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Freya von Moltke

Ein Jahrhundertleben 1911-2010

Beck Reihe Band 6023

Frauke Geyken

(2)
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Beschreibung


Sie war die letzte Zeitzeugin des Widerstands gegen Hitler und eine engagierte Vorkämpferin der deutsch-polnischen Versöhnung: Freya von Moltke (1911 - 2010), Bankierstochter aus dem Rheinland und letzte Gutsherrin des schlesischen Kreisau. Was sie antrieb, wer ihre Weggefährten waren und was für ein Mensch die lebensfrohe Weltbürgerin war, erzählt Frauke Geyken in ihrer einfühlsamen Biographie.

Dr. phil. Frauke Geyken, Historikerin und Publizistin, lebt in Göttingen und arbeitet für verschiedene Bibliotheken und Museen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 287
Erscheinungsdatum 19.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-67287-3
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 19,3/12,3/2,2 cm
Gewicht 284 g
Abbildungen mit 71 Abbildungen und 3 Stammtafeln
Auflage 3

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Was für eine starke Frau

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich Ihnen das Buch „Wer wir sind“ von Sabine Friedrich vorgestellt und besonders ans Herz gelegt. In diesem umfangreichen und großartigen Roman ging es um den Widerstand in Deutschland gegen Hitler. Und dieses Buch hat mich dazu angeregt, mich weiter mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich werde Ihnen sporadisch einige Bücher zu diesem Thema vorstellen. Den Anfang mache ich mit Freya von Moltke, denn die Familie von Moltke hatte mich am meisten fasziniert. Demnächst werde ich Ihnen dann auch noch die Biografie über Helmuth James von Moltke und die ergreifenden Briefe der beiden, die er aus dem Gefängnis Tegel geschrieben hat, vorstellen (alle im C. H. Beck Verlag erschienen). Die Autorin Frauke Geyken hatte das Glück, dass sie Freya von Moltke tatsächlich an deren 90. Geburtstag persönlich begegnet ist. Allerdings hat sie erst ein paar Jahre später den Mut gefasst, diese große, alte Dame anzuschreiben, um sie um Erlaubnis zu bitten, ihre Biografie schreiben zu dürfen. Freya von Moltke lernte erst ab, gab dann aber doch ihre Zustimmung. Doch bevor es zu einem Treffen kam, verstarb Freya von Moltke im stolzen Alter von 98 Jahren. So konnte die Autorin nur auf ein umfangreiches Archiv zurückgreifen, hatte aber auch das Glück, dass sie noch mit einigen Familienmitgliedern und Freunden der Verstorbenen reden konnte. Herausgekommen ist diese Biografie einer ungewöhnlichen und starken Frau. Freya von Moltke wurde 1911 als Tochter des Kölner Privatbankiers Deichmann geboren. Sie war das jüngste von drei Geschwistern und das einzige Mädchen. Sie wuchs privilegiert auf und genoss eine gute Schulbildung. Im Sommer 1929 lernt sie Helmuth James von Moltke kennen. Für sie ist es Liebe auf den ersten Blick, er ist von ihr ebenfalls fasziniert, braucht aber einige Zeit bis er sich zu einer Heirat durchringen kann. Der Teil ihres Lebens, der bis Ende 1945 kam, ist weitaus bekannter als ihr Leben nach dem Krieg. Doch Freya von Moltke ist immer eine politisch aktive Frau geblieben. Sie hat zeitweise in Südafrika, den USA und Deutschland gelebt. Sie hat viel dafür getan, dass die Arbeit ihres Mannes und seiner Mitstreiter im Widerstand nicht vergessen wurde. Sie hat sich aber auch immer wieder um Menschen gekümmert, die es im Leben nicht einfach hatten. Und ein großes Anliegen war für sie, das Gut Kreisau noch einmal wiederzusehen. Interessant ist auch, dass sie ein zweites Mal eine große Liebe gefunden hat, die aber niemals ihre Liebe zu ihrem ersten Mann verdrängt hat. Die Autorin hat dies alles zu einer gut lesbaren Biografie zusammengetragen. Es gibt viele Zitate aus Briefen von Helmuth und Freya von Moltke, bzw. anderen Weggefährten. Abgerundet wird das Buch durch eine Zeittafel, Stammtafeln der Familien, Anmerkungen und eines umfangreichen Quellen- und Literaturverzeichnis. Ich hätte mir dieses Buch noch etwas ausführlicher gewünscht, aber es ist eben eine Biografie und kein biografischer Roman. Da das Leben dieser Frau aber so spannend und faszinierend ist, hoffe ich, dass irgendwann einmal jemand einen biografischen Roman über diese tolle Frau schreibt. Verdient hätte sie es allemal!

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Eine beeindruckende, sprachlos machende Biografie.
von Stefanie Menzel aus Neuss am 08.06.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Bücher über die Familie von Moltke gab es im letzten Jahr viele. Dieses hier möchte ich Ihnen besonders ans Herz legen, denn das Leben der Freya von Molkte ist wirklich lohnenswert nachzulesen. Mit unerschütterlichem Mut und Hingabe durchlebte sie das letzte Jahrhundert und trotzt dabei allen Widrigkeiten. Kämpft unerschütter... Bücher über die Familie von Moltke gab es im letzten Jahr viele. Dieses hier möchte ich Ihnen besonders ans Herz legen, denn das Leben der Freya von Molkte ist wirklich lohnenswert nachzulesen. Mit unerschütterlichem Mut und Hingabe durchlebte sie das letzte Jahrhundert und trotzt dabei allen Widrigkeiten. Kämpft unerschütterlich für ihre Überzeugungen und Ideale, ob nun in Nazi-Deutschland oder oder dem südafrikanischen Apartheidsregime. Die Biogragie, von Frauke Geyken geschrieben, beeindruckt mich auch noch Wochen nach dem Lesen nachhaltig. Eine Frau, die so viel erlebt und durchlitten hat, darf nicht in Vergessenheit geraten. Es wäre schön wenn ein bißchen von Freya von Moltke in jedem von uns stecken würde.


  • Artikelbild-0
  • Vorwort

    1

    Eleganz
    und verfeinerte Lebensgewohnheiten

    1911-1929

    Kindheit
    am Rhein

    Das
    Bankhaus Deichmann

    Kölner
    Verwandtschaften

    Georgsplatz
    16

    Vorbilder

    Wirtschaftliche
    Frauenschule Löbichau

    2

    Eine
    große Liebe - erster Teil

    1929-1931

    Fraudoktor
    Eugenie Schwarzwald

    "Ich
    sah ihn und mein Herz stand still"

    "Ich
    küsse Dich so sehr ich kann"

    "Was
    macht Ihr Abitur?"

    3

    Eine
    große Liebe - zweiter Teil

    1931-1935

    Keine
    Brautjungfern, keine Musik!

    Von
    der Stadt aufs Land

    Mami
    Moltke in Kreisau

    Papi
    Moltke in Berlin

    Doktorin
    der Rechte

    Eine
    Reise nach Südafrika

    4

    Die
    Gutsherrin

    1935-1944

    "Du
    Biest": Freya in Kreisau, Helmuth in Berlin

    Die
    Kinderfrage

    Leben
    auf dem Gut

    "Ich
    war der Widerhall aus Kreisau"

    5

    Im
    Widerstand

    1940-1945

    Der
    Weg in die Opposition

    Die
    Löwenberger Arbeitslager

    Die
    Kreisauer

    Ein
    konspiratives Leben

    Die
    drei Kreisauer Treffen

    Vorstellungen
    und Ziele für die Zeit danach

    Zuhören,
    na und? Die Rolle der Frauen im Widerstand

    "Helmuth
    ist verreist": Entdeckung und Ende

    "Die
    kostbaren Tegeler Wochen"

    6

    Afrika

    1945-1956

    Die
    letzten Monate in Kreisau

    Ein
    neues Leben anbahnen

    In
    Südafrika, 1947-1956

    Eine
    Vortragsreise in die USA, 1949

    Südafrika-müde

    7

    In
    Adenauers Deutschland

    1956-1960

    "Hier
    wohnen Verräters"

    Schwieriges
    Gedenken

    Arbeit
    an der Legende

    Die
    vergessenen Frauen des Widerstands

    Ein
    faszinierender Mann

    "Hätte
    ich nicht selbst ein wildes Herz"

    8

    Amerika

    1960-2010

    "Zwölf
    wunderbare Jahre mit diesem alten Freund"

    Das
    Erbe zweier "querliegender" Männer

    "Soll
    ich die Historiker heranlassen?"

    Eine
    engagierte Amerikanerin

    "Sie
    gehören zu den Blühenden"

    9

    Das
    Neue Kreisau, ein Lebensgeschenk

    1989-2010

    Abschied
    vom alten Kreisau

    Krzy¿owa

    Deutsche
    und Polen

    Die
    Anfänge des Neuen Kreisau

    "Erst,
    wenn die Polen uns einladen": Die Stiftung Kreisau

    "Was
    wollen wir schaffen?"

    Der
    Kreis schließt sich

    Epilog: "Find me upstairs"

    Dank

    Zeittafel

    Stammtafeln

    Anmerkungen

    Bildnachweis

    Quellen
    und Literatur

    Personenregister