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Mein Leben

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Von vielen wird sie die letzte wahre Diva genannt. Wie keine andere Frau unserer Epoche verkörpert sie Schönheit, Sex und Sinnlichkeit. In ihrer Autobiographie öffnet Sophia Loren die Schatztruhe ihrer Erinnerungen: Sie erzählt, wie sie als uneheliches Kind in großer Armut in Neapel aufwuchs, wie es war, mit Marcello Mastroianni das Traumpaar der Filmwelt darzustellen, mit dem Regisseur Vittorio De Sica zu arbeiten und mit Charlie Chaplin, Anthony Quinn, John Wayne und Cary Grant, der ihr einen Heiratsantrag machte. Eine mitreißende Reise durch die Welt des Films und eine Liebeserklärung an das Leben.
Rezension
»Sophia Loren erzählt ihr Leben und gibt tiefe Einblicke. Ehrlich und spannend.«, Frau von Heute, 02.01.2015
Portrait
Sophia Loren, geboren am 20. September 1934, wuchs in armen Verhältnissen in Neapel auf. Nach ersten Schönheitswettbewerben und als Modell für Fotoromane wurde sie von ihrem späteren Ehemann, dem Produzenten Carlo Ponti, entdeckt und begann eine Schauspielausbildung. Nach ersten Erfolgen in Italien erfolgte der Durchbruch in Hollywood mit Filmen wie »Hausboot« oder »Es begann in Neapel«. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, u.a. 1961 den Oscar für »… und dennoch leben sie« sowie 1991 den Ehrenoscar. Heute lebt sie mit ihrer Familie am Genfersee.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783492968553
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 12609 KB
Übersetzer Antje Peter, Christine Ammann, Claudia Kolitzus
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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"The Italian way of Life"
von Dr. M. am 17.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Jüngeren Zeitgenossen sagt der Name Sophia Loren vielleicht nicht mehr allzu viel. Beginnend mit den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts begann der Stern dieser in jeder Beziehung ungewöhnlichen Frau am Filmhimmel Italiens und später Hollywoods aufzugehen. Zunächst jedoch verdiente sie ihr kleines Geld mit der Interpretation von sogenannten Fotoromanen... Jüngeren Zeitgenossen sagt der Name Sophia Loren vielleicht nicht mehr allzu viel. Beginnend mit den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts begann der Stern dieser in jeder Beziehung ungewöhnlichen Frau am Filmhimmel Italiens und später Hollywoods aufzugehen. Zunächst jedoch verdiente sie ihr kleines Geld mit der Interpretation von sogenannten Fotoromanen und nahm an Schönheitswettbewerben teil, bei denen es allerdings nie zu einem Sieg reichte. Wenn man diese Autobiografie liest, dann kann man einmal mehr sehen, welche Zufälle ein Leben bestimmen können. Sofia Scicolone traf als junges Mädchen auf den Produzenten Carlo Ponti, der sie eher nebenbei auch mit dem Starregisseur Vittorio De Sica bekannt machte. Von diesem Zeitpunkt an ging es mit ihrer Karriere steil bergauf. Bei Ponti hingegen waren wohl sofort auch andere Beweggründe im Spiel. Er wurde später ihr Mann, mit dem sie bis zu seinem Tode über 50 Jahr zusammen lebte. Die Loren bildete einst mit Marcello Mastroianni das Traumpaar des italienischen Films. Beider Natürlichkeit, ihre Freundschaft oder auch ihre Gegensätzlichkeit machten das besondere an ihrem gemeinsamen Spiel aus. Man kann so etwas vielleicht nicht in Worte fassen - Sophia Loren bemerkt dazu einfach lakonisch, dass zwischen ihr und Mastroianni die Chemie von Anfang an stimmte. Und: "Wir vermittelten der Welt den >>Italian way of Life<<, dessen Selbstironie die nationalen Schranken mit Leichtigkeit überwand." Sophia Loren schreibt mit der Weisheit des Alters über ihr langes Leben, sehr zurückhaltend, warm und klug. Während man anfangs vielleicht noch ein wenig fremdelt, weil der Beginn ihres Weges schon sehr lange zurückliegt und man ihre ersten Filme kaum noch kennt, so wird der Text später immer interessanter und intensiver. Schon allein deswegen, weil man immer mehr von ihrer Warmherzigkeit und Natürlichkeit mitgerissen wird. Neben viel Persönlichem beeindrucken die Schilderungen des Verhaltens einiger Berufskollegen wie Charlie Chaplin, Richard Burton, Cary Grant, Peter Sellers oder Clark Gable. Völlig verrückt erscheint vom heutigen Standpunkt das Wirken der italienischen Justiz, zu deren prominenten Opfern sich das spätere Ehepaar Loren-Ponti durchaus zählen darf. Nicht nur die gerade noch abgewendete Anklage wegen Bigamie bzw. Beihilfe zur selbigen, sondern vor allem die Steuerverfahren zeigen, dass die verschärfte Behandlung Prominenter keine neue Erscheinung darstellt, sondern wohl eher einen beständigen Ausfluss juristischer Profilierungssucht bildet. Keines der Verfahren überlebte eine letzte Instanz, auch wenn dies einen unglaublichen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten erforderte. Weil sie Italien als Heimat nicht aufgeben wollte, ging Sophia Loren im Rahmen eines dieser Verfahren sogar für mehrere Wochen ins Gefängnis, obwohl sie von ihrer Unschuld überzeugt war. "Eigentlich bin ich ein introvertierter Mensch, der die Ruhe und Einsamkeit liebt. Die mondäne Welt hat mich immer ermüdet. Ich vertraue Fremden nur schwer und schenke Bekanntschaften keine große Bedeutung." Solche Sätze erwartet man gewöhnlich nicht von Weltstars, die in der Glitzerwelt leben. Aber sie zeigen einmal mehr, dass dies die Welt der Illusionen ist, eine Bühne, auf der Menschen Rollen spielen und nicht sich selbst. Natürlich geht es in diesem Buch hauptsächlich um Filme und ihr Umfeld. Aber es ist auch ein bemerkenswertes Zeugnis von Lebensklugheit einer warmherzigen Frau.