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Bis ich 21 war

Roman

(4)
Eine Mutter, die lieber am anderen Ende der Welt mit Omar Sharif Bridge spielt. Ein Vater, der seine Tochter zu hässlich findet, um sich mit ihr auf der Straße zu zeigen. Das ist die Situation der Ich-Erzählerin, und die verschärft sich noch, als die Mutter den Vater für einen Multimillionär verlässt. Die Eltern sind abwesend, das Personal hilflos. Mit dreizehn beginnt das Mädchen eine Affäre mit einer jungen Krankenschwester und nimmt Drogen. Das fällt sogar den Eltern auf – die Tochter kommt ins Internat und lernt dort, dass es das Böse wirklich gibt. Ela Angerer erzählt in ihrem autobiographischen Roman vom Ungeheuerlichen, das einem Kind widerfahren kann, schonungslos, offen und eindringlich.
Portrait
Ela Angerer, geboren 1964 in Wien, arbeitet als Schriftstellerin, freie Autorin und Fotografin. Sie ist Herausgeberin der Buchreihe "Moderne Nerven". Aus den gesammelten Texten des dritten Bandes, "Porno", verfasste sie das gleichnamige Theaterstück, das unter ihrer Regie im Herbst 2011 im Wiener Rabenhof Theater uraufgeführt wurde. "Bis ich 21 war" ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 25.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783552062665
Verlag Paul Zsolnay Verlag
eBook
6,99
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„Naja...“

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Obwohl es inhaltlich interessant ist und der Text einen ganz eigenen Fluss hat, ließ mich „Bis ich 21 war“ merkwürdig kalt, da Ela Angerers Stil mir zu distanziert ist.

Sicher ist die namenlose Erzählerin nicht um ihren kahlen goldenen Käfig zu beneiden, trotzdem berührte ihre Geschichte mich kaum. Auf mich wirkte die Schilderung ihrer Erfahrungen und Erlebnisse so emotionslos, dass ich mich immer nur fragte, warum sie nicht anders handelt oder reagiert.
Dadurch verlor ich mich nie tief genug ins Geschehen, um Verständnis oder Anteilnahme entwickeln zu können.

Ich bin darum ein bisschen enttäuscht von der auf den ersten Blick so vielversprechenden Lektüre.
Obwohl es inhaltlich interessant ist und der Text einen ganz eigenen Fluss hat, ließ mich „Bis ich 21 war“ merkwürdig kalt, da Ela Angerers Stil mir zu distanziert ist.

Sicher ist die namenlose Erzählerin nicht um ihren kahlen goldenen Käfig zu beneiden, trotzdem berührte ihre Geschichte mich kaum. Auf mich wirkte die Schilderung ihrer Erfahrungen und Erlebnisse so emotionslos, dass ich mich immer nur fragte, warum sie nicht anders handelt oder reagiert.
Dadurch verlor ich mich nie tief genug ins Geschehen, um Verständnis oder Anteilnahme entwickeln zu können.

Ich bin darum ein bisschen enttäuscht von der auf den ersten Blick so vielversprechenden Lektüre.

Kundenbewertungen

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Bis ich 21 war
von Minnie am 29.09.2015
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein autobiografischer Roman über ein junges Mädchen das in ihrer eigenen Welt erwachsen wird. Sie wird von ihren Eltern nicht geliebt und lebt nach der Trennung bei der Mutter, diese beschäftigt sich aber mehr mit ihrem reichen Liebhaber als um ihre Tochter und dessen Gefühlswelt. Denn als es ihr... Ein autobiografischer Roman über ein junges Mädchen das in ihrer eigenen Welt erwachsen wird. Sie wird von ihren Eltern nicht geliebt und lebt nach der Trennung bei der Mutter, diese beschäftigt sich aber mehr mit ihrem reichen Liebhaber als um ihre Tochter und dessen Gefühlswelt. Denn als es ihr zuviel wird, schiebt sie ihre Tochter in ein Internat ab. Ich persönlich fand das Buch interessant, aber ich hatte einwenig Probleme beim lesen und verstehen. Es wird aus der Sicht des Mädchen geschrieben, dessen Namen man nicht erfährt, sie lässt uns in ihre Sicht des Lebens eintauchen.

Erlebnisreich
von einer Kundin/einem Kunden am 12.09.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Eine fade Kindheit kann der Autorin wirklich nicht nachgesagt werden. Wer hat denn schon eine Mutter, die lieber mit Omar Sharif Bridge spielt, oder einen Vater, der seine Tochter als so hässlich empfindet, dass er sich weigert mit ihr auf der Strasse gesehen zu werden. Wirklich reizend, solche Eltern... Eine fade Kindheit kann der Autorin wirklich nicht nachgesagt werden. Wer hat denn schon eine Mutter, die lieber mit Omar Sharif Bridge spielt, oder einen Vater, der seine Tochter als so hässlich empfindet, dass er sich weigert mit ihr auf der Strasse gesehen zu werden. Wirklich reizend, solche Eltern zu haben. Mutter legt noch eines drauf, und verlässt Vater wegen eines Multimillionärs. Ja, das liebe Geld..., dass dies und andere Petitessen mehr, der Tochter nicht gut tun kann, ist nachvollziehbar. Nach dem Griff zur Droge wird sie in ein Internat verbracht. Dort erkennt sie dann, dass es das Böse wirklich gibt. Es dauert, bis sie 21 ist....

Auf der Suche
von solveig am 03.09.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Worin besteht der Sinn meiner Existenz? Diese Frage beschäftigt die Protagonistin des Romans das ganze Buch hindurch. Bereits in ihrer Kindheit ist sie davon überzeugt, „ein schlechtes Kind“ zu sein, den Anforderungen ihrer Mutter nicht zu genügen, ein „Fehler“ zu sein. Dieses Gefühl bleibt auch ihre ganze Jugend hindurch präsent. Packend... Worin besteht der Sinn meiner Existenz? Diese Frage beschäftigt die Protagonistin des Romans das ganze Buch hindurch. Bereits in ihrer Kindheit ist sie davon überzeugt, „ein schlechtes Kind“ zu sein, den Anforderungen ihrer Mutter nicht zu genügen, ein „Fehler“ zu sein. Dieses Gefühl bleibt auch ihre ganze Jugend hindurch präsent. Packend und aufrüttelnd schreibt Ela Angerer vom Leben der Tochter aus reichem Hause, deren Eltern geschieden sind. Als Ich-Erzählerin gibt sie Episoden aus ihrer frühen Kindheit wieder, schreibt von ihren Erlebnissen der 60er bis in die 80er Jahre, also „bis ich 21 war“. Nach der Scheidung ihrer Eltern lebt sie mit Mutter und Schwester bei einem Stiefvater, der für sie aber nur Geldgeber und „der Cadillacfahrer“ ist. Die Mutter ist mit ihrem eigenen gesellschaftlichen Leben so beschäftigt, dass sie kaum Zeit für ihre Kinder hat. Die Nähe und Zuwendung, die das Mädchen in seiner Familie so schmerzlich vermisst, sucht es schließlich bei Freunden, flüchtet sich in Drogen und sexuelle Experimente. Während sie die Pubertät durchlebt, dreht sich diese Spirale immer schneller. Der Leser fühlt mit ihr, bangt und hofft, dass endlich jemand ihre wahren Probleme erkennt und sich ihrer annimmt. Kindheit und Jugend der Protagonistin erleben wir in raschem Erzähltempo, wie im Zeitraffer. Angerer will mahnen und aufrütteln, dabei aber auch unterhalten. Ein schwieriges Unterfangen, aber es ist ihr gelungen, meiner Meinung nach. Die Autorin gibt dem Mädchen und seiner Familie keine Namen. Es bleibt anonym für den Leser, doch durch die Erzählform wird eine mögliche Distanz aufgehoben. Die grundlegenden Fragen, die sie quälen, hat sich jeder schon einmal gestellt; ihre Probleme, kann auch so mancher nachvollziehen. Aber sie bleibt allein damit, hat keinen wirklichen Halt – das ist es, was den Leser berührt. Diese Einsamkeit wird schon im Buchcover ausgedrückt: das Schwarz-Weiß-Porträt eines Teenagers, in nachdenklicher und verletzlicher Pose, auf der Suche nach einem Sinn.