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WIR

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D-503, der Konstrukteur des Raumschiffs INTEGRAL, führt Tagebuch. Er berichtet vom Leben in der gläsernen Stadt, im "Einzigen Staat", der mit technischer Perfektion das Leben seiner Bürger bis ins kleinste Detail regelt - sogar das Liebesleben. Alles, was chaotische Natur darstellt, ist draßen vor der grünen Mauer ausgesperrt.
Konstrukteur D-503 beginnt, infolge einer Beiehung zu der schönen I-303 die Schattenseiten dieser perfekten Welt zu erkennen, doch erfassen kann er das alles nicht. Triebe und Wünsche einer längst vergangenen Zeit werden in ihm wach. D-503 entwickelt eine "Seele" und wird ein Rebell. Doch zum Schluss kann er seiner Konditionierung doch nicht entkommen.
Jewgenij Iwanowitsch Samjatin wurde 1884 in der mittelrussischen Provinzstadt Lebedjan geboren. Während seiner Studienzeit schloss er sich der Fraktion der Bolschewiki an. Im Jahr 1920 schrieb er den Zukunftsroman WIR. nNachdem das Erscheinen seines Romans WIR im Westen zur Ächtung des Autors in seiner Heimat geführt hatte, emigrierte er nach Frankreich. Samjatin starb 1937 in Paris
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 215 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783736835450
Verlag BookRix GmbH & Co. KG
eBook
2,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Hörspiel - Eine leider vom Aussterben bedrohte Gattung.
von kvel am 09.09.2018
Bewertet: Hörbuch (CD)

Inhalt ? gemäß Rückseite: Zurück in die Zukunft! 26. Jahrhundert, das Mathematische Zeitalter hat begonnen. Glücklich und zufrieden lebt die Nummer D-503 im Einzigen Staat, in dem die Menschen dem unzivilisierten Zustand der Freiheit entwachsen und auf reine Nummern reduziert sind. In gläsernen Wohnungen führen sie ein erfülltes Leben unter dem... Inhalt ? gemäß Rückseite: Zurück in die Zukunft! 26. Jahrhundert, das Mathematische Zeitalter hat begonnen. Glücklich und zufrieden lebt die Nummer D-503 im Einzigen Staat, in dem die Menschen dem unzivilisierten Zustand der Freiheit entwachsen und auf reine Nummern reduziert sind. In gläsernen Wohnungen führen sie ein erfülltes Leben unter dem segensreichen Joch der Vernunft. Doch dann verliebt sich D-503 in die rebellische I-330, die ihm die Welt jenseits der Stadtmauern zeigt und seinen Glauben an das System ins Wanken bringt. Die großartige Hörspielinszenierung von Christoph Kalkowski zeigt eindrucksvoll, dass Samjatins Zukunftsroman aus dem Jahr 1920 nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. Ein packendes Hörspiel mit Hanns Zischler, Andreas Pietschmann, Jana Schulz u.v.a. Anmerkung: Das zugrundeliegende Originlawerk kenne ich leider nicht. Meine Meinung: Ich finde das Hörspiel ist toll gesprochen und auch die Musikunterlegung ist sehr gelungen! Ein ehrliches ganz, ganz großes Kompliment hierfür! Aber leider konnte ich dann doch nicht mehr als 3 Sterne vergeben, weil das Hörspiel meiner Meinung nach grobe (logische) Lücken hat, so dass man als Hörer nicht immer den Fortgang der Story und die Beweggründe der Protagonisten nachvollziehen konnte. Leider, leider, das ist sehr schade, denn gerne hätte ich dieses an sich tolle Werk sehr viel besser bewertet. Vielleicht hätte man es nicht so sehr kürzen dürfen oder man hätte es in der Bearbeitung ausführlicher bearbeiten sollen.

Eine transparente Welt.
von Verena Gwosdz aus Offenbach am 28.01.2012
Bewertet: Taschenbuch

Samjatin beschreibt in seinem dystopischen Roman eine Zukunftsvision, die einem Gänsehaut über den Rücken jagt. Ein vollkommen transparenter, ja tatsächlich gläserner Staat, in dem jede Minute des Tages im Einklang mit dem Kollektiv verbracht werden muss. Menschen sind keine Menschen mehr, sondern Nummern. Doch unser Erzähler, mit "Namen" D-503,... Samjatin beschreibt in seinem dystopischen Roman eine Zukunftsvision, die einem Gänsehaut über den Rücken jagt. Ein vollkommen transparenter, ja tatsächlich gläserner Staat, in dem jede Minute des Tages im Einklang mit dem Kollektiv verbracht werden muss. Menschen sind keine Menschen mehr, sondern Nummern. Doch unser Erzähler, mit "Namen" D-503, entwickelt im Laufe der Geschichte individuelles Denken (vom staatlichen Gesundheitsamt auch als "Seele" bzw. "Krankheit" bezeichnet) und das Dank einer Frau, der revolutionär eingestellten I-330. Samjatin stellte den Roman 1920 fertig - für diese Zeit eine bahnbrechende Geschicht mit Weitblick. Sprachlich ist dieses Werk einfach wunderbar und diente Orwell und Huxley auf jeden Fall als Fundament .