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Der Zug der Waisen

Roman

(26)
Ein bewegender Roman über ein vergessenes Kapitel der amerikanischen Geschichte

New York, 1929: Mit neun Jahren verliert Vivian Daly, Tochter irischer Einwanderer, bei einem Wohnungsbrand ihre gesamte Familie. Gemeinsam mit anderen Waisen wird sie kurzerhand in einen Zug verfrachtet und in den Mittleren Westen geschickt, wo die Kinder auf dem Land ein neues Zuhause finden sollen. Doch es ist eine Reise ins Ungewisse, denn nur die wenigsten von ihnen erwartet ein liebevolles Heim. Und auch Vivian stehen schwere Bewährungsproben bevor ... Erst viele Jahrzehnte später eröffnet sich für die inzwischen Einundneunzigjährige in der Begegnung mit der rebellischen Molly die Möglichkeit, das Schweigen über ihr Schicksal zu brechen.

Rezension
"Ein Juwel!"
Portrait
Christina Baker Kline wuchs in England und in den Vereinigten Staaten auf. Sie hat Literatur und Kreatives Schreiben unterrichtet und sich als Buchautorin und Herausgeberin von Anthologien einen Namen gemacht. Ihr Roman "Der Zug der Waisen" war in den USA ein großer Erfolg und hielt sich monatelang an der Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste. Mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen lebt die Autorin in Montclair, New Jersey.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.11.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641130398
Verlag Goldmann
Übersetzer Anne Fröhlich
Verkaufsrang 3.153
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Eine unheilvolle Kindheit und zugleich ein Stück unbekannte Geschichte der USA in bewegenden, starken Bildern erzählt. Traurig, interessant und flüssig zu lesen. Eine unheilvolle Kindheit und zugleich ein Stück unbekannte Geschichte der USA in bewegenden, starken Bildern erzählt. Traurig, interessant und flüssig zu lesen.

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

New York in den zwanziger Jahren. Waisenkinder werden mit dem Zug zu neuen Familien gen Westen geschickt - in ein besseres Leben?
New York in den zwanziger Jahren. Waisenkinder werden mit dem Zug zu neuen Familien gen Westen geschickt - in ein besseres Leben?

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Bewegender Roman über eines der düstersten Kapitel der amerikanischen Geschichte des letzten Jahrhunderts! Klare Leseempfehlung. Bewegender Roman über eines der düstersten Kapitel der amerikanischen Geschichte des letzten Jahrhunderts! Klare Leseempfehlung.

Alexandra Sand, Thalia-Buchhandlung Landau

Wunderschöner und berührender Roman bei dem sich mir sogar Tränen in die Augen geschlichen haben. Ich kann das Buch guten Gewissens jedem empfehlen. Wunderschöner und berührender Roman bei dem sich mir sogar Tränen in die Augen geschlichen haben. Ich kann das Buch guten Gewissens jedem empfehlen.

„Bitte lesen!“

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

“Eine aufwühlende, dramatische, traurig machende und trotzdem Glück schenkende Leseerfahrung.“ Dieser Satz aus der Rezension von Alex Dengler sagt eigentlich alles über diesen spannenden, einfühlsamen Roman. Dieses Buch muss man lesen wenn man gerne Familiengeschichten mit geschichtlichem, wahren Hintergrund liest.
Auf jeden Fall empfehlenswert!
“Eine aufwühlende, dramatische, traurig machende und trotzdem Glück schenkende Leseerfahrung.“ Dieser Satz aus der Rezension von Alex Dengler sagt eigentlich alles über diesen spannenden, einfühlsamen Roman. Dieses Buch muss man lesen wenn man gerne Familiengeschichten mit geschichtlichem, wahren Hintergrund liest.
Auf jeden Fall empfehlenswert!

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Die Geschichte einer ungewöhnlichen generationsübergreifenden Freundschaft. Berührend und verständnisvoll erzählt. Die Geschichte einer ungewöhnlichen generationsübergreifenden Freundschaft. Berührend und verständnisvoll erzählt.

Anja Schmidt, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Eine Geschichte zweier Frauen, die sich durch Zufall treffen und doch viel gemeinsam haben. Unbedingt lesen!! Eine Geschichte zweier Frauen, die sich durch Zufall treffen und doch viel gemeinsam haben. Unbedingt lesen!!

„Auf der Suche nach einem Zuhause...“

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Dieser Roman spielt vorrangig In Amerika der 30iger Jahre. Niamh, neun Jahre alt, kommt mit ihrer Familie von der irischen Westküste in New York an. Der Vater hat in Irland nie genug für den Unterhalt seiner sechsköpfigen Familie verdient, in New York wird es nicht besser.
Bei einem Wohnungsbrand verliert Niamh ihre komplette Familie und wird von einer wohltätigen Organisation mit dem Zug voller Waisenkinder in den mittleren Westen geschickt. Eine Reise ins Ungewisse. „Nach und nach habe ich einige Informationen zusammengetragen: Dass Babys immer zuerst ausgewählt werden, dann ältere Jungen, beliebt bei den Farmern wegen ihres robusten Körperbaus und ihrer kräftigen Muskeln. Die Letzten, die ausgesucht werden sind Mädchen wie ich, zu alt, um noch zu Damen erzogen zu werden, zu jung, um im Haushalt einen große Hilfe zu sein, und nicht besonders nützlich auf dem Feld.“
Niamh kommt zu den Byrnes, die sich immer eine Tochter, insgeheim schon „Dorothy“ genannt, gewünscht haben. Aus Niamh wird Dorothy, sie wird allerdings nicht wie einen Tochter behandelt, sondern verstärkt die Belegschaft der Näherinnen, die für die Byrnes arbeiten und darf nicht, wie eigentlich geplant, die Schule besuchen. Dorothy leistet zunächst Zuarbeiten, wird dann immer besser und wird von einer älteren Näherin, Fanny, unter ihre Fittiche genommen. Als die Byrnes durch Aktienfall mittellos werden, wird Niamh an eine weitere Pflegefamilie vermittelt….
Mir hat der Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht, sehr gut gefallen. Im Anhang des Buches finden sich Fotos und Hintergrundinformationen zu des sogenannten „Orphan Trains“. Die Rahmenhandlung, die in der heutigen Zeit spielt, tritt sehr in den Hintergrund, ist aber für einen „runden“ Schuss der Handlung notwendig.Toll, mein Weihnachtstipp!!!
Dieser Roman spielt vorrangig In Amerika der 30iger Jahre. Niamh, neun Jahre alt, kommt mit ihrer Familie von der irischen Westküste in New York an. Der Vater hat in Irland nie genug für den Unterhalt seiner sechsköpfigen Familie verdient, in New York wird es nicht besser.
Bei einem Wohnungsbrand verliert Niamh ihre komplette Familie und wird von einer wohltätigen Organisation mit dem Zug voller Waisenkinder in den mittleren Westen geschickt. Eine Reise ins Ungewisse. „Nach und nach habe ich einige Informationen zusammengetragen: Dass Babys immer zuerst ausgewählt werden, dann ältere Jungen, beliebt bei den Farmern wegen ihres robusten Körperbaus und ihrer kräftigen Muskeln. Die Letzten, die ausgesucht werden sind Mädchen wie ich, zu alt, um noch zu Damen erzogen zu werden, zu jung, um im Haushalt einen große Hilfe zu sein, und nicht besonders nützlich auf dem Feld.“
Niamh kommt zu den Byrnes, die sich immer eine Tochter, insgeheim schon „Dorothy“ genannt, gewünscht haben. Aus Niamh wird Dorothy, sie wird allerdings nicht wie einen Tochter behandelt, sondern verstärkt die Belegschaft der Näherinnen, die für die Byrnes arbeiten und darf nicht, wie eigentlich geplant, die Schule besuchen. Dorothy leistet zunächst Zuarbeiten, wird dann immer besser und wird von einer älteren Näherin, Fanny, unter ihre Fittiche genommen. Als die Byrnes durch Aktienfall mittellos werden, wird Niamh an eine weitere Pflegefamilie vermittelt….
Mir hat der Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht, sehr gut gefallen. Im Anhang des Buches finden sich Fotos und Hintergrundinformationen zu des sogenannten „Orphan Trains“. Die Rahmenhandlung, die in der heutigen Zeit spielt, tritt sehr in den Hintergrund, ist aber für einen „runden“ Schuss der Handlung notwendig.Toll, mein Weihnachtstipp!!!

„wenig bekannt und historisch bedeutsam...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Die Erzählung über die sogenannten Waisenzüge ist wahr und ein eher trauriges Kapitel der amerikanischen Geschichte. Zwischen 1854 und 1929 wurden mehr als 250 000 verwaiste, obdachlose oder verlassene Kinder von verschiedenen sozialen Organisationen in den mittleren Westen geschickt - um in Pflegefamilien ein neue Heimat zu finden. Manche von ihnen wurden herzlich aufgenommen , viele wurden als billige Arbeitskräfte gehalten und andere wurden geschlagen und misshandelt. Ein schweres Trauma hatten allerdings alle : das Gefühl der Entwurzelung und das Fehlen der eigenen Identität in jeglicher Hinsicht. Dem Schicksal dieser Kinder gewidmet, ist dieses Buch schon fast ein Denkmal zu nennen... am Beispiel Vivian zeigt es, wie viel ein Mensch zu bewältigen vermag und wie viel ein junger rebellischer Mensch wie Molly daraus für das eigene Leben ziehen kann ..ein wunderbares, bewegendes Buch mit Schicksalen und tiefgehenden Freundschaften die einen sofort mitnehmen ! Die Erzählung über die sogenannten Waisenzüge ist wahr und ein eher trauriges Kapitel der amerikanischen Geschichte. Zwischen 1854 und 1929 wurden mehr als 250 000 verwaiste, obdachlose oder verlassene Kinder von verschiedenen sozialen Organisationen in den mittleren Westen geschickt - um in Pflegefamilien ein neue Heimat zu finden. Manche von ihnen wurden herzlich aufgenommen , viele wurden als billige Arbeitskräfte gehalten und andere wurden geschlagen und misshandelt. Ein schweres Trauma hatten allerdings alle : das Gefühl der Entwurzelung und das Fehlen der eigenen Identität in jeglicher Hinsicht. Dem Schicksal dieser Kinder gewidmet, ist dieses Buch schon fast ein Denkmal zu nennen... am Beispiel Vivian zeigt es, wie viel ein Mensch zu bewältigen vermag und wie viel ein junger rebellischer Mensch wie Molly daraus für das eigene Leben ziehen kann ..ein wunderbares, bewegendes Buch mit Schicksalen und tiefgehenden Freundschaften die einen sofort mitnehmen !

Kundenbewertungen

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Übersicht
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TOP Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Hirschegg-Pack am 13.12.2017

Eine Geschichte, basierend auf wahren Ereignissen. Von Beginn an fesselt einen die Geschichte, nicht zuletzt durch die Charaktere, mit denen man sich sofort verbunden fühlt. Zusätzlich ist die Übersetzung toll, sodass auch die Sprachwahl und der Lesefluss absolut stimmen. Fazit: Sehr empfehlenswert!

Ein eindrücklicher, berührender historischer Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 29.04.2017
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestossen und da ich noch nie etwas über die " Orphan Trains" gehört habe wurde meine Neugierde geweckt.... Der Schreibstil ist sehr bildhaft, atmosphärisch, lebendig und überaus angenehm und flüssig zu lesen. Erzählt wird aus zwei verschiedenen Perspektiven, nämlich in... Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestossen und da ich noch nie etwas über die " Orphan Trains" gehört habe wurde meine Neugierde geweckt.... Der Schreibstil ist sehr bildhaft, atmosphärisch, lebendig und überaus angenehm und flüssig zu lesen. Erzählt wird aus zwei verschiedenen Perspektiven, nämlich in der autodiegetischen Form aus der Sicht der zu Beginn ( 1929) neunjährigen Niahm ( später erhielt sie noch andere Namen) Im Jetzt 2011 kommt die siebzehnjährige Molly im personalen Stil zu Wort. Zu einem Durcheinander kam es nie, da alles immer ganz klar am Beginn des Kapitels deklariert wird. Niahms Charakter wurde sehr gründlich ausgearbeitet und ich habe sie auf Anhieb in meine Herz geschlossen. Sie hat eine offene, ehrliche, natürliche Art, wirkt aber nie vorwitzig und handelt häufig sehr vorbildlich besonnen und klug. Oft konnte ich nur staunen über ihre Handlungen und wie sie mit Ereignissen umgegangen ist und dennoch wirkt es nie übertrieben oder künstlich. Im Jetzt, also im Jahr 2011, wo sie immerhin das stolze Alter von 91 Jahren erreicht hatte kommt sogar noch die humorvolle Seite von ihr zum Vorschein ;) Molly hingegen wirkt auf mich recht rebellisch und irgendwie wütend, obwohl sie im tiefsten Herzen eigentlich eine sehr verletzliche, sensible Seite hat. Weitere Protagonisten, die für die Handlung wichtig sind wurden soweit gut und genügend gezeichnet. Der ganze Aufbau der Geschichte hat mir gut gefallen, obwohl ich sagen muss, dass mich der Plot in der Vergangenheit viel mehr gefesselt, berührt und beeindruckt hat. Mehrere Male hatte ich echt einen Kloss im Hals und war einfach nur erschüttert über die damaligen Ereignisse. Zwar handelt es sich hier um einen fiktiven Roman, dennoch basiert dieser ja auf wahren historischen Fakten, was mich zusätzlich bewegte. Erst als die alte Dame und Molly aufeinander treffen faszinierte mich die Handlung im Jahr 2011 auch mehr. Schön fand ich übrigens dass beide Protagonistinnen ein Lieblingsbuch haben, bei Molly ist es " Jane Eyre", welches ich nun unbedingt auch endlich einmal lesen will ;) und " Anne auf Green Gables" war für Vivian wichtig geworden ( dieses kenne ich noch aus meiner Jugend ;) Zwischendurch hätte ich mir noch mehr Vertiefung gewünscht vor allem als " Niahm" und " Dutchy" aufeinander treffen, da entwickelten sich viele Dinge zu rasant so dass es sich schon fast unglaubwürdig anfühlte. Auch gegen Ende des Buches ging mir alles ein bisschen zu schnell, hier hätte die Autorin ruhig länger verweilen können.... Ein eindrücklicher, berührender, historischer Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Ich vergebe hiermit gerne 4,5 Sterne

Sehr lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Spelle am 02.03.2017
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Ein sehr bewegendes Buch über das Schicksal eines irischen Waisenkindes, anrührend erzählt und im Grunde zurückgehend auf tatsächlich stattgefundene Kindertransporte von N.Y. in den mittleren Westen der USA Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. (Erinnert hin und wider an Figuren aus Charles Dickens "Oliver Twist".) Absolut lesenswert. ... Ein sehr bewegendes Buch über das Schicksal eines irischen Waisenkindes, anrührend erzählt und im Grunde zurückgehend auf tatsächlich stattgefundene Kindertransporte von N.Y. in den mittleren Westen der USA Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. (Erinnert hin und wider an Figuren aus Charles Dickens "Oliver Twist".) Absolut lesenswert.