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Die Heilerin und der Feuertod

Historischer Roman

(7)
Denn Mut ist in dunklen Zeiten deine einzige Rettung

Braunschweig 1374. Seit jeher leidet die junge Aleke darunter, dass ihr Vater sie nie als Tochter anerkannte. Umso überraschter ist sie, als er sie eines Tages um Hilfe bittet: Sein Sohn sitzt im Kerker und kann sich an nichts erinnern. Alekes heilkundliche Kenntnisse sind die einzige Chance, ihm zu helfen. Zögernd willigt sie ein. Doch dann wird ihr Vater eines ungeheuren Verbrechens bezichtigt – und zwar ausgerechnet von dem Mann, den sie liebt. Und Aleke muss sich entscheiden.

Die fesselnde Geschichte einer starken jungen Frau, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt.
Portrait
Christiane Lind, geboren 1964, ist Sozialwissenschaftlerin und wuchs in Niedersachsen auf. Nach Zwischenstationen in Gelsenkirchen und Bremen lebt sie heute mit ihrem Ehemann und fünf Katern in Kassel. Gern besucht sie ihre Schwester in Braunschweig.

Ihr Roman „Die Heilerin und der Feuertod“ erscheint im Sommer 2014.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783841208293
Verlag Aufbau digital
Verkaufsrang 22.691
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Sonja Hertkens, Thalia-Buchhandlung Freiburg

gut recherchiert, nette Charaktere gut recherchiert, nette Charaktere

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Braunschweig im 14. Jh.
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 29.03.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Aleke ist die uneheliche Tochter von Acchem van dem Broke. Sie lebt bei den Beginen und hat dort eine heilkundliche Ausbildung erhalten. Sie leidet darunter, dass sie nie von ihrem Vater als Tochter anerkannt wurde und ist doch versucht, ihm zu gefallen und Anerkennung zu erhalten. Als Kersten van dem... Aleke ist die uneheliche Tochter von Acchem van dem Broke. Sie lebt bei den Beginen und hat dort eine heilkundliche Ausbildung erhalten. Sie leidet darunter, dass sie nie von ihrem Vater als Tochter anerkannt wurde und ist doch versucht, ihm zu gefallen und Anerkennung zu erhalten. Als Kersten van dem Broke, sein Sohn, in den Kerker kommt und bezichtigt wird, seine Braut in der Hochzeitsnacht ermordet zu haben, bittet Acchem seine Tochter Aleke um Hilfe, da der Sohn sich an die eigentliche Tat nicht mehr erinnern kann. Aleke bekommt Hilfe von Righert van Anhald, der nach Braunschweig gekommen ist, um seine eigene Wahrheit zu finden und Rache auszuüben. Da kommt ihm Aleke gerade recht, denn sie ist die Tochter von seinem Feind Acchem van dem Broke ... Braunschweig 1368: Völlig fassungslos muss der Junge zusehen, wie das Haus seiner Eltern unter Flammen zusammenbricht. Keine Überlebenden, außer einem Kater, sind zu verzeichnen. Seine Eltern, seine kleine Schwester, das ganze Gesinde, niemand schaffte es mehr aus dem Flammenmeer. Ein Nachbar nimmt ihn mit und warnt ihn. Er gibt ihm den guten Rat, zu verschwinden, wo ihn niemand kennt, denn auch er wird für tot gehalten. Eins ist klar, das war kein Unglücksfall, sondern Brandstiftung. Braunschweig 1374: Righert van Anhald, der Junge von damals, kommt zurück nach Braunschweig, er will die Schuldigen finden und zur Verantwortung ziehen. Er zieht im Geheimen Erkundigungen ein und ist sich ziemlich sicher, dass Acchem van dem Broke einer der Schuldigen ist. Als er zufällig auf Aleke, dessen uneheliche Tochter trifft, versucht er über sie, an Acchem heranzukommen. Wieder ein Buch aus der Feder der Autorin Christiane Lind. Ich bin immer wieder überrascht, wie vielseitig die Autorin ist. Sie schreibt historische Romane, Fantasy, Katzen- und auch humorvolle Romane. Mit diesem Werk hat man einen Krimi in der Hand, der im 14. Jh. spielt. Aleke, die Protagonistin, ist ein junges Mädchen, das bei den Beginen lebt. Als uneheliche Tochter, die von ihrem Vater nicht anerkannt wurde, hat sie keinerlei Rechte. Sie wird von vielen geschnitten, da der Makel ihrer Geburt ihr anhaftet. Aber sie ist intelligent, hat sich der Heilkunde zugewandt. Sie verfügt über Wissen, so dass ihr Vater sie bittet, ihm zu helfen. Aleke lechzt nach Aufmerksamkeit von ihm und tut, worum er sie bittet. Unerschrocken wagt sie sich in den Kerker zu ihrem Halbbruder, der unter Mordverdacht steht. Obwohl auch er ihr nicht nahesteht, versucht sie alles, um ihm zu helfen. Sie bewegt andere Heiler, Juden, ihm zu helfen und bringt diese in Gefahr. Sie ist hin- und hergerissen, weiß nicht, was sie von der Anklage halten soll. Ist Kersten ein Mörder oder nicht. Ihre Suche nach der Wahrheit wird beobachtet und sie begibt sich selbst in Lebensgefahr. Ein Krimi aus dem 14. Jh. Die Suche nach der Wahrheit ist übermächtig. Der Autorin ist es gelungen, geschichtliche Ereignisse mit einem spannenden Krimi zu paaren. Die Zeit ist mir fremd, aber durch detaillierte Beschreibungen, die hervorragend recherchiert wurden, bringt Christiane Lind mir diese näher. Ich hatte das Gefühl, selbst durch die Straßen Braunschweigs zu gehen, so realistisch beschrieb sie die mittelalterliche Stadt. Mit diesem Roman hat man nicht nur einen Krimi in der Hand, er ist viel mehr. Er vermittelt Wissen über die Zeit, birgt eine Liebesgeschichte in sich und ist auch noch spannend geschrieben. Ich habe mich mit dem Buch sehr gut unterhalten und empfehle es sehr gern weiter.

Spannend und geschichtlich fundiert
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 24.03.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Braunschweig, 1374. Aleke, welche als uneheliches Kind eines städtischen Patriziers bei den Betschwestern im Konvent lebt, hat ohnehin kein einfaches Leben. Wegen ihrer unehrenhaften Herkunft ist sie immer wieder ein Opfer von Hohn und Spott. Als auf einmal ihr Vater auftaucht und sie um Hilfe bittet, weil sein Sohn... Braunschweig, 1374. Aleke, welche als uneheliches Kind eines städtischen Patriziers bei den Betschwestern im Konvent lebt, hat ohnehin kein einfaches Leben. Wegen ihrer unehrenhaften Herkunft ist sie immer wieder ein Opfer von Hohn und Spott. Als auf einmal ihr Vater auftaucht und sie um Hilfe bittet, weil sein Sohn Kersten unschuldig wegen Mordes an seiner Ehefrau im Gefängnis sitzt, sieht sie ihre Chance, endlich seine Anerkennung zu verdienen. Während ihrer Nachforschungen trifft sie auf Ringhert von Anhald und dieser hat nur eines im Kopf: Rache und zwar an der Familie von Alekes Vater, welche angeblich seine Familie auf dem Gewissen haben soll. Um an Alekes Familie heranzukommen ist ihm jeder Weg recht. Ob es ihr gelingen kann nicht nur die Unschuld des Bruders zu beweisen sondern sich auch vor Ringherts Ausnutzung zu schützen? Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Das Cover hat mich allerdings etwas irritiert, da die Frau auf der Abbildung ein ziemlich aufwendiges Kleid in roter Farbe trägt. Zu Aleke passt diese Kleidung auf keinen Fall. Die einzige Frau aus der Geschichte, welche solche Kleidung tragen könnte, wäre die Frau von Alekes Vater Acchem. Warum sollte man allerdings eine kleine Nebenfigur auf das Cover machen? Hinter dieses Geheimnis bin ich leider nicht gekommen. Der Titel macht auf jeden Fall neugierig und vor allem verrät er alles und nichts. Er setzt sich zwar aus zwei Kernelementen der Geschichte zusammen, bringt sie allerdings so miteinander in Verbindung, dass man zwangsläufig überrascht werden wird. Also hier dafür dann alles richtig gemacht. Die Protagonisten Aleke und Ringhert haben sich was die Sympathien angeht sehr schnell zu Protagonistin und Antagonist entwickelt. Während Aleke eine herzensgute Frau ist, die im Leben viel durchstehen musste, stests mutig, hilfsbereit und fleissig ist, ist Ringhert ein eher unangenehmer Zeitgenosse. Seine Rachelust hat ihn verblendet, so dass er richtig und falsch schon lange nicht mehr unterscheiden kann. Er benutzt andere Menschen nur, hat Scheuklappen vor den Augen und ignoriert konsequent die schwachen Warnungen seines Gewissens. Zumindest gegen Ende hin kann er ein paar Pluspunkte sammeln. Dennoch: Ich mag es, wenn Protagonist und Antagonist eng mit einander verbunden sind und das gibt der Geschichte erst den richtigen Touch. Was die Inhalte angeht, kann ich wirklich nur sagen: Hut ab. Das Buch ist wirklich klasse recherchiert, hat die nötige Tiefe und ist doch so geschrieben, dass man es wunderbar lesen kann. Man fliegt förmlich über die Seiten und ist angezogen vom mittelalterlichen Braunschweig. Es gab ein paar Stellen an denen ich es mir gewünscht hätte, dass es die Protagonisten nicht ganz so einfach gehabt hätten, aber im Gesamtbild war es sehr stimmig. Auch die alte Sprache hat die Autorin verwendet und ein schönes Glossar angehängt, so dass man ohne Mühe alles nachschauen konnte. Mich persönlich hat es am meisten begeistert, dass man einfach schon vom Prolog an gefesselt war und gar nicht mehr von dem Buch ablassen konnte. Auch das Ende war anders als gedacht und hat mich sehr positiv überrascht. Nicht unbedingt, was den Ausgang der Geschichte an sich anging, sondern einfach die Tatsache, wie die Dinge letztlich alle zusammenhingen und wie sich manche Charaktere noch entwickelt haben. Ich kann es euch daher einfach nur empfehlen und vergebe hierfür auch sehr gerne 5 von 5 Punkten.

Die Heilerin und der Feuertod
von tigerbaer/heinz60 aus Karlsruhe am 13.11.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inhalt: „Braunschweig 1374. Seit jeher leidet die junge Aleke darunter, dass ihr Vater sie nie als Tochter anerkannte. Umso überraschter ist sie, als er sie eines Tages um Hilfe bittet: Sein Sohn sitzt im Kerker und kann sich an nichts erinnern. Alekes heilkundliche Kenntnisse sind die einzige Chance, ihm zu... Inhalt: „Braunschweig 1374. Seit jeher leidet die junge Aleke darunter, dass ihr Vater sie nie als Tochter anerkannte. Umso überraschter ist sie, als er sie eines Tages um Hilfe bittet: Sein Sohn sitzt im Kerker und kann sich an nichts erinnern. Alekes heilkundliche Kenntnisse sind die einzige Chance, ihm zu helfen. Zögernd willigt sie ein. Doch dann wird ihr Vater eines ungeheuren Verbrechens bezichtigt – und zwar ausgerechnet von dem Mann, den sie liebt. Und Aleke muss sich entscheiden.“ Dank einer Leserunde durfte ich „Die Heilerin und der Feuertod“ lesen von Christiane Lind lesen. Mein erster historischer Roman aus der Feder von Frau Lind und was soll ich sagen, egal welche Geschichte die Frau schreibt, es ist immer Unterhaltung pur ;-) „Die Heilerin und der Feuertod“ entführt ins Jahr 1374 nach Braunschweig. Hier lernen wir eine schlagfertige junge Frau, Aleke Ledinkhusen kennen, die als Magd bei den Beginnen lebt und versucht als Bankert durchs Leben zu kommen. Ihre Umgebung, allen voran ihre Familie lässt sie diesen Makel nur zu deutlich spüren. Umso mehr erstaunt es Aleke als eines Tages ihr Vater vor ihr steht und sie um Hilfe für seinen einzigen Sohn anfleht. Dieser steht unter dem Verdacht seine Braut in der Hochzeitsnacht getötet zu haben und sitzt im Kerker. Gleichzeitig trifft ein vermeintlicher Fremder in der Stadt ein, Righert van Anhald. Den Magdeburger Kaufmann führen nicht nur geschäftliche Interessen nach Braunschweig. Bald kreuzen sich seine und Alekes Wege und es stellt sich heraus, dass sie mehr verbindet als es zuerst den Anschein hat… Mir hat die Mischung aus historischem Roman mit leichten Krimianteilen und ein bisschen Liebe gut gefallen und ich habe die Geschichte gerne gelesen.