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Der Kontrabaß

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Normalerweise gehen Kontrabässe unter im Orchester, es gibt keine Soloparts, höchstens Duos. Im Leben des Musikers ist der Kontrabaß Geliebte, Freund, Feind und Verhinderer des eigenbestimmten Weges. Soziale Analyse, Slapstick und Milieukomik und ein fest gespannter Bogen, der monologisch und entschlossen den Schwingungen des menschlichen Zusammenspiel(en)s nachstreicht.
Portrait
Patrick Süskind, geboren 1949 in Ambach am Starnberger See, studierte in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte und verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Schreiben von Drehbüchern. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück ›Der Kontrabaß‹, 1985 sein Roman ›Das Parfum‹, der 2005 von Tom Tykwer verfilmt wurde. 1987 folgte die Erzählung ›Die Taube‹ und 1991 ›Die Geschichte von Herrn Sommer‹, mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé. Patrick Süskinds Werk ist in über fünfzig Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 112 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.11.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783257606232
Verlag Diogenes Verlag AG
Dateigröße 1508 KB
Verkaufsrang 30.755
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7,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Eigentlich ein Ein-Personen-Stück für die Bühne, ist dieser melancholisch-witzige Monolog eines mittelmäßigen Musikers über die "Beziehung" zu seinem Instrument auch so gelungen ! Eigentlich ein Ein-Personen-Stück für die Bühne, ist dieser melancholisch-witzige Monolog eines mittelmäßigen Musikers über die "Beziehung" zu seinem Instrument auch so gelungen !

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Eines der tollsten Stücke, die ich kenne. Die unerfüllte Liebe zur Sopranistin Sarah, die vermeintliche Unbedeutenheit des eigenen Intruments. Komisch, traurig, einzigartig. Eines der tollsten Stücke, die ich kenne. Die unerfüllte Liebe zur Sopranistin Sarah, die vermeintliche Unbedeutenheit des eigenen Intruments. Komisch, traurig, einzigartig.

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die Leidenschaft zur Musik & das Zusammenleben mit einem einnehmenden Musikinstrument machen dem Erzähler das Leben sowohl leicht & schwer. Ein Kammerspiel voller Andeutungen.... Die Leidenschaft zur Musik & das Zusammenleben mit einem einnehmenden Musikinstrument machen dem Erzähler das Leben sowohl leicht & schwer. Ein Kammerspiel voller Andeutungen....

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden aus Schweinfurt am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Interessante Geschichte die tiefe Einblicke in das Leben und Leiden des Musikers gibt. Sehr ehrlich und nicht für Musiker interessant!

Grossartiger Monolog
von dola am 11.02.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Auch wenn ich es nie als Theater erlebt habe. Patrick Süskinds "Der Kontrabass" ist ein vielversprechender, leicht lesbarer und sehr lesenswerter Monolog. Liest man das Stück, kann man sich direkt in den 35-jährigen Kontrabassisten eines Opernorchesters hineinversetzten. Er erklärt dem Publikum äusserst anschaulich, das Wunderwerk des Kontrabass. Je mehr man... Auch wenn ich es nie als Theater erlebt habe. Patrick Süskinds "Der Kontrabass" ist ein vielversprechender, leicht lesbarer und sehr lesenswerter Monolog. Liest man das Stück, kann man sich direkt in den 35-jährigen Kontrabassisten eines Opernorchesters hineinversetzten. Er erklärt dem Publikum äusserst anschaulich, das Wunderwerk des Kontrabass. Je mehr man sich dem Ende naht, desto mehr erfahren wir über seinen Beruf, seine Gefühle für die Sopranistin Sarah und seinen zuerst verborgenen Hass gegenüber dem Kontrabass. Ein Meisterwerk, in dem man auch viele Informationen zum grössten Streichinstrument, dem Kontrabass, erfahren kann. Ein äusserst echtes Theater mit gipfelndem Abschluss. Auf jeden Fall lesenswert!

Beim Üben
von Polar aus Aachen am 03.05.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine Zeitlang war Der Kontrabaß das meistgespielte Stück auf deutschen Bühnen. Was nicht nur an der Geschichte des darin auftretenden Musikers lag, auch weil Schauspieler immer auf der Suche nach einem Soloprogramm sind, mit dem sie ihr Publikum verzaubern können. Der Kontrabaß gehört nicht unbedingt zu den Instrumenten in... Eine Zeitlang war Der Kontrabaß das meistgespielte Stück auf deutschen Bühnen. Was nicht nur an der Geschichte des darin auftretenden Musikers lag, auch weil Schauspieler immer auf der Suche nach einem Soloprogramm sind, mit dem sie ihr Publikum verzaubern können. Der Kontrabaß gehört nicht unbedingt zu den Instrumenten in einem Orchester, an dass man gleich denkt. Wie etwa bei den Streichern, die allein schon wegen ihrer großen Anzahl ins Auge fallen, oder beim Klavier, das zumeist neben dem Dirigenten Platz findet. Und so ist auch der Kontrabassspieler nicht der Mensch, der im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht. Was bei Publikum wie Leser gut ankommt, weil er sogleich denkt, dass auch er mehr Scheinwerferlicht verdient habe. Süßkind schafft es, Instrument wie Musiker in einer Symbiose zu vereinen. Während der Kontrabassspieler über die Musik und das Instrument philosophiert, redet er vor allem über sich. Sprachlich bis ins Slapstickhafte ausgefeilt, menschliche Abgründe nicht meidend, versteht das Stück den Leser, wie den Zuschauer für sich einzunehmen und ihm eine angenehme Zeit zu bereiten, bei der er miterleben darf, wie da jemand eine Nische im Leben gefunden hat, mit der es sich leben läßt.