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Die Frau auf der Treppe

(24)
Das berühmte Bild einer Frau, lange verschollen, taucht plötzlich wieder auf. Überraschend für die Kunstwelt, aber auch für die drei Männer, die diese Frau einst liebten – und sich von ihr betrogen fühlen. In einer Bucht an der australischen Küste kommt es zu einem Wiedersehen: Die Männer wollen wiederhaben, was ihnen vermeintlich zusteht. Nur einer ergreift die Chance, der Frau neu zu begegnen, auch wenn ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt.
Portrait
Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman "Der Vorleser", 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel "The Reader" mit Kate Winslet, David Cross und Ralph Fiennes verfilmt, in 51 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783257604399
Verlag Diogenes Verlag AG
Dateigröße 1468 KB
Verkaufsrang 10.645
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Bilderwelten, nachdenklich“

Beatrice Plümer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Wie immer erzählt Bernhard Schlink auch hier eine klar strukturierte Geschichte.
Die Sprache ist schlank und präzise, der Plot zugleich spannend, hintergründig und gleichnishaft.
Das Bild steht im Mittelpunkt, als Aufhänger für die Geschichte, aber auch als zentrales Thema:
Bilder, in denen wir uns selber suchen und die wir selber schaffen, als Schutz vor den anderen. Leben in Rahmen, die uns definieren und das Gegenteil von Freiheit sind.
Und die Frau auf der Treppe, die auf dem Weg ist, nach oben oder nach unten, aber nirgends angekommen.
Eine schöne, philosophische Geschichte über eine Frau zwischen 3 Männern und drei Lebensentwürfen und einem Mann, der sich selber findet.
Wie immer erzählt Bernhard Schlink auch hier eine klar strukturierte Geschichte.
Die Sprache ist schlank und präzise, der Plot zugleich spannend, hintergründig und gleichnishaft.
Das Bild steht im Mittelpunkt, als Aufhänger für die Geschichte, aber auch als zentrales Thema:
Bilder, in denen wir uns selber suchen und die wir selber schaffen, als Schutz vor den anderen. Leben in Rahmen, die uns definieren und das Gegenteil von Freiheit sind.
Und die Frau auf der Treppe, die auf dem Weg ist, nach oben oder nach unten, aber nirgends angekommen.
Eine schöne, philosophische Geschichte über eine Frau zwischen 3 Männern und drei Lebensentwürfen und einem Mann, der sich selber findet.

„Intensive Lektüre...“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

.... die an die Nieren und ans Herz geht. Und ganz nebenbei auch nachdenklich stimmt - über Chancen im Leben, die man vielleicht verpasst hat - oder eben auch nicht. Und über Loyalität und Freundschaft. Ein bemerkenswertes Stück Literatur. .... die an die Nieren und ans Herz geht. Und ganz nebenbei auch nachdenklich stimmt - über Chancen im Leben, die man vielleicht verpasst hat - oder eben auch nicht. Und über Loyalität und Freundschaft. Ein bemerkenswertes Stück Literatur.

Nadine Lührmann, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Gibt es im Leben eine zweite Chance? Nach vielen Jahren trifft ein Mann seine große Liebe wieder. Warum hat sie ihn damals verlassen? Könne die beiden am Ende doch zusammen sein? Gibt es im Leben eine zweite Chance? Nach vielen Jahren trifft ein Mann seine große Liebe wieder. Warum hat sie ihn damals verlassen? Könne die beiden am Ende doch zusammen sein?

Marta Magdalena Urban, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Ich liebe diesen Schreibstil, wunderbare Geschichte - empfehlenswert! Ich liebe diesen Schreibstil, wunderbare Geschichte - empfehlenswert!

Marta Gorecki, Thalia-Buchhandlung Münster

Tiefsinnige Reise in die Vergangenheit des Erzählers, eine Auseinandersetzung mit Schuld, Sühne und dem Sinn des Lebens. Für kunstaffine Leser besonders zu empfehlen! Tiefsinnige Reise in die Vergangenheit des Erzählers, eine Auseinandersetzung mit Schuld, Sühne und dem Sinn des Lebens. Für kunstaffine Leser besonders zu empfehlen!

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Verhängnisvolle Liebesgeschichte und ein Kunstraub. Schlink erzählt klar und schnörkellos. Verhängnisvolle Liebesgeschichte und ein Kunstraub. Schlink erzählt klar und schnörkellos.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein junger Anwalt stiehlt aus Liebe ein Gemälde - mit dem die Angebetete spurlos verschwindet!
Schlink stellt verschiedene Lebensentwürfe nebeneinander - spannend!
Ein junger Anwalt stiehlt aus Liebe ein Gemälde - mit dem die Angebetete spurlos verschwindet!
Schlink stellt verschiedene Lebensentwürfe nebeneinander - spannend!

„Eine Frau und drei Männer“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Die Meisten von Ihnen kennen Bernhard Schlink wahrscheinlich durch seinen Erfolgsroman „Der Vorleser“. Und seitdem ist er immer ein Garant für sehr gut geschriebene Bücher gewesen. Also war ich sehr neugierig, wie sein neuester Roman wohl sein würde.

Diesmal erzählt er die Geschichte von drei Männern, die Ende der sechziger Jahre alle in die gleiche Frau verliebt waren. Jetzt treffen sie wieder aufeinander und haben einiges aufzuarbeiten. Und dann gibt es da noch das Bild, welches titelgebend für das Buch war. Doch jetzt der Reihe nach. Der Ich-Erzähler ist ein erfolgreicher Anwalt, der gerade geschäftlich in Sydney weilt. Als er eine Art Gallery aufsucht, entdeckt er das Bild „Die Frau auf der Treppe“, welches lange als verschollen galt. Und er erinnert sich zurück an die Zeit, in der er das Bild zum ersten Mal gesehen hat. Als junger Anwalt musste er nämlich einen Konflikt zwischen dem Maler Karl Schwind und dem Käufer Gundlach schlichten. Der Grund für diesen Konflikt war Irene Gundlach, die Ehefrau, die ihren Mann allerdings für den Maler verlassen hat. Und dann verschwindet sie eines Tages spurlos mit dem Bild. Über einen Privatdetektiv findet der Anwalt in Sydney heraus, wo Irene Gundlach jetzt wohnt und macht sich auf den Weg zu ihr. Doch auf diese Idee kam er nicht alleine, und somit treffen alle vier Protagonisten von damals wieder zusammen und versuchen ihre Konflikte von damals endgültig zu klären.

Man merkt diesem Buch an, dass Bernhard Schlink Anwalt ist, denn es geht u.a. darum, wer welche Rechte an einem Bild hat. Und sein anderes Lieblingsthema ist die politische Situation in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Beide Themen werden in dem Buch gestreift, hätten nach meinem Empfinden aber durchaus einen größeren Platz einnehmen dürfen. Gerade das Leben der Irene Gundlach hätte mich persönlich eigentlich am meisten interessiert. Denn es ist ein sehr interessantes Leben, welches auch ein Stück innerdeutscher Geschichte behandelt, welches noch nicht wirklich aufgearbeitet wurde. Doch das ist nicht der Schwerpunkt dieses Buches, sondern die Interaktion der einzelnen Protagonisten zueinander. Herausgekommen ist ein Kammerstück, welches ich mir sehr gut auf einer Theaterbühne vorstellen kann.

Bernhard Schlink kann einfach sprachlich und stilistisch unwahrscheinlich gut schreiben. Allerdings hat mich dieses Mal der Plot etwas enttäuscht, so dass ich dem Buch deshalb nur 4 von 5 Sternen geben konnte.
Die Meisten von Ihnen kennen Bernhard Schlink wahrscheinlich durch seinen Erfolgsroman „Der Vorleser“. Und seitdem ist er immer ein Garant für sehr gut geschriebene Bücher gewesen. Also war ich sehr neugierig, wie sein neuester Roman wohl sein würde.

Diesmal erzählt er die Geschichte von drei Männern, die Ende der sechziger Jahre alle in die gleiche Frau verliebt waren. Jetzt treffen sie wieder aufeinander und haben einiges aufzuarbeiten. Und dann gibt es da noch das Bild, welches titelgebend für das Buch war. Doch jetzt der Reihe nach. Der Ich-Erzähler ist ein erfolgreicher Anwalt, der gerade geschäftlich in Sydney weilt. Als er eine Art Gallery aufsucht, entdeckt er das Bild „Die Frau auf der Treppe“, welches lange als verschollen galt. Und er erinnert sich zurück an die Zeit, in der er das Bild zum ersten Mal gesehen hat. Als junger Anwalt musste er nämlich einen Konflikt zwischen dem Maler Karl Schwind und dem Käufer Gundlach schlichten. Der Grund für diesen Konflikt war Irene Gundlach, die Ehefrau, die ihren Mann allerdings für den Maler verlassen hat. Und dann verschwindet sie eines Tages spurlos mit dem Bild. Über einen Privatdetektiv findet der Anwalt in Sydney heraus, wo Irene Gundlach jetzt wohnt und macht sich auf den Weg zu ihr. Doch auf diese Idee kam er nicht alleine, und somit treffen alle vier Protagonisten von damals wieder zusammen und versuchen ihre Konflikte von damals endgültig zu klären.

Man merkt diesem Buch an, dass Bernhard Schlink Anwalt ist, denn es geht u.a. darum, wer welche Rechte an einem Bild hat. Und sein anderes Lieblingsthema ist die politische Situation in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Beide Themen werden in dem Buch gestreift, hätten nach meinem Empfinden aber durchaus einen größeren Platz einnehmen dürfen. Gerade das Leben der Irene Gundlach hätte mich persönlich eigentlich am meisten interessiert. Denn es ist ein sehr interessantes Leben, welches auch ein Stück innerdeutscher Geschichte behandelt, welches noch nicht wirklich aufgearbeitet wurde. Doch das ist nicht der Schwerpunkt dieses Buches, sondern die Interaktion der einzelnen Protagonisten zueinander. Herausgekommen ist ein Kammerstück, welches ich mir sehr gut auf einer Theaterbühne vorstellen kann.

Bernhard Schlink kann einfach sprachlich und stilistisch unwahrscheinlich gut schreiben. Allerdings hat mich dieses Mal der Plot etwas enttäuscht, so dass ich dem Buch deshalb nur 4 von 5 Sternen geben konnte.

„Die Frau auf der Treppe“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Wäre dies Berhard Schlink`s erster Roman hätte ich ihn vermutlich mit fünf Sternen bewertet. Nun hat er aber bereits vor Jahren -Der Vorleser- geschrieben und muß sich daran messen lassen.
Die Geschichte ist gut geschrieben und dennoch fehlt ihr ein wenig der Kick, den ich mir erhofft hatte.
Wäre dies Berhard Schlink`s erster Roman hätte ich ihn vermutlich mit fünf Sternen bewertet. Nun hat er aber bereits vor Jahren -Der Vorleser- geschrieben und muß sich daran messen lassen.
Die Geschichte ist gut geschrieben und dennoch fehlt ihr ein wenig der Kick, den ich mir erhofft hatte.

„Verpasste Leben“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ähnlich wie bei seinem großen Bestseller "Der Vorleser" trifft ein Mann nach vielen Jahren seine erste große Liebe wieder. Eine faszinierende Frau, die damals gleich zwei besitzergreifenden Männern, einem Maler und einem Industriellen, davonlief.
Jetzt hätten alle drei Männer Gelegenheit reinen Tisch zu machen und herauszufinden, wen Irene, die faszinierende Frau, tatsächlich liebte.
Es geht um Besitzergreifung, Lügen und Sehnsüchten und das eigentlich Faszinierende ist, dass der Mann auch heute nicht wirklich viel über Irene erfährt, aber dafür sein Leben anschaut: War seine Ehe wirklich so perfekt? Hat die Ehefrau getrunken? Wie ist das Verhältnis zu seinen Kindern? Wie hätte das Leben mit Irene sein können? Wie kann es jetzt sein?
Ähnlich wie bei seinem großen Bestseller "Der Vorleser" trifft ein Mann nach vielen Jahren seine erste große Liebe wieder. Eine faszinierende Frau, die damals gleich zwei besitzergreifenden Männern, einem Maler und einem Industriellen, davonlief.
Jetzt hätten alle drei Männer Gelegenheit reinen Tisch zu machen und herauszufinden, wen Irene, die faszinierende Frau, tatsächlich liebte.
Es geht um Besitzergreifung, Lügen und Sehnsüchten und das eigentlich Faszinierende ist, dass der Mann auch heute nicht wirklich viel über Irene erfährt, aber dafür sein Leben anschaut: War seine Ehe wirklich so perfekt? Hat die Ehefrau getrunken? Wie ist das Verhältnis zu seinen Kindern? Wie hätte das Leben mit Irene sein können? Wie kann es jetzt sein?

„Für Ihren eReader“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Der Ich-Erzähler, Rechtsanwalt einer renommierten Kanzlei, und unmerklich in die Jahre gekommen, befindet sich plötzlich auf der Reise in seine eigene Vergangenheit.... Sehr lesenswert! Der Ich-Erzähler, Rechtsanwalt einer renommierten Kanzlei, und unmerklich in die Jahre gekommen, befindet sich plötzlich auf der Reise in seine eigene Vergangenheit.... Sehr lesenswert!

„Die Liebe zur Kunst und die Liebe zu einer Frau“

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Bernhard Schlink hat wieder eine wunderbare und eindringliche Geschichte erzählt. In seiner schlichten, aber wunderschönen Sprache erzählt er von der langen Liebe zu einer Frau, die er aus den Augen verloren hat und unverhofft wiederfindet und von der gewaltigen Liebe zur Kunst. Bernhard Schlink hat wieder eine wunderbare und eindringliche Geschichte erzählt. In seiner schlichten, aber wunderschönen Sprache erzählt er von der langen Liebe zu einer Frau, die er aus den Augen verloren hat und unverhofft wiederfindet und von der gewaltigen Liebe zur Kunst.

„die Liebe des Lebens und die große Kunst...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln







Um es gleich vorweg zu schicken, bei dem Maler geht es nicht um Gerhard Richter und sein berühmtes Bild EMMA, sondern wir haben es hier mit dem von Schlink erfundenen Künstler Karl Schwind zu tun. Der hat dem schwerreichen Industriellen Gundlach seine Frau ausgespannt - Irene, die zeitgleich mit dem weltberühmten Bild FRAU AUF DER TREPPE , was sie selbst als Akt zeigt - verschwunden ist ! Jetzt ist es wieder aufgetaucht , in der ART GALLERY und lockt damit die Beteiligten des dramatischen Verschwindens auf die Spur. Damit sind wir beim Ich- Erzähler, dem damals involvierten jungen, ehrgeizigen Rechtsanwalt - der sich voller Naivität , was das Leben und die Liebe betrifft - in eine abenteuerliche Geschichte stürzte. Die Niederlage der vergangenen Zeit bleibt wie ein Stachel und prägt sein Leben . Das Ergebnis ist : seine kühle distanzierte Ehe mit seiner längst verstorbenen Frau und die sachliche Beziehung zu seinen Kindern, die bereits mit vierzehn weit weg von ihm im Internat lebten..
Alle drei, Schwind , Gundlach und unser nun nicht mehr so junger Anwalt finden Irene - in einer verlassenen Bucht in Australien - das berümte Bild und der damalige Zankapfel bleibt verschenkt, den Erwartungen der Männer hat Irene sich durch Flucht entzogen,sie selbst ist mittlerweile todkrank. Natürlich gibt es auch noch als Ausblick die : Was wäre geworden , wenn ?.. Geschichte, was nun nichts mehr nützt, denn für manche Dinge bleibt es einfach zu spät, da kann man eben nur noch auf dem Friedhof Abbitte leisten.... spannend in alter Schlink Manier erzähltes Lebensdrama , was einen berührt und mitnimmt !










Um es gleich vorweg zu schicken, bei dem Maler geht es nicht um Gerhard Richter und sein berühmtes Bild EMMA, sondern wir haben es hier mit dem von Schlink erfundenen Künstler Karl Schwind zu tun. Der hat dem schwerreichen Industriellen Gundlach seine Frau ausgespannt - Irene, die zeitgleich mit dem weltberühmten Bild FRAU AUF DER TREPPE , was sie selbst als Akt zeigt - verschwunden ist ! Jetzt ist es wieder aufgetaucht , in der ART GALLERY und lockt damit die Beteiligten des dramatischen Verschwindens auf die Spur. Damit sind wir beim Ich- Erzähler, dem damals involvierten jungen, ehrgeizigen Rechtsanwalt - der sich voller Naivität , was das Leben und die Liebe betrifft - in eine abenteuerliche Geschichte stürzte. Die Niederlage der vergangenen Zeit bleibt wie ein Stachel und prägt sein Leben . Das Ergebnis ist : seine kühle distanzierte Ehe mit seiner längst verstorbenen Frau und die sachliche Beziehung zu seinen Kindern, die bereits mit vierzehn weit weg von ihm im Internat lebten..
Alle drei, Schwind , Gundlach und unser nun nicht mehr so junger Anwalt finden Irene - in einer verlassenen Bucht in Australien - das berümte Bild und der damalige Zankapfel bleibt verschenkt, den Erwartungen der Männer hat Irene sich durch Flucht entzogen,sie selbst ist mittlerweile todkrank. Natürlich gibt es auch noch als Ausblick die : Was wäre geworden , wenn ?.. Geschichte, was nun nichts mehr nützt, denn für manche Dinge bleibt es einfach zu spät, da kann man eben nur noch auf dem Friedhof Abbitte leisten.... spannend in alter Schlink Manier erzähltes Lebensdrama , was einen berührt und mitnimmt !




„Nichts ist, wie es scheint“

Paul Deppen, Thalia-Buchhandlung Münster

Lesenswert, wenn auch sicherlich nicht das aufregendste Buch von Bernhard Schlink. Aber immer noch gekonnt und bewegend. Ich finde es immer wieder interessant, darüber zu lesen, wie sich Revoluzzer von einst im Rentenalter benehmen. Lesenswert, wenn auch sicherlich nicht das aufregendste Buch von Bernhard Schlink. Aber immer noch gekonnt und bewegend. Ich finde es immer wieder interessant, darüber zu lesen, wie sich Revoluzzer von einst im Rentenalter benehmen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
12
9
3
0
0

von Anja Matthies aus Bielefeld am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein großartiger Roman über Liebe und verpasste Chancen

Ein lebensveränderndes Bild
von Karina aus Wien am 03.01.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Ein Bild verschwindet. Es zeigt eine nackte Frau, die eine Treppe hinab steigt. Dann sind da auch ein Rechtsanwalt, ein reicher Unternehmer, ein Maler und eine junge Frau, die das Leben dieser Herren auf den Kopf stellt. 40 Jahre später treffen sich alle wieder. Der Zwist um das Bild geht... Ein Bild verschwindet. Es zeigt eine nackte Frau, die eine Treppe hinab steigt. Dann sind da auch ein Rechtsanwalt, ein reicher Unternehmer, ein Maler und eine junge Frau, die das Leben dieser Herren auf den Kopf stellt. 40 Jahre später treffen sich alle wieder. Der Zwist um das Bild geht von vorne los. Aber auch Emotionen und festgefahrene Muster werden aufgearbeitet. Und dass das Leben vergänglich ist wird ihnen mehr als bewusst. Es ist eine schöne Geschichte, durchaus aber auch traurig. Sie stimmt nachdenklich und ist es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden.

Kritische Abrechnung des Autors mit seiner Generation
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 26.11.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Ein Bild. Eine Frau und drei Männer. Im Mittelpunkt von Bernhard Schlinks neuem Roman steht eine Frau, die drei Männer um den Finger wickelt. Ihr berühmtes Bild, das lange als verschollen galt, taucht plötzlich wieder auf. Der Roman ist eine Anspielung auf Gerhard Richters „Ema. Akt auf einer Treppe“... Ein Bild. Eine Frau und drei Männer. Im Mittelpunkt von Bernhard Schlinks neuem Roman steht eine Frau, die drei Männer um den Finger wickelt. Ihr berühmtes Bild, das lange als verschollen galt, taucht plötzlich wieder auf. Der Roman ist eine Anspielung auf Gerhard Richters „Ema. Akt auf einer Treppe“ und der Autor hat bestätigt, dass Richters Bild ihn tatsächlich dazu inspiriert hat. Man schreibt das Jahr 1968 - der Maler im Roman heißt Karl Schwind und sein weibliches Model ist Irene, die Frau eines reichen Industriellen namens Gundlach. Maler und Model geraten über das Bild in einen Streit, den ein junger Anwalt schlichten soll. Doch dieser verliebt sich in Irene und sie überredet ihn schließlich, gemeinsam das Bild zu klauen. Jahrzehnte später gibt es ein unerwartetes Wiedersehen im fernen Australien. Inzwischen sind alle Protagonisten ziemlich gealtert. Der Anwalt entdeckt das Gemälde in einer Galerie und spürt Irene auf, die sich todkrank auf ein einsames Küstenfleckchen als Aussteigerin zurückgezogen hat. Ihr Plan ist, den Maler und ihren Ex-Mann mit dem Bild nach Australien zu locken. Der alte Streit flammt erneut auf. Alle drei Männer haben sehr unterschiedliche Beweggründe. Der Anwalt will wissen, warum er damals von Irene verlassen wurde, Schwind dagegen hat Interesse an seinem künstlerischen Vermächtnis und Gundlach will seinen rechtmäßigen Besitz durchsetzen. „Die Frau auf der Treppe“ ist ein Roman über Liebe und das Älterwerden, er ist aber auch eine kritische Abrechnung des Autors mit seiner Generation und ihren Lebensentwürfen.