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Die Geschichte von Blue

(17)
Welch ein Talent: Die erst 17-jährige Solomonica de Winter erzählt die Geschichte von Blue, die ihren Vater früh verloren hat, deren Mutter in ihrer eigenen Welt lebt und die sich in einen Menschen verliebt, der vom gleichen Buch besessen ist wie sie: dem ›Zauberer von Oz‹. Wie Dorothy im Buch macht sie sich auf, um jenseits des Regenbogens wieder eine Art Zuhause zu finden – und den Mörder ihres Vaters. Ein Roman mit doppeltem Boden, Drive, Chuzpe und einer völlig eigenen Poesie.
Portrait
Solomonica de Winter, geboren am 3. Juni 1997 in Bloemendaal bei Amsterdam/Niederlande, wo sie auch aufwuchs. Nach mehreren Jahren in Los Angeles lebt sie heute mit ihrer Familie wieder in Bloemendaal und besucht dort die Internationale Schule. Für ihr Debüt erhielt sie ein überwältigendes Medienecho.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783257604450
Verlag Diogenes Verlag AG
Dateigröße 1955 KB
Übersetzer Anna-Nina Kroll
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Packend, verstörend & unendlich traurig ist die Geschichte Blues, die aufgrund einer unbedachten Entscheidung ihrer Eltern in einen Schock verfällt, der sie selbst zerstören wird. Packend, verstörend & unendlich traurig ist die Geschichte Blues, die aufgrund einer unbedachten Entscheidung ihrer Eltern in einen Schock verfällt, der sie selbst zerstören wird.

Lisa Bertram, Thalia-Buchhandlung Bremen

Diese Geschichte ist nicht so wie sie scheint. Das Buch besteht aus zwei Teilen, mir persönlich war der erste zu lang und der zweite zu kurz. Aber die Idee hinter dem Buch: top! Diese Geschichte ist nicht so wie sie scheint. Das Buch besteht aus zwei Teilen, mir persönlich war der erste zu lang und der zweite zu kurz. Aber die Idee hinter dem Buch: top!

Heike Heinlein, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Diese sprachgewaltige und einfühlsame Geschichte geht unter die Haut!
Kaum zu glauben, dass die Autorin erst 16 ist. Hut ab!
Diese sprachgewaltige und einfühlsame Geschichte geht unter die Haut!
Kaum zu glauben, dass die Autorin erst 16 ist. Hut ab!

Vera Theus, Thalia-Buchhandlung Solingen

Spannend, intensiv und so verstrickt dass die sich selbst nach Beendigung der Lektüre noch entfesseln müssen. Spannend, intensiv und so verstrickt dass die sich selbst nach Beendigung der Lektüre noch entfesseln müssen.

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Beeindruckend wie ein so junges Mädchen derart melancholisch, raffiniert und spannend gleichzeitig über das Leben von Blue schreiben kann. Voller Trauer, Wehmut und Hoffnung, Liebe Beeindruckend wie ein so junges Mädchen derart melancholisch, raffiniert und spannend gleichzeitig über das Leben von Blue schreiben kann. Voller Trauer, Wehmut und Hoffnung, Liebe

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Wer ist Blue, was ist ihre Geschichte?! Beeindruckend, welches Sprachgefühl eine 16-jährige besitzt! Wer ist Blue, was ist ihre Geschichte?! Beeindruckend, welches Sprachgefühl eine 16-jährige besitzt!

Blue hat früh ihren Vater verloren und seitdem lebt ihre Mutter in der eigenen Welt. Blue ist allein und sie baut sich ihre eigene Schutzwelt in dem Buch "Der Zauberer von Oz".. Blue hat früh ihren Vater verloren und seitdem lebt ihre Mutter in der eigenen Welt. Blue ist allein und sie baut sich ihre eigene Schutzwelt in dem Buch "Der Zauberer von Oz"..

„Ein fulminantes Ende“

Maren Oberwelland

Ich bin ehrlich, ich habe mir den Debütroman dieser noch sehr jungen Autorin vorranging gegriffen, weil sie Tochter eines sehr erfolgreichen Schriftstellerpaares (Leon de Winter und Jessica Durlacher) ist. Aber, nach 288 Seiten kann ich sagen, Solomonica de Winter braucht sich nicht hinter ihren Eltern verstecken, sondern ist schon jetzt eine eigenständige, großartige Schriftstellerin.
"Die Geschichte von Blue" erzählt das noch kurze, aber tragische Leben eines 13-jährigen Mädchens, für das man als Leser augenblicklich Mitleid und auch Verständnis hat, obwohl ihre Gedanken so grausam und unvorstellbar sind.
So skeptisch ich zu Beginn des Buches war, so begeistert bin ich von diesem unglaublichen Ende der "Geschichte von Blue".
Ich bin ehrlich, ich habe mir den Debütroman dieser noch sehr jungen Autorin vorranging gegriffen, weil sie Tochter eines sehr erfolgreichen Schriftstellerpaares (Leon de Winter und Jessica Durlacher) ist. Aber, nach 288 Seiten kann ich sagen, Solomonica de Winter braucht sich nicht hinter ihren Eltern verstecken, sondern ist schon jetzt eine eigenständige, großartige Schriftstellerin.
"Die Geschichte von Blue" erzählt das noch kurze, aber tragische Leben eines 13-jährigen Mädchens, für das man als Leser augenblicklich Mitleid und auch Verständnis hat, obwohl ihre Gedanken so grausam und unvorstellbar sind.
So skeptisch ich zu Beginn des Buches war, so begeistert bin ich von diesem unglaublichen Ende der "Geschichte von Blue".

„Over the rainbow...“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Blue heißt nicht wirklich Blue, aber das ist eine andere Geschichte. Blue würde einfach unglaublich gerne Blue heißen, und das muss reichen. Blue möchte auch andere Dinge unglaublich gern: beliebter sein in der Schule, mehr sein wie die anderen Mädchen. Aber was hilft’s: Blue ist nun mal anders, ganz anders als alle anderen. Da wäre das Buch, das sie in jeder Sekunde ihres Lebens bei sich führt: eine Ausgabe von L. Frank Baums „Der Zauberer von Oz“. Da wäre ihre elendig dahinvegetierende Mutter, die vor lauter Koks und Heroin nichts auf die Reihe kriegt und der der nächste Schuss wichtiger ist als die eigene Tochter. Da wäre Blues seltsame Beziehung zu dem Kassierer James, der der einzige Mensch zu sein scheint, der ihre Barrieren aufbrechen kann. Und da wäre – first and foremost – die Tatsache, dass das komplette Buch, Blues ganze Geschichte, in Form eines Gesprächs mit einem Jugendpsychologen erzählt wird – und dass von Anfang an klar ist, dass Blue im Verlauf dieser Geschichte zwei Menschen ermordet haben wird…
Solomonica de Winter (die Tochter von Leon de Winter) legt hier einen Debütroman vor, der einen beeindruckenden Eindruck in die verstörte Psyche eines weiblichen Teenagers bietet. Um so erstaunlicher, dass dieses Buch erschienen ist, als die Autorin erst 17 Jahre alt war. Und wenn auch Papa Leon vermutlich ein bisschen mitgeholfen haben dürfte: „Die Geschichte von Blue“ ist ein packender Roman, der zu großen Hoffnungen für die Zukunft der jungen Autorin Anlass gibt.
Blue heißt nicht wirklich Blue, aber das ist eine andere Geschichte. Blue würde einfach unglaublich gerne Blue heißen, und das muss reichen. Blue möchte auch andere Dinge unglaublich gern: beliebter sein in der Schule, mehr sein wie die anderen Mädchen. Aber was hilft’s: Blue ist nun mal anders, ganz anders als alle anderen. Da wäre das Buch, das sie in jeder Sekunde ihres Lebens bei sich führt: eine Ausgabe von L. Frank Baums „Der Zauberer von Oz“. Da wäre ihre elendig dahinvegetierende Mutter, die vor lauter Koks und Heroin nichts auf die Reihe kriegt und der der nächste Schuss wichtiger ist als die eigene Tochter. Da wäre Blues seltsame Beziehung zu dem Kassierer James, der der einzige Mensch zu sein scheint, der ihre Barrieren aufbrechen kann. Und da wäre – first and foremost – die Tatsache, dass das komplette Buch, Blues ganze Geschichte, in Form eines Gesprächs mit einem Jugendpsychologen erzählt wird – und dass von Anfang an klar ist, dass Blue im Verlauf dieser Geschichte zwei Menschen ermordet haben wird…
Solomonica de Winter (die Tochter von Leon de Winter) legt hier einen Debütroman vor, der einen beeindruckenden Eindruck in die verstörte Psyche eines weiblichen Teenagers bietet. Um so erstaunlicher, dass dieses Buch erschienen ist, als die Autorin erst 17 Jahre alt war. Und wenn auch Papa Leon vermutlich ein bisschen mitgeholfen haben dürfte: „Die Geschichte von Blue“ ist ein packender Roman, der zu großen Hoffnungen für die Zukunft der jungen Autorin Anlass gibt.

„Eine verblüffende Geschichte über Rache, Einbildung und die Macht der Bücher“

Kerstin Jagsteit

Die 13 Jahre alte Blue spricht seit dem gewaltsamen Tod ihres Vaters nicht mehr. Jeglicher sozialer Kontakt fällt ihr schwer und ihre süchtige Mutter kann ihr keinen Halt geben. Trost findet sie nur in dem Buch "Der Zauberer von Oz". Nun will Blue Rache an dem Menschen nehmen, dem sie die Schuld an ihrer Situation gibt. Atemlos lese ich die Geschichte über eine geschundene Seele und befürchte das Schlimmste. Doch dann kommt alles verblüffend anders.....Solomonica de Winter ist eine gute Geschichtenerzählerin und ihr junges Alter lässt auf viele spannende Romane hoffen. Die 13 Jahre alte Blue spricht seit dem gewaltsamen Tod ihres Vaters nicht mehr. Jeglicher sozialer Kontakt fällt ihr schwer und ihre süchtige Mutter kann ihr keinen Halt geben. Trost findet sie nur in dem Buch "Der Zauberer von Oz". Nun will Blue Rache an dem Menschen nehmen, dem sie die Schuld an ihrer Situation gibt. Atemlos lese ich die Geschichte über eine geschundene Seele und befürchte das Schlimmste. Doch dann kommt alles verblüffend anders.....Solomonica de Winter ist eine gute Geschichtenerzählerin und ihr junges Alter lässt auf viele spannende Romane hoffen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
10
4
3
0
0

Speziell, seltsam, düster, skurril!
von monerl aus Langen am 09.03.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach langer Zeit tue ich mir wieder etwas schwer, ein Buch in Worte zu fassen und es zu bewerten. Es passt in kaum eine Schublade. Ich musste nach dem Lesen eine Weile über die Geschichte nachdenken, ob sie mir gefallen hat oder nicht. Fest steht, es ist kein Gute-Laune-Buch, das... Nach langer Zeit tue ich mir wieder etwas schwer, ein Buch in Worte zu fassen und es zu bewerten. Es passt in kaum eine Schublade. Ich musste nach dem Lesen eine Weile über die Geschichte nachdenken, ob sie mir gefallen hat oder nicht. Fest steht, es ist kein Gute-Laune-Buch, das man schnell runterliest und sich während des Lesens freut. Eigentlich löst es während des Lesens ein beklemmendes Gefühl aus. Immer wieder musste ich mir in Erinnerung rufen, dass es hier um ein 13jähriges Mädchen geht! Es ist schwerst traumatiesiert, hat den Tod des Vaters nicht verarbeitet und hat auch keine Hilfe bekommen, um über diesen Tod hinwegzukommen. Aus einer früher wohl glücklichen Familie, bestehen auch aus einer fröhlichen, aufmerksamen und liebevollen Mutter, ist ein unglückliches, sich gegenseitig hassendes Zweiergespann geworden. Daisy, die Mutter, ist scheinbar nicht mehr in der Lage ihre Mutterrolle auszufüllen, nimmt Drogen und kann mit ihrer traumatisierten, verstummten und psychisch zerrütteten Tochter nichts mehr anfangen. "Heilen Sie mich! Geben Sie mir Pillen, damit ich wieder normal werde! Schicken Sie mich ins Krankenhaus, und lassen Sie mich erst wieder raus, wenn ich zurechnungfähig bin! Bitte! Tun Sie es für meine Mutter! Tun Sie es, damit sie mich wieder so liebt wie früher!" (Seite 89) Blue sucht Rettung, auch außerhalb ihrer "Manie" zum Buch "Der Zauberer von Oz", das ihr ihr Vater geschenkt hat. Es ist das Einzige, das ihr von Olli geblieben ist und sie hat es zu ihrer zweiten Haut gemacht. Ohne das Buch und ohne ihr Leben mit der Geschichte von Dorothy zu verzweigen, macht sie keinen Schritt in den Tag. Blue kann ihren Hilfeschrei nicht verbal formulieren und flüchtet sich in den Gegensatz und vestummt. Doch dieser stumme Hilfeschrei wird nicht gehört und nicht erkannt. Und so wird Blue zu einem morbiden Mädchen, das anfängt zu zerfallen, bis sie keiner mehr sieht. "Ich machte den Mund auf, und ich flehte den Himmel an, mich sprechen zu lassen, mich wüten und brüllen zu lassen wie die Löwen im Zoo, mich vor Zorn toben zu lassen. Aber dann klingelte es. Und ohne mich eines weiteren Blickes zu würdigen, standen die Mädchen auf und gingen. Wenn sie nur den Sturm in meinem Inneren hätten sehen können. Er hätte ihnen Blätter und Sand in die Augen geweht." (Seite 65) Der Autorin ist dem Thema entsprechend eine düstere und traurige Atmosphäre gelungen, aus der man sich während des Lesens nicht befreien kann. Ihr Schreibstil ist flüssig. Und beachtet man das Alter, mit dem sie das Buch geschrieben hat, ist sogar der Sprachstil erwähnenswert. Es gibt nicht so viele 16/17jährige, die in der Lage sind, sich auf diesem Niveau auszudrücken. Der Prolog deutet darauf hin, dass Blue sich in einer Psychiatrischen Klinik befindet. Sie erzählt, bzw. schreibt für ihren behandelnden Artz die Geschichte auf, wie es dazu kam, dass sie einen Mann und eine Frau getötet hat. Doch was ist passiert? Wie ist es geschehen? Wer waren die beiden? Und letztendlich: Hat sie es wirklich getan? Hat dieses 13jährige Mädchen, das von allen Gleichaltrigen gemieden und ausgelacht wird, sich getraut zwei Menschen zu töten? "Ich war dreizehn Jahre alt, fing schon an zu heulen, wenn ich mich an Papier schnitt oder mir das Knie aufschürfte, aber jetzt war ich davon überzeugt, ich könnte töten." (Seite 73) Obwohl die Geschichte mit ihren 277 Seiten nicht allzu dick ist, hatte ich hin und wieder mit Längen zu kämpfen, die ich am liebsten überblättert hätte. Der Schluss überrascht und deshalb finde ich ihn sehr gelungen! Im Teil 2 und 3 wird der Leser aufgeklärt. Doch leider sind das, im Vergleich zum ersten Teil, nur knapp 20 Seiten, auf denen das Buch ins -richtige Bild- gerückt wird. Ein paar wenige Fragen um Daisy bleiben auch offen, die ich gerne beantwortet bekommen hätte. Fazit: Ein seltsames und spezielles Buch, von einer zur Erstveröffentlichung noch sehr jungen Autorin, das Einblicke in eine traumatisierte, dunkle und kaputte Seele eines Teenagers gibt. Es gibt Denkanstöße und eine kleine Vorstellung, wie es vielen Jungendlichen gehen mag und wie sie von ihrer Umwelt teilweise alleingelassen und nicht wirklich wahrgenommen werden. Und irgendwie ist es auch eine skurrile "Liebeserklärung" an den Klassiker "Der Zauberer von Oz". Ein interessantes Buch, ein etwas verrücktes Buch und keinesfalls ein Buch für jedermann! Empfehlenswert für Leser, die immer wieder auf der Suche nach etwas Neuem und Ungewöhnlichem sind, die permanent düstere Stimmung ertragen können und sich nach dem Lesen verwundert die Frage stellen wollen, was denn das jetzt eigentlich war...

von Julia Retzlaff aus Göttingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein wunderbarer, melancholischer Roman über Rache, die erste Liebe und Einsamkeit.

von Natascha Stapp aus Kaiserslautern am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Einnehmend sowie verstörend! Betört von der Welt des "Zauberers von Oz", entflieht Blue der Realität, welche sie auf unvorstellbare Weise einholt. Fulminant.