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Winston Churchill

Der späte Held

(7)
Als Winston Churchill 25 Jahre alt war, hatte er Kriege auf drei Kontinenten erlebt, fünf Bücher geschrieben und einen Sitz im britischen Unterhaus gewonnen. Als er 60 war, galt er politisch als gescheiterter Mann. Doch dann kam mit dem Zweiten Weltkrieg Churchills größte Stunde. Als Premierminister leistete er den entscheidenden Widerstand gegen Hitler-Deutschland und führte sein Land bis zum siegreichen Kriegsende.
”Wir sind doch alle Würmer. Aber ich glaube, ich bin ein Glühwurm“, hat Winston Churchill (1874–1965) in jungen Jahren einmal verkündet. Kaum einer besaß so reiche Talente, um solchen Ehrgeiz zu befriedigen. Churchill kämpfte als Soldat in Englands Kolonialkriegen, wurde als Kriegskorrespondent und Kriegsabenteurer berühmt, bekleidete im Laufe seines Lebens fast jeden Ministerposten seines Landes und wurde zwei Mal Premierminister. Daneben war er ein anerkannter Maler, ein begeisternder Redner und ein begnadeter Schriftsteller – der einzige Staatsmann, der je den Nobelpreis für Literatur erhielt. Dabei konnte er gleichermaßen inspirieren wie irritieren: als radikaler Sozialreformer und als Imperialist alter Schule, als entschlossener Krieger und als Vordenker einer friedlichen Welt nach den Weltkriegen. Thomas Kielinger erzählt das fesselnde Leben dieser Jahrhundertgestalt mit kritischer Bewunderung und narrativem Glanz.
Portrait
Thomas Kielinger berichtet seit 1998 für ”Die Welt“ aus London. Seine journalistischen Beiträge wurden vielfach ausgezeichnet. Für seine Arbeit für die deutsch-britischen Beziehungen erhielt er 1995 den Orden eines Honorary Officer ofthe Order ofthe British Empire (OBE).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783406668906
Verlag C.H.Beck
Verkaufsrang 27.144
eBook
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Sebastian Schuy, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Die großartig geschriebene, kurzweilig zu lesende Biographie einer der interessantesten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts hat mich begeistert und mir ein neues Bild vermittelt. Die großartig geschriebene, kurzweilig zu lesende Biographie einer der interessantesten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts hat mich begeistert und mir ein neues Bild vermittelt.

„Never surrender!“

Iris Grißtede, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Eine spannende und kurzweilige Biographie über eine der Persönlichkeiten des 20 Jahrhunderts, dessen größte Stunde in der dunkelsten Zeit Europas kam. Aber Winston Churchill war mehr, geboren unter Queen Victoria, gekämpft als Soldat in den Kolonialkriegen des Empires. Er war Kriegskorrespondent, Schriftsteller, Maler, bekleidete fast alle Ministerposten des Landes und war zwei mal Premierminister. Aber auch sehr umstritten und kurz bevor Nazideutschland den 2. Weltkrieg begann, fast vergessen Eine spannende und kurzweilige Biographie über eine der Persönlichkeiten des 20 Jahrhunderts, dessen größte Stunde in der dunkelsten Zeit Europas kam. Aber Winston Churchill war mehr, geboren unter Queen Victoria, gekämpft als Soldat in den Kolonialkriegen des Empires. Er war Kriegskorrespondent, Schriftsteller, Maler, bekleidete fast alle Ministerposten des Landes und war zwei mal Premierminister. Aber auch sehr umstritten und kurz bevor Nazideutschland den 2. Weltkrieg begann, fast vergessen

„"... ich glaube, ich bin ein Glühwurm."“

Tanja Kuhner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Das Bild des alten Churchill, mit Zigarre - wie auf dem Umschlag - steht uns vor Augen. Wie abenteuerlich sein langes Leben war, wie facettenreich seine Persönlichkeit, beschreibt Thomas Kielinger auf elegante Weise.
Schon vor 1900 war Churchill Teilnehmer an drei Kriegen, bekleidete danach beinahe alle Ministerposten bis hin zum Premierminister und brachte die entscheidende Wende im zweiten Weltkrieg. Daneben war er ein überaus produktiver und erfolgreicher Schriftsteller ( Nobelpreis für Literatur).

Eine wahrhaft packende Lektüre!
Das Bild des alten Churchill, mit Zigarre - wie auf dem Umschlag - steht uns vor Augen. Wie abenteuerlich sein langes Leben war, wie facettenreich seine Persönlichkeit, beschreibt Thomas Kielinger auf elegante Weise.
Schon vor 1900 war Churchill Teilnehmer an drei Kriegen, bekleidete danach beinahe alle Ministerposten bis hin zum Premierminister und brachte die entscheidende Wende im zweiten Weltkrieg. Daneben war er ein überaus produktiver und erfolgreicher Schriftsteller ( Nobelpreis für Literatur).

Eine wahrhaft packende Lektüre!

Kundenbewertungen

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"No sports" hat er nie gesagt...
von Hägar aus Saulgrub am 14.03.2018
Bewertet: Taschenbuch

Inspiriert durch den großartigen Film mit Gary Oldman wollte ich mich weiter bilden. J. Fest hatte ich schon gelesen (sehr informativ) und nach Recherche habe ich mich für dieses Buch neueren Datums entschieden. Flüssig und gut geschrieben.

Ein interessanter Mensch, aber kein Held
von Sikal am 21.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jeder hörte den Namen Winston Churchill im Geschichtsunterricht, ist er doch tief verbunden mit den Ereignissen des 2. Weltkrieges. Doch dieser britische Staatsmann war nicht nur ein bedeutender Staatsmann, er hatte vielfältige Talente – und diese Vielseitigkeit versucht der Autor Thomas Kielinger in dieser Biographie herauszuarbeiten. Der aus einer der... Jeder hörte den Namen Winston Churchill im Geschichtsunterricht, ist er doch tief verbunden mit den Ereignissen des 2. Weltkrieges. Doch dieser britische Staatsmann war nicht nur ein bedeutender Staatsmann, er hatte vielfältige Talente – und diese Vielseitigkeit versucht der Autor Thomas Kielinger in dieser Biographie herauszuarbeiten. Der aus einer der ältesten aristokratischen Familien Englands stammende (den Marlboroughs) Churchill war Luxus gewohnt und so musste er beizeiten versuchen, seinen gewohnten Lebensstandard hochzuhalten. Mit vielen Interessen und Talenten gesegnet, verdiente er seine Brötchen zuweilen als Reporter, Schriftsteller, Politiker, dann wieder als Maler. Dem Autor gelingt es hier, diese einzelnen Episoden gut darzustellen. Für mich gab es an der Person Churchill viel Neues zu entdecken, für Churchill-Kenner werden bestimmt etliche Wiederholungen vorkommen. Das Buch ist in einzelne Kapitel gegliedert, die wiederum themenmäßig in kleiner Abschnitte unterteilt werden. So ist ein angenehmer Lesefluss gegeben. Kielinger schreibt erzählerisch und flüssig, leicht verständlich und ohne ausufernde Verschachtelungen. Durch diesen angenehmen Erzählstil ist man sofort mitten im Thema und lässt sich mitreißen ob dieses interessanten Mannes. Zwei Gewohnheiten eignete sich Churchill bereits in frühen Jahren an: die Zigarre und seine unverzichtbare Siesta. Diese Bräuche behielt er auch sein Leben lang bei und traf wohl so manche Entscheidung über Krieg oder Frieden im Bett. Ebenso erfahren wir einen kurzen Rückblick in seine Kindheit und Jugend, seine schulischen (Nicht-)Leistungen, seine Verbindung zu seiner Mutter und den Erwartungen des Vaters. Charakterlich hatte er wohl ein ausdrucksstarkes Charisma, konnte Menschen begeistern und für sich gewinnen, überzeugte oft durch glänzende Einfälle oder eine bildgesättigte Sprache. Durch sein literarisches Können, waren seine Reden oftmals gefürchtet, ob der Ausführlichkeit und der plastischen Worte. Des Weiteren musste er lernen mit Rückschlägen und Verlust umzugehen. Als er ganz am Boden war, die Politik ihn mehr oder weniger beiseite geschafft hatte, verfiel er in eine tiefe Depression. Durch die Malerei schaffte er es wieder, sein Leben neu auszurichten. Ein großer Teil ist natürlich seiner Beteiligung am 2. Weltkrieg gewidmet, seine Verbindung zu Roosevelt und seinen Hass auf Hitler. Und obwohl Churchill zu dieser Zeit bereits zu den „Oldies“ gehörte, zeigte er größten Einsatz, arbeitete bis zum Umfallen – und erwartete dies ebenso von seinen Mitarbeitern. Er war zweifelsfrei ein faszinierender Politiker, aber keinesfalls ein Held. Warum auch? Es wurden viele Fehler gemacht, Menschen bewusst geopfert und Zerstörungen vorsätzlich herbeigeführt. Er war ein Kriegsherr und fasziniert von Macht und Einfluss. Dass er mit taktischem Kalkül und einer gehörigen Portion Glück im zweiten Weltkrieg vielleicht so einiges noch vermeiden konnte (oder auch nicht – wer weiß das im Nachhinein schon so genau), stellt ihn jetzt nicht gleich in ein glanzvolles Licht. „Meiner Meinung nach sollten Sie unbedingt mit den Versuchen mit Gasbomben fortfahren, vor allem mit Senfgas, um aufsässige Einheimische bestrafen zu können, ohne ihnen schwere Verletzungen beizubringen.“ (Kriegsminister Churchill, 1920, Mesopotamien) – Diese kaltblütige Aussage passt nicht so ganz zu dem Mythos, den uns der Autor hier vermitteln will. Trotzdem vergebe ich gerne vier Sterne und eine Leseempfehlung und hoffe auf kritische Leser.

Spannend erzählte Biographie, mit gehöriger Portion Verneigung vor Churchill und seinem Werk.
von Wedma am 26.09.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Churchill Biographie aus der Feder von Thomas Kielinger ist ein gehaltsvolles Werk, das nicht nur das Leben von W. Churchill erzählt, sondern auch ein gutes Stück europäischer Geschichte aus dieser spannender Perspektive. Es gibt viel Positives über dieses Buch zu berichten. Man sieht die fundierte Recherche, die hier zugrundeliegt. Churchill... Churchill Biographie aus der Feder von Thomas Kielinger ist ein gehaltsvolles Werk, das nicht nur das Leben von W. Churchill erzählt, sondern auch ein gutes Stück europäischer Geschichte aus dieser spannender Perspektive. Es gibt viel Positives über dieses Buch zu berichten. Man sieht die fundierte Recherche, die hier zugrundeliegt. Churchill kommt deutlich sowohl als Politiker als auch als Schriftsteller und Maler rüber. Es wird auch klar, wie diverse Facetten seiner Persönlichkeit ineinander greifen und Churchill zu einer komplexen Figur gestalten. Die Leser erfahren auch mal weniger bekannte Details aus Churchills Leben. Auch die wichtigen Fragen und Entscheidungen vor dem und während des zweiten Weltkrieges, genauso diese im Fall des ersten Weltkrieges, sind detailliert und unterhaltsam dargeboten worden. Der Autor ist sprachgewandt und setzt dies gezielt wie gekonnt ein. Für den Erzählstil konnte ich mich etwas weniger begeistern: Er ist wie ein Gespräch mit den Lesern angegangen worden, bloß erschien er mir doch etwas gekünstelt und manchmal auch belehrend und von oben herab. Ein weiterer Punkt, der auf wenig Begeisterung meinerseits stieß: Es wurde rege zwischen den Zeiten, Ereignissen und Themen gesprungen. Etwas mehr Stringenz habe ich oft gewünscht. Zudem wurden einige, nicht wenige, Themen angesprochen und fallengelassen, sodass man etwas über den Anfang eines Sachverhalts, einer Beziehung, in etwa zw. Churchill und Stalin oder Churchill und Adenauer, etc. erfuhr, das wurde dann aber nicht zu Ende erzählt, und ich musste rätseln, was daraus geworden ist. Bei Stalin z.B. wurde zum Schluss dieses Erzählstrangs angedeutet, Stalin hätte sich an bestimmte Zusagen nicht gehalten. Es blieb aber wage, was denn genau. Zwei, drei Sätze, um solche angefangenen Subthemen abzuschließen, wären schon sehr hilfreich gewesen und hätten dem Ganzen einen besseren, stimmigeren Eindruck verliehen. Viele angefangene Erzählstränge lösten sich leider im Wohlwollen auf. Etwas weniger Pathos und Verneigung vor Figur Churchill wäre auch schöner gewesen. Es ist, als ob das unbedingte Ziel war es, Churchill als einen Helden hinzustellen, egal was, völlig ungeachtet dessen, was er für Fehler gemacht und für grausige Pläne gehegt hat, z.B. Er plante, kurz nach der Beendigung des zweiten Weltkrieges Russland anzugreifen, um seinen politischen Einfluss zu mindern. Oder auch Bombardement der dt. Städte kurz vor dem Kriegsende, uvm. Churchill ist eigentlich ein Mann, der viele unnötige Tode, viel Leid und Zerstörung im großen Stil zu verantworten hätte. Er wurde innenpolitisch auch mehrmals abgewählt und aus der großen Politik entfernt. Solche Dinge wurden zwar erzählt, aber alles in so ein Licht voller Glanz und Gloria und Bewunderung über die historische Größe etc. pp. dieses Mannes getaucht, dass eine kritische Auseinandersetzung da keinen Platz hatte. Gut, man kann wohlwollend sagen, es ist wohl so ein Ansatz, die Churchill Biographie auf solche Art zu erzählen. Der Autor hat sein profundes Wissen zu dem Thema und vielen angrenzenden Bereichen eingehend demonstriert. Das Ganze jedoch etwas nüchterner darzubieten, wäre ein Plus gewesen. Nichtsdestotrotz, kann ich hier vier Sterne vergeben und eine Leseempfehlung aussprechen. Man erfährt schon viel Spannendes, unterhaltsam dargeboten, über Churchill und seine Zeit, die eine beachtliche Spanne aufweist und Kernmomente der europäischen Geschichte beinhaltet. Das Buch habe ich auch gehört. Sprecher Gert Heidenreich hat sehr gut gelesen. Er hat eine wohl klingende, professionell geschulte Stimme, die er perfekt einzusetzen weiß. Ich gewann jedoch den Eindruck, dass dieses Belehrende und sich vor Churchill Verneigende, aber auch das Unterhaltsame dieses Werkes, durch Heidenreichs Art noch verstärkter zutage trat. Man kann dieses Werk auch gut hören, keine Frage.