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MUC

Roman

Die München 2120-Reihe 1

(11)
Schon als kleines Mädchen träumte Pia von der sagenumwobenen Stadt MUC, die irgendwo nördlich ihres abgeschiedenen Alpendorfes liegen soll. Jetzt, als Erwachsene, erträgt sie die Enge und Borniertheit ihrer Heimat nicht mehr und macht sich auf den Weg in die legendäre Stadt. Doch die dschungelartige Wildnis, in die sich das Alpenvorland nach der großen Katastrophe vor 100 Jahren verwandelt hat, ist gefährlich. Und auch MUC selbst entpuppt sich nicht als das Paradies, das Pia sich vorgestellt hat.
Rezension
„Filmreif, grenzgenial, schlicht der Hammer! Das bisherige literarische Highlight 2015!“
Orkus, 01.05.2015
Portrait
Anna Mocikat, geb. 1977, machte zunächst eine journalistische Ausbildung, ehe sie an der renommierten Drehbuchwerkstatt München (Filmhochschule München) ein Stipendium erhielt und Drehbuchschreiben studierte. Anschließend war sie mehr als zehn Jahre lang im Filmbusiness als Drehbuchautorin und Regisseurin tätig, wobei sie mit zahlreichen namhaften TV-Sendern und Produktionsfirmen zusammen arbeitete. Später schrieb sie als Gamewriterin für diverse deutsche Videospielhersteller. Anna Mocikat lebt in der Nähe von München, "MUC" ist ihr Debütroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.11.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426424087
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 704 KB
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Daniela Ferchland, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Eine fesselnde Dystopie. Lassen Sie sich in eine packende Handlung um Pia auf der Suche nach ihrem Bruder und der Stadt MUC ziehen. Der Auftakt zu einem spannenden Mehrteiler! Eine fesselnde Dystopie. Lassen Sie sich in eine packende Handlung um Pia auf der Suche nach ihrem Bruder und der Stadt MUC ziehen. Der Auftakt zu einem spannenden Mehrteiler!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Auftakt einer dreiteiligen Dystopie: 2120 in München, 100 Jahre nach dem "großen Sterben" - interessante Vorstellung mit inhaltlichen Schwächen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 22.08.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Der Roman handelt im Jahr 2120 in Bayern. Pia macht sich, 100 Jahre nachdem die Menschheit einer Seuche zum Opfer fiel, von ihrem Alpendorf auf den Weg nach MUC, der Stadt, in die ihr Bruder Paul vor fünf Jahren aufgebrochen war und in die sie selbst alle Hoffnung auf... Der Roman handelt im Jahr 2120 in Bayern. Pia macht sich, 100 Jahre nachdem die Menschheit einer Seuche zum Opfer fiel, von ihrem Alpendorf auf den Weg nach MUC, der Stadt, in die ihr Bruder Paul vor fünf Jahren aufgebrochen war und in die sie selbst alle Hoffnung auf eine bessere Zukunft setzt, auf. Die 20-jährige Pia ist eine Aussätzige, da sie als einzig Schwarzhaarige unter Rothaarigen lebt. Aus Erzählungen stellt sie sich MUC als einen Ort der Freiheit, des Wohlstandes und der Kultur vor. Der Weg über die Alpen ist allein voller Gefahren, aber die erfahrene Kletterin schafft es tatsächlich, die Stadt zu erreichen und in einer Gemeinschaft voller Diebe im Untergrund eine Ersatz-Familie zu finden. Sie lernt von ihnen und betritt für die Diebeszüge immer öfter die Oberfläche, an der die Angehörigen der Kommune nicht erwünscht sind und an der sie aufgrund ihrer Haarfarbe permanenter Enttarnungsgefahr ausgesetzt ist. Dennoch steht sie bald vor der Wahl, ob sie ein Leben im Untergrund führen möchte oder ihr Glück tatsächlich in MUC versucht. "MUC" ist der erste Teil einer dreiteiligen Dystopie, die sich um die gleichnamige Stadt dreht. Die Menschheit ist fast ausgestorben und nur die Rothaarigen haben überlebt. Wissenschaft und Kultur sind um Jahrhunderte zurückgesetzt. Die wenigsten Menschen können lesen und schreiben und haben auch darüber hinaus jedes Wissen über den einstigen Fortschritt verloren. Sie kämpfen um die einfachsten Errungenschaften, weshalb es nur wenige Auserwählte gibt, die in der Hochstadt in MUC leben, von einem Propheten angeführt werden und sich vor den Gefahren von Außen durch Wächter abschotten. Diejenigen, denen es nicht so gut geht, leben in den Dörfern außerhalb oder zählen zu der friedfertigen Kommune, die die Oberschicht bestiehlt und der sich Protagonistin Pia anschließt. Die Mehrheit der handelnden Personen ist im Alter von Pia, weshalb sich "MUC" eher wie ein Jugendroman liest. Es wird ein Endzeitszenario beschrieben, wobei lange im Unklaren bleibt, wie es zum "großen Sterben" gekommen ist. Stattdessen verwendet die Autorin viel Mühe damit, Dinge und Orte zu beschreiben, die für Pia fremd sind. Ich habe mir einen Prolog gewünscht, in dem man die Hintergründe der Apokalypse erfahren hätte können. Zudem hätte ich mir eine Erklärung dafür gewünscht, wie das gesamte Wissen der Menschheit, alle naturwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Errungenschaften so einfach von der Erde verschwinden konnten, wenn doch zumindest die Rothaarigen überlebt hatten und auch Literatur offensichtlich noch vorhanden ist. So wirkte der Roman auf mich etwas konstruiert und in den Details nicht immer ganz durchdacht. Die Idee hinter der Romanreihe - ein Überleben einer Elite von Menschen in den Resten einer Stadt, die sich aus egoistischem Eigenschutz vor anderen abschottet - fand ich sehr interessant, da sie auf mich weniger abwegig wirkt, als ein Szenario auf einem fremden Planeten, der kultiviert werden soll. Trotz inhaltlicher Schwächen und eines etwas in die Länge gezogenen Beginns, macht mich "MUC" neugierig auf Band 2 der Trilogie, von dem ich mir weniger Umschreibungen und dafür mehr Spannung von Anbeginn erwarte. Zudem erhoffe ich mir, mehr über das Leben in MUC an der Oberfläche zu erfahren und wie das System dort von einem Propheten als Alleinherrscher zusammengehalten wird.

Endzeitthriller Made in Germany
von einer Kundin/einem Kunden am 16.11.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Die bayrischen Wälder im Jahr 2120. Die Welt, wie wir sie heute kennen, existiert nicht mehr. Vor knapp 100 Jahren sind durch eine rätselhafte Krankheit über 95 Prozent der Menschheit innerhalb von drei Tagen gestorben. Die einzigen Überlebenden dieser unheimlichen Epidemie waren Leute mit roten Haaren. Durch den Zusammenbruch... Die bayrischen Wälder im Jahr 2120. Die Welt, wie wir sie heute kennen, existiert nicht mehr. Vor knapp 100 Jahren sind durch eine rätselhafte Krankheit über 95 Prozent der Menschheit innerhalb von drei Tagen gestorben. Die einzigen Überlebenden dieser unheimlichen Epidemie waren Leute mit roten Haaren. Durch den Zusammenbruch der weltweiten Gesellschaftsstrukturen ist viel an Wissen verloren gegangen, die Menschen entwickeln sich technisch zurück. Die Welt im Jahr 2120 gleicht somit einer Welt des Mittelalters. Es gibt keinen Strom mehr, keine funktionierenden weltweiten Netzwerke und auch keine Regierungen mehr. Die wenigen Menschen, die es noch gibt, haben sich in abgelegene Dörfer zurückgezogen und wollen dort von der großen, weiten Welt nichts mehr wissen. Alle bis auf eine: Pia, die Protagonistin des Romans. Pia ist in vielerlei Hinsicht anders als die übrigen Bewohner ihres Dorfes. Sie hat Interesse an der Welt „da draußen“, außerdem ist sie die einzige Person in der kleinen Dorfgemeinschaft die nicht rote, sondern schwarze Haare hat. Ihre Tante Marion hat sie nach dem Tod ihrer Eltern zu sich genommen, ihr Großvater lehrt sie viele Dinge aus früherer Zeit. So ist sie beispielsweise der einzige Mensch weit und breit, der lesen kann. Auch das ist eine Eigenschaft, die mit dem Ende der bekannten Welt fast vollständig vergessen worden ist. Pia beschließt auf eigene Faust die Welt da draußen zu erkunden. Ihr kleiner Bruder Paul ist vor einiger Zeit verschwunden, das dient ihr als zusätzliche Motivation den Schritt ins Ungewisse zu wagen. Da es allerdings kaum noch Menschen gibt, sind weite Teile der Welt von der Natur zurückerobert worden. Die einzige größere Stadt, die es, so wird zumindest im Dorf erzählt, noch gibt, ist die Stadt MUC (besser bekannt unter dem alten Namen München). Pia begibt sich also auf die Suche nach Paul und MUC. Es ist der Beginn einer Reise durch eine untwirtliche Welt, die sich die Autorin hier erdacht hat. Pia stößt auf ihrer Reise immer wieder auf Relikte aus der „alten Welt“, bei welchen ihr nicht klar ist worum es sich handelt. Für uns mag der Gebrauch eines Dosenöffners vollkommen normal erscheinen, wenn man allerdings noch nie eine volle Konservendose gesehen hat, ist das natürlich ein seltsamer Gegenstand. Da die Menschen dazu noch sehr stark dezimiert wurden, sind die Populationen der Tiere wieder stark angewachsen. Bären, Wölfe, wilde Hirsche und Luchse lauern überall. Ein Buch, das ich zufällig bei der Durchsicht meines Regals zu Hause entdeckt habe. Packender und mitreißender Endzeitthriller Made in Germany. Mittlerweile sind auch zwei weitere Bände um die Heldin Pia erschienen. Werde mit Sicherheit auch diese mit Freude lesen.

München 2120
von NiWa aus Euratsfeld am 25.10.2015
Bewertet: Einband: Paperback

München im Jahr 2120. Die Menschheit wie wir sie kennen ist ausgelöscht. Übrig geblieben sind Rothaarige, weil sie gegen den Virus immun waren, und kaum ein Schatten unserer technischen Errungenschaften, die Pia mit großen Augen entdeckt. 100 Jahre nach dem großen Sterben hat sich Pia auf der Suche nach ihrem... München im Jahr 2120. Die Menschheit wie wir sie kennen ist ausgelöscht. Übrig geblieben sind Rothaarige, weil sie gegen den Virus immun waren, und kaum ein Schatten unserer technischen Errungenschaften, die Pia mit großen Augen entdeckt. 100 Jahre nach dem großen Sterben hat sich Pia auf der Suche nach ihrem Bruder auf nach MUC gemacht und hofft in der einstigen Großstadt nicht nur ihn sondern auch Antworten auf ihre Fragen zu finden. Wie haben die Menschen vor dem Virus gelebt? Warum hat sich ihr Bruder nie bei ihr gemeldet? Und warum hat sie als einziger Mensch schwarze Haare? Pia unterscheidet sich nicht nur durch ihr schwarzes Haar von vielen anderen, sondern auch durch ihre Wissbegier. Sie will wissen, was einst geschehen ist, warum der Großteil der Menschen gestorben ist und wie diese einst gelebt haben. So nimmt sie ihre gefährliche Reise nach MUC auf - von dem sie später erfährt, das es eigentlich München heißt - und starrt staunend auf die Überbleibsel einer alten Welt.  Schon hier hat mich die Autorin für sich gewonnen. Pia geht so offen auf neue - eigentlich alte Dinge - zu, interessiert sich dafür und denkt in ihrer Art über deren Verwendung und die Vergangenheit nach, dass man sich sofort in sie einfühlen kann. Waffen, Autos, Toaster oder das Smartphone, es handelt sich um Gegenstände die Pia nur vom Hörensagen kennt und sich mit einer großen Verwunderung Gedanken macht, wozu wir sie wohl einst benötigt haben. Neben der Protagonistin hat mich auch das besondere Setting überzeugt. Wenn Bayern zum Schauplatz einer Dystopie wird, war es für mich als geneigter Leser ein Muss, mit Pia gemeinsam diese Welt zu erkunden und es war einfach mal etwas anderes, sich vom alpenländischen Raum auf nach München zu kämpfen. Natürlich wäre es keine Dystopie, gäbe es kein Regime, das sich über andere stellt und Gegenspieler, die sich in Guerilla-Manier auflehnen. Auch in diesem Punkt hat die Autorin vorzügliche Arbeit geleistet, Einblicke in die Funktionsweise dieser Welt gestattet und trotzdem ausreichend Raum gelassen, um die Neugier auf den nächsten Band anzustacheln. Einzig, während der ersten Kapitel ist mir der Schreibstil etwas holprig vorgekommen, und am Anfang habe ich mir etwas schwer getan, die Welt aus Pias Augen zu betrachten. Trotzdem konnte mich Anna Mocikat auf eine eindrucksvolle Reise ins München der Zukunft entführen und hat mir eine Welt gezeigt, die hoffentlich nicht nach der unsrigen kommen wird. Die MUC-Reihe: Prequel: Robins Reise 1) MUC 2) MUC. Die verborgene Stadt