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Hostienfrevel

Serafina 2

(6)
Ein bewegender und spannender historischer Roman aus dem mittelalterlichen Freiburg
Begine Serafina hat sich in ihrer neuen Heimat gut eingelebt. Da erschüttert ein schlimmer Frevel Freiburg. Entweihte Hostien – im Münster, dem heiligsten Ort der Stadt! Der alte Kreuzbruder des Gotteshauses - grausam ermordet! Der Verdacht fällt auf einen jüdischen Schuster, der unter der Folter auch alles gesteht, was man von ihm hören will. Serafina indes hat einen anderen Verdächtigen im Blick. Doch dann geschehen Dinge, die Serafina an ihrem heimlichen Verbündeten, dem Stadtarzt Achaz, zweifeln lassen …
Nach «Das Aschenkreuz» der zweite Band in der historischen Krimiserie um die scharfsinnige Begine Serafina.
Portrait
Astrid Fritz

Astrid Fritz studierte Germanistik und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Als Fachredakteurin arbeitete sie anschließend in Darmstadt und Freiburg und verbrachte mit ihrer Familie drei Jahre in Santiago de Chile. Zu ihren großen Erfolgen zählen "Die Hexe von Freiburg", "Die Tochter der Hexe" und "Die Vagabundin". Astrid Fritz lebt in der Nähe von Stuttgart.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783644510715
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 673 KB
Verkaufsrang 5.319
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Band 2 der spannenden Krimi-Reihe um die Begine Sarafina!
Mindestens genauso gut wie Band 1. Allerdings ist es so, dass mir die Charaktere hier nicht so gut gefallen haben.
Band 2 der spannenden Krimi-Reihe um die Begine Sarafina!
Mindestens genauso gut wie Band 1. Allerdings ist es so, dass mir die Charaktere hier nicht so gut gefallen haben.

Mechthild Stephani, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Spannender historischer Roman aus Freiburg. Hier wird das Mittelalter lebendig. Spannender historischer Roman aus Freiburg. Hier wird das Mittelalter lebendig.

Die Begine Serafina verbirgt immer noch das große Geheimnis ihrer Vergangenheit. Derweil geschieht erneut ein grausamer Mord. Toller Schmöker! Die Begine Serafina verbirgt immer noch das große Geheimnis ihrer Vergangenheit. Derweil geschieht erneut ein grausamer Mord. Toller Schmöker!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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von Wildner Laura aus Rastatt am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein weitere historischer Krimi von Astrid Fritz. Ein toller Roman mit einem fantastisch eingebundenen historischen Background.

Hostienfrevel
von dorli am 08.10.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Freiburg 1415. Die Stadt ist in Aufruhr - die Hostien im Münster wurden entweiht, der niedergeschlagene Kreuzbruder stirbt! Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, der jüdische Schuster Mendel soll die Tat begangen haben. Doch die Begine Serafina hat Zweifel an der Schuld des Schusters und macht sich auf Spurensuche… „Hostienfrevel“ ist... Freiburg 1415. Die Stadt ist in Aufruhr - die Hostien im Münster wurden entweiht, der niedergeschlagene Kreuzbruder stirbt! Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, der jüdische Schuster Mendel soll die Tat begangen haben. Doch die Begine Serafina hat Zweifel an der Schuld des Schusters und macht sich auf Spurensuche… „Hostienfrevel“ ist der zweite Band der historischen Krimiserie um die scharfsinnige Begine Serafina. Auch ohne Kenntnis des ersten Bandes habe ich sehr schnell in diese Geschichte hineingefunden. Dank einiger geschickt platzierter Rückblenden in das bewegende Leben vor ihrer Beginenzeit, lernt man Serafina schnell und gut kennen. Astrid Fritz hat einen flüssigen, angenehm zügig zu lesenden Schreibstil. Die tollen Beschreibungen des mittelalterlichen Freiburgs haben mich sofort in das Geschehen hineingezogen und es hat mir großen Spaß gemacht, Serafina bei ihrer nicht immer ungefährlichen Suche nach dem wirklichen Täter zu begleiten. Da die Begine in ihrer Vergangenheit selbst schon einiges an Unrecht erfahren musste, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, unschuldig in Bedrängnis geratenen Menschen zu helfen. Bestürzt über den plötzlichen Hass auf den Schuster Mendel und die anderen jüdischen Familien, macht sich Serafina beherzt ans Werk und beginnt Nachforschungen anzustellen und unangenehme Fragen zu stellen. Sehr gut vermittelt Astrid Fritz die hitzige Atmosphäre in der Stadt. Man spürt, wie es in der Bevölkerung brodelt, fast jeder will die Juden als Schuldige am Hostienfrevel sehen, wittert man doch eine willkommene Möglichkeit, die ungeliebten Geldverleiher loszuwerden. Die Krimihandlung ist fesselnd und spannend, der Blick des Lesers wird in unterschiedliche Richtungen gelenkt und man kann bis zum Schluss über die Identität des Täters grübeln. Ausgesprochen gut gefallen haben mir auch das ausführliche Personenverzeichnis und das umfangreiche Glossar. „Hostienfrevel“ ist ein unterhaltsamer historischer Krimi, der mir ein paar spannende Lesestunden beschert hat.

Serafina ermittelt wieder - spannend
von mabuerele am 01.10.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wir schreiben das Jahr 1415. Im Münster in Freiburg wird der alte Kreuzbruder niedergeschlagen. Am nächsten Tag findet man am Altar entweihte Hostien. Sofort kommt das Gerücht auf, der Schuster Menzel könne der Schuldige sein. Menzel ist Jude. Serafina, die seit etwa einem halben Jahr bei den Beginen lebt,... Wir schreiben das Jahr 1415. Im Münster in Freiburg wird der alte Kreuzbruder niedergeschlagen. Am nächsten Tag findet man am Altar entweihte Hostien. Sofort kommt das Gerücht auf, der Schuster Menzel könne der Schuldige sein. Menzel ist Jude. Serafina, die seit etwa einem halben Jahr bei den Beginen lebt, findet die Anschuldigungen falsch und ermittelt. Eigentlich wollte ich schreiben, dass sie vorsichtig ermittelt, aber das trifft nicht den Kern. Es ist der zweite historische Krimi mit Serafina. Die junge Frau hat ein hartes Schicksal hinter sich. Bei den Beginen konnte sie neu anfangen und zur Ruhe kommen. Doch ihre Neugier und ihr Wille, der Gerechtigkeit zum Siege zu verhelfen, führt sie erneut in lebensgefährliche Situationen. Das Buch ist spannend geschrieben und lässt sich zügig lesen. Es fiel mir schwer, es zwischendurch aus der Hand zu legen. Historische Fakten und fesselnde Ermittlungen wurden geschickt miteinander verknüpft. Notwenige Informationen aus dem ersten Teil wurden gekonnt in die Handlung integriert. Dabei hat die Autorin genau das richtige Maß gefunden. Der Schreibstil orientiert sich an den heute gebräuchlichen Begriffen. Ab und an werden historische Worte eingeflochten. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten. Freiburg wird detailliert mit all seinen Besonderheiten beschrieben. Das bot sich automatisch an, wenn sich die Beginen in der Stadt bewegt haben. So formte sich nicht nur das Markttreiben zu einem Bild in meinem Kopf. Bald wurde klar, dass die Juden als Sündenböcke für das Geschehen herhalten sollten. Deutlich wird herausgearbeitet, welche Vorteile sich manch Bürger davon versprach, aber auch, dass es vernünftige Stimmen gab, die das Verhalten ablehnten. Der Mob der Straße ließ sich leicht negativ zu beeinflussen. Leider hat sich über die Jahrhunderte da nicht viel geändert. Besonderen Wert legt die Autorin auf aussagekräftige Dialoge. Wenn sich Serafina mit dem Stadtarzt anlegt, passt jedes Wort. In der eigentlichen Geschichte sind andere kleine Erzählungen versteckt. Ich denke unter anderen an das Verhalten von Adelheid. Gleichzeitig wird deutlich, dass das Verhalten der Beginen festen Regeln unterworfen werden musste, um diesen Lebensstil aufrechterhalten zu können. Ein Personenverzeichnis zu Beginn und ein Glossar am Ende vervollständigen das Buch. Vor jedem Kapitel befindet sich ein stilisiertes Kreuz. Der erste Buchstabe des Kapitelanfangs wurde in geschwungene, über zwei Zeilen gehende Schrift gesetzt. Das Cover wirkt in seiner unterschiedlichen Gestaltung edel. Die junge Frau und der Ausschnitt der Stadt sind glänzend gehalten, während der Rand mit dem Namen der Autorin in Gold eher griffig ist. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die exakte Darstellung des mittelalterlichen Lebens zeugt von genauer Recherche. Der hohe Spannungsbogen und die sympathische Ermittlerin sorgten dafür, dass das Lesen zum Vergnügen wurde.