Man muss dieses Buch lesen. Bewegend, beeindruckend, berührend. Drei Worte, die diesen nicht nur sprachlich gewaltigen Roman über zwei junge Schicksale annähernd beschreiben. Man muss dieses Buch lesen.

„Einfach wunderschön!“

Victoria Blos, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Es brauchte nur einen Absatz und dieses Buch hatte sich in mein Herz geschlichen!

Die Geschichte über zwei außergewöhnliche junge Menschen fesselt auf wortgewaltige und doch leise Weise.
Es brauchte nur einen Absatz und dieses Buch hatte sich in mein Herz geschlichen!

Die Geschichte über zwei außergewöhnliche junge Menschen fesselt auf wortgewaltige und doch leise Weise.

Heike Dreyer, Thalia-Buchhandlung Wilhelmshaven

Unaufhaltsam treibt die Geschichte den deutschen Werner und die französische Marie-Laure aufeinander zu. Ein großartiger Roman! Wunderbar geschrieben! Ein literarisches Muss! Unaufhaltsam treibt die Geschichte den deutschen Werner und die französische Marie-Laure aufeinander zu. Ein großartiger Roman! Wunderbar geschrieben! Ein literarisches Muss!

„Ein Buch, so sprachgewaltig und doch so leise“

Stefanie Sült, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein leises, sehr fein erzähltes Buch, das den Leser die sehr menschlichen Schicksale zweier Jugendlicher in einer unmenschlichen Zeit miterleben lässt.
Der junge Deutsche Werner, als Waisenkind im Ruhrgebiet aufgewachsen, kommt in den letzten Kriegsjahren als Wehrmachtsangehöriger in die französische Küstenstadt Saint-Malo, um einen dort versteckten Sender ausfindig zu machen.
Marie-Laure, seit Kindertagen erblindet, lebt in Saint-Malo bei einem Verwandten, seit sie aus dem besetzten Paris flüchten musste.
Anthony Doerr hat die Geschichte dieser beiden miteinander verwoben, lässt sie immer wieder parallel verlaufen und sich doch nicht wirklich kreuzen. Seine wunderschöne Sprache ist die eigentliche Poesie dieses Buches, die die Liebe zum Leben und Hoffnung auch in der dunkelsten Stunde widerspiegelt.

Saint-Malo ist eine meiner Lieblingsstädte - nach diesem Buch gehe ich mit anderen Augen durch die Straßen im Inneren der Stadtmauern und versuche, Werner und Marie-Laure zu entdecken, falls sie meinen Weg kreuzen sollten....
Lesens- und Liebenswert!

Zu Recht hat Anthony Doerr für dieses Buch im Jahr 2015 den Pulitzer-Preis bekommen.

Ein leises, sehr fein erzähltes Buch, das den Leser die sehr menschlichen Schicksale zweier Jugendlicher in einer unmenschlichen Zeit miterleben lässt.
Der junge Deutsche Werner, als Waisenkind im Ruhrgebiet aufgewachsen, kommt in den letzten Kriegsjahren als Wehrmachtsangehöriger in die französische Küstenstadt Saint-Malo, um einen dort versteckten Sender ausfindig zu machen.
Marie-Laure, seit Kindertagen erblindet, lebt in Saint-Malo bei einem Verwandten, seit sie aus dem besetzten Paris flüchten musste.
Anthony Doerr hat die Geschichte dieser beiden miteinander verwoben, lässt sie immer wieder parallel verlaufen und sich doch nicht wirklich kreuzen. Seine wunderschöne Sprache ist die eigentliche Poesie dieses Buches, die die Liebe zum Leben und Hoffnung auch in der dunkelsten Stunde widerspiegelt.

Saint-Malo ist eine meiner Lieblingsstädte - nach diesem Buch gehe ich mit anderen Augen durch die Straßen im Inneren der Stadtmauern und versuche, Werner und Marie-Laure zu entdecken, falls sie meinen Weg kreuzen sollten....
Lesens- und Liebenswert!

Zu Recht hat Anthony Doerr für dieses Buch im Jahr 2015 den Pulitzer-Preis bekommen.

Auf spannende Art werden hier komplett gegensätzliche Erzählstränge zusammengeführt. Auf dem Weg dahin erlebt man zwei Überlebenskämpfer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf spannende Art werden hier komplett gegensätzliche Erzählstränge zusammengeführt. Auf dem Weg dahin erlebt man zwei Überlebenskämpfer, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Vera Theus, Thalia-Buchhandlung Solingen

Dieses Buch muss man gelesen haben! Dieses Buch muss man gelesen haben!

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Eine nicht immer einfache Lektüre, die schon aufgrund des besonderen Schreibstils konzentriertes Lesen verlangt. Entweder man verliert sich ganz darin oder ist irritiert. Eine nicht immer einfache Lektüre, die schon aufgrund des besonderen Schreibstils konzentriertes Lesen verlangt. Entweder man verliert sich ganz darin oder ist irritiert.

Ulrich Kienast, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

Zwei Lebenswege verlaufen in schweren Zeiten nebeneinander und berühren sich doch auf wundersame Weiße. Einfallsreich, fantasievoll, berührend. Zwei Lebenswege verlaufen in schweren Zeiten nebeneinander und berühren sich doch auf wundersame Weiße. Einfallsreich, fantasievoll, berührend.

Susanne Brückner, Thalia-Buchhandlung Bonn

Wunderbarer preisgekrönter Roman, Frankreich in den letzten Kriegstagen...
Unwiderstehlich!!!!!
Wunderbarer preisgekrönter Roman, Frankreich in den letzten Kriegstagen...
Unwiderstehlich!!!!!

Eva-Maria Brinks, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Ein blindes französisches Mädchen, ein Waisenjunge aus dem Ruhrgebiet, 2 Wege, die sich auf schicksalhafte Weise kreuzen. Tief bewegend, ein Roman, der noch lange nachwirkt. Ein blindes französisches Mädchen, ein Waisenjunge aus dem Ruhrgebiet, 2 Wege, die sich auf schicksalhafte Weise kreuzen. Tief bewegend, ein Roman, der noch lange nachwirkt.

Kathrin Regel, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Ein Meister der Sprache! Ein Roman über den man nachdenken muss, den man nicht einfach weglegt und vergisst. Ein Meister der Sprache! Ein Roman über den man nachdenken muss, den man nicht einfach weglegt und vergisst.

„Für Ihren eReader“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Pulitzer-Preis 2015
Absolut großartig und einzigartig geschrieben ist dieser Roman über ein französisches blindes Mädchen und einen jungen deutschen Soldaten am Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein großer Roman, den man nicht so leicht vergessen wird!
Pulitzer-Preis 2015
Absolut großartig und einzigartig geschrieben ist dieser Roman über ein französisches blindes Mädchen und einen jungen deutschen Soldaten am Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein großer Roman, den man nicht so leicht vergessen wird!

Anja Schmidt, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Der Pulitzerpreis hat dieses wunderschöne Buch erst bekannt gemacht. Unbedingt lesen!!! Der Pulitzerpreis hat dieses wunderschöne Buch erst bekannt gemacht. Unbedingt lesen!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
41
2
2
0
0

Einfach nur toll...
von Marlene Bär aus Halle am 05.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert! Es ist toll uns sehr spannend geschrieben, mit einer sehr interessanten Erzählweise. Besonders gut, fand ich die kurzen Kapitel. Nur zu empfehlen!

Dieses Buch lässt mich nicht los!
von Gueldenstern am 06.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Lange habe ich es nicht geschafft meine Meinung zu diesem Roman zu formulieren. Ich weiß nicht genau weshalb es mir so schwer fällt. Denn Doerrs Roman hat mich sehr beeindruckt und ich muss immer wieder an bestimmte Szenen und Bilder daraus denken. Das passiert mir eher selten, vor allem... Lange habe ich es nicht geschafft meine Meinung zu diesem Roman zu formulieren. Ich weiß nicht genau weshalb es mir so schwer fällt. Denn Doerrs Roman hat mich sehr beeindruckt und ich muss immer wieder an bestimmte Szenen und Bilder daraus denken. Das passiert mir eher selten, vor allem wenn ich mir auch mit einer Bewertung schwer tue. Natürlich ist die Lektüre echt schon wieder drei Jahre her, aber trotzdem versuche ich gerade mir zu überlegen, was genau mich so beeindruckt hat. Mir schießen immer wieder bestimmte Bilder in den Kopf, vor allem wen ich an Marie-Laure denke, deren Blindheit so beschrieben wurde, das ich zumindest eine Ahnung davon bekam, wie es wohl ist, die Umgebung nur durch tasten, riechen und hören, nicht aber durch die Augen wahrzunehmen. Allein dies könnte schon eine Erklärung für mich sein, weshalb mich der Roman nicht richtig loslässt. Aber es ist auch die Mischung aus historischen Ereignissen und eben dieser Figurenkonstellation, wie wir sie hier vorfinden. Ich habe das Gefühl das Doerr genau dies mit einem sehr guten Gespür für seine Figuren erzählt hat. Werners Leben ist geprägt von seiner Erziehung in Deutschland und ich finde gerade er macht auch nachvollziehbar, wie man in ein Regime hinein wächst. Selbst wenn man nicht Hundertprozentig hinter allem steht, Werner schiebt solche Dinge beiseite um nicht so zu Enden wie sein Vater. Grade in Regimen, wie dem der Nationalsozialisten werden und wurden Ängste auch gezielt genutzt um Menschen an sich zu binden. Marie-Laures Leben ist zwar geprägt davon, das sie nicht sehen kann, aber das heißt nicht, das sie kein Leben hat. Es ist nur eben anders. Sie wächst in einer liebevollen Umgebung auf. Wie vor allem das Hören die beiden Figuren verbindet, das hat der Autor wirklich wunderbar beschrieben. Ich kann mich auch gerade an die letzten Kapitel gut erinnern. Welche Ereignisse dazu führen das die Geschichte der beiden Jugendlichen mit einander verbunden wird. Aber auch, wie es Doerr gerade hier gelingt, einen Weg zu finden, das Leid der Menschen und die Zerstörung der Stadt in Worte zu fassen. Krieg ist nie etwas das leicht zu beschreiben.

Ein Buch, das in der Seele trifft
von NiWa aus Euratsfeld am 25.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In Frankreich sieht die blinde Marie-Laure dem 2. Weltkrieg entgegen. Gerüchte, Gerüche und Angst begleiten sie durch das besetzte Land. In Deutschland bereitet sich der Waisenjunge Werner auf eine Eliteausbildung vor. Nur die besten Jungen sind auserwählt, für Führer und Vaterland Spezialaufträge zu erfüllen, die ihn an die Grenze... In Frankreich sieht die blinde Marie-Laure dem 2. Weltkrieg entgegen. Gerüchte, Gerüche und Angst begleiten sie durch das besetzte Land. In Deutschland bereitet sich der Waisenjunge Werner auf eine Eliteausbildung vor. Nur die besten Jungen sind auserwählt, für Führer und Vaterland Spezialaufträge zu erfüllen, die ihn an die Grenze seiner Menschlichkeit bringen werden. Mit „Alles Licht, das wir nicht sehen“ hat Anthony Doerr ein erzählerisches Meisterwerk geschaffen, das einem gebannt in die Zeiten des 2. Weltkriegs versetzt. Anhand der Jugendlichen Marie-Laure und Werner gibt er den Menschen ein Gesicht, treibt sie aufeinander zu und lässt sie wieder ziehen. Und man sieht, dass sie ihrem Schicksal gnadenlos ausgeliefert sind. Marie-Laure ist blind und hat sich zu arrangieren gelernt. Ihr Vater hat sich stets gut gekümmert, das wissbegierige Mädchen mit allerhand Finessen versorgt und will natürlich gerade in Kriegszeiten das Beste für sie. Werner hat es schwer im Leben. Als hochtalentiertes Waisenkind ist er eine Ausnahmeerscheinung, die es weg von den Kohlengruben hin zur Eliteschule schafft. Großes steht ihm bevor - sagen sie. Doch Werner ist sich nicht sicher, ob er diese große Taten wirklich vollbringen will. Die Schicksale dieser Jugendlichen sind von der ersten Seite an miteinander verwoben, obwohl sie sich kaum berühren. Abschnittsweise wird von Marie-Laure und Werner erzählt, wie sie ihre Kindheit verbrachten und mit welchen Gefühlen sie dem Krieg gegenüberstehen. Dabei hat Doerr einen meisterhaften Erzählstil gefunden, in dem er wie in einem Labyrinth durch die Windungen der beiden Schicksale führt. Die Geschichte von Marie-Laure und Werner geht unter die Haut. Ich bewundere Autoren, die es schaffen, nicht nur Geschichten sondern Geschichte zu erzählen. Sie geben uns ein Gefühl für die Gegenwart, schärfen den Blick und weisen daraufhin, dass das Leben nicht selbstverständlich ist. Der 2. Weltkrieg wird in seiner unnachahmlichen Brutalität beschrieben: Luftangriffe, Hungersnöte, Krankheiten und verschwundene Elternteile. Gleichzeitig stempelt der Autor nicht ab, sondern zeigt, warum die Menschen zu ihren Überzeugungen gelangen. Er veranschaulicht, wer sie waren, was sie sind und wie sie sein werden - ohne sich dabei in Schwarzmalerei zu verlieren. Außerdem gibt er den Besonderheiten dieser Zeit entsprechenden Raum. Abseits vom Kriegsgeschehen stachelt das Radio nicht nur den Fanatismus sondern auch die Wissbegier an. Es überträgt Botschaften, lässt Musik erklingen und rettet oder beendet sogar Menschenleben. „Alles Licht, das wir nicht sehen“ lässt mich den Hut vor Anthony Doerr ziehen und ihm tief empfundene Anerkennung aussprechen. Dieses Werk berührt, bannt und fesselt. Es ist ein Buch, das mich mitten in der Seele trifft.