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Fünf Löcher im Himmel

Roman

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Alles fängt damit an, dass für Paul Zech das Leben aufhört. Nach einer ziemlichen Pechsträhne landet seine bürgerliche Existenz auf dem Müll, und Paul zieht los in die norddeutsche Weite. Im Gepäck hat er nur sein altes Tagebuch. Während er den melancholischen Kneipier Pocke kennenlernt und von ihm einen alten Sportwagen geliehen bekommt, liest Paul im Tagebuch von seiner großen Liebe zu Katharina Himmelfahrt. Sie war das Mädchen, in das er sich bei den Proben des Schultheaters zu den »Leiden des jungen Werthers« verliebte. Doch mit einer dramatischen Eifersuchtsgeschichte unter den Akteuren bricht das Tagebuch ab. Nach einer Spritztour durch Dänemark kehrt Paul nach Norddeutschland zurück – und meldet sich bei Katharina, um Licht ins Dunkel seiner beschissenen Anfänge zu bringen.
Rezension
»Schamonis großes Geschick liegt darin, bei der Rückschau nicht nur die eigenen, persönlichen Erinnerungen ohne falsche Nolstalgie auszuloten, sondern auch verschiedene zeitspezifische Stile für seine Arbeit fruchtbar zu machen.«, taz, 15.06.2015
Portrait
Rocko Schamoni, 1966 geboren, ist Musiker, Autor, Humorist und Schauspieler. Literarisch hervorgetan hat er sich zuletzt mit dem Roman »Fünf Löcher im Himmel«.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.10.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783492967464
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 737 KB
Verkaufsrang 57.925
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein verkorkstes Leben tragisch komisch beschrieben, weniger humoristisch als in Schamonis anderen Werken, dennoch beschreibt er die Momente des Scheiterns ganz zauberhaft. Ein verkorkstes Leben tragisch komisch beschrieben, weniger humoristisch als in Schamonis anderen Werken, dennoch beschreibt er die Momente des Scheiterns ganz zauberhaft.

„Fünf Löcher im Himmel“

Sarah Sophie Haberhauer, Thalia-Buchhandlung Frankfurt

Paul Z. ist am Ende. Er ist Ende 60, allein, arbeitslos und hoffnungslos. Als Jugendlicher hatte er große Träume: Er wollte anders als sein Vater werden, der sich langsam aber sicher in den Tod getrunken hat; Er wollte etwas Bedeutendes erschaffen, wollte sich abheben von allen anderen. Seine Mitmenschen sah er als Maschinen, das Leben als "kurze Auszeit vom Tod".
Das Buch wechselt immer wieder zwischen dem Leben des alten Pauls und dem des jungen, welches durch ein Tagebuch in die Geschichte eingebunden wird.
Es ist schrecklich zu sehen, wie sich alle Hoffnungen des jugendlichen Pauls zerschlagen haben.
Generell ist die Geschichte sehr düster, lebensverneinend und pessimistisch. Als Leser wünscht man den Hauptcharakteren von Seite zu Seite sehnlicher, dass alles ein gutes Ende nimmt und dass sie die schönen Seiten des Lebens kennenlernen. Der bittere und resignierte Ton, der aus den scheinbar einfachen Worten spricht, unterstreicht die Trostlosigkeit nochmal zusätzlich.
Ob das Ende den Wünschen des Lesers oder doch den Ängsten des Protagonisten entspricht? Nun, das sollte jeder selbst nachlesen.
Mich hat dieses Buch sehr an Büchners "Woyzeck" und ein wenig an Kafkas "Vor dem Gesetz" erinnert.
Paul Z. ist am Ende. Er ist Ende 60, allein, arbeitslos und hoffnungslos. Als Jugendlicher hatte er große Träume: Er wollte anders als sein Vater werden, der sich langsam aber sicher in den Tod getrunken hat; Er wollte etwas Bedeutendes erschaffen, wollte sich abheben von allen anderen. Seine Mitmenschen sah er als Maschinen, das Leben als "kurze Auszeit vom Tod".
Das Buch wechselt immer wieder zwischen dem Leben des alten Pauls und dem des jungen, welches durch ein Tagebuch in die Geschichte eingebunden wird.
Es ist schrecklich zu sehen, wie sich alle Hoffnungen des jugendlichen Pauls zerschlagen haben.
Generell ist die Geschichte sehr düster, lebensverneinend und pessimistisch. Als Leser wünscht man den Hauptcharakteren von Seite zu Seite sehnlicher, dass alles ein gutes Ende nimmt und dass sie die schönen Seiten des Lebens kennenlernen. Der bittere und resignierte Ton, der aus den scheinbar einfachen Worten spricht, unterstreicht die Trostlosigkeit nochmal zusätzlich.
Ob das Ende den Wünschen des Lesers oder doch den Ängsten des Protagonisten entspricht? Nun, das sollte jeder selbst nachlesen.
Mich hat dieses Buch sehr an Büchners "Woyzeck" und ein wenig an Kafkas "Vor dem Gesetz" erinnert.

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