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Nüchtern

Über das Trinken und das Glück

Daniel Schreiber

(6)
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Beschreibung

Lange Zeit gehörte das Trinken so selbstverständlich zu Daniel Schreibers Leben wie die Arbeit. Manchmal fragte er sich, ob er nicht dabei war, eine Schwelle zu übertreten, doch meistens war die Rechtfertigung so griffbereit wie das nächste Glas Wein. Bis ihm irgendwann klar wurde, dass er längst dabei war, sein Leben zu zerstören - und sich Hilfe suchte. Mit großer Aufrichtigkeit und literarischer Kraft erzählt Schreiber von den Mechanismen der Selbsttäuschung, die es so vielen Menschen erlauben, ihr Alkoholproblem zu ignorieren. Und er fragt, warum sich eine Gesellschaft eine Droge gestattet und dann diejenigen stigmatisiert, die damit nicht umgehen können.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 160 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783446246997
Verlag Hanser
Dateigröße 3971 KB
Verkaufsrang 3536

Buchhändler-Empfehlungen

Bemerkenswert!

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Bin ich Alkoholiker oder (noch) nicht? Diese Frage wird sich sicher jeder irgendwann im Laufe der Lektüre stellen. Anhand seiner eigenen Erfahrungen mit und ohne Alkohol schreibt Daniel Schreiber über den Stellenwert von Alkohol in unserer Gesellschaft, die Zwänge und Tabus dieses Themas. Er erhebt nie den Zeigefinger, aber dennoch trifft er uns auf eine sehr menschliche Art. Er bietet auch Perspektiven für alle Betroffenen an und spricht Klartext über die Krankheit, alkoholsüchtig zu sein. Das Thema wird von der gesellschaftlichen, politischen und naturwissenschaftlichen Seite durchleuchtet. Alkoholiker oder nicht, dieses Buch ist für ALLE lesenswert und wird sicher die Sicht auf dieses Thema beeinflussen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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ohne Selbstmitleid, dafür mit viel Reflexion
von einer Kundin/einem Kunden aus Glattfelden am 20.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Selten gelingt es Betroffenen, ihre Abhängigkeitsgeschichte so zu erzählen, dass sie auch für Aussenstehende lehrreich ist. Daniel Schreiber macht das hervorragend. So ist dieses Buch sehr aufschlussreich für Menschen, die in ihrer Umgebung jemanden kennen, der ein Alkoholproblem hat. Mit einer geschärften Wahrnehmung kann man s... Selten gelingt es Betroffenen, ihre Abhängigkeitsgeschichte so zu erzählen, dass sie auch für Aussenstehende lehrreich ist. Daniel Schreiber macht das hervorragend. So ist dieses Buch sehr aufschlussreich für Menschen, die in ihrer Umgebung jemanden kennen, der ein Alkoholproblem hat. Mit einer geschärften Wahrnehmung kann man seinen Kollegen oder ein Familienmitglied viel früher ohne Drama und ohne Moralkeule ansprechen auf das Trinkverhalten. Man könnte sogar Bezug nehmen zu "nüchtern" und damit erklären, warum man weiss, was Alkohol mit einem Menschen macht.

Mutig, kritisch, brutal ehrlich - sehr empfehlenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 02.06.2015

Sehr gutes Buch, sehr gut geschrieben: Wie sehr doch Alkohol in unserer Gesellschaft verankert ist, was er alles zerstört und wie sehr er das soziale Leben beeinflusst.... Eine Pflichtlektüre für jeden in unserer Gesellschaft. Über den Umgang mit sich selbst und anderen. Über die Stigmatisierung derjenigen, die dieses "Problem" ... Sehr gutes Buch, sehr gut geschrieben: Wie sehr doch Alkohol in unserer Gesellschaft verankert ist, was er alles zerstört und wie sehr er das soziale Leben beeinflusst.... Eine Pflichtlektüre für jeden in unserer Gesellschaft. Über den Umgang mit sich selbst und anderen. Über die Stigmatisierung derjenigen, die dieses "Problem" zu überwinden suchen. Ganz toll!

Nüchtern betrachtet
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist dies die Geschichte eines Alkoholikers. Erlebt und erzählt von Daniel Schreiber. Es geht ja recht unauffällig, und dann immer schneller, wenn man erst auf den Geschmack gekommen ist. Der Selbstbetrug der im Leben Einzug hält. Und immer mehr Alkohol, das Leben zerstörend. Die beginnende Stigmatisierung in der Gesellschaft,... Es ist dies die Geschichte eines Alkoholikers. Erlebt und erzählt von Daniel Schreiber. Es geht ja recht unauffällig, und dann immer schneller, wenn man erst auf den Geschmack gekommen ist. Der Selbstbetrug der im Leben Einzug hält. Und immer mehr Alkohol, das Leben zerstörend. Die beginnende Stigmatisierung in der Gesellschaft, jener Gesellschaft welche die Droge aber auch zulässt. Aber auch der Weg zurück. Ein bemerkenswerter Bericht

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