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Minnesota Winter

Eine Liebe in der Wildnis

Elli H. Radinger

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Beschreibung

Eine Liebe in der Wildnis

Der Aussteiger Greg Howard ist die Erfüllung ihres Traums vom Leben in der Einsamkeit mitten unter wilden Tieren. Kurz entschlossen bricht Elli Radinger alle Brücken zu ihrer Heimat ab und zieht an einen Ort, der auf keiner Landkarte verzeichnet ist, zu einem Mann, den sie kaum kennt. Sie lebt mit ihm in einer Blockhütte im Revier von Wölfen und Bären und stürzt sich in ein Abenteuer, das sie an ihre Grenzen bringt, körperlich und emotional. Was sie erlebt, übertrifft all ihre Erwartungen – und Befürchtungen.

„Wie zieht man sich sexy an bei minus dreißig Grad? Die Verkäuferinnen, die ich in den einschlägigen Geschäften nach warmer Spitzenunterwäsche gefragt hatte, konnten nur die Schultern zucken. ‚Was denn? Warm oder sexy?’ Beides gab es wohl nicht.“

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 303
Erscheinungsdatum 17.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3108-0
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 18,8/11,6/2,5 cm
Gewicht 275 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 100324

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Traum oder Alptraum?
von peedee am 14.01.2021

Die Autorin hat ihren Beruf als Rechtsanwältin für ihren Traum, die Wölfe zu erforschen und um in der Wildnis zu leben, aufgegeben. Seit 1991 ist sie Herausgeberin des Wolf Magazins. Einen Grossteil des Jahres verbringt die Wolfsexpertin und Naturforscherin im Yellowstone-Nationalpark in Wyoming. Hier erzählt sie, wie sie Deutsc... Die Autorin hat ihren Beruf als Rechtsanwältin für ihren Traum, die Wölfe zu erforschen und um in der Wildnis zu leben, aufgegeben. Seit 1991 ist sie Herausgeberin des Wolf Magazins. Einen Grossteil des Jahres verbringt die Wolfsexpertin und Naturforscherin im Yellowstone-Nationalpark in Wyoming. Hier erzählt sie, wie sie Deutschland verliess, um ihrem Traummann Greg in die Wildnis von Minnesota zu folgen. Es wird für sie zu einem Auf und Ab der Gefühle in der Einsamkeit und bei einer Kälte von minus 30 Grad. Doch die traute Zweisamkeit kriegt schneller einen tiefen Riss als erwartet… Erster Eindruck: Das Cover mit der verschneiten Landschaft gefällt mir sehr gut. Als ich den Original-Klappentext gelesen habe, war ich gleich interessiert an diesem Buch. Wie wird wohl das Leben für sie aussehen, wenn sie von Deutschland nach Minnesota zieht, in einen Ort, der nicht einmal auf einer Landkarte steht und der Mann, zu dem sie in die Blockhütte zieht, nur einmal kurz gesehen und dann über Briefe und seltene Telefonate kennengelernt hat? Ich musste schmunzeln, als sie sich fragte, wie man sich bei minus 30 Grad wohl sexy anzieht. Tja, das geht wohl nicht – entweder warm oder sexy. Der Weg zu Gregs Blockhütte ist sehr beschwerlich, denn vom nächstgelegenen Flughafen fährt man noch ziemlich lange mit dem Auto und schlussendlich muss man tatsächlich noch 8 Kilometer zu Fuss durch den Schnee stapfen! Puh, das wäre mal so gar nichts für mich. Zum Telefonieren fährt man zum Nachbarn, der satte 20 Kilometer entfernt wohnt! Tja, da kann man nicht mal eben für Zucker oder Mehl fragen gehen, oder? Gut, dass war vor rund 30 Jahren, wer weiss, wie das heute dort ist. Greg ist ein richtiger Einsiedler. Bei ihm muss alles so laufen, wie er es will. Nun gut, das ist wohl zum Teil nachvollziehbar, da er einen Grossteil der Zeit auch alleine entscheiden muss. Aber wenn dann eine Partnerin an seiner Seite ist, müsste er auch auf diese eingehen und ihre Bedürfnisse berücksichtigen. Das hat er leider nicht gemacht und so wurde Greg für mich immer unsympathischer und ich konnte nicht nachvollziehen, dass Elli bei ihm blieb. Aber ja, die Liebe macht blind… seufz… Er interessiert sich nicht für sie und ihre Familie, er weigert sich, auch mal nach Deutschland zu fliegen und lehnt auch ihren Wunsch ab, ihre Hündin nach Minnesota zu holen, kategorisch ab. Er hat sehr wohl liebevolle Seiten, aber die werden – zumindest aus meiner Sicht – immer mehr von den demütigenden und gewalttätigen Ausbrüchen überlagert. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und die Naturbeschreibungen fand ich schön. Was mir nicht gut gefallen hat, war, dass die amourösen Zwischenspiele viel zu oft thematisiert wurden. Das fand ich unpassend. Von mir gibt es 4 Sterne.

Die Distanz zwischen Traum und Realität
von Janine2610 am 15.07.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Elli H. Radinger hat mit »Minnesota Winter« einen abenteuerlichen Liebes-Wildnis-Roman geschaffen, der auch gleichzeitig ihre Autobiografie darstellt. Die (damals) in Deutschland lebende Autorin beschreibt darin ihre Liebe zur Natur und den Tieren (allen voran den Wölfen) und wie sie es geschafft hat, sich ihren Traum vom Leben ... Elli H. Radinger hat mit »Minnesota Winter« einen abenteuerlichen Liebes-Wildnis-Roman geschaffen, der auch gleichzeitig ihre Autobiografie darstellt. Die (damals) in Deutschland lebende Autorin beschreibt darin ihre Liebe zur Natur und den Tieren (allen voran den Wölfen) und wie sie es geschafft hat, sich ihren Traum vom Leben in der Wildnis, im Einklang mit der Natur, zu erfüllen. Dass das Ganze auch mit einer Menge Entbehrungen einhergehen würde, war ihr erst nicht derart bewusst. ~ Wenn die Existenz auf die Basis reduziert wird, erlangen andere Dinge Bedeutung, und wir beginnen, uns selbst zu entdecken. ~ (S. 299) Manch einer hat ja manchmal diese Anwandlung, einfach seine Sachen zu packen, wegzugehen und mitten im nirgendwo in einer Waldhütte weit abseits der Gesellschaft, und ebenso weit entfernt von Straßen- und Menschenlärm, zu leben. Dass dieses Vorhaben nicht ausschließlich romantisch ist und so ein Leben mitunter sehr anstrengend werden kann, hat die Autorin am eigenen Leib erfahren müssen. In Ellis Fall kam nämlich ein Mann hinzu, der ihr die erste Zeit des Ausstiegs zwar noch erleichtert und sehr schön gemacht hat, aber im Laufe des weiteren Kennenlernens hat sich herausgestellt, dass ebenjener Mann ziemlich engstirnig, verurteilend, kontrollsüchtig und intolerant ist, worunter Elli, je mehr Zeit sie mit ihm verbracht hat, richtig gelitten hat. Aber nicht nur das, zum Ende hin hat ihr Wildnismann sogar seine gewaltbereite Seite gezeigt ... Wenn ich mir vorstelle, kilometerweit von der nächsten Zivilisation entfernt zu sein und ich mich mit einem unberechenbaren Mann in einer kleinen Waldhütte aufhalten würde, ohne großartige bzw. schnelle Fluchtmöglichkeit, wird mir ganz mulmig zumute. Wie sich Elli in dieser Situation gefühlt hat, kann ich mir also denken - und das wird, wie ich finde, in diesem Buch auch hervorragend von ihr rübergebracht. ~ Ich glaube, der Verlust eines Traums, der Vorstellung, wie das Leben hätte sein können, ist stets wie ein kleiner Tod, den wir betrauern müssen, um danach wie Phoenix aus der Asche zu steigen und neu zu beginnen. ~ (S. 291) Teilweise konnte ich die Autorin aber auch nicht verstehen. Ihr Wildnismann Greg kommt hierin nämlich abwechselnd lieb und dann wieder wie ein Monster oder wenigstens wie ein äußerst unguter/unangenehmer Zeitgenosse rüber, und ich hatte so den Eindruck als würden Gregs negative Seiten deutlich überwiegen, dennoch hat Elli ihm immer und immer wieder eine Chance gegeben. Ein bisschen hatte ich das Gefühl, als wäre sie masochistisch. Wer gibt sich denn noch länger mit einem Mann wie Greg, der sie so respektlos behandelt, ab? - Leben in der Wildnis hin oder her. Da wäre ich mir selbst viel zu wichtig, als dass ich das ignorieren oder drüber hinwegsehen könnte. Bei der allerersten schlechten Behandlung hätte ich schon meine Sachen gepackt und ihn verlassen. Sich so etwas auf Dauer gefallen zu lassen bzw. zu warten, bis der Mann komplett ausgereizt ist, das wäre mir nicht eingefallen ... Jedenfalls ist es wirklich spannend zu lesen gewesen, wie Elli das alles durchgestanden und überlebt hat, ohne Schaden davonzutragen. So ein Leben in der Einsamkeit und Stille der Wildnis hat schon was Reizvolles, das muss auch ich gestehen, aber dass das auch Schattenseiten hat, muss man sich auch erst mal bewusst machen und eingestehen. Wer mit dem Gedanken spielt, auszusteigen, für den ist das Buch bestimmt was; für alle anderen, die Fans abenteuerlicher (realer) Geschichten sind, die sind mit »Minnesota Winter« wahrscheinlich ebenfalls gut beraten.

Für mich leider zu emotionslos
von Nici´s Buchecke am 06.06.2016

Dieses Buch war mir auf der Frankfurter Buchmesse ins Auge gefallen und hat mir sofort zugesagt. Das Thema klang spannend und humorvoll. Dieser Roman ist autobiographisch, was mir beim Lesen allerdings nicht so bewusst war. Die Person Elli war für mich schon ein wenig suspekt. Ich konnte mich irgendwie nicht richtig mit ihr anfr... Dieses Buch war mir auf der Frankfurter Buchmesse ins Auge gefallen und hat mir sofort zugesagt. Das Thema klang spannend und humorvoll. Dieser Roman ist autobiographisch, was mir beim Lesen allerdings nicht so bewusst war. Die Person Elli war für mich schon ein wenig suspekt. Ich konnte mich irgendwie nicht richtig mit ihr anfreunden. Sie ist widersprüchlich für mich, einerseits das scheue Reh, dass sich nur allein in der Hütte wäscht und andererseits, die allseits bereite Nymphe, die nackt in den See springt oder sich in Felsspalten mit Greg vergnügt. Für mich wirkte der ganze Roman etwas holprig und ich merkte deutlich, dass Frau Radinger meist Sachbücher schreibt. Das ganze wirkte, trotz großer Liebe und ziemlich irrationalen Handlungen aufgrund der Sehnsucht, doch emotionslos. Die Schilderungen von Greg, ließen bei mir kein direktes Bild dieses Mannes entstehen. Er war mir allerdings mit seiner ganzen Art unheimlich und unsympathisch und ich wüsste, dieser Mann würde mich kein zweites Mal sehen. Aber die Autorin hat das damals wohl anders gesehen. Ihr Schilderung der Ereignisse wirkte allerdings für mich relativ lieblos und herunter gerattert wie einen Lebenslauf. Also so war zumindest mein Empfinden. Interessant hingegen fand ich die Schilderung des autarken Lebens in der Wildnis, auch wenn das nichts für mich wäre. Dafür das Frau Radinger so auf Wölfe fixiert war, kam dieses Thema doch ein wenig zu kurz für mich. Den größten Teil der Beschreibungen nahmen sportliche Aktivitäten ein. Also mich konnte dieser Roman leider nicht überzeugen oder fesseln. Ich habe ihn bis zum Schluss gelesen, allerdings nicht weil ich nicht anders konnte, sondern eher um zu erfahren, ob Elli doch endlich zur Besinnung kommt. Ich weiß nicht wie ich diesen Roman einordnen kann, er ist ein Mix aus Naturführer, Biographie und Erotikroman auf wenig erotische Weise. Allerdings bin ich nach dem Lesen nicht geneigt noch mehr Bücher dieser Autorin zu lesen.


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