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Zaz

Paris

(1)
Rezension
Sie kam mit "Zaz", ihrem Debüt, 2010 quasi aus dem Nichts, verkaufte allein in Frankreich eine Million und weltweit mehr als zwei Millionen Exemplare und schaffte in Deutschland Doppelplatin. Vom Nachfolger, "Recto Verso" (2013), gingen weltweit 1,5 Millionen Einheiten weg. Mit dem dritten Streich begibt sich Isabelle Geffroy alias Zaz nun auf einen Retrotrip. Und sie kann es sich leisten. Denn es kommt generell gar nicht so sehr darauf an, was Zaz singt, sondern vielmehr darauf, wie sie es tut - und dass sie es ist, die da singt. Sie hat das gewisse Etwas, den magischen Touch in der Art und Weise, wie sie das Songmaterial mit ihrem ganz persönlichen künstlerischen Fingerabdruck versieht, wie sie mit leicht angerauter Stimme, lässig und nonchalant, die zeitlosen Qualitäten der Songs ins Licht rückt. Und anders lässt sich auch kaum erklären, warum ausgerechnet eine französische Sängerin wie Zaz nicht nur in ihrer Heimat, sondern auch in Deutschland und anderswo so viel Erfolg hat - mit einem Repertoire, mit dem sie sich von Anfang an in die große Chansontradition stellte und diese noch mit Swing und Jazz anreicherte. Da fallen selbst Sprachbarrieren nicht mehr ins Gewicht, wie sich zum Beispiel beim Münchner "Tollwood"-Festival zeigte, wo tausende von deutschen Fans ihre Lieder mitsangen. Mit "Paris" geht Zaz nun auf einen konsequenten Retrotrip, der aber dank ihrer nonchalanten und von jedem unangebrachten Respekt befreiten Selbstsicherheit so frisch und unverbraucht wirkt, als wären zwölf der 13 Tracks nicht schon Jahrzehnte alt. Daher fügt sich auch "Dans Mon Paris", das einzige neue Stück, das Zaz zusammen mit ihren Mitstreitern geschrieben hat, nahtlos swingend ins Programm. Davon abgesehen finden sich hier Hymnen auf Paris aus den Jahren 1930, 1939 oder 1941 oder auch aus den Sechzigern Chansons von Charles Trenet, Yves Montand oder Léo Ferré manche davon mit Bigband-Arrangements oder Gipsy-Swing veredelt. "À Paris", nach dem letzten Weltkrieg ein Hit von Yves Montand, wird als Barbershop-Acapella-Version serviert bei "I Love Paris" ("Ganz Paris träumt von der Liebe") von Cole Porter singt die Kanadierin Niki Yanofsky im Duett mit, und Quincy Jones hatte als Produzent hier sowie bei zwei weiteren Tracks die Hand im Spiel. Bei "J'Aime Paris Au Mois De Mai" von Charles Aznavour, singt der Meister als Duettpartner mit, und "Paris Canaille", im Original von Léo Ferré und in den Sechzigern gesungen von Juliette Gréco, ist nur einer der vielen formidablen Höhepunkte dieser ersten Produktion, die Zaz über Warner Music vertreibt. Manfred Gillig-Degrave (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
Portrait
Zaz ist eine französisch Nouvelle-Chanson-Sängerin, die auch gerne auf den Jazzgesang und dessen Stilmittel zurückgreift. Geboren wurden sie als Isabelle Geoffroy am 01.05.1980 in Tours

Diskografie
Alben
2010 - Zaz
2011 - Sans Tsu Tsou (Live Tour)
2013 - Recto verso
Singles
2010 - Je veux
2010 - Le Long de la route
2011 - La fée
2011 - Éblouie par la nuit
2013 - On ira
2013 - Cette journée
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 07.11.2014
Sprache Deutsch
EAN 0825646223374
Genre Pop
Hersteller Warner Music
Spieldauer 27 Minuten
Komponist Zaz
Verkaufsrang 2.130
Musik (CD)
7,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig in 2 - 3 Tagen
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Buchhändler-Empfehlungen

„Einfach charmant! “

Verena Flor, Thalia-Buchhandlung Lüdenscheid

Wer Zaz schon kennt, der wird von diesem Album begeistert sein. Unglaublich gut gibt sie hier französische Klassiker wieder, die einem nicht mehr aus dem Ohr gehen. Ich selbst höre sie unglaublich gerne beim kochen.
Wer Zaz schon kennt, der wird von diesem Album begeistert sein. Unglaublich gut gibt sie hier französische Klassiker wieder, die einem nicht mehr aus dem Ohr gehen. Ich selbst höre sie unglaublich gerne beim kochen.

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