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Elsas Stern. Ein Holocaust-Drama

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Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird die junge Jüdin Elsa nach Auschwitz deportiert. Die Begegnung mit dem skrupellosen KZ-Arzt Erich Hauser verändert ihr Leben auf grausame Weise. Fast 35 Jahre bewahrt sie das Geheimnis, bis sie eines Tages ihrem Peiniger in einem New Yorker Restaurant wiederbegegnet. Elsas Tochter Leni erfährt erst aus dem Tagebuch ihrer Mutter von der tragischen Geschichte ihrer Familie, die in Auschwitz mit Menschenexperimenten begann … Lenis Gedanken werden daraufhin von einem unweigerlichen Ziel bestimmt: Dr. Hauser für seine Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen.
Portrait
Agnes Christofferson , geboren 1976 in Deutsch Eylau, Polen, lebt seit ihrem 12. Lebensjahr in Deutschland. Nach abgeschlossener Berufsausbildung folgten Heirat und die Geburt eines Sohnes. Bereits seit der Jugend begleitet sie das Schreiben und seit 2008 ist sie als Autorin tätig: Unter dem Pseudonym Julienne Christofferson erfolgten diverse Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften sowie ein Beitrag als Co-Autorin eines Drehbuches und vier Romane. Agnes Christofferson lebt mit Ehemann, Sohn und Hund in Herford, Nordrhein-Westfalen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 273 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783862823123
Verlag Acabus Verlag
Dateigröße 2370 KB
Verkaufsrang 21.808
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Eindringlich und ergreifend
von Beate Senft aus Ludwigshafen am Rhein am 01.11.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Elsa ist ein Mädchen wie viele andere. Sie trifft sich heimlich mit Jungs und raucht und ist voller Leben. Doch dann ändert sich alles für sie, dann sie ist Jüdin. Plötzlich müssen sie und ihre Familie sich verstecken. Aber das Hass auf die Juden wird immer schlimmer, so... Elsa ist ein Mädchen wie viele andere. Sie trifft sich heimlich mit Jungs und raucht und ist voller Leben. Doch dann ändert sich alles für sie, dann sie ist Jüdin. Plötzlich müssen sie und ihre Familie sich verstecken. Aber das Hass auf die Juden wird immer schlimmer, so dass sich Elsas Vater entschließt, mit der Familie nach Amerika zu fliehen. Im Juli 1944 ist plötzlich nichts mehr so wie es war, denn die Familie wird verraten und findet sich in Auschwitz wieder. Sofort werden Elsa und ihre jüngere Schwester Hanna von den Eltern getrennt. Sie müssen einiges über sich ergehen lassen, bis sie schließlich in eine völlig überfüllte Baracke gebracht werden, wo sie sich einen Platz zum Schlafen suchen sollen. Die Bedingungen sind grauenhaft. Die Gefangenen werden schlechter als Tiere behandelt, bekommen weder ausreichend zu Essen noch zu Trinken. Elsa muss am ersten Abend ihren Durst aus einer schlammigen Pfütze stillen. Und das ist erst der Anfang. Was die beiden Mädchen erleben ist schlimmer als die Hölle..... Puh! Ich habe schon einiges über die NS-Zeit gelesen und obwohl das Buch reine Fiktion ist, hat die Autorin sehr gut recherchiert und eine ergreifende, brutale, aufregende und unmenschliche Geschichte geschrieben. Das Buch beginnt mit einem Brief von Elsa an ihre Schwester Hanna und schwenkt dann nach New York in das Jahr 1979. Hier lebt Elsa mit ihren Töchtern Salome und Leni und nach einem Vorfall in einem Restaurant bekommt Leni Elsas Tagebuch ausgehändigt. "Während fast unsere gesamte Verwandtschaft bereits deportiert worden war, sorgte er für uns wie ein Vater für seine Kinder. Mit uns meine ich meinen Vater Samuel Goldberg, meine Mutter Auguste und meine jüngere Schwester Hanna. Im Juni 1944, als sich das alles zugetragen hat, war ich achtzehn Jahre alt und versteckte mich mit meiner Familie bereits seit über einem Jahr vor den Nazis. In diesem Sommer trafen meine Eltern eine folgenschwere Entscheidung. Am besten fange ich jetzt einfach mal an." (Seite 29, Elsas Stern) Was darin geschrieben steht ist das Grauen. Oft musste ich gegen die Tränen kämpfen, denn mir war immer bewusst, dass viele Menschen wirklich so eine schreckliche Zeit durchgemacht haben. Sie mussten Hunger und Durst erleiden, wurden geschlagen, gedemütigt, teilweise sind die Menschen erfroren, alte, schwache, kranke und schwangere wurden sofort vergast (durch den Kamin geschickt nannte man es in Auschwitz) Man machte Experimente mit und an Ihnen, operierte sie ohne Narkose und schickte sie mit offenen Wunden arbeiten. Viele schufteten sich zu Tode oder wurden, wenn sie keine Kraft mehr hatten, einfach erschossen. "Dann aber erkannte Elsa mit klopfendem Herzen ein langes Metallinstrument in seiner Hand und sie konnte nichts gegen die Tränen tun, die ihr in diesem Moment über die Wangen liefen. Das Grinsen des Arztes wurde breiter, dabei zeigte er eine Reihe gepflegter Zähne. "Keine Angst. Es handelt sich nur um eine Routineuntersuchung", sagte er mit einer Betonung, die Elsa überhaupt nicht gefallen wollte. Der Junge nickte. "Hast du Angst?" fragte der Arzt weiter. Erneut nickte der Junge. Der Arzt schaute ihn verständnisvoll an. Dann beugte er sich nach vorne und legte eine Hand auf seine Schulter. "Das brauchst du nicht. Heute werden wir ein Mädchen aus dir machen. Das wird schön. (Seite 70/71 Elsas Stern) Elsas Geschichte ist schrecklich, aber ich bin sehr froh, sie gelesen zu haben. Wir dürfen nicht vergessen was war. So etwas darf nie wieder geschehen. Wir müssen die Augen offen halten und dürfen nicht weg schauen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und eindringlich. Sie hat es geschafft, aus dieser schrecklichen Vergangenheit eine interessante Geschichte zu machen, die wirklich jeder lesen sollte. Durch den Wechsel zwischen den Passagen des Tagebuches und dem Leben von Elsas Töchtern, kam ich immer wieder zum Luft holen. Konnte kurz das Gelesene verarbeiten, bevor der nächste Auszug aus dem Tagebuch kam. Anders hätte ich das auch nicht ertragen. So konnte ich mich immer wieder sammeln, die Tränen trocknen lassen und mich auf neuen Schrecken vorbereiten. Aber Elsa bekam auch Hilfe und Freundschaft. Ich denke, ohne das, hätte sie wohl irgendwann aufgegeben. Ich vergebe für dieses wichtige Buch 5 von 5 Punkten, den Favoritenstatus und eine Leseempfehlung für alle. Ich bin der Meinung, das Buch sollte zur Schullektüre zählen, denn für viele Kinder ist die Nazizeit nichts anderes als ein Witz. Man macht sich darüber lustig und kapiert überhaupt nicht, was damals vor sich ging. Lest Elsas Stern, denn es ist ein Buch das man nie wieder vergisst.

Eindringlich und ergreifend
von lord-byron aus Ludwigshafen am Rhein am 01.11.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Elsa ist ein Mädchen wie viele andere. Sie trifft sich heimlich mit Jungs und raucht und ist voller Leben. Doch dann ändert sich alles für sie, dann sie ist Jüdin. Plötzlich müssen sie und ihre Familie sich verstecken. Aber das Hass auf die Juden wird immer schlimmer, so... Elsa ist ein Mädchen wie viele andere. Sie trifft sich heimlich mit Jungs und raucht und ist voller Leben. Doch dann ändert sich alles für sie, dann sie ist Jüdin. Plötzlich müssen sie und ihre Familie sich verstecken. Aber das Hass auf die Juden wird immer schlimmer, so dass sich Elsas Vater entschließt, mit der Familie nach Amerika zu fliehen. Im Juli 1944 ist plötzlich nichts mehr so wie es war, denn die Familie wird verraten und findet sich in Auschwitz wieder. Sofort werden Elsa und ihre jüngere Schwester Hanna von den Eltern getrennt. Sie müssen einiges über sich ergehen lassen, bis sie schließlich in eine völlig überfüllte Baracke gebracht werden, wo sie sich einen Platz zum Schlafen suchen sollen. Die Bedingungen sind grauenhaft. Die Gefangenen werden schlechter als Tiere behandelt, bekommen weder ausreichend zu Essen noch zu Trinken. Elsa muss am ersten Abend ihren Durst aus einer schlammigen Pfütze stillen. Und das ist erst der Anfang. Was die beiden Mädchen erleben ist schlimmer als die Hölle..... Puh! Ich habe schon einiges über die NS-Zeit gelesen und obwohl das Buch reine Fiktion ist, hat die Autorin sehr gut recherchiert und eine ergreifende, brutale, aufregende und unmenschliche Geschichte geschrieben. Das Buch beginnt mit einem Brief von Elsa an ihre Schwester Hanna und schwenkt dann nach New York in das Jahr 1979. Hier lebt Elsa mit ihren Töchtern Salome und Leni und nach einem Vorfall in einem Restaurant bekommt Leni Elsas Tagebuch ausgehändigt. "Während fast unsere gesamte Verwandtschaft bereits deportiert worden war, sorgte er für uns wie ein Vater für seine Kinder. Mit uns meine ich meinen Vater Samuel Goldberg, meine Mutter Auguste und meine jüngere Schwester Hanna. Im Juni 1944, als sich das alles zugetragen hat, war ich achtzehn Jahre alt und versteckte mich mit meiner Familie bereits seit über einem Jahr vor den Nazis. In diesem Sommer trafen meine Eltern eine folgenschwere Entscheidung. Am besten fange ich jetzt einfach mal an." (Seite 29, Elsas Stern) Was darin geschrieben steht ist das Grauen. Oft musste ich gegen die Tränen kämpfen, denn mir war immer bewusst, dass viele Menschen wirklich so eine schreckliche Zeit durchgemacht haben. Sie mussten Hunger und Durst erleiden, wurden geschlagen, gedemütigt, teilweise sind die Menschen erfroren, alte, schwache, kranke und schwangere wurden sofort vergast (durch den Kamin geschickt nannte man es in Auschwitz) Man machte Experimente mit und an Ihnen, operierte sie ohne Narkose und schickte sie mit offenen Wunden arbeiten. Viele schufteten sich zu Tode oder wurden, wenn sie keine Kraft mehr hatten, einfach erschossen. "Dann aber erkannte Elsa mit klopfendem Herzen ein langes Metallinstrument in seiner Hand und sie konnte nichts gegen die Tränen tun, die ihr in diesem Moment über die Wangen liefen. Das Grinsen des Arztes wurde breiter, dabei zeigte er eine Reihe gepflegter Zähne. "Keine Angst. Es handelt sich nur um eine Routineuntersuchung", sagte er mit einer Betonung, die Elsa überhaupt nicht gefallen wollte. Der Junge nickte. "Hast du Angst?" fragte der Arzt weiter. Erneut nickte der Junge. Der Arzt schaute ihn verständnisvoll an. Dann beugte er sich nach vorne und legte eine Hand auf seine Schulter. "Das brauchst du nicht. Heute werden wir ein Mädchen aus dir machen. Das wird schön. (Seite 70/71 Elsas Stern) Elsas Geschichte ist schrecklich, aber ich bin sehr froh, sie gelesen zu haben. Wir dürfen nicht vergessen was war. So etwas darf nie wieder geschehen. Wir müssen die Augen offen halten und dürfen nicht weg schauen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und eindringlich. Sie hat es geschafft, aus dieser schrecklichen Vergangenheit eine interessante Geschichte zu machen, die wirklich jeder lesen sollte. Durch den Wechsel zwischen den Passagen des Tagebuches und dem Leben von Elsas Töchtern, kam ich immer wieder zum Luft holen. Konnte kurz das Gelesene verarbeiten, bevor der nächste Auszug aus dem Tagebuch kam. Anders hätte ich das auch nicht ertragen. So konnte ich mich immer wieder sammeln, die Tränen trocknen lassen und mich auf neuen Schrecken vorbereiten. Aber Elsa bekam auch Hilfe und Freundschaft. Ich denke, ohne das, hätte sie wohl irgendwann aufgegeben. Ich vergebe für dieses wichtige Buch 5 von 5 Punkten, den Favoritenstatus und eine Leseempfehlung für alle. Ich bin der Meinung, das Buch sollte zur Schullektüre zählen, denn für viele Kinder ist die Nazizeit nichts anderes als ein Witz. Man macht sich darüber lustig und kapiert überhaupt nicht, was damals vor sich ging. Lest Elsas Stern, denn es ist ein Buch das man nie wieder vergisst.

ein schreckliches Schicksal
von meggie aus Mertesheim am 26.09.2014
Bewertet: eBook (PDF)

Elsa ist gerade 18 Jahre alt, als sie zusammen mit ihrer Familie nach Auschwitz verlagert wird. Dort wird sie von ihren Eltern getrennt und muss zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Hanna versuchen, jeden Tag aufs Neue ums Überleben zu kämpfen. Als sie das Interesse des skrupellosen KZ-Arztes Erich Hauser... Elsa ist gerade 18 Jahre alt, als sie zusammen mit ihrer Familie nach Auschwitz verlagert wird. Dort wird sie von ihren Eltern getrennt und muss zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Hanna versuchen, jeden Tag aufs Neue ums Überleben zu kämpfen. Als sie das Interesse des skrupellosen KZ-Arztes Erich Hauser weckt, fängt ein Martyrium der grausamsten Art an. Denn Hauser ist bekannt für Experimente, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Und Elsa ist für Hauser das perfekte Opfer. Jahre später findet Leni, Elsas Tochter das Tagebuch ihrer Mutter und liest mit Entsetzen, was in Auschwitz passiert ist. Schreckliche Geheimnisse kommen ans Tageslicht und Leni setzt sich ein Ziel: Erich Hauser muss dafür büßen. Wie immer ist es schwer, Bücher, die mit der dunklen Geschichte Deutschlands verbunden sind, in einer Rezension darzustellen. Kann man sie als „gut“ bezeichnen, wo sie doch ein Thema beinhalten, über das niemand gerne nachdenkt oder sich gar erinnern will? Und doch bin ich froh, dass man solche Bücher zu lesen bekommt, kann man sich als Deutscher doch nicht der Vergangenheit des Landes entziehen. Die Grausamkeit des zweiten Weltkrieges und gerade die Verfolgung der Juden ist ein Teil dieser Geschichte und sollte nicht in Vergessenheit geraden. Agnes Christofferson hat sich ein Herz genommen, und über das Thema „Judenverfolgung“ einen Roman geschrieben, der einem ab der ersten Seite packt. Die Protagonistin Elsa ist eine Frau, die ein schlimmes Schicksal über sich ergehen lassen musste. Erst das Verstecken vor den Nazis, dann die Deportierung nach Auschwitz, die Ungewissheit, ob sie ihre Familie wiedersieht und die Grausamkeiten seitens des KZ-Arztes. Trotz allem merkt man ihren Mut, der zwar erst unterschwellig zu sehen ist, dann doch immer mehr an die Oberfläche kommt. Der Wille zu Überleben ist groß, trotz mancher mutloser Gedanken. Leni, Elsas Tochter, ist ihr in vielen Dingen gleich. Ihr Wille ist genauso stark und ihr Kampf für die Gerechtigkeit ist ein Ziel, das sie noch stärker macht. Manche Szenen im Buch sind sehr detailliert beschrieben und manchmal musste ich mehrmals schlucken und mich überwinden, weiterzulesen, bin aber froh, dies letztendlich getan zu haben und dass ich so Elsas Geschichte mitverfolgen konnte. Ihre Schicksal steht stellvertretend für viele tausende Menschen, die zur Zeit des zweiten Weltkrieges gelebt haben und gestorben sind. Fazit: Eine mitreißende Geschicht um den Kampf ums Überleben im zweiten Weltkrieg.