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Das Ende

Kampf bis in den Untergang - NS-Deutschland 1944/45

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Das apokalyptische Finale des »Dritten Reiches«

In der Endphase des Zweiten Weltkriegs glich das Leben in Deutschland einem Albtraum, die Städte lagen in Trümmern, Millionen von Menschen waren tot. Warum kämpften die Deutschen bis zum bitteren Ende weiter? Ian Kershaw schildert die letzten Monate des »Dritten Reichs«, vom Attentat auf Hitler im Juli 1944 bis zur Kapitulation im Mai 1945, und zeichnet dabei meisterhaft das Räderwerk nach, das das nationalsozialistische Herrschaftssystem bis zum Schluss in Gang hielt.

Das »Dritte Reich« kämpfte nicht nur bis zum bitteren Ende, bis zur totalen Niederlage, es funktionierte auch bis zum Schluss. Bis die Rote Armee vor den Pforten der Reichskanzlei stand, wurde die öffentliche Ordnung in Deutschland, das täglich ein Stück mehr unter alliierte Besatzung geriet, weitgehend aufrechterhalten. Löhne wurden gezahlt und die Verwaltung arbeitete – wenngleich unter großen Schwierigkeiten – weiter. Aber warum war das so? Zentral bei der Frage nach Antworten, warum das Regime so lange durchhalten konnte, sind die Strukturen von Hitlers Herrschaft und die Mentalitäten, die sie untermauerten.

Portrait
Ian Kershaw, geboren 1943, zählt zu den bedeutendsten Historikern der Gegenwart. Bis zu seiner Emeritierung war er Professor für Modern History an der University of Sheffield, seine große zweibändige Biographie Adolf Hitlers gilt als Meisterwerk der modernen Geschichtsschreibung. Bei DVA sind außerdem von ihm erschienen »Hitlers Freunde in England« (2005), »Wendepunkte. Schlüsselentscheidungen im Zweiten Weltkrieg« (2010) und »Das Ende« (2013). Der erste Teil seiner großen Geschichte des 20. Jahrhunderts in Europa, »Höllensturz« (2016), ist ein hochgelobter und preisgekrönter Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 704 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641128098
Verlag DVA
Übersetzer Klaus Binder, Bernd Leineweber, Martin Pfeiffer
eBook
13,99
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Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Kershaw bleibt der Meister der Geschichtsschreibung und beleuchtet den Unsinn des Kampfes bis zum Ende des Deutschen Reiches. Kershaw bleibt der Meister der Geschichtsschreibung und beleuchtet den Unsinn des Kampfes bis zum Ende des Deutschen Reiches.

Johannes Bauer, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Diese Buch hilft zu verstehen, warum das „Dritte Reich“ nicht nur bis zum bitteren Ende, bis zur totalen Niederlage kämpfte, sondern warum es auch bis zum Schluss funktionierte. Diese Buch hilft zu verstehen, warum das „Dritte Reich“ nicht nur bis zum bitteren Ende, bis zur totalen Niederlage kämpfte, sondern warum es auch bis zum Schluss funktionierte.

Kundenbewertungen

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Warum kämpften die Deutschen bis zum bitteren Ende?
von einer Kundin/einem Kunden aus Saarbrücken am 11.12.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Kershaw vergleicht in seinem Buch das Ende des 2. Weltkriegs mit dem des Ersten. Im 1. Weltkrieg wurde das kriegsführende Regime durch eine Revolution von unten gestürzt, eine vollständige Zerstörung Deutschlands oder auch nur dessen Besatzung konnte dadurch vermieden werden. Im 2. Weltkrieg hielt sich das Hilterregime bis zum... Kershaw vergleicht in seinem Buch das Ende des 2. Weltkriegs mit dem des Ersten. Im 1. Weltkrieg wurde das kriegsführende Regime durch eine Revolution von unten gestürzt, eine vollständige Zerstörung Deutschlands oder auch nur dessen Besatzung konnte dadurch vermieden werden. Im 2. Weltkrieg hielt sich das Hilterregime bis zum Schluss, selbst die Verwaltung funktionierte bis April 1945. So dass der Krieg bis zur vollständigen Niederlage und Zerstörung Deutschland weitergeführt werden konnte. Warum das System bis zuletzt funktionierte, versucht der Autor zu ergründen. Und findet zwei wichtige Aspekte 1.das Verhalten der Kriegsgegner. 2. die Personifizierung des Regimes auf die Person Hitler.