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Denn du gehörst mir

Roman

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Kathy hat gerade einen gesunden Jungen bekommen und lebt glücklich verheiratet in London. Ihr Job als Redaktionsleiterin ist anstrengend, aber erfüllend. Ein Leben wie im Bilderbuch. Wenn da nicht ihre Kollegin Heja wäre, die mehr über Kathy weiß, als es zunächst den Anschein hat. Schritt für Schritt, und von Kathy völlig unbemerkt, beginnt sie, sich in deren Leben zu schleichen. Und je tiefer sich Heja in Kathys intimste Ängste gräbt, desto klarer wird, worauf sie es eigentlich abgesehen hat ...
Rezension
»Ein fesselnder Roman, der auf beängstigende Weise zeigt, wie schnell ein perfektes Leben aus den Fugen geraten kann.«, Rhein-Neckar-Zeitung, 25.04.2015
Portrait
Jane Lythell arbeitete als TV-Produzentin und Chefredakteurin, bevor sie die stellvertretende Leitung des British Film Institute (BFI) übernahm und Geschäftsführerin der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) wurde. Heute widmet sie sich ganz dem Schreiben. »Denn du gehörst mir« ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.12.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783492967365
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 1220 KB
Übersetzer Karin Dufner
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Stalking aus Leidenschaft?
von Dr. M. am 14.08.2018

Es ist immer wieder erstaunlich, wie man durch einen Klappentext in die Irre geführt wird. Er verspricht hier einen "klugen psychologischen Spannungsroman über Rivalität, Manipulation und Betrug". Irgendwie stimmt das auch, aber letztlich liegen die Dinge ein wenig anders. Allerdings kann man das hier nicht verraten, weil es die... Es ist immer wieder erstaunlich, wie man durch einen Klappentext in die Irre geführt wird. Er verspricht hier einen "klugen psychologischen Spannungsroman über Rivalität, Manipulation und Betrug". Irgendwie stimmt das auch, aber letztlich liegen die Dinge ein wenig anders. Allerdings kann man das hier nicht verraten, weil es die Spannung nehmen würde, die das Buch leider zwischenzeitlich zu verlieren droht. Alles scheint vorhersehbar. Ist es auch, nur die Zusammenhänge sind etwas anders als man dachte, und das Ende überrascht. Kathy arbeitet als Chefredakteurin bei einer Zeitschrift über moderne Architektur in London. Ihr finnischer Ehemann hüllt sich in nordische Schweigsamkeit über seine Vergangenheit. Kürzlich stellte Kathy eine finnische Journalistin ein, die ihr Mann vorgibt nur aus dem Fernsehen zu kennen. Merkwürdigerweise hinterfragt Kathy im Bewerbungsgespräch die Vergangenheit und die Wechselmotive ihrer neuen Kollegin nicht. Aber schließlich muss es in Romanen nicht immer logisch zugehen. Tatsächlich nämlich ist ihre neue Kollegin Heja eine kaltblütige Stalkerin. Ihre Gründe enthüllen sich erst nach und nach dem Leser, der abwechselnd den Lauf der Ereignisse immer aus der Sicht von Kathy und Heja erzählt bekommt. Das ist ein für die Zwecke dieses Romans vortreffliches Werkzeug, weil es nicht nur Struktur in die Handlung bringt, sondern auch zum besseren Verständnis der Gefühlswelt der beiden Frauen dient. Allerdings habe ich mich besonders am Anfang mehrmals gefragt, ob ich eigentlich voll bei der Sache bin, denn plötzlich wurden Tatsachen vorausgesetzt, von denen man denkt, sie überlesen zu haben. Dem ist jedoch nicht so. Die Autorin fügt sie einfach in die Gedankenwelt der beiden Frauen ein, aus der sie der überraschte Leser in Form von plötzlichen Rückblenden erfährt. Das ist gelegentlich etwas anstrengend. Bis zu zwei Dritteln des Textes verläuft die Handlung etwas zähflüssig, weil man ständig mit den täglichen Vorrichtungen und den mehr oder weniger beiläufigen Gedanken der beiden Frauen konfrontiert wird. Einen unmittelbaren Bezug zum eigentlichen Drama, dessen Spannungsbogen sich zunehmend verflacht, kann man nicht immer erkennen. Doch dann kommt im letzten Drittel ein nicht mehr erwarteter Schwung ins Geschehen, der den Leser schließlich wieder ein wenig mit dem Buch versöhnt. Wer vorher noch nicht gewusst hat, dass Böses oft nur ein Ausdruck von Leiden ist, erfährt es nun an diesem Beispiel. Verletzungen, die dadurch anderen zugefügt wurden, werden durch diese Erkenntnis zwar weder rückgängig gemacht, noch verheilen sie dadurch schneller, aber man kann vielleicht je nach innerer Verfassung ein gewisses Verständnis für den anderen aufbringen. Allerdings werden sich auch hier wie immer die Geister scheiden. Begeistert hat mich dieses Buch nicht, aber interessant war es. Allerdings muss man dazu bis zum Ende durchhalten.

Eines der widerwärtigsten Bücher aller Zeiten...
von Navi aus Zürich am 11.01.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Liest man den Klappentext so erinnert man sich den Film Body Language aka Das eiskalte Biest erinnert. Die Story scheint zunächst die gleiche zu sein, doch weit gefehlt. Heja observiert, ja stalked Kathy nur, sie will sie nicht kopieren oder sie gar aus dem Weg räumen, um deren Leben... Liest man den Klappentext so erinnert man sich den Film Body Language aka Das eiskalte Biest erinnert. Die Story scheint zunächst die gleiche zu sein, doch weit gefehlt. Heja observiert, ja stalked Kathy nur, sie will sie nicht kopieren oder sie gar aus dem Weg räumen, um deren Leben zu leben... Wir haben Heja, die geisteskrank scheint und Kathy stalked und nicht davor zurückschreckt mittels nachgemachtem Schlüssel, in deren Wohnung ein und aus zu gehen. Heja arbeitet in der gleichen Firma wie Kathy und war früher gar mit Kathy's Mann zusammen, was Kathy natürlich nicht weiss. Ihr Mann jedoch weiss, dass seine erste grosse Liebe in Kathy's Firma arbeitet, schweigt aber. Heija will niemandem schaden, sie will nur die Liebe ihres Lebens zurückgewinnen und schreckt auch vor Entführung nicht zurück, um zu erreichen, was sie will... Weder die Sprache noch der Inhalt sind überzeugend. Man kommt schon nach wenigen Seiten dahinter, was vor sich geht und so ist der Schluss alles andere, als überraschend. Eine seichte Lektüre, auf die man auch gerne verzichten könnte. Lythell's Debütroman ist für den Leser leider kein Debüt, da man Stories wie diese schon unzählige Male, in weitaus besser durchdachten Form vor sich hatte. Als ich dieses Buch las, war ich teilweise äusserst angewidert und zwar dergestalt, dass sich meine Gesichtszüge zu einer Fratze verformten und so wurde ich von meinen Mitmenschen gefragt, ob diese Lektüre denn so abscheulich sei. JA! Jane Lythell besitzt den Nerv über eine halbe Seite den Stillvorgang zu beschreiben und fühlt sich nicht genötigt auch nur ein Detail auszulassen. Kathy sitzt im Büro, erinnert sich an den süsslichen Duft ihres Babys Billy und träumt davon ihn wieder zu stillen. Ich meinte immer, ich sei abgebrüht. Total abgeklärt, was Horror, Schrecken, Grusel und co angehen. Ich muss 8 oder 10 gewesen sein, als ich Spielbergs Der weisse Hai zum ersten Mal gesehen hatte. Mit 12 schaute ich jeden Horrorfilm, den ich kriegen konnte. Mit 16 war ich soweit, dass ich durchaus mit IMDB konkurrieren konnte. Ich habe kein Problem damit, wenn ich Bücher lese, in denen Menschen abgeschlachtet oder über einen Kilometer über die Autobahn verschmiert werden. Aber wenn ich lesen muss, wie Kathy's Mann, seiner, in der Badewanne sitzenden Frau, die Brüste knetet, in Gelächter ausbricht, als Milch da raus spritzt und dann noch beschrieben wird, wie er die Milch ableckt und an ihren Knospen saugt, da kommt mir wirklich die Galle hoch. Mein Gehirn sendete einen Impuls an meinen Magen, sodass dieser sich den Gaumen hoch hangeln und die Flucht ergreifen wollte. Mit grosser Mühe, konnte ich ihn gerade noch dazu bewegen an Ort und Stelle zu bleiben. Wenn man soweit ist, dass sich nicht nur der Mageninhalt sondern der ganze Magen samt Inhalt verflüchtigen wollen, will das etwas über den Inhalt eines Buches heissen... Meiner Meinung nach müsste das Cover mit einem roten "Keine Jugendfreigabe"-Sticker versehen werden.