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Die andere Hälfte der Hoffnung

Roman

(24)
Die andere Häfte der Hoffnung - nominiert für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis 2015!
Valentina wartet auf die Rückkehr ihrer Tochter aus Deutschland. Seit Monaten hat sie nichts mehr von ihr gehört. Sie scheint spurlos verschwunden – wie viele andere Studentinnen, die angeblich ein Stipendium in Deutschland erhalten haben. Valentina lebt dagegen in der verbotenen Zone von Tschernobyl, ihrer alten Heimat. Um dem trostlosen Warten und dem bitterkalten Winter zu trotzen und die Hoffnung nicht zu verlieren, beginnt Valentina ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. In Deutschland versteckt währenddessen Martin Lessmann eine junge osteuropäische Frau vor ihren Verfolgern. Als sie sich kurz darauf die Pulsadern aufschneidet, rettet er sie ein zweites Mal – und erfährt Ungeheuerliches.
Zeitgeschichte packend aufbereitet - ein Roman der Spuren hinterlässt!
»Virtuos, meisterlich erzählt. Zeitgeschichte packend aufbereitet – ein Krimi der absoluten Spitzenklasse.« hr-online
Rezension
"Es gibt dicke Bücher über Menschenhandel und Zwangsprostitution. Oder über das Leben in der ehemaligen Sowjetunion und wie die Regierung mit ihren Bürgern umgegangen ist. Mechtild Borrmann benötigt nur rund 300 Seiten, um in ihrem Roman all das auf den Punkt zu bringen. Das Schicksal ihrer Figuren bewegt, aber es macht auch wütend und ratlos. Vor allem das Geschehen in Tschernobyl ist wohl selten auf diese eindringliche Weise beschrieben worden – eben aus der Sicht einer Zeitzeugin. Mechtild Borrmann bedient sich dabei einer einfachen klaren Sprache. Sie schmückt nicht aus, sie schildert einfach nur, was geschieht. Und das ist auf jeder Seite spannend und ergreifend."
WDR2 Krimi-tipp, Oliver Steuck, 25.04.2016
Portrait
Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit „Wer das Schweigen bricht“ schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis 2012 ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. "Die andere Hälfte der Hoffnung" wurde für den Friedrich-Glauser-Preis 2015 in der Sparte "Roman" nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426425725
Verlag Droemer eBook
Dateigröße 673 KB
Verkaufsrang 279
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Eine packende Geschichte die aus zwei Sichten erzählt wird. Unheimlich gut recherchiert und einfühlsam erzählt. Eine packende Geschichte die aus zwei Sichten erzählt wird. Unheimlich gut recherchiert und einfühlsam erzählt.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Spannender als mancher Krimi, ein trauriges Schicksal - statt Studium falsche Versprechen. Von der einen Hölle in die andere. Wo ist Valentina? Spannender als mancher Krimi, ein trauriges Schicksal - statt Studium falsche Versprechen. Von der einen Hölle in die andere. Wo ist Valentina?

Sigrid Heipcke, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein sprachlich eindringlicher Krimi mit viel Stoff zum Nachdenken. Ein sprachlich eindringlicher Krimi mit viel Stoff zum Nachdenken.

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Dieser Krimi verbindet meisterlich ein Verbrechen der Gegenwart in Deutschland mit den Ereignissen in Prypjat/Tschernobyl 1986.Fesselnd und eindringlich! Dieser Krimi verbindet meisterlich ein Verbrechen der Gegenwart in Deutschland mit den Ereignissen in Prypjat/Tschernobyl 1986.Fesselnd und eindringlich!

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Ein in klaren Worten geschriebener Krimi, fesselnd und ergreifend. Es geht um Menschenhandel, Zwangsprostitution, um eine junge Frau auf der Flucht. Und es geht unter die Haut. Ein in klaren Worten geschriebener Krimi, fesselnd und ergreifend. Es geht um Menschenhandel, Zwangsprostitution, um eine junge Frau auf der Flucht. Und es geht unter die Haut.

Barbara Plagge, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Intelligent! Nicht nur ein Krimi! Intelligent! Nicht nur ein Krimi!

Olivia Wehling, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Eine junge Frau, die zweimal kurz hintereinander Selbstmord begehen will, spielt in diesem Buch eine große Rolle. Tiefgründige Spannung. Eine junge Frau, die zweimal kurz hintereinander Selbstmord begehen will, spielt in diesem Buch eine große Rolle. Tiefgründige Spannung.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Gekonnt verwebt die Autorin drei sehr unterschiedliche Personen miteinander und greift dabei sehr problematische Themen auf,über die zu lange geschwiegen wurde. Macht nachdenklich! Gekonnt verwebt die Autorin drei sehr unterschiedliche Personen miteinander und greift dabei sehr problematische Themen auf,über die zu lange geschwiegen wurde. Macht nachdenklich!

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein Roman wie Zündstoff, brisant und psychologisch. Ein Roman wie Zündstoff, brisant und psychologisch.

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Leider ist Frau Borrmann noch nicht so bekannt, wie sie es verdient hat! Liegt's am Anspruch? Möglich. Sie verwebt authentische Geschichten zu eindringlichen, intensiven Krimis. Leider ist Frau Borrmann noch nicht so bekannt, wie sie es verdient hat! Liegt's am Anspruch? Möglich. Sie verwebt authentische Geschichten zu eindringlichen, intensiven Krimis.

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Beeindruckender Krimi-Roman über zerbrochene Hoffnung und Glück im Unglück. Russischer Ermittler, deutscher Witwer und ukrainische Mutter im Sog von Mädchenhandel und Prostitution. Beeindruckender Krimi-Roman über zerbrochene Hoffnung und Glück im Unglück. Russischer Ermittler, deutscher Witwer und ukrainische Mutter im Sog von Mädchenhandel und Prostitution.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Hochaktuelle (Menschenhandel, Prostitution, Tschernobyl), spannende und gut erzählte Geschichte mit verschiedenen Erzählsträngen, die gut zusammenlaufen. Hochaktuelle (Menschenhandel, Prostitution, Tschernobyl), spannende und gut erzählte Geschichte mit verschiedenen Erzählsträngen, die gut zusammenlaufen.

Daniela Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

Mechthild Borrmann schafft es wieder mal eine gelungene Mischung aus fiktiver Geschichte und geschichtlichem Hintergrund zu schaffen, diesmal vor der Katastrophe von Tschernobyl. Mechthild Borrmann schafft es wieder mal eine gelungene Mischung aus fiktiver Geschichte und geschichtlichem Hintergrund zu schaffen, diesmal vor der Katastrophe von Tschernobyl.

Katrin Schlüter, Thalia-Buchhandlung Essen

Interessanter Roman, der auch mal die andere Seite zeigt. Interessanter Roman, der auch mal die andere Seite zeigt.

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Plötzlich steht sie auf Lessmanns Hof, die junge Frau aus der Ukraine, die offensichtlich Hilfe braucht. Welches Schicksal sich hier verbirgt, erfährt man nach und nach. Sehr gut. Plötzlich steht sie auf Lessmanns Hof, die junge Frau aus der Ukraine, die offensichtlich Hilfe braucht. Welches Schicksal sich hier verbirgt, erfährt man nach und nach. Sehr gut.

„Leben“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Alle vier Protagonisten ringen um ihr Leben:
Walentyna in der Vergangenheit, weil endlich keine Lügen mehr Platz haben sollen, Leonid in der Gegenwart, so wie auch Martin, weil sie selbst gebraucht werden, weil beide da sein wollen - auf ganz unterschiedliche Art und Weise - und Tanja für eine Zukunft, abseits aller Demütigungen und Qualen.
"Die Tage werden zäh in die Stille tropfen wie kalter Honig. Nichts verlangt Eile, nur in ihrem Kopf gibt es diese Unruhe. Zweifel flüstern durch ihre Gedanken..." Und so wird Walentyna von ihrem Leben erzählen und für Kateryna, ihrer Tochter, alles aufschreiben - von Tschernobyl, von Ängsten natürlich, vom glücklichen Leben mit ihrem Hlib. So werden wir Tanja begegnen, einer engen Freundin von Kateryna, die irgendwann nur noch Marina heißen wird. Wir lesen von Lügen, Vertuschung, Menschenhandel - aber auch von Hoffnung.
Alle vier Protagonisten ringen um ihr Leben:
Walentyna in der Vergangenheit, weil endlich keine Lügen mehr Platz haben sollen, Leonid in der Gegenwart, so wie auch Martin, weil sie selbst gebraucht werden, weil beide da sein wollen - auf ganz unterschiedliche Art und Weise - und Tanja für eine Zukunft, abseits aller Demütigungen und Qualen.
"Die Tage werden zäh in die Stille tropfen wie kalter Honig. Nichts verlangt Eile, nur in ihrem Kopf gibt es diese Unruhe. Zweifel flüstern durch ihre Gedanken..." Und so wird Walentyna von ihrem Leben erzählen und für Kateryna, ihrer Tochter, alles aufschreiben - von Tschernobyl, von Ängsten natürlich, vom glücklichen Leben mit ihrem Hlib. So werden wir Tanja begegnen, einer engen Freundin von Kateryna, die irgendwann nur noch Marina heißen wird. Wir lesen von Lügen, Vertuschung, Menschenhandel - aber auch von Hoffnung.

„Mehr als ein Kriminalroman“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Drei Handlungsstränge verweben kriminelle Aktionen in Europa mit den Ereignissen in Tschernobyl. In einer der Erzählebenen reist ein Ermittler auf der Suche nach einem vermissten Mädchen von der Ukraine nach Deutschland. Im parallel erzählten( spannendsten) Teil beschreibt Mechthild Borrmann wie eine junge Frau in Deutschland ihrem Zuhälter entkommt und Unterschlupf findet. Am nachhaltigsten berührt haben mich selbst aber die Aufzeichnungen der Mutter Walentyna (dritte Erzählebene), die in der sogenannten „Entfremdungszone“ um Tschernobyl lebt. Ein Kind hat sie verloren, aber noch hat sie entgegen besseren Wissens, die Hoffnung, dass ihre verschollene Tochter Katharyna zurückkommt. Während des Wartens erzählt sie von ihrem Glück, das sich nach dem Reaktorunglück zum Unglück gewendet hat. Sie, die die Katastrophe hautnah erlebt hat, berichtet schlicht und ohne Anklage von Verharmlosung, von falschen Versprechungen, von mehreren Evakuierungen und der gesellschaftlichen Ausgrenzung der Familie nach der Umsiedlung…
Wie im vorherigen Roman „der Geiger“ ist es Mechthild Borrmann auf ganz außergewöhnliche Weise gelungen, einen Kriminalroman mit aktueller und interessanter Zeitgeschichte zu verbinden. „Die andere Hälfte der Hoffnung“ ist ein Buch das sich leicht, spannend und interessant liest und durch die Brisanz der Themen lange nachwirkt.
Drei Handlungsstränge verweben kriminelle Aktionen in Europa mit den Ereignissen in Tschernobyl. In einer der Erzählebenen reist ein Ermittler auf der Suche nach einem vermissten Mädchen von der Ukraine nach Deutschland. Im parallel erzählten( spannendsten) Teil beschreibt Mechthild Borrmann wie eine junge Frau in Deutschland ihrem Zuhälter entkommt und Unterschlupf findet. Am nachhaltigsten berührt haben mich selbst aber die Aufzeichnungen der Mutter Walentyna (dritte Erzählebene), die in der sogenannten „Entfremdungszone“ um Tschernobyl lebt. Ein Kind hat sie verloren, aber noch hat sie entgegen besseren Wissens, die Hoffnung, dass ihre verschollene Tochter Katharyna zurückkommt. Während des Wartens erzählt sie von ihrem Glück, das sich nach dem Reaktorunglück zum Unglück gewendet hat. Sie, die die Katastrophe hautnah erlebt hat, berichtet schlicht und ohne Anklage von Verharmlosung, von falschen Versprechungen, von mehreren Evakuierungen und der gesellschaftlichen Ausgrenzung der Familie nach der Umsiedlung…
Wie im vorherigen Roman „der Geiger“ ist es Mechthild Borrmann auf ganz außergewöhnliche Weise gelungen, einen Kriminalroman mit aktueller und interessanter Zeitgeschichte zu verbinden. „Die andere Hälfte der Hoffnung“ ist ein Buch das sich leicht, spannend und interessant liest und durch die Brisanz der Themen lange nachwirkt.

„Tschernobyl und die Folgen“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Wieder schafft es Mechtild Borrmann vorbildlich und in einer schönen schnörkellosen Sprachen einen spannenden Krimi zu verfassen der zwei Erzählebenen hat. Es geht um Tschernobyl, die Katastrophe und die Menschen aus der Region die vor dem Nichts stehen und um den Frauenhandel nach Deutschland, der die Frauen ausnützt, die versuchen aus der Armut zu kommen.

Sie zeichnet tolle Figuren, die über sich hinauswachsen und erzählt eine Geschichte die erschüttert und lange noch nachwirkt. Für Leser die außergewöhnliche Krimis schätzen.

Wieder schafft es Mechtild Borrmann vorbildlich und in einer schönen schnörkellosen Sprachen einen spannenden Krimi zu verfassen der zwei Erzählebenen hat. Es geht um Tschernobyl, die Katastrophe und die Menschen aus der Region die vor dem Nichts stehen und um den Frauenhandel nach Deutschland, der die Frauen ausnützt, die versuchen aus der Armut zu kommen.

Sie zeichnet tolle Figuren, die über sich hinauswachsen und erzählt eine Geschichte die erschüttert und lange noch nachwirkt. Für Leser die außergewöhnliche Krimis schätzen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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3
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Ein aussergewöhnliches Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus moehlin am 07.04.2017

Dies ist das dritte Buch, was ich von Mechtild Borrmann gelesen habe und ich bin tief beeindruckt. Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mitgelitten. Sie hat das grosse Talent, mich einfach mit zu nehmen, ich hatte einfach das Gefühl, ich stecke mitten im Geschehen. Sie nimmt... Dies ist das dritte Buch, was ich von Mechtild Borrmann gelesen habe und ich bin tief beeindruckt. Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mitgelitten. Sie hat das grosse Talent, mich einfach mit zu nehmen, ich hatte einfach das Gefühl, ich stecke mitten im Geschehen. Sie nimmt dich einfach an die Hand und führt dich durch die Themen Tschernobyl und Mädchenhandel, welche durch drei Handlungsstränge perfekt verknüpft sind. Die Protagonisten sind bildlich so toll dargestellt, dass man einfach mitleiden muss. Das Buch hat mich sehr betroffen und nachdenklich gemacht. Ich bin immer noch sprachlos. Danke für diesen aussergewöhnlichen Lesegenuss.

Preisverdächtig
von Der Bücherwurm aus Österreich am 10.12.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eines der besten Bücher, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. Würde den Preis mehr als verdienen. Die drei Schicksale sind meisterhaft ineinander verflochten.

Ein Buch voller Hoffnungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Riesa am 02.03.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

In diesem Buch fließen für mich eigentlich drei Geschichten am Ende zusammen. Ein Bauer, der ein Mädchen vor der Prostitution bewahrt, eine Mutter die sehnlichst auf die Rückkehr Ihrer verschwundenen Tochter wartet, und ein Polizist der nach und nach ein Netz aus Intrigen entwirrt. Einziger kleine Minuspunkt: es ist... In diesem Buch fließen für mich eigentlich drei Geschichten am Ende zusammen. Ein Bauer, der ein Mädchen vor der Prostitution bewahrt, eine Mutter die sehnlichst auf die Rückkehr Ihrer verschwundenen Tochter wartet, und ein Polizist der nach und nach ein Netz aus Intrigen entwirrt. Einziger kleine Minuspunkt: es ist unerwartet schnell zu ende. Trotzdem viel Spaß beim lesen...