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Sommer 1927

(8)
1927. Ein Sommer der ein ganzes Jahrhundert prägte

Es ist die Geschichte eines Sommers, und doch ist es so viel mehr. Das Jahr 1927 ist für Amerika entscheidend auf dem Weg zur Weltmacht. Es sind die goldenen Zwanziger: der Aktienmarkt boomt, das Fernsehen wird erfunden, die Filme sind nicht mehr stumm, und verrückte Pläne entstehen, wie der, vier Köpfe in den völlig unzugänglichen Mount Rushmore zu meißeln. Es ist die Zeit, in der ein junger Flieger namens Charles Lindbergh Ruhm und Ehre erlangt, aber auch die des Al Capone und des größten Schulmassakers aller Zeiten. Und in diesen Monaten werden durch fatale Entscheidungen die Weichen für die bevorstehende Weltwirtschaftskrise gestellt. Bill Bryson erzählt davon so spannend, als sei es eine unglaubliche Abenteuergeschichte, voller erstaunlicher geschichtlicher Momente aus der Zeit, als Amerika erwachsen wurde ...

Rezension
"Wer die Geschichte jenes Sommers kennt, versteht die Gegenwart umso besser"
Portrait
Bill Bryson wurde 1951 in Des Moines, Iowa, geboren. 1977 zog er nach Großbritannien und schrieb dort mehrere Jahre u. a. für die Times und den Independent. Mit seinem Englandbuch »Reif für die Insel« gelang Bryson der Durchbruch. Heute ist er in England der erfolgreichste Sachbuchautor der Gegenwart. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt und stürmen stets die internationalen Bestsellerlisten. 1996 kehrte Bill Bryson mit seiner Familie in die USA zurück, wo es ihn jedoch nicht lange hielt. Er war erneut »Reif für die Insel«, wo er heute wieder lebt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 640 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.10.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641120191
Verlag Goldmann
Dateigröße 6033 KB
Übersetzer Thomas Bauer
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Ricarda Martius, Thalia-Buchhandlung Dresden

Bill Bryson ernster als sonst. Aber wie gewohnt wird man bei der Schilderung des außergewöhnlichen Sommers 1927 gut unterhalten und es bleiben einige Denkanstöße zurück. Bill Bryson ernster als sonst. Aber wie gewohnt wird man bei der Schilderung des außergewöhnlichen Sommers 1927 gut unterhalten und es bleiben einige Denkanstöße zurück.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Unbekanntes Schicksalsjahr wunderbar kurzweilig aufgearbeitet. Unbekanntes Schicksalsjahr wunderbar kurzweilig aufgearbeitet.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein turbulentes Jahr für Amerika wird von Bryson, wie es typisch für ihn ist, im Style eines Abenteuerromans durchschritten. Bryson beweist, warum er ein bedeutender Autor ist. Ein turbulentes Jahr für Amerika wird von Bryson, wie es typisch für ihn ist, im Style eines Abenteuerromans durchschritten. Bryson beweist, warum er ein bedeutender Autor ist.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Amerika wird Weltmacht. Alle Weichen dazu wurden 1927 gestellt. Ein faszinierendes Buch, nicht nur für Menschen die Amerika lieben. Amerika wird Weltmacht. Alle Weichen dazu wurden 1927 gestellt. Ein faszinierendes Buch, nicht nur für Menschen die Amerika lieben.

Frank Wehrmann, Thalia-Buchhandlung Peine

Großartig. Bryson auf historischen Spuren eines Jahres, das für so manchem einen Wendepunkt darstellt. Großartig. Bryson auf historischen Spuren eines Jahres, das für so manchem einen Wendepunkt darstellt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Bayreuth am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eindrucksvolles Gemälde eines ereignisreichen Jahres, das unterschiedliche Facetten von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beleuchtet. Inklusive Bildmaterial in der Buchmitte.

Langwierig aber Interessant
von Stefanie Klever am 30.01.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Ich kenne jedes Buch von Bill Bryson, bin ein richtiger Fan seiner Bücher und seiner Art zu schreiben. Was er hier abliefert, hebt sich einigermaßen von seinem üblichen Stil ab. Sicherlich ist alles toll recherchiert, vermutlich stimmen die Fakten und im Prinzip ist das die Thematik auch sehr interessant.... Ich kenne jedes Buch von Bill Bryson, bin ein richtiger Fan seiner Bücher und seiner Art zu schreiben. Was er hier abliefert, hebt sich einigermaßen von seinem üblichen Stil ab. Sicherlich ist alles toll recherchiert, vermutlich stimmen die Fakten und im Prinzip ist das die Thematik auch sehr interessant. Aber: Er verstrickt sich in zähe, lange Phrasen und man hat irgendwann nicht mehr das Gefühl ein Buch von Bill Bryson zu lesen, sondern auf einem fiesen, alten Kaugummi herum zu kauen. Er kann das definitiv besser!

Ein durchaus entscheidendes Jahr
von Michael Lehmann-Pape am 07.11.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Es gibt Jahreszahlen, die man besser und prägnanter im Kopf mit Ereignissen verbindet. 1918, 1929, 1939, 1945, 1989. Das nun dieses Jahr 1927, welches Bryson breit und vielfältig vor die Augen des Lesers stellt, es für Amerika intensiv "in sich hatte", fast ebenso wie die eingeprägten "großen" Daten des letzten Jahrhunderts,... Es gibt Jahreszahlen, die man besser und prägnanter im Kopf mit Ereignissen verbindet. 1918, 1929, 1939, 1945, 1989. Das nun dieses Jahr 1927, welches Bryson breit und vielfältig vor die Augen des Lesers stellt, es für Amerika intensiv "in sich hatte", fast ebenso wie die eingeprägten "großen" Daten des letzten Jahrhunderts, das erschließt sich allerdings bei der Lektüre des Buches schnell und griffig. Die Atlantiküberquerung Lindberghs im Mai 1927 (wie überhaupt die Flugpioniere von sich reden machten in diesem Jahr), die Erfolge von Babe Ruth (und Bryson erläutert in bester Weise hier die Bedeutung des Baseball und jenes Babe Ruth in diesem 1927 auch für den europäischen Leser), die Enthüllungen über eine Affäre des amerikanischen Präsidenten, finanzpolitische Absprachen und Entscheidungen, die für den Zusammenbruch der Börsen 1929 von schicksalhafter Bedeutung waren (wie die 20er Jahre an sich bekannt waren für finanzielle Täuschungsmanöver im großen Stil), die internationale Affäre um Sacco und Vanzetti mit den zigtausend Zuschauern beim Trauerzug nach deren Hinrichtung, die Hochzeit Al Capones, die Modeerscheinung der "Flappers" mit vorher nie gekannter Lässigkeit und Freizügigkeit, der Anfang vom Niedergang Fords, und, und, und. Verbindend zwischen den vielen "großen" und auch manchen "kleinen" Themen im Buch ist die spürbare kulturelle Veränderung im Amerika des Jahres, die entweder in jenem Sommer kulminiert und lange bereits schwelende Entwicklungen zusammenführt, aber auch Entscheidungen und Ereignisse, die von diesem Jahr aus tief auf die weitere Zukunft einwirkten. Entwicklungslinien, die Bryson ebenso flüssig erzählt vor Augen führt, wie er die Vielfalt der Ereignisse dieses Jahres noch einmal lebendig werden lässt. Dass ein Präsident mit einem einfachen Satz ohne weitere Erläuterung mitteilt, dass er nicht mehr antreten wird und über 80 Jahre gerätselt werden wird, was die genauen Hintergründe für Coolidge waren gehört dabei ebenso in die besonderen Ereignisse von 1927, wie die besonderen Ereignisse um Lindbergh herum. "Die Ironie ist, dass Charels Lindbergh zu dem Zeitpunkt, als Amerika bereit war, sich in die Lüfte zu schwingen, niemandes Held mehr war". Aber er hat entscheidend mit dafür gesorgt, dass Amerika bereit war, "in die Lüfte" zu gehen. Ein interessantes, buntes, sehr präsent wirkendes Buch zu Ereignissen, die fast 90 Jahre zurückliegen und doch das moderne Leben durch ihre Weichenstellung mitgeprägt haben und manchen Mythos der Neuzeit begründeten.